Beste Fintech Anwälte in Berlin

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Gegründet 2007
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BK-LAW Bottermann Khorrami Rechtsanwälte PartGmbB ist eine in Berlin ansässige Kanzlei, die sich auf umfassende rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Beratungsleistungen spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet einen 360°-Ansatz zur Mandantenbetreuung, der rechtliche Expertise mit...
Hausfeld Rechtsanwälte LLP
Berlin, Deutschland

Gegründet 2016
32 Personen im Team
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Hausfeld Rechtsanwälte LLP is the German arm of the global Hausfeld claimants' law firm, focused on high value disputes, competition law and complex litigation. With offices in Berlin, Düsseldorf and Hamburg, the firm represents international and domestic clients in antitrust and competition...
Berlin, Deutschland

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KORTE LAW ist eine internationale Anwaltskanzlei, die sich auf grenzüberschreitendes Wirtschaftsrecht und Auslandsinvestitionen mit besonderem Fokus auf Marokko spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet umfassende Rechtsdienstleistungen für eine vielfältige Klientel, darunter börsennotierte...
musfeldt. Corporate Law Boutique
Berlin, Deutschland

Gegründet 2016
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musfeldt. Corporate Law Boutique mit Sitz im Berliner Stadtteil Mitte ist auf umfassende Beratung im Gesellschaftsrecht für Start-ups, Wachstumsunternehmen und Investoren spezialisiert. Gegründet 2016 von Christian Musfeldt, einem erfahrenen Rechtsanwalt mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im...

Gegründet 2008
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Die Süle Law Firm ist eine angesehene Rechtsanwaltskanzlei in Deutschland, die sich ausschließlich auf deutsche Marken und Geschmacksmuster spezialisiert hat. Ihr Team erfahrener Rechtsanwälte verfügt über eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Navigation durch die Komplexität des...
BEKANNT AUS

1. Über Fintech-Recht in Berlin, Deutschland

Berlin ist ein wichtiger Standort für Fintech-Unternehmen in Deutschland und zählt zu den führenden Start-up-Szenen Europas. Das Rechtsumfeld wird maßgeblich durch EU-Recht und nationale Vorschriften geprägt. Für Fintechs in Berlin sind Themen wie Zahlungsdienste, Kryptowährungen, Datenschutz und Verbraucherschutz zentral. Die BaFin wirkt als zentrale Aufsichtsbehörde, während Berliner Gerichte Zivil- und strafrechtliche Streitigkeiten klären.

In der Praxis bedeutet dies, dass Sie frühzeitig regulatorische Anforderungen prüfen und sich rechtlich absichern sollten. Eine enge Abstimmung mit einem spezialisierten Rechtsberater aus Berlin hilft, Haftungsrisiken zu minimieren. Ziel ist eine klare Rechtslage zu Zahlungsdiensten, Finanzdienstleistungen und digitalen Vermögenswerten innerhalb der EU-Vorgaben.

FinTech-Entwicklungen verlangen klare regulatorische Rahmenbedingungen, damit Verbraucher geschützt bleiben und Unternehmen sicher wachsen können. Quelle: OECD
FinTech-Innovationen können den Zugang zu Finanzdienstleistungen verbessern, zugleich aber neue Aufsichtsherausforderungen mit sich bringen. Quelle: World Bank

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Gründung eines Berliner Fintech-Startups, das Zahlungsdienste anbietet, erfordert eine BaFin-Lizenz nach dem ZAG. Ohne Lizenz drohen Bußgelder, Unterlassungsverfügungen und erhebliche Haftungsrisiken in Berlin.

  • Betreiben eines Kryptoverwahrdienstes oder einer Kryptobörse in Berlin erfordert eine Genehmigung nach KWG. Ein Rechtsbeistand hilft bei der Lizenzbeantragung und der Umsetzung AML-Standards.

  • Open-Banking- oder PSD2-Services in Berlin benötigen klare vertragliche Vereinbarungen, Kundeneinwilligungen und Sicherheitsstandards. Ohne rechtliche Beratung drohen Haftungs- und Datenschutzrisiken.

  • Datenschutz- und Datensicherheitsauflagen nach DSGVO treffen Fintech-Unternehmen in Berlin besonders stark. Ein Rechtsbeistand unterstützt bei Verarbeitungsverzeichnissen, Umgehung- und Risikobewertungen.

