Beste Anwaltsfehler Anwälte in Deutschland

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Hamburg, Deutschland

Gegründet 2007
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Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte mit Sitz in Hamburg, Deutschland, ist auf Reputationsschutz und Datenschutzrecht spezialisiert. Die Kanzlei bietet umfassende rechtliche Dienstleistungen in Bereichen wie Medienrecht, IT-Recht und Verbraucherschutz an, wobei der Schwerpunkt auf dem Schutz der...
BLOMSTEIN Rechtsanwälte
Berlin, Deutschland

Gegründet 2016
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BLOMSTEIN Rechtsanwälte, gegründet im Jahr 2016 mit Sitz in Berlin, Deutschland, ist eine Boutique-Kanzlei, die sich auf Regulierungs- und Wettbewerbsrecht spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet fachkundige Rechtsdienstleistungen im Bereich des öffentlichen Vergaberechts, Kartell- und...

Gegründet 2016
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Rechtsanwälte Bürrig. Kanand. Willms mit Sitz in Aachen, Deutschland, ist eine angesehene Kanzlei, die umfassende Rechtsdienstleistungen in verschiedenen Fachgebieten anbietet. Die Kanzlei wird von den Gründungspartnern Benjamin M. Bürrig, Norbert Kanand und Christiane Willms geleitet, die...
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1. Über Anwaltsfehler-Recht in Deutschland

Anwaltsfehler-Recht befasst sich mit Ansprüchen gegen Rechtsanwälte wegen Fehlern in Beratung, Vertretung oder Kommunikation. Die Grundlage bilden zivilrechtliche Schadensersatzansprüche gegen Rechtsanwälte sowie berufsrechtliche Regelungen. Mandanten haben bei Pflichtverletzungen Anspruch auf Schadenersatz, sofern Kausalität, Pflichtverletzung und Schaden nachgewiesen werden.

„Der Rechtsanwalt hat die Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung.“
„Rechtsanwälte müssen Mandanten umfassend informieren und über Risiken aufklären.“

Quelle: BRAO, BO, Justizportal, sowie einschlägige Grundsätze des BGB

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Verpassen einer Frist in einem Rechtsstreit - Ein falsch gesetztes Datum oder eine versäumte Frist kann den Erfolg eines Verfahrens stark beeinträchtigen. In solchen Fällen braucht es oft eine rasche rechtliche Bewertung und ggf. eine Korrektur durch einen Spezialisten.

  • Schlechter Beratungs- oder Prozessverlauf, der finanzielle Nachteile verursacht - Wenn eine Strategie oder eine Verfahrensführung zu einem Nachteil führt, können Schadensersatzansprüche prüfen werden. Hier ist der Nachweis von Pflichtverletzung und Schaden entscheidend.

  • Vertrags- oder Dokumentenfehler bei einer Transaktion - Fehlerhaft erstellte Verträge, Klauseln oder Verhandlungen können zu erheblichen Verpflichtungen oder Verlusten führen. Ein Rechtsberater hilft, Rechtsfolgen zu klären und Ansprüche zu bewerten.

  • Unzureichende Aufklärung von Erfolgswahrscheinlichkeit oder Risiken - Wenn der Anwalt Mandantinnen und Mandanten nicht ausreichend informiert und Risiken verschweigt, besteht potenziell eine Pflichtverletzung.

  • Kommunikationsprobleme, die zu Nachteilen im Verfahren führen - Schlechte Kommunikation oder verspätete Rückmeldungen können Verteidigung oder Durchsetzung von Ansprüchen beeinträchtigen. Ein neuer Rechtsberater kann einschätzen, ob Schadenersatz möglich ist.

3. Überblick über lokale Gesetze

  • Berufsordnung der Rechtsanwälte (BRAO) - Regelt die Ausübung des Rechtsanwaltsberufs, Informationspflichten, Verschwiegenheit und berufsrechtliche Sanktionen. Diese Normen bestimmen, welche Pflichten ein Anwalt gegenüber dem Mandanten hat.

