Rechtliche Ratgeber von Tekin Law Firm:
- Arbitration in Turkey
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Rechtliche Ratgeber von Tekin Law Firm:
Fonds- und Vermögensverwaltung umfasst die Verwaltung von Investmentfonds sowie die Vermögensverwaltung für Privatanleger, Familienunternehmen und institutionelle Kunden in Deutschland. Das Ziel ist Transparenz, Anlegerschutz und ordnungsgemäße Geschäftspraktiken innerhalb der Finanzbranche zu gewährleisten. Die Aufsicht erfolgt in erster Linie durch BaFin und durch die regulatorischen Rahmenwerke wie KAGB, WpHG und GewO.
Für Fonds- und Vermögensverwalter gelten strenge Anforderungen an Zulassung, Governance, Risikomanagement und Offenlegung. Rechtsanwälte helfen Kunden dabei, Verträge zu prüfen, Compliance sicherzustellen und potenzielle Rechtsrisiken zu vermeiden. In komplexen Fällen unterstützen sie auch bei Rechtsstreitigkeiten, außergerichtlichen Vergleichen oder BaFin-Verfahren. Die zentrale Rechtsgrundlage bildet das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Verbindung mit dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie relevanten Abschnitten der Gewerbeordnung.
Quelle: Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regelt Fondsverwaltungsgesellschaften und Vermögensverwalter in Deutschland und setzt EU-Vorgaben um. | Link: BaFin und Gesetzestexte zur KAGB
Risikoeinschätzung, Transparenz und Compliance stehen im Fokus. Ein spezialisiertes Rechtsanwälteteam berät bei der Auswahl des passenden Rechtsrahmens, prüft Fondsverträge und sorgt dafür, dass Kostenstrukturen, Ausschüttungen und Berichtswege korrekt beschrieben sind. Rechtsanwälte vertreten Mandanten auch bei behördlichen Prüfungen und Rechtsstreitigkeiten gegenüber Vermögensverwaltern oder Fondsanbietern.
Quelle: EU-Vorgaben wie AIFMD und MiFID II beeinflussen nationale Umsetzung in Deutschland; ausführliche Informationen finden sich auf ESMA- und EU-Dokumenten. | Link: ESMA MiFID II / AIFMD Informationen
Diese Regelwerke definieren, welche Pflichten Vermögensverwalter gegenüber Mandanten haben, wie Vergütungen gestaltet sein dürfen, welche Offenlegung erforderlich ist und welche Aufsichtspflichten gelten. Für konkrete Textpassagen empfiehlt sich die Überprüfung der aktuellen Fassungen auf offiziellen Portalen und die Beratung durch eine spezialisierten Rechtsanwalt.
Quelle: KAGB-Text und Umsetzung EU-AIFMD; Quelle: MiFID II Umsetzung im WpHG-Kontext; Quelle: Gewerbeordnung § 34f GewO. | Links: BaFin, ESMA, Gesetzestexte
Fondsverwaltung betreut Investmentfonds und deren Anteile, während Vermögensverwaltung individuelle Vermögenswerte eines Mandanten betreut. Fondsverwaltung folgt besonderen Fondsregeln, Vermögensverwaltung konzentriert sich auf individuelle Portfolios. Beide Bereiche unterliegen Aufsicht und Offenlegungspflichten.
Beginnen Sie mit einer kurzen Bedarfsanalyse und Budgetplanung. Suchen Sie nach Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht oder Vermögensrecht und prüfen Sie Referenzen zu ähnlichen Fällen. Vereinbaren Sie ein initiales Beratungsgespräch, um die Passung zu beurteilen.
Vertragsentwurf, Anlage- und Vermittlungsverträge, Gebührenübersicht, Provisions- und Ausschüttungstabellen, Berichte der letzten Jahre, Compliance-Dokumente und Ihre Zielsetzung. Je vollständiger die Unterlagen, desto präziser kann die Prüfung erfolgen.
Höhe der Gebühren variiert je nach Komplexität, Stundensatz und Region. Viele Anwälte bieten Festpreis- oder Zeitpauschalvereinbarungen für konkrete Prüfaufträge an. Klären Sie Vorab Kosten und Zahlungsmodalitäten im Erstgespräch.
Beantragte Zulassungen oder Prüfverfahren dauern oft mehrere Monate. Die Zeit hängt von der Vollständigkeit der Unterlagen, der Komplexität des Falls und der Behörde ab. Planen Sie frühzeitig Pufferzeiten ein.
Ja, Vermögensverwalter benötigen in der Regel eine Zulassung gemäß § 34f GewO oder eine entsprechende BaFin-Zulassung. Die Anforderungen betreffen Fachkenntnisse, Zuverlässigkeit und ausreichende finanzielle Stabilität. Eine Rechtsberatung hilft bei der Vorbereitung.
Eine Vermögensverwalter-Gesellschaft führt aktive Anlageentscheidungen im Namen des Mandanten durch. Eine Vermögensberatung gibt lediglich Empfehlungen ohne Bindung an konkrete Anlageentscheidungen. Beide Tätigkeiten unterliegen unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen.
KAGB regelt Fondsstrukturen, Fondsmanager und Verwahrstelle; WpHG regelt Wertpapierdienstleistungen und Vertriebsaufsicht. In der Praxis greift KAGB, wenn es um Fonds-Management geht, während WpHG den Handel, die Beratung und die Transparenz betrifft.
Pflichten umfassen Risikomanagement, transparente Gebühren, regelmäßige Berichte, Treuhand- und Offenlegungspflichten. Vermögensverwalter müssen Mandantenentscheidungen tolerieren, Dokumentation führen und Interessenkonflikte offenlegen.
Wenden Sie sich zunächst an den Verwalter und versuchen Sie eine außergerichtliche Einigung. Scheitert dies, ist der Klageweg über Zivilgerichte möglich, oft mit Fristen, Schadenersatz- oder Rückforderungsansprüchen. Ein Rechtsanwalt hilft bei der Rechtsmittelprüfung.
Verjährungsfristen richten sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und dem jeweiligen Vertrag. Typischerweise beginnen Fristen nach Kenntnisnahme des Mangels und können je nach Fall variieren. Ein Anwalt prüft Ihre individuellen Fristen genau.
Außergerichtliche Einigungen sparen Zeit und Kosten. Sie ermöglichen flexible Lösungen zu Themen wie Gebühren, Ausschüttungen oder Rückzahlungen. Ein Rechtsanwalt unterstützt bei der Verhandlung und der Formulierung einer fairen Vereinbarung.
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Die Informationen auf dieser Seite dienen nur allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Obwohl wir uns bemühen, die Richtigkeit und Relevanz des Inhalts sicherzustellen, können sich rechtliche Informationen im Laufe der Zeit ändern, und die Auslegung des Gesetzes kann variieren. Sie sollten immer einen qualifizierten Rechtsexperten für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung konsultieren.
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