Beste Seniorenrecht Anwälte in Österreich

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Wien, Österreich

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Mag. Dominik MARINGER bietet konzentrierte Rechtsberatung im Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Schaden- und Gewährleistungsrecht, Verkehrsrecht sowie bei Erbschaftsangelegenheiten und liefert präzise Anleitung sowie erfahrene Vertretung für Privatpersonen und Unternehmen.Einwohner und Unternehmen in...
Rechtsanwalt Dr. Matthias König
Innsbruck, Österreich

Gegründet 1974
3 Personen im Team
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Dr. Matthias König ist in Wien ausgebildeter Rechtsanwalt mit Doktortitel der Universität Innsbruck und tritt unter dem Namen Rechtsanwalt Dr. Matthias König auf. Er ist langjähriges Mitglied des Treuhandverbands der Tiroler Rechtsanwaltskammer und arbeitet gemeinsam mit Mag. Hubertus P. Weben...
Aigner Rechtsanwaltskanzlei
Linz, Österreich

Gegründet 1994
50 Personen im Team
German
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Mein Team und ich sind in diesem sensiblen Bereich schon lange zu Hause. Wenn eine Ehe zu Ende geht, liegt es im Interesse aller Beteiligten, die Trennung respektvoll und zügig zu gestalten. Sind Kinder involviert, hat das möglichst umsichtiges Handeln oberste Priorität. Denn neben der fairen...

Gegründet 2019
English
Rechtsanwalt Mag. Johannes Koman LLB.oec., mit Sitz in Salzburg, Österreich, bietet spezialisierte juristische Dienstleistungen in Bereichen wie Arbeitsrecht, Nachlassplanung, Familienrecht, Immobilienrecht sowie allgemeiner Rechtsberatung an. Mit starkem akademischem Hintergrund, einschließlich...
GOLDA-ZENZ RECHTSANWÄLTE GmbH
Mondsee, Österreich

Gegründet 2024
6 Personen im Team
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Die GOLDA-ZENZ RECHTSANWÄLTE GmbH vereint langjährige regionale Erfahrung mit einem kompakten, spezialisierten Team mit Sitz in Mondsee, Oberösterreich. Die Kanzlei wird von Dr. jur. Rafaela Golda-Zajc, die seit 1988 in Mondsee tätig ist, gemeinsam mit Mag. jur. Bernhard Zenz geleitet; die...

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Seit ihrer Gründung 2004 hat sich die Kanzlei Dr. Bernhard Birek zu einem engagierten Team von acht Fachleuten entwickelt, das umfassende rechtliche Dienstleistungen in den Bereichen Nachlassplanung, Familienrecht und Immobilienangelegenheiten anbietet. Dr. Bireks umfangreicher akademischer...
Rechtsanwalt Dr. Stefan Gloyer
Innsbruck, Österreich

Gegründet 2007
English
Rechtsanwalt Dr. Stefan Gloyer mit Sitz in Innsbruck, Österreich, bietet spezialisierte Rechtsdienstleistungen im Zivilrecht an und konzentriert sich auf Bereiche wie Schaden- und Verkehrsrecht, Erbrecht und Nachlassplanung, Immobilien- und Vertragsrecht, Sportrecht und Freizeitunfälle,...
Mag. Volker Flick
Graz, Österreich

Gegründet 2010
2 Personen im Team
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Flick Anwälte ist eine Boutique-Kanzlei mit Sitz in Graz, Österreich, unter der Leitung von Mag. Volker Flick und Mag. Eva Flick. Die Kanzlei konzentriert sich auf Familienrecht und Erbrecht, wobei Volker Flick auf Scheidungsrecht und Erbschaftsangelegenheiten spezialisiert ist und Eva Flick sich...

Gegründet 1993
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Die Rechtsanwaltspartnerschaft Venus & Lienhart, gegründet 1993 von Dr. Helmut Venus und Mag. Herbert Lienhart, ist eine renommierte Kanzlei mit Sitz in Fürstenfeld, Österreich. Die Kanzlei wurde 2016 durch Mag. Maximilian Lienhart erweitert, wodurch ihre Fähigkeit, ein vielfältiges...
BEKANNT AUS

1. Über Seniorenrecht-Recht in Österreich

Seniorenrecht befasst sich mit rechtlichen Angelegenheiten älterer Menschen, einschließlich Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Pflegeverträgen. Es klärt, wer Entscheidungen treffen darf, wenn eine Person dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Die Grundlagen bilden das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch ABGB und das Erwachsenenschutzgesetz ESG. Ziel ist der Schutz der individuellen Rechte und eine möglichst würdige Selbstbestimmung im Alter.

