Beste Patent Anwälte in Wien

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Gegründet 2007
50 Personen im Team
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Dr. Johannes Oehlboeck LL.M2008: Abschluss als Doctor iuris, PhD (mit Auszeichnung)2008: Europäischer Marken- und Geschmacksmustervertreter2007: Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte, Mitglied der österreichischen Rechtsanwaltskammer.2000 bis 2001: Postgradualer Diploma-Lehrgang im IT-Recht...
DORDA Rechtsanwälte GmbH
Wien, Österreich

Gegründet 1976
200 Personen im Team
German
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DORDA Attorneys at Law. Wir schaffen Klarheit. Unsere Stärken sind Präzision, Innovation und Flexibilität. Unsere Dienstleistungen in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts sorgen dafür, dass unsere Mandanten optimale Klarheit in ihren Entscheidungsprozessen erhalten. Unser Erfolg beruht auf...

Gegründet 1962
200 Personen im Team
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Der Mut, unsere Mandanten zu führenWir bieten Beratung, die klar und lösungsorientiert ist, damit unsere Mandanten die richtigen Entscheidungen treffen können.Wir kämpfen für die Ziele unserer Mandanten und erzielen die Ergebnisse, die sie benötigen.Die Menschen von Binder GrösswangWir sind...
Todor-Kostic Rechtsanwälte
Wien, Österreich

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Todor-Kostic Rechtsanwälte ist eine in Velden am Wörthersee ansässige Anwaltskanzlei in Kärnten, Österreich, die fokussierte Rechtsberatung für kleine und mittelständische Unternehmen, Konzerne, Banken, Versicherungen und Non-Profit-Organisationen sowie eine wachsende Zahl privater Mandanten...
BEKANNT AUS

1. Über Patent-Recht in Wien, Österreich

In Wien gilt das österreichische Patentrecht, das Erfindungen schützt, die neu, erfinderisch und gewerblich nutzbar sind. Das Patentgesetz 1995 (PatG 1995) regelt Erteilung, Rechtswirkung, Laufzeit und Reichweite nationaler Patente. Wer eine Erfindung europäisieren möchte, kann ein europäisches Patent beim Europäischen Patentamt (EPO) beantragen; dieses wirkt in Österreich nach Umsetzung durch nationale Rechtsvorschriften. Gerichtliche Auseinandersetzungen rund um Patente finden primär vor den ordentlichen Gerichten in Wien statt.

„A European patent has the same effect as a national patent in the designated states.“

„Once granted, a European patent has effect in the designated Contracting States.“

Quelle: European Patent Office, zu finden unter epo.org. Diese Regelwerke sichern Patentschutz sowohl auf nationaler Ebene als auch über das Europäische Patentsystem hinaus.

2. Warum Sie möglicherweise einen Rechtsberater benötigen

Im Wiener Umfeld benötigen Sie Rechtsbeistand bei konkreten Schritten rund um Patente, um Fristen, Verfahrensschritte und Kostenübersichten zu steuern. Im Folgenden finden Sie spezifische, praxisnahe Szenarien, in denen Rechtsberatung sinnvoll ist.

  • Sie entwickeln eine neue Technologie in Wien und möchten eine nationale Patentanmeldung prüfen und einreichen lassen. Ein Rechtsberater hilft bei der Formulierung der Patentansprüche und vermeidet formale Fehler, die eine Prüfung verzögern könnten.

  • Ihnen wird ein Prüfschreiben oder eine Einspruchsmitteilung von der Patentanwaltsstelle in Wien zugestellt. Ein Rechtsbeistand hilft bei der Beantwortung der Vorbehalte und der Abgrenzung von bestehenden Technologien.

  • Sie sehen drohende Verletzungshandlungen durch Mitbewerber in Wien. Ein Anwalt prüft, ob Unterlassungs- oder Schadenersatzansprüche sinnvoll sind und führt durch das gerichtliche oder außergerichtliche Vorgehen.

  • Sie planen eine europäische Patentanmeldung (EPÜ) mit Designation nach Österreich. Ein Patentanwalt koordiniert EPO-Einreichung, Validierung in Österreich und gegebenenfalls Übersetzungen.

  • Sie möchten Lizenzen oder Transferverträge für Ihre Patenttechnik in Wien abschließen. Ein Rechtsberater bewertet Verwertungsmodelle, Vertragsklauseln und Schutzdauer.

  • Sie benötigen Unterstützung bei der Durchsetzung oder Verteidigung gegen Ansprüche in einem Patentstreit vor Gerichten in Wien. Ein Rechtsberater steuert Prozessstrategie, Beweismittel und Fristen.

