Beste Klagen & Streitigkeiten Anwälte in Deutschland
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1. Über Klagen & Streitigkeiten-Recht in Deutschland: Kurzer Überblick
In Deutschland regeln Zivil- und Verwaltungsgerichte Rechtsstreitigkeiten zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Staat. Das Verfahren folgt dem Grundsatz der Verfahrensordnung, Beweisführung und dem rechtsstaatlichen Prinzip der fairen Anhörung. Juristische Schritte reichen von Mahnverfahren bis hin zu gerichtlichen Klagen mit Urteil, Berufung und ggf. Revision.
Typische Bereiche sind Vertragsrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht sowie Erbrecht. Die Wahl des Verfahrens hängt oft vom Streitwert, der Art der Forderung und der gewünschten Rechtsfolge ab. Rechtsberatung hilft, die passenden Schritte zu planen, Fristen einzuhalten und Kosten zu begrenzen.
„Jede Partei hat das Recht auf rechtliches Gehör.“
Quelle: Grundgesetz Artikel 103 - Dieses Prinzip bildet die Grundlage für faire Anhörungen in Zivil- und Verwaltungsprozessen.
„Das Europäische Justizsystem bietet Informationen zu grenzüberschreitender Rechtsdurchsetzung und Zugang zur Justiz.“
Quelle: EU e-Justice Portal - Hinweise zur grenzüberschreitenden Rechtsanwendung und zum Rechtszugang in der EU.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen: Spezifische Szenarien aus der Praxis in Deutschland
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Vertragsstreitigkeiten mit Lieferanten oder Geschäftspartnern - Bei wiederholten Zahlungsverzögerungen, Liefermängeln oder unwirksamen Klauseln hilft ein Rechtsberater, die richtige Klageform zu wählen, Fristen zu beachten und eine zügige Lösung zu erreichen. Ohne Beratung können Kostennoten und Fristen leicht versäumnisgefährdet werden.
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Mietstreitigkeiten - Nebenkostenabrechnungen, Mieterhöhungen oder Kündigungen ziehen oft komplexe Beweislage nach sich. Ein Anwalt klärt die zulässigen Einwendungen, setzt Fristen durch und prüft die Rechtsfolgen einer Räumungsklage.
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Arbeitsrechtliche Streitigkeiten - Kündigungsschutzklagen, Lohnforderungen oder Abmahnungen benötigen präzise Unterlagen, Verfahrensfristen und ggf. eine Zwischenlösung durch Mediation, bevor eine gerichtliche Entscheidung erfolgt.
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Verkehrsrechts- und Schadensersatzfälle - Unfälle mit Ansprüchen gegen Versicherungen oder Gegenpartei erfordern gut dokumentierte Beweise, Gutachten und eine klare Rechtsposition, um Schadenersatz zu sichern.
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Familienrechtliche Auseinandersetzungen - Sorgerecht, Unterhalt oder Vermögensaufteilungen werden oft durch gerichtliche Entscheidungen beendet; hier ist individuelle Beratung besonders hilfreich.
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Verfahren gegen Behörden - Widerspruchs- oder Klageverfahren gegen behördliche Entscheidungen erfordern juristische Formulierungen und Fristen, um die Rechtslage korrekt durchzusetzen.
3. Überblick über lokale Gesetze: Wichtige Rechtsgrundlagen und Inkrafttretensdaten
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Zivilprozessordnung (ZPO) - Regelt den Ablauf von Klagen, Beweisanträgen, Beweisaufnahme, Urteil und Rechtsmitteln im zivilrechtlichen Verfahren. Sie ist die zentrale Rechtsgrundlage für Klagen & Streitigkeiten vor deutschen Gerichten.
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Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - Regelt Verfahren in familienrechtlichen Angelegenheiten sowie die freiwillige Gerichtsbarkeit. Es beeinflusst Trennungen, Sorgerecht und Unterhaltsfragen.
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Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) und Gerichtskostenordnung (GKG) - Struktur, Zuständigkeiten der Gerichte und die Entstehung sowie Festsetzung von Gerichtskosten. Diese Gesetze regeln auch den Kostenrahmen eines Verfahrens.
Hinweis zur Praxis: Die Inkrafttretensdaten und Änderungen finden sich in den jeweiligen, offiziellen Gesetzestexten. Für aktuelle Anpassungen empfehlen sich die Online-Versionen der Gesetzestexte, z. B. juristische Datenbanken und Regierungsportale. Gerichtsstand im Zivilprozess richtet sich nach dem Sach- oder Steuerkreis der Angelegenheit (z. B. Allgemeine Gerichtsstände, vertraglich vereinbarter Gerichtsstand).
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Klage und einer Streitigkeit vor Gericht?
Eine Klage ist der formale Antrag, der vor einem Gericht eingereicht wird. Eine Streitigkeit beschreibt den Rechtskonflikt insgesamt, den das Gericht klären soll. In der Praxis wird aus einer Streitigkeit oft eine Klage, die das Gericht entschiedet.
Wie erhebe ich eine Klage am Amtsgericht in Deutschland?
Sie reichen eine schriftliche Klage bei dem zuständigen Amtsgericht ein. Die Klage muss klare Forderungen, Begründungen und Beweismittel enthalten. Danach setzt das Gericht Fristen fest und teilt die Klage dem Gegner mit.
Welche Kosten fallen bei einer Klage an und wer bezahlt sie?
Zu den Kosten gehören Gerichtskosten, Anwaltsgebühren und ggf. Gutachterhonorare. Die Kostenverteilung richtet sich nach dem Ausgang des Verfahrens und dem jeweiligen Verhalten der Parteien. Eine frühzeitige Beratung hilft, Überraschungen zu vermeiden.
