Beste Asyl Anwälte in Österreich

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1 Person im Team
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Dr. Şelale Hale Kaçar ist eine in Salzburg tätige Rechtsanwältin mit konzentrierter Expertise im Insolvenz- und Strafrecht und berät daneben in familien-, vertrags- und zivilrechtlichen Angelegenheiten. Sie übernimmt persönliche Vertretung sowohl in gerichtlichen als auch in...

Gegründet 2020
2 Personen im Team
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Die von Mag. Dr. Sebastian Siudak geführte Kanzlei ist von Linz mit einer Wien-Anlaufstelle aus tätig und konzentriert sich auf Migrations- und Zivilrecht sowie auf präzise, zielorientierte Beratung im Asyl- und Fremdenrecht, in der Ausländerbeschäftigung, bei Niederlassungs- und...
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1. Über Asyl-Recht in Österreich

Österreich regelt internationalen Schutz durch das Asylgesetz und EU-Recht. Es unterscheidet zwischen Asyl, subsidiärem Schutz und humanitären Formen des Schutzes. Antragsteller stellen ihren Antrag bei der zuständigen Behörde und erhalten eine Prüfung anhand von Flüchtlingsschutz-Kriterien. Wichtig ist zu wissen, dass Rechtsmittel und Fristen klar geregelt sind.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Bei bestimmten Situationen hilft spezialisierter Rechtsbeistand, damit Ihre Rechte geschützt bleiben. Ein Beispiel ist die gründliche Prüfung der originalen Fluchtgründe und deren Belege schon bei der Antragstellung. Ein Anwalt kann helfen, fachgerechte Begründungen zu liefern und Folgefristen sicher zu wahren.

  • Frühzeitige Beratung bei der Antragstellung: Wenn Sie erstmals internationalen Schutz beantragen, erhöht fachkundige Unterstützung die Chance auf eine vollständige und aussagekräftige Darstellung der Gründe. Ohne Beratung können wichtige Details verloren gehen.

  • Komplexe Sachverhalte wie Familienzusammenführung oder Nachzugsrechte: Solche Fälle erfordern oft konkrete Nachweise und Anträge, die fehlerfrei eingereicht werden müssen. Ein Rechtsbeistand kennt die passenden Formulare und Fristen.

  • Widerspruch oder Beschwerde gegen Ablehnungen: Rechtsmittel müssen innerhalb fester Fristen erfolgen und besondere Begründungen enthalten. Ein Anwalt sorgt für eine ordnungsgemäße Rechtsmittel-Führung.

  • Beschleunigte Verfahren oder Dublin-Fälle: In solchen Situationen ist eine fachkundige Prüfung der Zuständigkeit notwendig. Unklare Zuständigkeiten führen oft zu Verzögerungen.

  • Unterbringung, Grundversorgung und Aufenthaltsfragen: Hier geht es um konkrete Ansprüche und Ansprüche, die oft von der rechtlichen Bewertung abhängen. Fachliche Beratung verhindert Fehlentscheidungen.

  • Rückführung oder Abschiebung: Falls eine Abschiebung droht, braucht es rasche, rechtlich fundierte Schritte. Ein Anwalt prüft mögliche Aufschub- oder Einstellungsgründe.

3. Überblick über lokale Gesetze

Das österreichische Asylrecht basiert auf dem Bundes-Asylgesetz (AsylG) und nationaler Umsetzung europäischer Vorgaben. Es regelt, wer internationalen Schutz beantragen kann, wie das Verfahren läuft und welche Rechtsmittel bestehen. Zusätzlich beeinflussen EU-Verordnungen, wie der Dublin-Verordnungsrahmen, den Zuständigkeitskreis einzelner Staaten.

Wichtige gesetzliche Bezüge:

  • Bundes-Asylgesetz (AsylG) - Regelt den Anspruch auf internationalen Schutz und das österreichische Asylverfahren. Inkrafttreten war 2005; seither zahlreiche Novellen zur Anpassung an EU-Recht und Praxis.