3. Überblick über lokale Gesetze

Wien folgt dem Patentrecht, das nationale Patente durch PatG 1995 regelt. Ergänzend dazu ermöglicht das Europäisches Patentsystem das Erlangen eines europäischen Patents, das in Österreich wie ein nationales Patent wirkt, sobald es validiert ist. Für gerichtliche Auseinandersetzungen gelten die allgemeinen zivilrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Rechtswege in Wien.

  • Patentgesetz 1995 (PatG 1995) - regelt Erteilung, Rechtswirkung, Laufzeit und Reichweite von nationalen Patenten in Österreich. Es setzt das nationale Schutzrecht für Erfindungen fest.
  • Europäisches Patentübereinkommen (EPÜ) - ermöglicht europäische Patentanmeldungen; österreichische Validierung führt zu regionalem Schutz in den ausgewählten Vertragsstaaten, einschließlich Österreich.
  • Gerichtsstände in Wien - zivilrechtliche Streitigkeiten rund um Patente werden in Wien vor ordentlichen Zivilgerichten verhandelt; für bestimmte Handels- und Wirtschaftsfälle können Handelsgerichte relevante Zuständigkeiten haben.

Aktuelle Trends betreffen verstärkt digitale Prozesse und Online-Verfahren beim ÖPA sowie beim EPO-Verfahren; diese Entwicklungen erleichtern Einreichungen, Einsprüche und Rechtsmittel. Die Behandlung von Beschlüssen des Patentamts erfolgt in Wien gemäß den nationalen Verwaltungs- und Zivilverfahren. Für spezielle Fragen zu gerichtlichen Standorten in Wien empfiehlt sich eine frühzeitige Rechtsberatung.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem österreichischen Patent und einem europäischen Patent?

Ein österreichisches Patent schützt eine Erfindung national in Österreich. Ein europäisches Patent wird beim EPO beantragt und in den designierten Staaten, darunter Österreich, wirksam, sobald es validiert ist. In Österreich gilt dann das europäische Patentrecht als nationale Wirkung, sofern es validiert wurde.

Wie beantrage ich ein Patent in Österreich als Wiener Unternehmer?

Sie beginnen mit einer Patentanmeldung beim Österreichischen Patentamt oder über einen Patentanwalt. Der Anwalt hilft beim Formulieren der Ansprüche und beim fristgerechten Einreichen. Danach läuft das Prüfungsverfahren und Sie erhalten gegebenenfalls ein Patent, sofern die Erfindung die Schutzvoraussetzungen erfüllt.

Wann läuft ein österreichisches Patent ab?

Ein österreichisches Patent läuft in der Regel 20 Jahre ab dem Anmeldetag. Danach ist der Schutz erloschen, es sei denn, Verlängerungen oder Gebührenzahlungen beeinflussen den Status. Die genaue Laufzeit hängt von fristgerechtem Gebühreneinzug und Prüfungsverfahren ab.

Wie lange dauert das Patentanmeldeverfahren in Wien üblicherweise?

Das Verfahren kann je nach Komplexität 2 bis 4 Jahre oder länger dauern. Umfangreiche Prüfungsentscheidungen können zusätzlichen Zeitbedarf verursachen. Eine vorherige gründliche Recherche und eine gut formulierte Anmeldung helfen, Verzögerungen zu reduzieren.

Brauche ich in Wien unbedingt einen Patentanwalt?

Nein, rechtlich gesehen reicht theoretisch eine eigenständige Antragstellung. Praktisch profitieren Sie jedoch von einem Patentanwalt, da dieser Ansprüche präzise formuliert, Rechtsfristen sicher verwaltet und Erläuterungen zu Prüfungsbescheiden liefert. Für komplexe EPÜ-Anmeldungen ist fachliche Unterstützung besonders sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen PatG und EPÜ in der Praxis?

PatG regelt nationale Patente in Österreich. EPÜ ermöglicht europäische Patente, die nach der grant-and-validate-Struktur in einzelnen Staaten gelten. In Wien bedeutet dies, dass eine europäische Patentanmeldung in Österreich validiert werden muss, um dort Schutz zu genießen.

Wie lange muss man Patentgebühren zahlen?

Für nationale Patente fallen jährliche Gebührzahlungen an, um das Patent in Kraft zu halten. Bei europäischen Patenten gelten separate Übersetzungs- und Validierungsgebühren je nach den designierten Staaten. Die Fristen und Gebühren variieren je nach gewähltem Schutzraum.

Wie finde ich heraus, ob meine Erfindung patentierbar ist?

