Beste Regulierung von Finanzdienstleistungen Anwälte in Österreich

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act legal | Rechtsanwälte
Wien, Österreich

Gegründet 2000
English
act legal Austria berät nationale und internationale Mandanten in nahezu allen Bereichen der wirtschaftlichen Tätigkeit, mit einem Fokus auf Corporate Governance, Transaktionen und grenzüberschreitende Projekte. Die Kanzlei tritt durch die Wiedenbauer Mutz Winkler & Partner Rechtsanwälte GmbH...
LIKAR Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2000
50 Personen im Team
German
English
Durch die Präsenz unserer akademischen und wirtschaftlichen Berater sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Wirtschafts­fachleuten, Managementberatern, Wirtschaftsprüfern, Notaren und Finanzierungsexperten sind wir in der Lage, umfassende Lösungen für großangelegte Projekte...
JAEGER & Partner
Linz, Österreich

Gegründet 2013
50 Personen im Team
German
English
Seit 2013 präsentiert sich unsere Kanzlei an ihrem Standort am Hauptplatz 30 in völlig neuem Gewand. Wir haben eine Liegenschaft gewählt, die unserer Persönlichkeit und Philosophie entspricht. Das revitalisierte Altbaugebäude am Hauptplatz in Linz ist eine gelungene Verbindung von Tradition...

Gegründet 1980
17 Personen im Team
English
König - Ermacora - Klotz & Partner is an established Innsbruck based law firm with a strong focus on corporate and commercial matters, real estate and dispute resolution. With a history dating back to 1980, the firm has grown into one of the leading legal teams in Western Austria, serving...

Gegründet 2019
50 Personen im Team
German
English
Mein FokusSuchen Sie rechtliche Beratung, haben Sie ein rechtliches Problem oder benötigen Sie rechtliche Unterstützung in den Bereichen Immobilien- und Wirtschaftsrecht? Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in einer renommierten, internationalen Wirtschaftskanzlei in Wien und insbesondere...

Gegründet 2007
50 Personen im Team
German
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Dr. Johannes Oehlboeck LL.M2008: Abschluss als Doctor iuris, PhD (mit Auszeichnung)2008: Europäischer Marken- und Geschmacksmustervertreter2007: Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte, Mitglied der österreichischen Rechtsanwaltskammer.2000 bis 2001: Postgradualer Diploma-Lehrgang im IT-Recht...

Gegründet 2002
60 Personen im Team
English
ScherbaumSeebacher is an internationally active Austrian full-service law firm with two offices in Graz and Vienna, offering capabilities across insolvency and restructuring, corporate and M&A, banking and capital markets, private clients, damages and tort, labour and employment, real estate and...
PACHER & PARTNER
Wien, Österreich

Gegründet 1957
50 Personen im Team
German
English
1957 als Zivilrechtskanzlei gegründet, haben wir unser Tätigkeitsfeld durch die Aufnahme neuer Partner kontinuierlich erweitert.Unser Team vereint ein breites Spektrum an Persönlichkeiten mit unterschiedlichen beruflichen Spezialisierungen. Als moderne Wirtschaftsrechtskanzlei legen wir...
Todor-Kostic Rechtsanwälte
Wien, Österreich

English
Todor-Kostic Rechtsanwälte ist eine in Velden am Wörthersee ansässige Anwaltskanzlei in Kärnten, Österreich, die fokussierte Rechtsberatung für kleine und mittelständische Unternehmen, Konzerne, Banken, Versicherungen und Non-Profit-Organisationen sowie eine wachsende Zahl privater Mandanten...
DORDA Rechtsanwälte GmbH
Wien, Österreich

Gegründet 1976
200 Personen im Team
German
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DORDA Attorneys at Law. Wir schaffen Klarheit. Unsere Stärken sind Präzision, Innovation und Flexibilität. Unsere Dienstleistungen in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts sorgen dafür, dass unsere Mandanten optimale Klarheit in ihren Entscheidungsprozessen erhalten. Unser Erfolg beruht auf...
BEKANNT AUS