  • Dublin-Verordnung (EU-Verordnung Nr. 604/2013) - Bestimmt, welcher EU-Staat für das Asylverfahren zuständig ist. Gilt in Österreich als verbindliche Regelung im EU-Kontext.

  • Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) - Regelt Aufenthaltserlaubnisse in Österreich und bildet Rahmen für Rechtsstellung von Nicht-Staatsangehörigen. Mehrfach novelliert, beeinflusst auch langfristige Perspektiven nach einem anerkannten Schutzstatus.

Gerichtsstandspezifische Konzepte bedeuten, dass Rechtsmittel gegen BFA-Bescheide typischerweise beim Verwaltungsorgan weitergeführt werden. In Österreich prüfen Verwaltungsgerichte und der Verwaltungsgerichtshof rechtskraftige Entscheidungen im Bereich des Fremdenrechts. Die konkrete Zuständigkeit hängt vom Verfahrensstadium und dem Rechtsmittel ab.

„The Dublin Regulation determines the EU Member State responsible for examining an asylum application.“
„Asylum procedures in Austria are governed by national law in combination with EU rules, including fair and efficient treatment.“

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Asyl und subsidiärem Schutz in Österreich?

Asyl bedeutet Schutz wegen ernsthafter Verfolgung im Herkunftsland. Subsidiärer Schutz wird gewährt, wenn reale Gefahr von Todesstrafe, Folter oder schweren Verletzungen besteht. Beide Formen begründen Ansprüche auf Rechtsstatus und Unterstützung, unterscheiden sich aber im Schutzumfang. Die Prüfung erfolgt im gleichen Verfahren, nutzt aber unterschiedliche Kriterien.

Wie lange dauert typischerweise ein Asylverfahren in Österreich?

Die Dauer variiert stark je nach Fallkomplexität und Arbeitsbelastung der Behörden. Kürzere Verfahren treten bei klaren Fällen auf; komplexe Fälle ziehen sich oft über Monate. Eine endgültige Entscheidung kann mehrere Monate bis zu zwei Jahren erreichen.

Wie viel kostet eine anwaltliche Beratung im Asyl-Fall?

Beratungen können unterschiedlich kosten. Öffentliche Beratungsstellen bieten teils kostenfreie Erstgespräche an. Grundsätzlich fallen Gebühren an, die sich nach Aufwand und Honorarhöhe des Anwalts richten. Prozesskostenhilfe ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Sollte ich einen Anwalt nehmen, wenn mein asylum application abgelehnt wurde?

Ja, oft ist eine fachkundige Rechtsvertretung sinnvoll. Ein Anwalt prüft Rechtsmittel, fristgemäße Einreichung und mögliche Aufschubgründe. So erhöhen sich Chancen auf eine erfolgreiche Neuprüfung oder einen anderen Schutzstatus.

Wie finde ich einen passenden Asyl-Anwalt in meiner Nähe?

Nutzen Sie die Anwaltskammer, spezialisierte Rechtsberatungsstellen sowie NGOs mit Fokus auf Asylrecht. Achten Sie auf Erfahrung im Asyl- und Dublin-Verfahren. Ein Erstgespräch klärt Kosten und Vorgehen.

Was ist der Dublin-Prozess und wer entscheidet über die Zuständigkeit?

Der Dublin-Prozess bestimmt, welches EU-Land für das Asylverfahren zuständig ist. In Österreich prüft das BFA, ob Dublin-Anträge vorliegen. Bei Unklarheiten wird die Zuständigkeit kollidierend geklärt und gegebenenfalls das Verfahren verschoben.

Wie lange dauert ein Rechtsmittel gegen eine Ablehnung des Asylgesuchs?

Rechtsmittel benötigen eine festgelegte Frist, oft einige Wochen bis Monate. Die Bearbeitungsdauer des Gerichts variiert regional; einfache Fälle gehen zügig, komplexe Fälle dauern länger. Ein Rechtsanwalt sorgt für fristgerechte Einreichung.

Was bedeutet Grundversorgung während des Asylverfahrens?