„Vorsorgevollmacht regelt, wer im Fall der Entscheidungsunfähigkeit vertreten darf.“

Quelle: Help.gv.at

„Im Rahmen der Betreuung wird eine gerichtliche Entscheidung getroffen, wenn eine Person betreuungsbedürftig ist.“

Quelle: Justiz.gv.at

„Eine Patientenverfügung regelt die medizinische Behandlung, wenn der Patient selbst nicht mehr entscheiden kann.“

Quelle: Help.gv.at

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Betreuungsverfahren beantragen: Wenn eine Person nicht mehr eigenständig Geschäfte führen kann, braucht man rechtliche Schritte. Ein Anwalt unterstützt beim Antrag, erläutert die Anforderungen und vertritt die Interessen der betroffenen Person.

    Die Begleitung durch einen Rechtsbeistand erhöht die Transparenz des Verfahrens und vermindert das Risiko von Fehlern.

  • Vorsorgevollmacht rechtssicher gestalten: Eine belastbare Vollmacht verhindert Konflikte bei späteren Entscheidungen. Ein Rechtsberater prüft Formulierungen, schützt vor Missbrauch und erläutert Alternativen wie klare ESG-Lösungen.

  • Pflegeheim-Verträge prüfen: Verträge, Kosten und Kündigungsfristen sind oft komplex. Ein Anwalt klärt Klauseln, Sozialleistungen und Widerspruchsmöglichkeiten auf.

  • Erbrechtliche Fragen bei Pflegebedürftigkeit: Bei Vermögen und Erben entstehen Konflikte oft erst später. Ein Rechtsberater klärt Testamente, Pflichtteil und Verfügungen.

  • Patientenverfügung und medizinische Entscheidungen: Falls der Patient nicht mehr entscheidet, regeln Verfügungen Behandlungswünsche. Ein Anwalt hilft bei der Erstellung und Umsetzung.

3. Überblick über lokale Gesetze

Das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch ABGB bildet die Grundregelung zur Rechtsfähigkeit, Verträgen und Vollmachten in Österreich. Es dient als Fundament für viele Seniorenrechtliche Fragen im Alltag. Ergänzend regelt das Erwachsenenschutzgesetz ESG die Voraussetzungen, Verfahren und Rechte rund um Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungen.

Das ESG schafft klare Vorgaben für Betreuung, Vormundschaft und Vertretung durch Rechtsbeistände. Es regelt außerdem, wie Entscheidungen für betreuungsbedürftige Personen getroffen werden sollen. Wesentliche Änderungen und Anpassungen finden sich seit dem Inkrafttreten des ESG in den Jahren nach 2013, zuletzt in mehreren Novellen.

Für Betreuungs- und Vormundschaftsverfahren sind Bezirksgerichte zuständig. Der Gerichtsstand orientiert sich in der Regel am gewöhnlichen Aufenthalt der betreffenden Person. Zusätzlich gelten Grundsätze der gerichtlichen Aufsicht und Kostenregelungen, die im Zivilprozessrecht (ZPO) verankert sind.

4. Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Seniorenrecht in Österreich?

Seniorenrecht umfasst Betreuungs-, Vorsorge- und Patientenverfügungsregelungen sowie Pflegeverträge. Es geht darum, Rechte älterer Menschen zu schützen und klare Vertretungsregelungen zu schaffen. In der Praxis bedeutet dies oft die Abklärung von Geschäftsfähigkeit und die Festlegung von Vertretungsbefugnissen.

Wie funktioniert eine Vorsorgevollmacht im österreichischen Rechtssystem?

Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es, eine Vertrauensperson für bestimmte Bereiche zu bevollmächtigen. Sie wird außerhalb eines Gerichts geschaffen und bleibt wirksam, solange der Vollmachtgeber geschäftsfähig ist. Bei Entscheidungsunfähigkeit übernimmt der Bevollmächtigte die geregten Aufgaben gemäß der Vollmacht.

Wann ist eine gerichtliche Betreuung sinnvoll oder erforderlich?

Eine Betreuung ist sinnvoll, wenn eine Person aufgrund von Demenz oder ähnlichen Einschränkungen entscheidungsunfähig geworden ist. Das Gericht bestellt dann einen gesetzlich Vertretenen. Vor der Entscheidung prüfen Fachleute immer, ob weniger Eingriffe ausreichen.

Wo beantragt man Betreuungsverfahren in Österreich?

Der Antrag erfolgt beim zuständigen Bezirksgericht am Wohnort der betroffenen Person. Der Antrag kann von nahestehenden Personen oder von Amtswegen gestellt werden. Das Gericht prüft danach die Notwendigkeit einer Betreuung.

