Deutscher Lieferant hat Liefertermine verpasst – kann ich wegen entgangenen Gewinns klagen und den Vertrag kündigen?

In Deutschland
Zuletzt aktualisiert: Jan 22, 2026
Ich betreibe ein kleines Fertigungsunternehmen in Deutschland, und unser Zulieferer hat drei Lieferungen hintereinander verspätet geliefert, was zu Produktionsstopps und stornierten Kundenaufträgen geführt hat. Der Zulieferer meint, es seien „nur Verzögerungen“, und weigert sich, uns zu entschädigen. Kann ich den Vertrag kündigen und Schadensersatz für entgangenen Gewinn verlangen, und welche Nachweise benötige ich dafür?

Antworten von Anwälten

Equity Law House

Equity Law House

Jan 22, 2026

Vielen Dank für die Angaben. Um Ihnen Ihre rechtlichen Möglichkeiten nach deutschem Recht näher erläutern zu können, bitten wir um Klärung folgender Punkte:




  1. Besteht ein schriftlicher Vertrag mit dem Lieferanten? Falls ja, enthält dieser konkrete Lieferfristen und Vertragsstrafen für Verzögerungen?




  2. Haben Sie dem Lieferanten bereits formelle schriftliche Abmahnungen erteilt oder Nachfristen für verspätete Lieferungen gesetzt?




  3. Ist Ihnen bekannt, ob die Verzögerungen auf Umstände zurückzuführen sind, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (z. B. höhere Gewalt)?




  4. Wie hoch ist der Gesamtwert Ihrer bislang entstandenen Schäden oder stornierten Bestellungen?




Diese Informationen helfen dabei zu bestimmen, ob Sie den Vertrag rechtmäßig kündigen und Schadensersatz für entgangenen Gewinn geltend machen können.

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