Beste Personenschäden Anwälte in Österreich

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Anwalt Mag. Markus Passer
Graz, Österreich

English
Anwalt Mag. Markus Passer mit Sitz in Graz, Österreich, bietet umfassende juristische Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht, Straf- und Wirtschaftsstrafrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Vertragsrecht sowie Erbrecht. Die Kanzlei widmet sich der...

4 Personen im Team
English
Rechtsanwalt Mag. Peterpaul Suntinger leitet eine Boutique-Kanzlei in Klagenfurt, Österreich, mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Schadenersatzansprüchen, gestützt auf über 30 Jahre Erfahrung. Mandant:innen profitieren von einem persönlichen und reaktionsschnellen...
Innsbruck, Österreich

Gegründet 2004
4 Personen im Team
English
Mag. Harald Rossmann operates a boutique law practice serving clients in Innsbruck and Reutte, with a long standing focus on practical legal solutions. Since 2004 the firm has developed expertise across civil and private law, including estate and succession matters, family and divorce law, contract...
Strobl & Wagner Rechtsanwälte
Salzburg, Österreich

10 Personen im Team
English
Strobl & Wagner Rechtsanwälte in Kooperation ist eine in Salzburg ansässige Kanzlei, die Privatpersonen und Unternehmen jeder Größe national wie international vertritt. Die Kanzlei unterhält ein modernes, gerichtsnahes Büro und legt Wert auf praxisorientierte, ergebnisorientierte Beratung,...

English
Die Kanzlei Mag. Alexander Lirk, Mag. Florian Möstl Ges.b.R. mit Sitz in Braunau am Inn, Österreich, betreut sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen mit sorgfältiger rechtlicher Beratung in einem breiten Themenspektrum. Die beiden Rechtsanwälte verfügen über langjährige Erfahrung im...

Gegründet 1998
English
Die Poduschka Partner Anwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Linz, Österreich, setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1996 für den Schutz der Verbraucherrechte und umweltrelevanter Interessen ein. Die Kanzlei hat über 15.000 Mandantinnen und Mandanten erfolgreich bei der Durchsetzung ihrer...
Dr. Martin Wuelz
Innsbruck, Österreich

English
Dr. Martin Wuelz und Dr. Peter Kaser führen eine angesehene Kanzlei mit Niederlassungen in Innsbruck und Wien, Österreich. Die Kanzlei bietet umfassende Rechtsdienstleistungen in mehreren Fachbereichen an, darunter Familienrecht, Personenschaden, Versicherungsrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht...
Mag Christoph Huber LL.M.
Kufstein, Österreich

English
Mag. Christoph Huber, LL.M., führt die Rechtsanwaltskanzlei Huber in Kufstein, Österreich. Die Kanzlei verbindet mehr als ein Jahrhundert juristischer Tradition mit modernster Technologie und KI, um effiziente, präzise und maßgeschneiderte Rechtsberatung für Unternehmenskunden sowie...
Kaindorf, Österreich

Gegründet 1993
1 Person im Team
English
Dr. Walter Solic is an Austrian attorney who has operated his own practice since January 1, 1993. He is known for direct, rapid and sometimes assertive legal advocacy delivered at a reasonable fee, reflecting a client focused approach that seeks practical results.Clients benefit from his clear...
Rainer • Rück • Rechtsanwälte
Innsbruck, Österreich

Gegründet 2019
2 Personen im Team
English
Die Kanzlei ist eine Boutique-Wirtschaftskanzlei in Innsbruck unter der Leitung von Dr. Stephan Rainer und Dr. Michael Rück. Sie konzentriert sich auf Arbeits- und Sozialrecht, familien- und erbrechtliche Angelegenheiten, Wohnungseigentums- und immobilienrechtliche Fragestellungen sowie Verkehrs-...
BEKANNT AUS

1. Über Personenschäden-Recht in Österreich

Personenschäden-Recht umfasst Ansprüche aus Körper- und Gesundheitsschäden, die durch Dritte verursacht wurden. Typische Beispiele sind Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle oder medizinische Behandlungsfehler. Ziel ist es, Heilkosten, Verdienstausfall und immaterielle Schäden auszugleichen sowie Folgekosten zu berücksichtigen.

