Beste Fusionen und Übernahmen Anwälte in Österreich
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1. Über Fusionen und Übernahmen-Recht in Österreich
In Österreich regeln einheitliche Grundsätze den Erwerb von Firmenanteilen, den Abschluss von Verträgen und die Transparenzpflichten bei Übernahmen. Die Rechtslage verknüpft Corporate Law, Kartellrecht und Börsenrecht, um faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen. Wesentliche Regelwerke sind das Übernahmegesetz sowie das Börsegesetz und ergänzende Bestimmungen des Aktienrechts.
Der rechtliche Rahmen umfasst Offenlegungspflichten, Angebots- und Stimmrechtsregeln sowie Pflichten zur Information der Minderheitsaktionäre. Public Takeover Prozesse müssen so gestaltet sein, dass alle Anteilseigner gleich behandelt werden. Unternehmen, die eine Übernahme prüfen, profitieren von frühzeitiger rechtlicher Beratung.
„Takeover rules should ensure fair treatment for all shareholders and equal access to information.“Quelle: Europäische Kommission
Quelle: Europäische Kommission - ec.europa.eu
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Ein Rechtsberater hilft Ihnen, die Transaktion rechtssicher zu strukturieren und Risiken frühzeitig zu erkennen. Spezifische Aspekte wie Preisbildung, Garantien und Reaktionsoptionen auf regulatorische Forderungen erfordern fachkundige Begleitung. Ohne rechtliche Beratung drohen Fehlinterpretationen von Pflichten und unklare Haftungsfragen.
Bei öffentlichen Übernahmen sind Kontrollpflichten, Offenlegungsvorschriften und Fristen zentral. Ein Rechtsbeistand unterstützt Sie bei der Erstellung von Angebotsunterlagen, Gegenangeboten und der Verhandlung von Bedingungen. Für börsennotierte Ziele sind Marktregularien besonders relevant und müssen genau beachtet werden.
- Sie vertreten den Bieter oder das Ziel und benötigen maßgeschneiderte Offer- oder Gegenoffer-Bedingungen inklusive Comfort-Garantien.
- Sie planen eine Due Diligence und brauchen rechtliche Checks zu Haftungsrisiken, Verträgen und Mitarbeiterrechten.
- Es gibt kartellrechtliche Bedenken, zum Beispiel bei Wachstumsschprossern, die die Marktstruktur beeinflussen könnten.
- Sie müssen komplizierte Vertragselemente wie Earn-Outs, Anschlusspflichten oder Sanktionen rechtlich absichern.
- Sie erwarten gerichtliche Auseinandersetzungen oder außergerichtliche Streitbeilegung rund um Pflichten und Ansprüche.
- Sie benötigen eine rechtskonforme Umsetzung von Mitarbeiterbeteiligungs- oder Mitbestimmungsregelungen.
3. Überblick über lokale Gesetze
Zu den zentralen Rechtsgrundlagen gehören das Übernahmegesetz (ÜbG) und das Börsegesetz (BörseG). Das ÜbG regelt Pflichten bei öffentlichen Übernahmen, Offenlegung und Gleichbehandlung der Aktionäre. Das BörseG betrifft vor allem börsennotierte Unternehmen und Meldepflichten bei relevanten Transaktionen.
Zusätzlich spielt das Aktiengesetz (AktG) bzw. das Unternehmensgesetzbuch (UGB) eine Rolle bei der Rechtsstellung von Gesellschaftern und der Struktur von Transaktionen. Das Kartellgesetz sorgt für wettbewerbsrechtliche Prüfung von Zusammenschlüssen, insbesondere bei Unternehmen mit Marktmacht. Die konkrete Anwendung hängt vom Sitz des Unternehmens und dem Transaktionsumfang ab.
„Das Übernahmegesetz regelt Pflichten bei öffentlichen Übernahmen und schützt Minderheitsaktionäre.“Quelle: RIS - Rechtsinformationssystem
Quelle: RIS - Rechtsinformationssystem des Bundesministers für Justiz (ris.bka.gv.at)
Gerichtsstände und Rechtsgerichtsbarkeit ergeben sich aus dem Sitz der Gesellschaft und dem Streitgegenstand. In vielen M&A-Fällen kommt das Handelsgericht am Sitz der Gesellschaft oder das zuständige Bezirks- bzw. Landesgericht zur Anwendung. Die Wahl des Gerichts kann vertraglich eingeschränkt, aber bestimmten gesetzlichen Beschränkungen unterliegen. Die Praxis zeigt eine Tendenz zur klaren Zuordnung nach Sitz und Art der Rechtsstreitigkeit.
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Share Deal und einem Asset Deal?
Bei einem Share Deal erwirbt der Käufer Anteile an der Zielgesellschaft und übernimmt damit alle Vermögenswerte und Verpflichtungen. Beim Asset Deal kauft der Käufer einzelne Vermögenswerte oder Geschäftsbereiche. In Österreich beeinflusst dies Haftung, steuerliche Folgen und regulatorische Genehmigungen.
Wie viel kostet typischerweise eine M&A Rechtsberatung in Österreich?
Die Kosten variieren stark nach Transaktionsvolumen und Komplexität. Typisch fallen Anwaltsstundenlöhne zwischen 250 und 700 Euro an, plus Pauschalen für Due Diligence und Verhandlungsführung. Für größere Transaktionen sollten Sie Budgetposten für Geheimhaltungsvereinbarungen, Compliance-Prüfungen und Verhandlungen einplanen.
Wie lange dauert ein typischer Übernahmeprozess in Österreich?