1. Über Regulierung von Finanzdienstleistungen-Recht in Österreich

Österreich verfügt über ein umfassendes Regulierungssystem für Finanzdienstleistungen, das Banken, Investmentdienstleistungen, Zahlungsdienste und Wertpapiergeschäfte umfasst. Die Aufsicht erfolgt primär durch die Finanzmarktaufsicht FMA in Zusammenarbeit mit der Zentralbank. Auf EU-Ebene wirken Richtlinien wie MiFID II, PSD2 und CRD IV durch nationale Gesetze in Österreich nach.

Die wichtigsten Rechtsrahmen bilden das Bankwesengesetz BWG, das Zahlungsdienste-Gesetz ZaDiG und das Wertpapieraufsichtsgesetz WAG sowie das Kapitalmarktgesetz KMG. Diese Gesetzeswerke legen Anforderungen an Genehmigungen, Kapitalausstattung, Vertriebs- und Produktregulierung fest. Für Unternehmen bedeutet dies oft eine individuelle Erlaubnis, Meldepflichten und laufende Aufsichtspflichten.

„Regulation should be proportionate to risk and size of the regulated activity.“
„Regulators should enforce rules in a way that protects consumers and preserves market integrity.“
„Effective supervision requires cooperation between national authorities and international standard-setters.“

Quelle: OECD - oecd.org

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Wenn Ihr Unternehmen Finanzdienstleistungen in Österreich anbietet, benötigen Sie oft rechtliche Beratung, um Genehmigungen korrekt zu beantragen und Aufsichtsanforderungen zu erfüllen. Ein spezialisiertes Rechtsgeschäft schützt Sie vor Bußgeldern, Rechtsstreitigkeiten und reputationsschädigenden Sanktionen. Hier sind praxisnahe Szenarien, in denen ein Rechtsbeistand sinnvoll ist:

  • Szenario 1 - Gründung einer lizenzierten Finanzdienstleistungsfirma: Sie planen als Zahlungsdienstleister oder Anlageberater tätig zu werden. Ein Anwalt prüft die Rechtsformen, bereitet din Würdigung der Zulassung bei der FMA vor und sorgt für eine regelkonforme Dokumentation.
  • Szenario 2 - Umsetzung von MiFID II bzw. PRIIPs in Österreich: Sie bieten Investmentdienstleistungen an und benötigen komplexe Verhaltensregeln, Produktgovernance und Transparenzpflichten. Rechtsberatung hilft beim Aufbau eines regulatorisch sauberen Vertriebskonzepts.
  • Szenario 3 - PSD2-Konformität und Sicherheitsanforderungen: Als PSP müssen Sie robuste Customer-Authentication- und Sicherheitsmaßnahmen nachweisen. Ein Rechtsbeistand unterstützt Sie bei Verhandlungen mit der FMA zu Sicherheitsstandards und Offenlegungspflichten.
  • Szenario 4 - Grenzüberschreitende Aktivitäten innerhalb der EU: Passporting- oder Niederlassungsfragen erfordern präzise Rechtsprüfungen und passende Licensing-Strategien, um EU-Vertragsfreiheit und Aufsichtspflichten in Einklang zu bringen.
  • Szenario 5 - Aufsichtsrechtsverstoß oder behördliche Maßnahmen: Bei Verwarnungen, Auflagen oder Strafzahlungen hilft Ihnen ein Anwalt, Rechtsmittel einzulegen und Compliance-Korrekturen zielgerichtet umzusetzen.
  • Szenario 6 - Verbraucherrechte und Beschwerdeverfahren: In Fallstricken bei Verbraucherschutzfragen unterstützen Rechtsberater bei Fairness- und Informationspflichten gegenüber Endkunden.