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Wesentlich für Schadenersatzansprüche; insbesondere § 823 BGB (Schaden durch Rechtsverletzung) sowie einschlägige Haftungsgrundlagen. Die Anspruchsvoraussetzungen richten sich nach Pflichten aus dem Mandatsverhältnis.

  • Rechtsanwaltsvergütungsordnung (RVG) - Regelung der Gebühren und Abrechnungen; relevant, wenn es um die Kostenfolge eines möglichen Fehlers und in der Abgrenzung von Ansprüchen geht. Gebührenstreitigkeiten ergeben sich oft aus fehlerhaften Abrechnungen.

  • Zivilprozessordnung (ZPO) - Bestimmt Verfahrensablauf und Gerichtsstand für Ansprüche gegen Rechtsanwälte. Die ZPO klärt, wo Klagen erhoben werden können und wie Beweise geführt werden.

Inkrafttreten und Änderungen - Die einschlägigen Normen erfahren regelmäßig Anpassungen. Die aktuell gültigen Fassungen finden Sie auf offiziellen Justizseiten wie dem Justizportal (justiz.de) und dem Bundesministerium der Justiz (bmjv.de).

„Schadenersatzansprüche gegen Rechtsanwälte richten sich nach dem BGB, ergänzt durch berufsrechtliche Vorgaben.“
„Die Berufs- und Gebührenregeln geben Orientierung für Mandanten und Rechtsanwälte im Umgang mit Fehlern.“

Quelle: BRAO, BGB, RVG - Justizportal und bmjv

4. Häufig gestellte Fragen

Was versteht man rechtlich unter einem Anwaltsfehler und welche Rechtsgrundlagen greifen?

Ein Anwaltsfehler liegt vor, wenn ein Rechtsanwalt seine Pflichten aus dem Mandatsverhältnis verletzt. Die Rechtsgrundlagen sind primär das BGB für Schadensersatz, ergänzt durch die Berufsordnung der Rechtsanwälte (BRAO). Hierbei geht es um Pflichtverletzungen wie fehlerhafte Beratung oder mangelhafte Prozessführung.

Wie bewertet man den Schaden, der durch einen Anwalt entstanden ist?

Der Schaden muss objektiv nachweisbar sein und kausal mit der Pflichtverletzung verbunden sein. Typischerweise wird der entstandene Vermögensnachteil geprüft. Oft sind Gutachten oder wertbezogene Dokumentationen nötig, um den Schaden zu fassen.

Wie viel Schadensersatz kann ich gegen einen Rechtsanwalt verlangen?

Der Anspruch richtet sich nach dem erlittenen Vermögensnachteil und dem Nachweis der Pflichtverletzung. Die Höhe kann Rückerstattung von Kosten, entgangenen Gewinn oder weitere Folgeschäden umfassen. Eine individuelle Prüfung durch einen Rechtsberater ist empfohlen.

Wie lange dauert typischerweise ein Schadensersatzprozess gegen einen Anwalt?

Die Dauer variiert stark mit dem Fallumfang und dem Gericht. Typischerweise dauern zivilrechtliche Verfahren gegen Rechtsanwälte mehrere Monate bis zu mehreren Jahren. Eine frühzeitige Einschätzung durch einen Fachanwalt hilft bei der Fristensetzung.

Brauche ich zwingend einen Fachanwalt für Anwaltsfehler?

Ein Fachanwalt für Straf- oder Zivilrecht kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Für komplexe Fallkonstellationen etwa mit Berufsrecht oder internationales Mandatsverhältnis empfiehlt sich oft eine spezialisierte Beratung. Erste Einschätzungen erhalten Sie in einer kostenlosen Erstberatung.

Was ist der Unterschied zwischen Haftung nach BGB und nach § 823 BGB?

§ 823 BGB regelt Schadensersatz bei Rechtsverletzungen durch Dritten oder Schuldner. Die allgemeine Haftung nach BGB umfasst Pflichtverletzungen im Mandatsverhältnis. Für Anwaltsfehler bedeutet dies, dass der Schaden durch Pflichtverletzung abgedeckt wird.

Was muss ich bei der Beweissicherung eines Anwaltsfehlers beachten?

Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen wie Korrespondenz, Fristberechnungen, Protokolle und Abrechnungen. Notieren Sie Zeitpunkte, Entscheidungen und entstandene Schäden. Eine strukturierte Dokumentation erleichtert den Nachweis der Pflichtverletzung.

Wie finde ich den passenden Anwalt für Anwaltsfehler in meiner Region?

Nutzen Sie Empfehlungen, prüfen Sie Spezialisierungen und vergleichen Sie Honorarvereinbarungen. Achten Sie auf eine klare Kommunikation, Transparenz und eine nachweisliche Erfahrung in Anwaltsfehler-Fällen. Eine ersten Eindrucksberatung hilft bei der Entscheidung.

Wann verjähren Ansprüche aus Anwaltsfehlern und wie setze ich Fristen?

Die Verjährung richtet sich nach den allgemeinen Fristen des BGB, in der Regel drei Jahre ab Kenntnis des Schadens. Die Frist kann unter Umständen früher ablaufen oder durch bestimmte Umstände gehemmt werden. Ein spezialisierter Rechtsberater klärt individuelle Fristen.

Wo erhebe ich eine Klage gegen einen Rechtsanwalt - Gerichtsstand?

In der Regel gilt der allgemeine Gerichtsstand des Beklagten oder des Mandanten, abhängig von der konkreten Fallkonstellation. Die ZPO regelt die örtliche Zuständigkeit und den passenden Gerichtsstand. Ein Rechtsberater hilft, den richtigen Ort für die Klage zu bestimmen.

Sollte ich vorab eine Kostenschätzung oder Honorarvereinbarung einfordern?

Ja, holen Sie vorab eine klare Kosteneinschätzung und eine Honorarvereinbarung ein. So vermeiden Sie unvorhergesehene Gebühren und erhalten Transparenz über die potenziellen Kosten. Viele Anwälte bieten eine erste kostenfreie Orientierungssprechstunde.

5. Zusätzliche Ressourcen

Hier finden Sie offizielle Anlaufstellen mit Funktionen im Zusammenhang mit Anwaltsfehlern:

  • Justizportal des Bundes und der Länder - Offizielle Informationsquelle zu Berufsrecht, Verfahrensregeln und Rechtsanwälten, inkl. Hinweise zu Pflichten und Sanktionen. Link: https://www.justiz.de
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz - Zuständig für Rechtsanwälte, Berufsrecht, Verbraucherschutz und Rechtsanwendungen; bietet Hintergrundinformationen und Stellungnahmen. Link: https://www.bmjv.de
  • Bundesgerichtshof - Entscheidungspraxis zu Fragen rund um Haftung und Berufspflichten von Rechtsanwälten; zentrale Rechtsentscheidungen. Link: https://www.bundesgerichtshof.de

Hinweis: Die genannten Seiten dienen der Orientierung und enthalten die aktuellsten gesetzliche Grundlagen sowie weiterführende Hinweise zu Anwalts- und Berufsrecht.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie den konkreten Schaden und sammeln Sie alle relevanten Unterlagen wie Verträge, Fristberechnungen, E-Mails und Abrechnungen. Beginnen Sie damit eine chronologische Dokumentation.

  2. Prüfen Sie, ob eine Berufshaftpflichtversicherung des Anwalts existiert und ob Ansprüche dort geltend gemacht werden können. Fordern Sie Versicherungsunterlagen an, falls vorhanden.

  3. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Anwälte mit Schwerpunkt Anwaltsfehler und kontaktieren Sie diese für eine unverbindliche Ersteinschätzung.

  4. Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch und bitten Sie um eine klare Kosteneinschätzung sowie eine schriftliche Honorarvereinbarung. Klären Sie, ob eine Erstberatung kostenlos ist.

  5. Beauftragen Sie den passenden Rechtsbeistand und legen Sie gemeinsam eine Strategie fest, inklusive Fristen und möglicher Schadenersatzansprüche.

  6. Starten Sie das Verfahren oder die Prüfung von Ansprüchen, falls nötig, und beachten Sie regelmäßige Updates Ihres Anwalts. Halten Sie die Kommunikation schriftlich fest.

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