Beste International Anwälte in Österreich
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1. Über International-Recht in Österreich
Internationales Recht in Österreich umfasst EU-Verordnungen, internationale Abkommen und nationales Privatrechtsrecht, das Kollisionsnormen festlegt. Es regelt, welches Recht bei grenzüberschreitenden Fällen gilt. Dazu gehören auch die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile in Österreich.
In der Praxis bedeutet dies, dass österreichische Gerichte oft EU-Verordnungen direkt anwenden und nationale Regelungen ergänzend einsetzen. Rechtsberater helfen dabei, Rechtswahl, Gerichtsstand und Durchsetzung internationaler Ansprüche sicher zu navigieren. Ein klares Verständnis der relevanten Normen spart Zeit und vermeidet teure Fehler.
“Everyone is entitled in full equality to a fair and public hearing by an independent and impartial tribunal, in the determination of his rights and obligations and of any criminal charge against him.”Universal Declaration of Human Rights, Article 10, un.org
Access to justice for all is essential for the enjoyment of human rights.OHCHR, Access to justice
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Bei grenzüberschreitenden Fällen benötigen Sie oft spezifische Kenntnis der Kollisionsnormen, damit das richtige Gericht und das anwendbare Recht gewählt wird. Ein Rechtsberater hilft Ihnen, schädliche Rechtswahlklauseln zu vermeiden und Ihre Ansprüche effizient durchzusetzen. Im Folgenden finden Sie praxisnahe Szenarien aus Österreich.
- Vertragsstreitigkeiten mit Partnern in anderen EU-Ländern und die Frage, welches Recht gilt.
- Scheidung, Sorgerecht oder Unterhalt bei internationalem Bezug; mehrere Staaten sind betroffen.
- Erbrechtliche Angelegenheiten mit Vermächtnissen oder Nachlässen in mehreren Ländern.
- Durchsetzung oder Anerkennung ausländischer Urteile in österreichischen Gerichten.
- Anerkennung von Schiedssprüchen oder Schiedsgerichtsurteilen im österreichischen Rechtsraum.
- Arbeitsrechtliche Fragen bei grenzüberschreitender Tätigkeit oder Transferen in die EU.
3. Überblick über lokale Gesetze
Österreich greift bei internationalen Fällen überwiegend auf EU-Verordnungen zurück, ergänzt durch das nationale Internationale Privatrechtsgesetz. Die wichtigsten Regelwerke betreffen Zuständigkeiten, Rechtswahl, Vertrags- und Schadensarten sowie die Vollstreckung ausländischer Entscheidungen.
Die folgenden Regelwerke spielen eine zentrale Rolle:
- Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom I) - Rechtswahl bei vertraglichen Verpflichtungen; direkt anwendbar in Österreich. Inkrafttreten: 2009; Anwendung ab 17. Dezember 2009.
- Verordnung (EG) Nr. 864/2007 (Rom II) - Rechtswahl bei außervertraglichen Verpflichtungen; direkt anwendbar in Österreich. Inkrafttreten: 2009; Anwendung ab 17. Dezember 2009.
- Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 (Bruxelles I Recast) - gerichtliche Zuständigkeit und Anerkennung von Urteilen; ersetzt die ursprüngliche Brüssel I-Verordnung.
Zusätzlich regelt das österreichische Internationale Privatrechtsgesetz (IPrG) die Kollisionsnormen im nationalen Rechtsrahmen. Die EU-Verordnungen gelten direkt, das IPrG ergänzt in Bereichen wie Anerkennung und Vollstreckung. Gerichtsstands- und Rechtswahlfragen sollten frühzeitig geprüft werden.
4. Häufig gestellte Fragen
Was regelt Rom I Verordnung und wie wirkt sie in Österreich?
Rom I bestimmt das Recht, das vertragliche Verpflichtungen regelt. In Österreich gilt dies direkt und ohne separate Umsetzungsgesetze. Die Wahl des Rechts durch Vertragspartner ist im Normalfall verbindlich.
Wie funktioniert Rom II bei außervertraglichen Ansprüchen im Österreich-Geschäft?
Rom II legt fest, welches nationale Recht bei außervertraglichen Pflichten anwendbar ist. In Österreich bedeutet dies eine klare Rechtsordnung für Schadenersatz, Delikte oder andere Verpflichtungen, die außerhalb von Verträgen entstehen. Die Regelung vereinfacht grenzüberschreitende Rechtsstreitigkeiten.
Wann greift Brüssel I Recast im österreichischen Gerichtssystem?
Bruxelles I Recast regelt die Zuständigkeit von Gerichten in Zivil- und Handelssachen. In Österreich findet sie Anwendung, wenn Klagen gegen Parteien in verschiedenen EU-Ländern bestehen. Die Anerkennung ausländischer Urteile erfolgt in der Regel zeitnaher als früher.