  • Verträge mit Banken oder Geschäftspartnern in Berlin enthalten komplexe Haftungs- und Leistungsbeschreibungen. Rechtliche Prüfung verhindert Vertragsstrafen oder regulatorische Probleme.

3. Überblick über lokale Gesetze

Die wichtigsten Regelwerke betreffen Lizenzen, Aufsicht und Anti-Geldwäsche. Diese Gesetze legen die Pflichten von Fintechs in Berlin fest und regeln das Verhältnis zu BaFin und Behörden. Davon hängt auch ab, welche Rechtswege bei Streitigkeiten in Berlin einschlagen werden.

Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) regelt die Zulassung, Aufsicht und Tätigkeiten von Zahlungsdiensten und Zahlungsinstituten. Inkrafttreten: 13. Januar 2018. In Berlin sind Antragstellungen grundsätzlich bei BaFin einzureichen; im Streitfall gilt der Gerichtsstand Berlin.

Kreditwesengesetz (KWG) regelt das Bankwesen, Kreditvergabe und Einlagengeschäfte. Fintechs mit bankähnlichen Tätigkeiten benötigen eine Banklizenz oder eine Genehmigung als Zahlungsdienstleister. In Berlin kommt BaFin-Aufsicht zum Einsatz und im Rechtsstreit wird der Gerichtsstand Berlin maßgeblich.

Geldwäschegesetz (GWG) setzt Anti-Geldwäsche-Vorgaben um. Deutschland hat EU-Richtlinien umgesetzt, die Kryptodienste stärker regulieren. In Berlin müssen Unternehmen Kundenidentifikation, Verdachtsmeldepflichten und interne Kontrollen etablieren; Gerichte in Berlin klären Verstöße.

Open-Banking- und Krypto-Vorschriften entwickeln sich stetig weiter und beeinflussen Berliner Fintech-Geschäftsmodelle maßgeblich. Quelle: World Bank
Die Umsetzung der AML-Richtlinien erfolgt in Deutschland überwiegend auf GWG-Basis und wird in Berlin durch BaFin überwacht. Quelle: OECD

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der ZAG und wie betrifft Fintechs in Berlin?

Der ZAG regelt Zulassung, Aufsicht und Tätigkeiten von Zahlungsdiensten in Deutschland. In Berlin bedeutet das, dass Sie eine BaFin-Lizenz benötigen oder sich als registrierter Zahlungsdienstleister qualifizieren müssen. Ohne Genehmigung drohen Bußgelder und Unterlassungsansprüche.

Wie beantrage ich eine Zahlungsdienstleister-Lizenz in Berlin?

Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Tätigkeiten unter den ZAG fallen. Reichen Sie den Antrag bei BaFin ein und liefern Sie alle relevanten Unterlagen zur Geschäftsorganisation, Risikosteuerung und IT-Sicherheit. Der Prozess dauert in der Praxis mehrere Monate.

Wie viel kostet rechtliche Beratung für Fintech-Startups in Berlin?

Beratungskosten variieren stark nach Komplexität und Umfang. Erste Einschätzungen liegen oft bei 3.000 bis 15.000 Euro für Beratung zu Lizenzanträgen, Verträgen und Compliance. Laufende Beratung kann weitere 200 bis 400 Euro pro Stunde kosten.

Wann braucht ein Berliner Fintech eine Krypto-Verwahrgenehmigung?

Wenn Sie Kryptoverwahrung anbieten oder Krypto-Assets im Namen von Kunden verwalten, benötigen Sie in der Regel eine Genehmigung nach KWG. Ohne Genehmigung drohen Bußgelder, Betriebseinstellung und Strafzahlungen.

Wo finde ich klare rechtliche Anforderungen für Open-Banking in Berlin?

Open Banking folgt PSD2 und ZAG. Sie benötigen klare Verträge mit TPPs, belastbare IT-Sicherheitsnachweise und Kundeneinwilligungen. Eine rechtliche Prüfung schützt vor Haftungsrisiken und Verstößen gegen Datenschutz.

Wie lange dauern Gerichtsverfahren in Berlin im Fintech-Bereich?

Verfahren dauern in der Praxis oft 6 bis 24 Monate, je nach Streitwert und Komplexität. Höhere Streitwerte landen in der Regel am Landgericht Berlin; kleinere Ansprüche am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.

Was ist der Unterschied zwischen PSD2 und ZAG?

PSD2 regelt die technischen und betrieblichen Anforderungen an Zahlungsdienste und Drittanbieter. ZAG setzt die Aufsicht und Lizenzpflichten der Umsetzung in Deutschland um. Zusammen definieren sie das Regulierungskonzept für Zahlungsdienste in Berlin.