Wie lange dauert ein typisches Zivilverfahren in Deutschland?
Komplexe Streitigkeiten benötigen oft mehrere Monate bis Jahre. Die Dauer hängt von der Komplexität, der Beweislage und dem Vorgehen der Gegenseite ab. Ein Straßenzug kann sich durch Berufungen verlängern.
Brauche ich unbedingt einen Anwalt für eine Klage?
Für einfache Ansprüche reicht oft ein rechtlicher Beistand nicht zwingend aus. Bei komplexeren Fällen, großen Forderungen oder Rechtsmitteln ist ein Anwalt sinnvoll, um Fristen zu wahren und strategisch vorzugehen. In bestimmten Fällen kann auch eine Rechtsberatung ausreichen.
Wie finde ich den richtigen Rechtsanwalt in meiner Stadt?
Nutzen Sie Anwaltssuchdienste, prüfen Sie Spezialgebiete und Bewertungen, und fragen Sie nach Erstgesprächen. Ein erstes Gespräch klärt, ob der Anwalt fachlich passt und wie die Aussichten sind. Klären Sie auch Gebühren und Abrechnungsformen.
Was ist der Unterschied zwischen ZPO und FamFG im Verfahren?
Die ZPO regelt allgemeine zivilrechtliche Verfahren wie Vertrags- und Schadensersatzstreitigkeiten. Das FamFG befasst sich überwiegend mit familienrechtlichen Angelegenheiten und freiwilliger Gerichtsbarkeit. Die Wahl des Verfahrens hängt vom Streitgegenstand ab.
Wann sollte man außergerichtlich eine Lösung suchen?
Wenn Vergleichsmöglichkeiten bestehen, kann eine außergerichtliche Einigung Zeit und Kosten sparen. Oft hilft eine Mediationsphase, um eine beidseitig tragbare Lösung zu finden. Gerichtliche Schritte sollten erst nach Prüfung einer Einigung erwogen werden.
Wo ist der richtige Gerichtsstand für mein Verfahren?
Der Gerichtsstand ergibt sich in der Regel aus dem Wohnsitz oder Sitz der Parteien, dem Ort der Erfüllung des Vertrags oder besonderen Regelungen im Vertrag. Bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten gelten EU-Regelungen zur Zuständigkeit.
Welche Beweise brauche ich für eine Zivilklage?
Relevante Beweise umfassen Verträge, Buchhaltungsunterlagen, E-Mails, Zeugen, Gutachten und Fotos. Sammeln Sie diese sorgfältig und ordnen Sie sie zeitlich, damit Sie Ihre Forderung schlüssig belegen können.
Wie funktionieren Mahnverfahren und wann sind sie sinnvoll?
Das Mahnverfahren dient der schnellen Durchsetzung unstreitiger Forderungen. Sie beantragen einen Mahnbescheid, der dem Schuldner zustellt wird. Ist der Bescheid anerkannt oder geht kein Widerspruch ein, folgt ein Vollstreckungstitel.
Was kostet ein Gerichtsprozess im Durchschnitt?
Die Kosten setzen sich aus Gerichts- und Anwaltsgebühren zusammen. Bei niedrigem Streitwert sind die Kosten niedriger, bei hohem Streitwert entsprechend höher. Eine vorab Kostenabschätzung hilft bei der Entscheidung.
5. Zusätzliche Ressourcen
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Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) - Offizielle Informationen zu Rechtswegen, Verbraucherschutz und Rechtsdienstleistungen. BMJV
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Deutscher Anwaltverein (DAV) - Hinweise zur Wahl des Rechtsanwalts, Mandatsfragen und Rechtsdienstleistung. DAV
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EU e-Justice Portal - Zentraler Zugang zu europäischen Rechtsinformationen, grenzüberschreitender Rechtsdurchsetzung und Gerichtszuständigkeiten. EU e-Justice
6. Nächste Schritte: 5-7-Schritte-Prozess zum Finden und Beauftragen eines Klagen & Streitigkeiten-Anwalts
- Definieren Sie Ihren Fall - Notieren Sie Anspruch, Gegenseite, Beweismittel und gewünschte Rechtsfolge. Erstellen Sie eine kurze Fallübersicht.
- Prüfen Sie den passenden Rechtsbereich - Bestimmen Sie, ob Zivilrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht oder Verwaltungsrecht relevant ist. Wählen Sie gegebenenfalls eine Spezialisierung des Anwalts.
- Suchen Sie potenzielle Anwälte - Verwenden Sie seriöse Suchportale, Branchenverzeichnisse und Empfehlungen; prüfen Sie Spezialisierungen, Rezensionen und Veröffentlichungen.
- Vereinbaren Sie ein Erstgespräch - Klären Sie Kosten, Vorgehen und Erfolgsaussichten. Fragen Sie nach einer groben Kostenabschätzung und Zahlungsmodalitäten.
- Vergleichen Sie Angebote - Holen Sie 2-3 Angebote ein, vergleichen Sie Honorarsätze, Pauschalen oder Erfolgshonorare. Wählen Sie die beste Passung für Ihren Fall.
- Prüfen Sie die Fristen - Notieren Sie Verfahrens- und Widerspruchsfristen sowie Termine für Einhandlungen. Verpassen Sie keine Fristen, um Ihre Ansprüche zu sichern.
- Beauftragen Sie den Anwalt offiziell - Unterzeichnen Sie den Mandatsvertrag, klären Sie, welche Aufgaben übernommen werden und wie regelmäßig berichtet wird. Klären Sie auch, wie die Abrechnung erfolgt.
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