Die Dauer hängt von der Transaktionskomplexität ab. Eine einfache Due Diligence und Verhandlung kann 4 bis 8 Wochen in Anspruch nehmen. Komplett einschließlich regulatorischer Genehmigungen kann sich der Prozess schnell auf 3 bis 6 Monate erstrecken.
Was muss ich beachten, wenn ich eine Übernahme genehmigen lassen will?
Sie müssen Offenlegungspflichten und Angebotsfristen beachten. Für börsennotierte Ziele sind zusätzliche Informations- und Gleichbehandlungsanforderungen relevant. Rechtsbeistand hilft bei der Einreichung von Unterlagen und der Kommunikation mit Aufsichtsbehörden.
Brauche ich einen Rechtsbeistand schon vor der ersten Verhandlung?
Ja, insbesondere in der Vorbereitungsphase. Ein Rechtsberater prüft Vertragsentwürfe, schützt Ihre Interessen und vermeidet spätere Haftungsrisiken. Frühzeitige Beratung erhöht die Verhandlungsmachtung und reduziert rechtliche Überraschungen.
Wie finde ich einen geeigneten M&A-Anwalt in Österreich?
Analysieren Sie Spezialisierung, Branchenerfahrung und Referenzen von Kanzleien. Holen Sie zwei bis drei unverbindliche Kostenvoranschläge ein und bitten Sie um eine klare Leistungsbeschreibung. Vergleichen Sie auch internationale Kapazitäten bei grenzüberschreitenden Transaktionen.
Was ist der Unterschied zwischen einer freundlichen und einer feindlichen Übernahme?
Bei einer freundlichen Übernahme stimmen Zielunternehmen und Käufer in der Regel die Bedingungen gemeinsam ab. Eine feindliche Übernahme erfolgt ohne Zustimmung des Managements des Zielunternehmens und kann anwaltliche Gegenmaßnahmen auslösen. Die Wahl beeinflusst Struktur, Fristen und Offenlegungspflichten.
Welche kartellrechtlichen Hürden können auftreten?
Große Transaktionen bedürfen oft der Genehmigung der Wettbewerbshüter. Bei bestimmten Marktkonzentrationen prüft die Behörde Auswirkungen auf Wettbewerb und Preisbildung. Verzögerungen oder Auflagen können Verhandlungen verlängern.
Wie lange dauert es, bis eine öffentliche Übernahme genehmigt wird?
Genehmigungen durch Aufsichtsbehörden dauern meist mehrere Wochen bis Monate. Die Dauer hängt von der Komplexität, dem Marktumfeld und eventuellen Zusatzauflagen ab. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem Rechtsbeistand minimiert Verzögerungen.
Wie viel Due Diligence ist in Österreich üblich?
In Österreich umfasst Due Diligence typischerweise Rechts-, Finanz- und steuerliche Prüfungen. Umfang und Tiefe variieren je nach Branche, Unternehmensgröße und Transaktionsstruktur. Eine detaillierte Checkliste hilft, wesentliche Risiken zu identifizieren.
Wie gestaltet sich die Verhandlung von Earn-Outs in Österreich?
Earn-Outs regeln spätere Zahlungen basierend auf Zielerreichung. Sie benötigen klare Kriterien, Prüfungspflichten und eine vertragliche Risikoaufteilung. Ein Anwalt sorgt dafür, dass steuerliche Aspekte sowie Verwirkungsklauseln berücksichtigt werden.
Was passiert, wenn der offerierte Preis nicht akzeptiert wird?
Preisverhandlungen können zu Gegenangeboten führen oder alternative Strukturierungen wie Earn-Outs oder Garantien nutzen. Ohne Einigung kann der Prozess scheitern oder neu gestartet werden. Rechtliche Beratung unterstützt bei der Verhandlungstaktik.
Welche Unterlagen sollte ich für eine erste Beratung bereithalten?
Bereiten Sie Unternehmensunterlagen, Finanzdaten, Hauptverträge, Arbeitsverträge, Rechtsstreitigkeiten und eine erste Due-Diligence-Checkliste vor. Je vollständiger die Unterlagen, desto konkreter kann der Rechtsbeistand Risiken einschätzen.
5. Zusätzliche Ressourcen
- Bundesministerium für Justiz - offizielle Rechtsinformationen und Rechtslage in Österreich. https://www.justiz.gv.at
- RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes - vollständige Gesetzestexte und Novellen. https://www.ris.bka.gv.at
- Europäische Kommission - Wettbewerb und Fusionskontrolle in der EU, inklusive Takeover-Richtlinien. https://ec.europa.eu/competition
6. Nächste Schritte
- Definieren Sie klar Ihre Ziele und die bevorzugte Transaktionsstruktur (Share Deal vs Asset Deal) - 1 bis 2 Wochen.
- Erstellen Sie eine vorläufige Budgetplanung inkl. Rechts- und Due-Diligence-Kosten - 1 Woche.
- Führen Sie eine kurze Vorab-Recherche zu spezialisierten M&A-Anwälten oder Kanzleien durch - 1 bis 2 Wochen.
- Kontaktieren Sie 2-3 Kandidaten, bitten Sie um unverbindliche Kostenvoranschläge und Leistungsbeschreibungen - 1 Woche.
- Vereinbaren Sie eine Erstberatung, um die konkrete Transaktion zu besprechen - 1-2 Wochen.
- Vergleichen Sie Angebote, prüfen Sie Franchise- oder Erfolgsbeteiligungsmodelle und schließen Sie ggf. eine mandatsbezogene Vereinbarung - 1 Woche.
- Starten Sie die Due-Diligence-Prüfung und entwickeln Sie eine Verhandlungsstrategie mit Ihrem Rechtsbeistand - 2 bis 6 Wochen.
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