Sollte ich als Berliner Fintech eine DSGVO-Compliance von Anfang an planen?

Ja, eine DSGVO-Compliance ist grundlegend. Prüfen Sie Datenverarbeitungsprozesse, ermitteln Sie Rechtsgrundlagen und führen Sie Datenschutz-Folgenabschätzungen durch. Eine frühzeitige rechtliche Beratung spart Kosten später.

Brauche ich eine Banklizenz oder reicht eine Zahlungsdienstleister-Lizenz?

Eine Banklizenz (KWG) erlaubt Einlagen- und Kreditgeschäfte, während eine Zahlungsdienstleister-Lizenz (ZAG) für Zahlungsdienste reicht. Die Wahl hängt von Ihrem Geschäftsmodell und dem Umfang der Finanzdienstleistungen ab.

Wie finde ich einen passenden Rechtsberater in Berlin?

Fragen Sie Branchenkontakte, prüfen Sie Referenzen in Fintech-Projekten und vergleichen Sie konkrete Erfahrungen mit BaFin-Lizenzverfahren. Vereinbaren Sie eine maßgeschneiderte Erstberatung mit klarer Honorarstruktur.

Welche aktuellen Trends beeinflussen Fintech-Recht in Berlin 2024-2026?

Wichtige Trends sind MiCA auf EU-Ebene für Kryptoverwahrung und Krypto-Assets, verschärfte AML-Vorgaben sowie Open Banking und Open Finance. Diese Entwicklungen verändern Lizenzanforderungen, Compliance und Partnerschaften in Berlin.

Wie erstelle ich eine rechtssichere AGB-/Vertragsbasis für mein Berliner Fintech?

Starten Sie mit individuellen Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärungen, Haftungsausschlüssen und klaren Vertragsstrafen. Lassen Sie diese Dokumente von einem spezialisierten Rechtsberater prüfen und regelmäßig aktualisieren.

Welche Gerichte in Berlin sind typischerweise zuständig für Fintech-Streitigkeiten?

Kleinere Streitwerte fallen in der Regel dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zu; größere Streitwerte werden am Landgericht Berlin verhandelt. Vertrags- und Verbraucherstreitigkeiten können auch vor spezialisierten Zivilkammern landen.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • OECD - FinTech Regulierung: OECD Finance - Internationale Standards und Analysen zu Fintech-Regulierungen und Aufsicht.
  • World Bank - FinTech und Finanzinklusion: World Bank FinTech - Berichte zu Auswirkungen von Fintech auf Finanzzugang und Regulierung.
  • IMF - FinTech und Finanzstabilität: IMF FinTech - Hinweise zu Regulierungsherausforderungen und Stabilität in digitalen Finanzdiensten.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie konkret Ihre geplanten Fintech-Aktivitäten in Berlin (Zahlungsdienste, Kryptoverwahrung, Kreditvergabe) und erstellen Sie eine kurze Geschäftsbeschreibung. Zeitrahmen: 1-2 Tage.
  2. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Rechtsberater in Berlin mit Fokus auf Fintech und BaFin-Erfahrung. Zeitrahmen: 3-5 Tage.
  3. Kontaktieren Sie 2-3 Kanzleien und vereinbaren Sie eine kostenfreie Erstberatung, um Leistungsumfang, Ablauf und Gebühren zu klären. Zeitrahmen: 1-2 Wochen.
  4. Bitten Sie um eine grobe Einschätzung der Lizenzanforderungen (ZAG, KWG) und eine Checkliste der benötigten Unterlagen. Zeitrahmen: 1 Woche.
  5. Bereiten Sie Ihre relevanten Unterlagen vor (Unternehmensdaten, Geschäftsmodell, Datenschutzkonzept, Risikoanalyse) und senden Sie sie vor dem Termin ein. Zeitrahmen: 1-2 Wochen.
  6. Erhalten Sie ein detailliertes Angebot mit Stundensätzen, Pauschalen und Meilensteinen. Prüfen Sie Zahlungsmodelle, Vergütungen und Kündigungsfristen. Zeitrahmen: 3-7 Tage.
  7. Schließen Sie eine Rechtsdienstleistungsvereinbarung ab und planen Sie die nächsten Schritte (Lizenzantrag, Vertragsprüfungen, Compliance-Programm). Zeitrahmen: 1-2 Wochen.

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