Wo finde ich die Grundregeln zum internationalen Erbrecht in Österreich?
Für internationales Erbrecht gelten EU-Verordnungen und das IPrG. Die Kollisionsnormen steuern, welches Erbrecht anwendbar ist und wo das Nachlassverfahren geführt wird. Ein qualifizierter Rechtsberater hilft, Mehrfach-Erbschaften sinnvoll zu planen.
Welche Schritte sind nötig, um einen internationalen Rechtsstreit in Österreich zu beginnen?
Erstens klären Sie, welches Recht gilt und welches Gericht zuständig ist. Zweitens konsolidieren Sie relevante Unterlagen in Original- oder Übersetzungsform. Drittens suchen Sie einen spezialisierten Anwalt und klären Kosten, Fristen und Verfahrenswege.
Sollte ich für Handelsstreitigkeiten einen in Österreich zugelassenen Anwalt für internationales Recht beauftragen?
Ja. Ein spezialisierter Rechtsberater kennt die relevanten Verordnungen und Praxiswege. Er kann Ihnen helfen, Schutzrechte, Vertragsklauseln und Gerichtsstände gezielt zu gestalten. So erhöhen Sie Ihre Chancen auf eine effiziente Lösung.
Wie viel kostet eine Erstberatung bei einem internationalen Rechtsanwalt in Österreich?
Die Kosten variieren je nach Komplexität und Stundensatz des Anwalts. Üblich sind Pauschalen für eine Erstberatung oder Stundensätze zwischen ca. 150 und 350 Euro. Klären Sie vorab Gebühren, Zeitraum und Umfang der Beratung.
Brauche ich eine Übersetzung meiner Unterlagen für ein ausländisches Verfahren in Österreich?
In vielen Fällen sind beglaubigte Übersetzungen erforderlich, besonders für gerichtliche Dokumente oder behördliche Anträge. Der Übersetzungsdienst muss oft von der Behörde anerkannt sein. Planen Sie Übersetzungen rechtzeitig ein, um Fristen einzuhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Rechtswahlklausel und Gerichtsstandklausel in internationalen Verträgen?
Eine Rechtswahlklausel legt fest, welches Recht gilt. Eine Gerichtsstands‑ oder Schiedsklausel bestimmt, vor welchem Gericht oder Schiedsgericht Streitigkeiten gelöst werden. Beide Klauseln beeinflussen Kosten, Verfahren und Durchsetzung maßgeblich.
Welche Schritte sind nötig, um eine ausländische Gerichtsentscheidung in Österreich anerkennen zu lassen?
Sie beantragen die Anerkennung nach den relevanten EU-Verordnungen oder bilateralen Abkommen. Es muss geprüft werden, ob der andere Staat einordnerisches Vollstreckungsrecht hat. Ein Rechtsberater hilft bei der Vorbereitung der notwendigen Unterlagen.
Wie lange dauern typische grenzüberschreitende Rechtsstreitigkeiten in Österreich?
Die Dauer variiert stark je nach Komplexität, Gerichtsstand und Beweislage. Einfach gelagerte Streitigkeiten lösen sich häufig innerhalb von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Komplexe Verfahren können mehrere Jahre dauern.
Welche österreichischen Stellen unterstützen internationale Rechtsanliegen im Alltag?
Hilfreich sind spezialisierte Rechtsanwälte und die Wirtschaftskammer. Zusätzlich bieten EU- und UNO-Informationsquellen Orientierung zu internationalen Verfahren. Eine frühzeitige Beratung minimiert Risiken und Kosten.
5. Zusätzliche Ressourcen
- OHCHR - Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights: Allgemeine Grundsätze zum Menschenrechtsschutz und zur Rechtsweg-Rednerfahrung.
- United Nations Treaty Collection: Überblick über völkerrechtliche Verträge, die Österreich betreffen können.
- International Court of Justice: Rechtsstreitigkeiten zwischen Staaten mit Bezug zu Völkerrecht.
6. Nächste Schritte
- Definieren Sie Ihr konkretes Anliegen und den gewünschten Rechtsrahmen (Vertragsrecht, Erbrecht, Familienrecht etc.).
- Prüfen Sie, ob grenzüberschreitende Aspekte bestehen und welches Gericht zuständig ist.
- Recherchieren Sie spezialisierte Rechtsanwälte mit Fokus auf internationales Recht in Österreich.
- Vereinbaren Sie eine Erstberatung und klären Sie Kosten, Umfang und Zeitrahmen.
- Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen, Übersetzungen und Nachweise in einer strukturierten Mappe.
- Beauftragen Sie den Anwalt formell und legen Sie Ziele, Fristen und Kommunikationswege fest.
- Beginnen Sie die Zusammenarbeit; halten Sie regelmäßige Updates und prüfen Sie Zwischenergebnisse.
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