Grundversorgung umfasst die notwendige Unterkunft, Verpflegung und medizinische Grundversorgung während des Verfahrens. Die Leistungen richten sich nach dem Status des Verfahrens und der rechtlichen Stellung. Eine verlässliche Rechtsberatung hilft bei der Klärung individueller Ansprüche.

Darf ich während des Verfahrens arbeiten?

In der Regel bestehen Einschränkungen beim Arbeitsmarktzugang während des Asylverfahrens. Ausnahmen können bestehen, z. B. für bestimmte Formen von subsidiärem Schutz oder bei Wartezeiten. Erkundigen Sie sich frühzeitig nach Möglichkeiten bei einer Rechtsberatung.

Wie unterscheiden sich Asyl, subsidiärer Schutz und humanitäre Aufenthaltstitel?

Asyl schützt vor Verfolgung und gefährlicher Lage im Herkunftsland. Subsidiärer Schutz schützt vor schweren Schäden, die das Leben oder die Unversehrtheit bedrohen. Humanitärer Aufenthalt dient humanitären Bedürfnissen, oft in Einzelfällen, wenn kein anderer Schutz besteht.

Können Familienangehörige zusammen bleiben oder nachziehen?

In bestimmten Fällen besteht Anspruch auf Familienzusammenführung. Die Voraussetzungen richten sich nach Status, Herkunftsland und persönlichen Umständen. Ein Anwalt prüft die Anträge und notwendige Nachweise.

Was muss ich tun, wenn ich krank bin oder besondere medizinische Bedürfnisse habe?

Informieren Sie Ihre Rechtsvertretung und die Behörde über medizinische Bedürfnisse. Es kann eine spezielle Prüfung oder Aufschubgründe geben, die medizinische Behandlung sichern. Fachkundige Beratung hilft bei der passenden Antragstellung.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • UNHCR Österreich - Offizielle Informationen zu internationalem Schutz und Rechten von Schutzsuchenden. https://www.unhcr.org/at/

  • Fra - Directorate for Fundamental Rights - Rechtliche Grundlagen und Berichte zu Asyl, Migration und Grundrechten in der EU. https://fra.europa.eu

  • UNHCR Bericht zu Asyl-Trends in Österreich - Überblick über Antragszahlen, Schutzquoten und Verfahrensabläufe. https://www.unhcr.org/at/infographics

6. Nächste Schritte

  1. Schritt 1 - Dokumente zusammenstellen: Pass, Reiseausweise, Identitätsnachweise, Nachweise zu Fluchtgründen, medizinische Unterlagen. Planen Sie eine Kopie jeder Seite.

  2. Schritt 2 - Erstkontakt zu einem Rechtsbeistand herstellen: Vereinbaren Sie ein Erstgespräch bei einer Rechtsberatungsstelle oder einem spezialisierten Anwalt. Klären Sie Kosten und Vorgehen.

  3. Schritt 3 - Antrag auf internationalen Schutz stellen: Bereiten Sie eine vollständige Darstellung der Gründe vor. Nutzen Sie Belege wie Zeugenaussagen, Dokumente und Gutachten.

  4. Schritt 4 - Rechtsmitteloptionen prüfen: Bei Ablehnung prüfen Sie, ob ein Rechtsmittel möglich ist. Bereiten Sie die Fristwahrung vor und sammeln Sie neue Belege.

  5. Schritt 5 - Dublin-Situation prüfen lassen: Ermitteln Sie, ob ein anderes EU-Land zuständig sein könnte. Dokumentieren Sie Aufenthalts- und Reisedaten sorgfältig.

  6. Schritt 6 - Unterstützungs- und Grundversorgungsfragen klären: Melden Sie Ansprüche auf Unterkunft, Medizinische Versorgung und Grundversorgung zeitnah an. Holen Sie ggf. eine rechtliche Einschätzung ein.

  7. Schritt 7 - Verfahrensverfolgung regelmäßig prüfen: Halten Sie Kontakt zu Ihrem Rechtsbeistand und notieren Sie Fristen und Termine. Reagieren Sie zeitnah auf Schreiben der Behörden.

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