In Österreich berücksichtigen Gerichte und Versicherungen gemeinsame Regeln zur Feststellung von Haftung, Schadenhöhe und Verjährung. Die Rechtsgrundlagen verbinden das Zivilrecht mit den speziellen Absicherungen der Sozialversicherung. Eine frühzeitige Beratung erhöht die Chancen auf eine umfassende Deckung aller Kosten.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Verkehrsunfall mit komplexer Haftungsprüfung - Wenn mehrere Beteiligte oder Teilschuld bestehen, müssen Anteile, Haftpflichtleistungen und mögliche Regressforderungen exakt geklärt werden. Ein Rechtsbeistand hilft, alle Ansprüche zeitgerecht geltend zu machen.

  • Arbeitsunfall und Sozialversicherung - Nach einem Arbeitsunfall sind oft Heilbehandlungskosten, Rehabilitationsleistungen und Verdienstausfall zu prüfen. Ein Anwalt erleichtert die Koordination mit der AUVA bzw. GKV und klärt Ansprüche auf Heil- und Pflegeleistungen.

  • Behandlungsfehler (Arzthaftung) - Bei Behandlungsfehlern sind Haftung, Mitverschulden des Arztes und der Umfang der Schadenersatzpflicht komplex. Rechtsberatung hilft, Schadenhöhe realistisch zu beziffern und Ansprüche durchzusetzen.

  • Produkthaftung oder Wegunfälle im öffentlichen Raum - Defekte Produkte oder Sturzereignisse in Beherbergungsbetrieben, Einkaufszentren oder Verkehrsmitteln erfordern oft Beweise und Gutachten. Ein Anwalt koordiniert Beweisführung und Haftpflichtansprüche.

  • Unklare Kostendeckung durch Versicherungen - Versicherer prüfen Heilbehandlungskosten, Verdienstausfall oder Schmerzensgeld mit ungewöhnlich niedrigen Beträgen. Rechtsberatung hilft, Anspruchshöhen realistisch durchzusetzen.

  • Schnittstelle Sozialversicherung und Zivilrechtsstreit - Die Verknüpfung von Ansprüchen aus ASVG, UVG und zivilen Forderungen erfordert präzise Durchführung und Fristwahrung. Ein Rechtsbeistand sorgt für korrekte Koordination.

3. Überblick über lokale Gesetze

Das österreichische Delikts- und Schadenersatzrecht basiert im Kern auf dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) sowie auf spezieller Zivil- und Sozialversicherungsgesetzgebung. Zusätzlich regeln die Zivilprozessordnung (ZPO) sowie Verkehrsgesetze die Durchsetzung von Ansprüchen. Die Praxis verlangt eine genaue Zuordnung der Rechtsquellen je nach Schadensszenario.

Wichtige Gesetze sind unter anderem das ABGB, das Zivilprozessrecht (ZPO) sowie das Kfz-Haftpflichtgesetz (KfzHG) und das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG). Diese Normen bestimmen Haftung, Ansprüche, Kostenträger und Gerichtswege. Beachten Sie, dass gerichtliche Verfahren gerichtsstands- und verfahrensspezifische Regeln haben.

Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Das ABGB regelt Grundsätze zum Schadenersatz und zur Haftung bei Delikten. Es bildet die zentrale Rechtsgrundlage für zivilrechtliche Ansprüche aus Verletzungen der körperlichen Integrität. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen wird durch ABGB-Normen bestimmt und ist entscheidend für den Fristenlauf.

Zivilprozessordnung (ZPO)

Die ZPO regelt den Ablauf von Zivilprozessen, Gerichtsstände und Beweisführung. Für Personenschäden bedeutet dies, welcher Gerichtsstand zuständig ist und wie Beweise vor Gericht präsentiert werden. Ein Anwalt hilft, Prozesskosten, Fristen und Beweisanforderungen zu handhaben.