3. Überblick über lokale Gesetze

Zu den Kernregelwerken zählen das Bankwesengesetz BWG, das Zahlungsdienste-Gesetz ZaDiG und das Wertpapieraufsichtsgesetz WAG. Diese Gesetze definieren Genehmigungen, laufende Aufsicht, Kapitalanforderungen, Produktregulierung und Vertriebspflichten. Zusätzlich wirken EU-Regeln über das Kapitalmarktrecht (KMG) und MiFID II in nationales Recht hinein.

BWG - Bankwesengesetz regelt Banken und Kreditinstitute, Eigenkapitalanforderungen und aufsichtsrechtliche Pflichten. Die FMA überwacht Einhaltung, meldet Verstöße an Strafverfolgungsbehörden und prüft Kapital- und Governance-Vorgaben.

regelt Zahlungsdienstleister, PSPs und Zahlungsinstitute, einschließlich Lizenzerfordernissen, Sicherheitsstandards und Zahlungsdienste. Änderungen betreffen regelmäßig die Umsetzung von EU-Richtlinien wie PSD2.

WAG - Wertpapieraufsichtsgesetz betrifft Emittenten, Händlerschaft und Marktteilnehmer im Wertpapierbereich. Es steuert Zulassungen, Prospekte, Marktmanipulationen und Aufsicht über Handelsplattformen.

Inkrafttretensdaten und Änderungen erfolgen typischerweise durch EU-Rechtsumsetzungen und nationale Anpassungen. Die Länderaufsicht erfolgt durch die FMA, ergänzt durch zivilrechtliche Regelungen vor österreichischen Gerichten. Gerichtsstand ist in Finanzstreitigkeiten in der Regel das österreichische Zivil- oder Handelsgericht. Gleichzeitig können Schiedsverfahren in bestimmten Verträgen zulässig sein.

4. Häufig gestellte Fragen

Was regelt das Bankwesengesetz BWG in Österreich genau?

Das BWG regelt die Erlaubnis-, Aufsichts- und Kapitalanforderungen für Banken und Kreditinstitute. Es legt Anforderungen an Eigenkapital, Risikomanagement und Governance fest. Verstöße können bußgeldbestraft oder strafrechtlich verfolgt werden.

Wie finde ich heraus, ob ich eine Aufsichtslizenz brauche?

Die FMA prüft, ob Ihre Tätigkeit unter Bank- oder Zahlungsdienstrecht fällt. Bei der Beratung helfen konkrete Geschäftsmodelle, Marktsegmente und Kundenkreis. Eine frühzeitige Rechtsprüfung spart Kosten und Verzögerungen.

Was ist der Unterschied zwischen Zahlungsdienstleistung und Bankgeschäft?

Es gibt klare Abgrenzungen: Zahlungsdienstleister ermöglichen Zahlungstransaktionen ohne Einlagenfunktion, Banken bieten Einlagen- und Kredite. Die jeweiligen Lizenz- und Aufsichtspflichten unterscheiden sich erheblich.

Wie lange dauert typischerweise ein Lizenzprozess in Österreich?

Die Dauer hängt von Komplexität und Dokumentation ab. Typisch sind 3 bis 9 Monate vom Antrag bis zur Entscheidung. Unklare Geschäftsmodelle können zu Verzögerungen führen.

Welche Kosten entstehen bei einer Lizenzbeantragung?

Kosten setzen sich aus Antragsgebühren, laufenden Aufsichtsgebühren und Beratungskosten zusammen. Beratungsstunden variieren je nach Komplexität üblicherweise zwischen 150 und 350 Euro pro Stunde.

Benötige ich einen Rechtsbeistand bei einer regulatorischen Prüfung?

Ja, insbesondere wenn Sie eine genehmigungspflichtige Tätigkeit aufnehmen oder eine FMA-Maßnahme anfechten möchten. Ein spezialisiertes Rechtsberatungsunternehmen bietet objektive Prüfungen und Anpassungsempfehlungen.

