Beste Bürgerrechte Anwälte in Wien

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Kostenlos. Dauert 2 Min.


Gegründet 2007
50 Personen im Team
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Dr. Johannes Oehlboeck LL.M2008: Abschluss als Doctor iuris, PhD (mit Auszeichnung)2008: Europäischer Marken- und Geschmacksmustervertreter2007: Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte, Mitglied der österreichischen Rechtsanwaltskammer.2000 bis 2001: Postgradualer Diploma-Lehrgang im IT-Recht...

2 Personen im Team
English
LANKER & PARTNER Rechtsanwälte GmbH ist eine in Klagenfurt ansässige Kanzlei mit einer Zweigstelle in Graz, die für ihren praxisorientierten Ansatz bei komplexen zivil- und wirtschaftsrechtlichen Angelegenheiten bekannt ist. Das Team ist auf Vertrags- und Immobilienrecht, Corporate Governance...
BEKANNT AUS

1. Über Bürgerrechte-Recht in Wien, Österreich

In Österreich schützen verfassungsrechtliche Grundrechte die Würde, Privatsphäre und Gleichbehandlung jeder Person. Die wichtigsten Rechte sind im Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) verankert und durch EU-Rechtsdokumente erweitert. In Wien gelten diese Rechte genauso wie im Rest des Landes und sie können vor Gericht geltend gemacht werden.

Bei der Durchsetzung greifen Betroffene auf Zivil-, Verwaltungs- oder Verfassungsrechtliche Rechtswege zurück. Die Gerichtsbarkeit in Wien umfasst das Landesgericht Wien, das Oberlandesgericht Wien sowie den Verfassungsgerichtshof und den Verwaltungsgerichtshof. Rechtsberatung hilft bei der richtigen Wahl des Verfahrenswegs.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ - United Nations, Universal Declaration of Human Rights

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Diskriminierung am Arbeits- oder Wohnungsmarkt in Wien kann eine Verletzung von Grundrechten darstellen. Ein Rechtsbeistand erklärt Ihnen, welche Ansprüche Sie geltend machen können und wie Sie Nachweise erbringen. Eine spezialisierte Beratung erhöht Ihre Chancen auf eine gerichtliche oder außergerichtliche Lösung.

    Ein Anwalt prüft Ihre Unterlagen und hilft Ihnen, Widersprüche, Klagen oder Schlichtungsverhandlungen zielgerichtet zu formulieren.

  • Verwaltungsentscheidungen betreffen oft Grundrechte wie Privatsphäre, Bildung oder Gleichbehandlung. Ein Rechtsberater klärt, welche Rechtsmittel Ihnen zustehen und wie Fristen einzuhalten sind. In Wien führen Sie so Weg durch das Verwaltungsverfahren effizienter.

    Ohne Anwalt riskieren Sie Formfehler oder Fristversäumnisse, die Ihren Anspruch erheblich schwächen können.

  • Bei Demonstrationen oder Versammlungen kann der Umgang der Behörden mit Versammlungsfreiheit plain Rechte berühren. Ein Rechtsbeistand prüft, ob Auflagen rechtmäßig waren und ob Beschränkungen verhältnismäßig sind. In Wien unterstützt Sie so eine fachkundige Prüfung der Situation vor Ort.

    Dies gilt besonders für öffentliche Räume in der Innenstadt oder bei Großveranstaltungen mit Polizei- oder Stadtratsbeteiligung.

  • Datenschutzverletzungen durch Unternehmen oder Behörden betreffen Ihre Privatsphäre. Ein Anwalt hilft bei der Durchsetzung von Ansprüchen aus DSG- bzw. GDPR-Rechten. In Wien ist zügige Reaktion oft entscheidend, um Beweise zu sichern.

    Ein Rechtsbeistand prüft die richtigen Schritte, von Beschwerde bis zur gerichtlichen Durchsetzung, falls erforderlich.

  • Bei Polizeimaßnahmen oder Durchsuchungen haben Sie Rechte, die oft komplex sind und von örtlichen Regelungen abhängen. Ein erfahrener Rechtsberater erklärt, wie der Ablauf korrekt dokumentiert wird und welche Rechtsmittel bestehen. In Wien kann zeitnahe Unterstützung Kosten sparen und Ergebnisse sichern.