Eine vorläufige Prüfung durch einen Patentanwalt oder eine professionelle Recherche hilft zu klären, ob Neuheit, erfinderische Tätigkeit und gewerbliche Anwendbarkeit gegeben sind. Eine Patentrecherche reduziert das Risiko einer späteren Ablehnung durch das Patentamt. In Wien stehen spezialisierte Rechtsberater für eine solche Einschätzung bereit.

Was ist der Unterschied zwischen einer Anmeldung bei ÖPA und einer EPÜ-Anmeldung?

Eine ÖPA-Anmeldung ist eine nationale Patentanmeldung für Österreich. Eine EPÜ-Anmeldung wird beim EPO eingereicht und führt nach Validierung in einzelnen Staaten zum Schutz in diesen Ländern. Die Wahl hängt von Ihrem Marktziel und der gewünschten Abdeckung ab, auch unter Berücksichtigung von Kosten.

Wie lange dauert die Validierung eines europäischen Patents in Österreich?

Die Validierung dauert nach der Erteilung typischerweise Wochen bis Monate, je nach Übersetzungsbedarf und nationalen Formalitäten. In Wien empfehlen sich rechtzeitige Übersetzungen und fristgerechte Zahlungen der Validierungsgebühren. Eine präzise Planung minimiert Verzögerungen.

Was sollte ich vor einer Patentanmeldung konkret vorbereiten?

Bereiten Sie eine detaillierte Beschreibung der Erfindung, Zeichnungen, Ansprüche und ggf. eine Zusammenfassung vor. Klären Sie die Priorität und prüfen Sie mögliche Vorbenutzt- oder Stand der Technik-Quellen. Eine Checkliste hilft, unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Sollte ich eine internationale Patentanmeldung in Erwägung ziehen?

Eine internationale Patentanmeldung bietet Schutz in mehreren Ländern, ist aber kostenintensiv. Ein erfahrener Rechtsberater bewertet Marktziele, Budget und Zeitrahmen, bevor er eine Strategie empfiehlt. In Wien lohnt sich eine abgestimmte Strategie zwischen nationalen und europäischen Schritten.

Wie unterscheide ich bei der Wahl eines Anwalts zwischen Patentanwalt und Rechtsberater?

Patentanwälte verfügen über spezielle Fachkenntnisse in Patentrechten und technischen Anmeldungen. Rechtsberater bieten allgemeine Rechtsberatung; für technische Patente empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Patentanwalt. In Wien finden Sie spezialisierte Fachanwälte für gewerblichen Rechtsschutz.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • European Patent Office (EPO) - offizielle Stelle zur Prüfung und Erteilung europäischer Patente; Informationen zu EPÜ, Anmeldeprozess, Designationen und Gebühren. Link: epo.org
  • ÖPA - Österreichisches Patentamt - nationale Anlaufstelle in Österreich für Patente, mit Anmelde- und Prüfungsprozessen sowie Rechtsbehelfswegen (Hinweis: offizielle Informationen finden Sie beim EPO sowie beim österreichischen Patentanwalt). Keine eigenständige Linkangabe hier.
  • Wiener Patentanwaltskammer - Kontaktmöglichkeiten zu geprüften Patentanwälten in Wien, Beratung zu Patentanmeldungen und Rechtsmitteln (telefonisch oder persönlich in Wien).

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Erfindung klar und legen Sie Ihre Ziele fest. Ziel ist es, den Schutzumfang sinnvoll abzubilden.
  2. Führen Sie eine erste Hintergrundrecherche durch, um Neuheit und Stand der Technik abzuschätzen. Nutzen Sie dabei öffentlich zugängliche Patentdatenbanken.
  3. Entscheiden Sie, ob eine nationale Patentanmeldung in Österreich oder eine europäische Patentanmeldung sinnvoll ist. Berücksichtigen Sie Zielmärkte und Budget.
  4. Wählen Sie einen Patentanwalt oder Rechtsberater in Wien, der Erfahrung mit Ihrem Technologiebereich hat. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch.
  5. Bereiten Sie Unterlagen vor: detaillierte Erfindungsbeschreibung, Zeichnungen, konkrete Patentansprüche, Prioritätsdaten.
  6. Reichen Sie die Anmeldung fristgerecht ein - entweder beim ÖPA oder beim EPO je nach gewählter Route. Planen Sie Übersetzungen, falls nötig.
  7. Verfolgen Sie das Prüfungsverfahren, reagieren Sie zeitnah auf Schreiben des Patentamts und verteidigen Sie Ihre Ansprüche bei Bedarf vor Gericht in Wien.

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