Kfz-Haftpflichtgesetz (KfzHG)

Das KfzHG regelt Ansprüche aus Verkehrsunfällen, die durch Kraftfahrzeuge verursacht wurden. Es bestimmt Haftpflichtversicherungsfragen, Schadensersatz und Abwicklungen mit der Versicherung. Insbesondere bei Verkehrsunfällen treten oft Sonderregelungen und Fristen in Kraft.

Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG)

Das ASVG betrifft Leistungen der Unfall- und Krankenversicherung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Es regelt die Kostendeckung für Heilbehandlung, Reha und Verdienstausfall aus sozialversicherungsrechtlicher Perspektive. Versorgungsleistungen können ergänzend zu zivilrechtlichen Ansprüchen bestehen.

Aktuelle Änderungen und Trends

Zu den aktuellen Trends gehört eine verstärkte Betonung der Beweisführung und Dokumentation in Personenschäden‑Fällen. Gerichte legen zunehmend Wert auf belastbare Gutachten, insbesondere bei Behandlungsfehlern und Dauerschäden. Zusätzlich verändern Anpassungen im Verfahrensrecht die Durchsetzung von Ansprüchen, insbesondere im außergerichtlichen Vergleich. Eine regelmäßige Rechtsberatung hilft, Fristen einzuhalten und Ansprüche korrekt zu bemessen.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Schmerzensgeld und Schadensersatz im Österreichischen Recht?

Schadensersatz deckt materielle Kosten wie Heilbehandlung, Fahrtkosten und Verdienstausfall ab. Schmerzensgeld kompensiert immateriellen Schaden wie Schmerz, Leid und Beeinträchtigung der Lebensqualität. In der Praxis greifen beide Ansprüche oft gleichzeitig, um eine vollständige Entschädigung zu erreichen.

Wie melde ich einen Personenschaden meiner Versicherung in Österreich an?

Melden Sie den Vorfall zeitnah der haftpflichtigen Versicherung des Verursachers oder Ihrer eigenen Versicherung. Sammeln Sie Belege, Zeugenaussagen und ärztliche Atteste. Ein Anwalt kann die Schadenpositionen prüfen und die Kommunikation mit der Versicherung koordinieren.

Wann beginnt die Verjährung bei Personenschäden in Österreich?

In der Regel beginnt die Verjährung drei Jahre ab dem Zeitpunkt der Kenntnis der Schädigung und des Schädigers. Die maximale absolute Verjährung kann länger sein, je nach konkretem Anspruch. Ein frühzeitiger Rechtsrat schützt vor Verjährungseinwendungen.

Wo muss ich Klage erheben, wenn der Versicherer ablehnt?

Der gewöhnliche Gerichtsstand für zivilrechtliche Schadensersatzansprüche ist das Gericht am Wohnsitz des Klägers oder am Ort der Schadensauswirkung. Ein Anwalt klärt den passenden Gerichtsstand und führt ggf. eine Klage durch.

Kann ich Beweismittel nachträglich vorlegen, wenn der Versicherer streicht?

Ja, Beweismittel können in der Regel nachgereicht werden, solange die Fristen beachtet werden. Ein Rechtsbeistand sorgt dafür, dass alle relevanten Gutachten, ärztlichen Berichte und Quittungen rechtzeitig eingefordert und korrekt verwertet werden.

Sollte ich einen Anwalt schon vor einer Einigung einschalten?

Ja, frühzeitig eine Beratung kann helfen, Ansprüche realistisch zu bewerten, mögliche Gegenforderungen zu vermeiden und eine faire Vergleichsstruktur zu erreichen. Ein Anwalt prüft Haftung, Kosten positionen und Verjährung.

Wie lange dauert typischerweise die Durchsetzung eines Anspruchs nach einem Verkehrsunfall?

Die Dauer hängt von der Komplexität und der Einigung mit der Versicherung ab. Gerecht erkannt, kann eine außergerichtliche Einigung innerhalb von 3-9 Monaten erfolgen; gerichtliche Verfahren dauern oft 12-24 Monate oder länger.