  • Bei Anträgen auf Asyl, Aufenthalt oder soziale Unterstützung entstehen häufig verbindliche Fristen und komplexe Formulare. Ein Anwalt unterstützt Sie bei der richtigen Antragstellung und bei Widersprüchen. In Wien erhöhen fachkundige Hinweise die Chancen auf eine faire Prüfung Ihres Falls.

3. Überblick über lokale Gesetze

  • Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) - Grundrechte, Rechtsordnung und Staatsorganisation. Inkrafttreten 1. Oktober 1920; gilt in Wien wie sonst in Österreich. Es bildet die Verankerung der wichtigsten Bürgerrechte auf Bundesebene.

  • Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) - Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung und weiterer Merkmale. Inkrafttreten 1. Januar 1993; wird regelmäßig angepasst, um neue Diskriminierungsformen abzudecken. In Wien wenden Gerichte und Behörden das GlBG an, wenn es um Rechtsstreitigkeiten geht.

  • Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000) in Verbindung mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

    DSG 2000 gilt in Österreich weiterhin in Ergänzung zur DSGVO; die DSGVO trat am 25. Mai 2018 in Kraft und hat seither die nationale Umsetzung maßgeblich beeinflusst. In Wien gelten Ihre Datenschutzrechte damit gegenüber Unternehmen, Behörden und öffentlichen Einrichtungen.

Wiener Gerichte verwenden für Bürgerrechte relevante juristische Konzepte wie Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht und Zivilrecht. Der Gerichtsstand in Wien ist das Landesgericht Wien bzw. das Verwaltungsgerichtshof bei Verwaltungsbeschwerden. Für Grundrechtsfragen kann auch der Verfassungsgerichtshof zuständig sein, wenn es um Verfassungsbeschwerden geht.

4. Häufig gestellte Fragen

Sollte ich sofort einen Anwalt einschalten, wenn mir eine Grundrechtsverletzung auffällt?

Ja, besonders bei festgestellten Diskriminierungen oder behördlichen Eingriffen. Ein Rechtsberater bewertet Ihre Chancen, erklärt Fristen und leitet ggf. das richtige Verfahren ein. So vermeiden Sie riskante Formfehler.

Wie finde ich in Wien einen Anwalt, der sich auf Bürgerrechte spezialisiert hat?

Nutzen Sie Empfehlungen von Bekannten, prüfen Sie Online-Verzeichnisse von Rechtsanwaltskammern und ziehen Sie Spezialisierungsketten wie Grundrechte oder Verfassungsrecht heran. Vereinbaren Sie eine kostenfreie oder kostengünstige Erstberatung, um Passgenauigkeit zu prüfen.

Was kostet eine Erstberatung bei einem Bürgerrechte-Anwalt in Wien?

Eine Erstberatung kostet in Wien typischerweise zwischen 100 und 250 Euro netto, je nach Komplexität. Viele Anwälte bieten feste Erstberatungen oder Pauschalen an. Klären Sie vorab, ob die Kosten bei Erfolg des Falls teilweise erstattet werden.

Wie lange dauern typische Verfahren im Bereich Bürgerrechte in Wien?

Verwaltungsverfahren dauern oft 6 bis 12 Monate, Zivilverfahren 12 bis 24 Monate. Komplexe Verfahren können sich über Jahre ziehen. Ein Anwalt gibt realistische Zeitrahmen basierend auf Ihrem konkreten Fall an.

Brauche ich einen Fachanwalt für Bürgerrechte oder Verfassungsrecht?

In Österreich gibt es keine flächendeckende gesetzliche Fachanwalt-Kennzeichnung wie in Deutschland. Sie finden aber spezialisierte Rechtsberater mit Fokus auf Grundrechte oder Verfassungsrecht. Eine spezialisierte Beratung erhöht typischerweise die Verfahrenssicherheit.

Wie unterscheidet sich Rechtsberatung vor Gericht von einer außergerichtlichen Lösung?