Was muss bei einer Produktgovernance nach MiFID II beachtet werden?

Sie benötigen eine klare Zielmarktdefinition, Transparenz in Kostenstrukturen und angemessene Vertriebswege. Ein Rechtsberater unterstützt bei der Dokumentation von Produkt- und Vertriebsprozessen.

Wie finde ich heraus, welche Unterlagen für eine Lizenz notwendig sind?

Typische Unterlagen umfassen Geschäftsplan, Risikomanagement-Dokumente, internes Kontrollsystem, Compliance-Strategie und Nachweise über Kapitalausstattung. Eine strukturierte Checkliste hilft, nichts zu übersehen.

Was ist der Unterschied zwischen Anlageberatung und Vermögensverwaltung?

Anlageberatung liefert individuelle Empfehlungen, Vermögensverwaltung führt Ausführungs- und Verwaltungsdienstleistungen aus. Beide Tätigkeiten unterliegen unterschiedlichen Zulassungs- und Offenlegungspflichten.

Wie wende ich mich bei Verdacht auf Verstoß an die FMA?

Sie können Verdachtsfälle anonym melden oder persönliche Informationen bereitstellen. Die FMA prüft Meldungen gemäß Aufsichtsgesetz und hat interne Verfahrenswege zur Verfolgung von Verstößen.

Welche Unterlagen brauche ich für eine internationale Zusammenarbeit?

Verträge, Datenschutznachweise, Risikomanagement-Dokumentationen sowie Offenlegungspflichten sollten in Einklang mit österreichischem und EU-Recht stehen. Rechtsberatung sichert eine rechtskonforme Vertragsgestaltung.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Regulatorische Richtlinien und bewährte Verfahren für Finanzmarktaufsicht und Regulierung.
  • IOSCO - Internationales Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden - Internationale Standards und Aufsichtskonzepte für Wertpapiermärkte.
  • BIS - Bank for International Settlements - Zentralbank- und Aufsichtsstandards, Kapitaladäquanz und Bankenregulierung weltweit.

Quellen: OECD - oecd.org; IOSCO - iosco.org; BIS - bis.org

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihr Geschäftsmodell - Klären Sie, welche Finanzdienstleistungen Sie anbieten wollen und welche Genehmigungen nötig sind. Planen Sie eine realistische Umsetzung in 4-6 Wochen.
  2. Führen Sie eine Vorprüfung durch - Sammeln Sie Geschäftsdokumente, Risikomanagement-Strategien und Compliance-Policies. Erstellen Sie eine Gap-Analyse innerhalb von 2-3 Wochen.
  3. Wählen Sie einen spezialisierten Rechtsberater - Vergleichen Sie mindestens 3 Kanzleien, prüfen Sie Referenzen und Spezialisierung im österreichischen Aufsichtsrecht. Planen Sie eine Erstberatung innerhalb von 1-2 Wochen.
  4. Erstellen Sie eine vorläufige Zulassungsstrategie - Legen Sie fest, ob Sie eine Voll- oder Teilzulassung anstreben und wie Sie Passporting innerhalb der EU nutzen möchten. Ergebnis innerhalb von 2-4 Wochen.
  5. Bereiten Sie die Zulassungsunterlagen vor - Sammeln Sie Geschäftsplan, Kapitalnachweise, Governance- und Compliance-Dokumente. Abschluss der Vorbereitungen innerhalb von 4-6 Wochen.
  6. Stellen Sie den Antrag - Reichen Sie die vollständigen Unterlagen bei der FMA ein und planen Sie eine Fragerunde. Typische Bearbeitungszeit: 3-9 Monate, abhängig von Komplexität.
  7. Schließen Sie eine Compliance-Strategie ab - Implementieren Sie interne Kontrollen, Schulungen und regelmäßige Audits. Ziel ist eine laufende, risikoorientierte Aufsichtsgestaltung.

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