Was zählt als Anspruch auf Verdienstausfall nach einem Unfall?

Ein Verdienstausfall umfasst Gehaltsausfälle durch Arbeitsunfähigkeit, ggf. anteilige Lohnersatzleistungen und Erwerbsausfall. Dazu gehören auch fiktive Verdienste, wenn eine Arbeitsfähigkeit teilweise besteht. Ein Rechtsbeistand prüft die Berechnungen und Belege.

Wie viel Schmerzensgeld ist in Österreich realistisch?

Die Höhe hängt von der Schwere der Verletzungen, der Beeinträchtigung und der Dauer der Heilung ab. Konkrete Beträge variieren stark; ein Rechtsberater hilft Ihnen, realistische Ansätze zu ermitteln und eine angemessene Forderung zu formulieren.

Welche Nachweise brauche ich für eine Forderung nach Behandlungsfehlern?

Wichtige Nachweise sind ärztliche Behandlungsunterlagen, Gutachten von Fachärzten, Behandlungsverläufe und Kostenbelege. Zusätzlich sind Zeugenaussagen und eventuell Regressansprüche gegen den Behandler möglich.

Welche Rolle spielt die Beweissicherung im Fall von Dauerschäden?

Bei Dauerschäden sind Langzeitgutachten, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Rehabilitationsberichte entscheidend. Diese Belege zeigen die fortdauernden Kosten und Auswirkungen auf die Lebensqualität.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes - Überblick über ABGB, ZPO, KfzHG und weitere wichtige Rechtsnormen. Funktion: Zugriff auf Gesetzestexte, Verordnungen und Rechtskommentare. RIS.bka.gv.at

  • AUVA - Allgemeine Unfallversicherungsanstalt - Bundesweite Unfallversicherung und Präventionsprogramme. Funktion: Versicherungsschutz, Heilbehandlung, Reha und Präventionsberatung. Auva.at

  • European Agency for Safety and Health at Work (EU‑OSHA) - Informationen zu Sicherheit am Arbeitsplatz und Präventionsmaßnahmen. Funktion: Förderung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz in Europa. Osha.europa.eu

6. Nächste Schritte

  1. Dokumentieren Sie den Schaden: Sammeln Sie alle ärztlichen Berichte, Belege, Zeugenberichte und Versicherungsunterlagen. Planen Sie eine übersichtliche Chronologie des Vorfalls.
  2. Kontakten Sie eine spezialisierte Rechtsberatung: Wenden Sie sich an einen Rechtsbeistand mit Fokus auf Personenschäden und Schadenersatz. Vereinbaren Sie eine Erstberatung innerhalb der nächsten zwei Wochen.
  3. Prüfen Sie Ihre Ansprüche gründlich: Lassen Sie Haftung, Heilbehandlungskosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld durch einen Experten bewerten. Bitten Sie um eine klare Summenübersicht.
  4. Sammeln Sie Beweise und Gutachten: Fordern Sie Gutachten von Fachärzten an und sichern Sie Beweismittel, die Ihre Behauptungen stützen. Dokumentieren Sie Ihre künftigen Behandlungskosten.
  5. Geben Sie Fristen und Formaten beachten: Halten Sie Verjährungsfristen im Blick und legen Sie Dokumente in strukturierter Form vor. Ihr Anwalt nennt Ihnen die relevanten Fristen.
  6. Verhandeln Sie außergerichtlich, sofern sinnvoll: Ein gut vorbereiteter Vergleich erzielt oft schneller eine faire Entschädigung. Ein Rechtsberater führt die Verhandlungen und macht Ihre Position deutlich.
  7. Bereiten Sie sich auf ein Gerichtsverfahren vor: Falls eine Einigung nicht möglich ist, entscheidet ein Zivilgericht. Ihr Anwalt koordiniert Beweisanträge, Gutachterauswahl und Verfahrensschritte.

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