Eine gerichtliche Lösung ist verbindlich und durchsetzbar, während außergerichtliche Einigungen oft schneller und kostengünstiger sind. Ein Anwalt klärt, wann eine Einigung sinnvoll ist und wann eine Klage erforderlich erscheint.

Welche Fristen gelten typischerweise bei Einsprüchen gegen Verwaltungsentscheidungen?

Fristen variieren je nach Behörde und Verfahren. Oft gilt eine Widerspruchsfrist von vier Wochen ab Zustellung des Bescheids. Ein Rechtsberater prüft die konkreten Fristen in Ihrem Fall.

Welche Belege sollte ich für eine Bürgerrechtsbeschwerde sammeln?

Gesetzestexte, Schriftwechsel mit Behörden, Bescheide, Belege zu Diskriminierung, Fotos oder Videos, Zeugenaussagen und medizinische Nachweise. Vollständige Unterlagen erhöhen Ihre Erfolgschancen erheblich.

Wie viel Unterstützung durch Prozesskostenhilfe ist möglich?

Prozesskostenhilfe kann bei Bedürftigkeit beantragt werden und deckt Gerichtskosten sowie Rechtsanwaltskosten teilweise ab. Die Entscheidung hängt von Einkommen, Vermögen und der Erfolgsaussicht des Falls ab. Ihr Anwalt erläutert Ihnen die konkreten Chancen.

Was kann ich tun, wenn mir Deutsch nicht ausreichend sicher ist?

Für Verhandlungen und Schriftverkehr stehen Dolmetscher oder mehrsprachige Rechtsberater zur Verfügung. Behörden bieten oft Dolmetscher-Leistungen an. Der Rechtsbeistand sorgt dafür, dass Ihre Rechte auch in der Sprache geschützt bleiben.

Wie unterscheidet sich Privatsphäre im öffentlichen Raum in Wien von privaten Bereichen?

Privatsphäre umfasst persönliche Daten, Hausrecht und informationelle Selbstbestimmung. Öffentliche Überwachung muss verhältnismäßig und rechtmäßig sein. Ein Anwalt prüft, ob Eingriffe rechtskonform erfolgt sind.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Justiz - Informationen zu Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht: Offizielle Anlaufstelle mit Rechtsinformationen und Kontaktdaten von Gerichten in Österreich. Link: www.justiz.gv.at

  • Wien - Bürgerberatung: Stadt Wien bietet Beratung zu Rechtsfragen, Sozialleistungen und Behördengängen. Link: www.wien.gv.at

  • EUR-Lex - EU-Rechtsgrundlagen zu Grundrechten: Offizielle EU-Datenbank mit Verordnungen, Richtlinien und Charta der Grundrechte. Link: eur-lex.europa.eu

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihr konkretes Anliegen und sammeln Sie alle relevanten Unterlagen. Setzen Sie eine grobe Zielsetzung, z. B. Wiederherstellung der Privatsphäre oder Kündigung einer diskriminierenden Maßnahme.

  2. Prüfen Sie Fristen und für welche Rechtswege Sie in Frage kommen. Notieren Sie sich Zustellungsdaten und Termine für Widersprüche oder Klagen.

  3. Suchen Sie eine passende Rechtsberatung in Wien mit Schwerpunkt Bürgerrechte. Vereinbaren Sie eine Erstberatung, um Passgenauigkeit zu prüfen.

  4. Erklären Sie dem Rechtsberater Ihre Situation präzise und legen Sie alle Belege vor. Klären Sie Kosten, Zahlungsmodalitäten und Erfolgsaussichten.

  5. Beauftragen Sie den Rechtsbeistand formell und erhalten Sie eine schriftliche Vereinbarung. Prüfen Sie Honorarstruktur, Obhut und ggf. Prozesskostenhilfe.

  6. Setzen Sie gemeinsam mit dem Anwalt eine Strategie um, z. B. Widerspruch, Fristwiederholung oder Klage. Verfolgen Sie den Ablauf und halten Sie regelmäßig Rücksprache.

  7. Verfolgen Sie den Prozess fortlaufend und dokumentieren Sie alle Schritte. Nutzen Sie fallweise außergerichtliche Lösungen, wenn sinnvoll.

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