Warum sollte ich einen Anwalt für Seniorenrecht beauftragen?

Ein Anwalt kennt die einschlägigen Fristen, Formvorschriften und Verfahrenswege. Er hilft, die Rechte der betroffenen Person zu wahren und Konflikte zu vermeiden. Eine fachkundige Beratung reduziert das Risiko teurer Fehler.

Wie viel kosten juristische Dienstleistungen im Bereich Seniorenrecht typischerweise?

Die Kosten richten sich nach dem Aufwand, dem Senat und der Art der Leistung. Typische Posten sind Beratung, Anträge, gerichtliche Vertretung und Kostenersatz. Viele Kanzleien bieten eine Erstberatung zu festgelegten Gebühren an.

Wie lange dauert ein typisches Betreuungsverfahren in Österreich?

Ein Betreuungsverfahren kann mehrere Wochen bis Monate dauern, je nach Komplexität. Faktoren sind die Beweisaufnahme, Anhörungen und die Verfahrensdauer im Bezirksgericht. Die Zuständigkeit des Gerichts beeinflusst die zeitliche Abfolge.

Brauche ich eine Patientenverfügung?

Eine Patientenverfügung ermöglicht klare Vorgaben zu medizinischen Maßnahmen. Sie ist besonders sinnvoll, wenn eine schnelle Entscheidung durch Angehörige vermieden werden soll. Sie lässt sich gut mit einer Vorsorgevollmacht kombinieren.

Sollte ich eine Vollmacht auch für finanzielle Angelegenheiten erstellen?

Ja, eine finanzielle Vollmacht sorgt dafür, dass Verträge, Konten und Abwicklungen auch bei Ausfall der eigenen Handlungsfähigkeit geregelt bleiben. Ohne eine gültige Vollmacht können Gerichtliche Schritte notwendig werden. Eine rechtssichere Formulierung schützt vor Missbrauch.

Was ist der Unterschied zwischen Vollmacht und Betreuung?

Eine Vollmacht ermächtigt eine bestimmte Person zu festgelegten Aufgaben. Betreuung wird durch das Gericht angeordnet und umfasst umfassendere Entscheidungsbefugnisse. Der Einsatz hängt vom Grad der Entscheidungsfähigkeit der betroffenen Person ab.

Wie finde ich einen geeigneten Anwalt für Seniorenrecht?

Nutzen Sie Empfehlungen, recherchieren Sie einschlägige Fachgebiete und prüfen Sie die Zulassung der Rechtsanwälte. Ein Erstgespräch verschafft Orientierung zu Kosten, Vorgehen und Spezialisierung. Prüfen Sie Referenzen von ähnlichen Fällen.

Was passiert, wenn sich die Situation der betreuten Person ändert?

Eine Veränderung kann eine erneute gerichtliche Prüfung erfordern. Dann kann der Betreuer oder das Gericht Anpassungen der Betreuung beantragen. Anpassungen sind häufig nötig, wenn sich der Gesundheitszustand oder die Bedürfnisse ändern.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Help.gv.at - Offizielle Informationsplattform der österreichischen Regierung zu Vorsorgevollmacht, Betreuung und Patientenverfügungen. Link: Help.gv.at
  • Justiz.gv.at - Informationen zu Betreuung, Vormundschaft und gerichtlichen Verfahren. Link: Justiz.gv.at
  • RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts - Rechtstexte, aktuelle Gesetzeslage und Suchfunktionen. Link: RIS.bka.gv.at

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Zielsetzung und sammeln Sie relevante Unterlagen zu der betroffenen Person und der gewünschten Regelung. (1-2 Wochen)
  2. Prüfen Sie vorhandene Vollmachten, Verträge und ärztliche Unterlagen auf Gültigkeit und Aktualität. (1 Woche)
  3. Finden Sie eine spezialisierte Rechtsberatung für Seniorenrecht durch Empfehlungen und Online-Recherchen. (2 Wochen)
  4. Bereiten Sie ein Erstgespräch vor und erstellen Sie eine Liste offener Fragen zu Betreuung, Vollmacht und Patientenverfügung. (1 Woche)
  5. Lassen Sie sich eine Kostenschätzung geben und klären Sie Abrechnungsmethoden sowie Fördermöglichkeiten. (1 Woche)
  6. Erstellen Sie zeitnah eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung in rechtskonformer Form. (2-4 Wochen)
  7. Setzen Sie gemeinsam mit dem Anwalt konkrete Schritte um, z. B. Einreichung des Antrags oder Anpassungen bestehender Regelungen. (laufend)

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