Beste Berufsfehler Anwälte in Schweiz

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Logan & Partners Sàrl
Lausanne, Schweiz

Gegründet 2010
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We are an extension of your teamFounded in 2010, Logan & Partners is a law firm focusing on Technology Law that delivers legal services like your in-house counsel.Our team consists of experienced Technology Lawyers, who have all previously worked for highly reputable law firms and possess...
Etude Montini
Marin-Epagnier, Schweiz

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Etude Montini ist eine angesehene Anwaltskanzlei mit Sitz in der Schweiz, die für ihr umfassendes Dienstleistungsangebot in verschiedenen Rechtsgebieten bekannt ist. Das erfahrene Team der Kanzlei verfügt über umfangreiche Erfahrungen und ein tiefgehendes Verständnis des Schweizer Rechts, was...
Bär & Karrer AG
Zürich, Schweiz

Gegründet 1969
50 Personen im Team
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Our core business is advising our clients on innovative and complex transactions and representing them in litigation, arbitration and regulatory proceedings. Our clients range from multinational corporations to private individuals in Switzerland and around the world.Most of our work has an...

Gegründet 2025
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Established in 1925, the law firm of Me Alain Cottagnoud and Me Lisette Batista stands as the oldest notarial practice in the Canton of Valais. Founded by Me Albert Papilloud, the firm has been dedicated to providing rigorous, committed, and discreet legal services for a century. Over the decades,...
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1. Über Berufsfehler-Recht in Schweiz

Berufsfehler-Recht regelt die Haftung, wenn Fachpersonen im Beruf Fehler machen. Es betrifft unter anderem Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Wirtschaftsprüfer und andere Profis. Der Anspruch auf Schadenersatz ergibt sich sowohl aus vertraglicher als auch aus außervertraglicher Haftung. In der Schweiz sind die Grundlagen hierfür im Zivilgesetzbuch und im Obligationenrecht verankert.

Der Schadenersatz setzt Verschulden voraus. Ohne Verschulden greift die Haftung in der Regel nicht.

Diese Grundregel gilt sowohl bei Behandlungen, Beratungen als auch bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Die konkrete Anwendung hängt vom Beruf, vom Kontext und von den vertraglichen Vereinbarungen ab. Für Laien bedeutet dies oft, dass eine fachkundige Prüfung der Haftung entscheidend ist.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Szenario 1: Sie haben eine medizinische Behandlung erlebt, deren Ergebnisse signifikant schlechter waren als erwartet und Sie vermuten Behandlungsfehler. Ein Rechtsbeistand prüft Kausalität, Verschulden und mögliche Schadenersatzansprüche. Zudem hilft er bei der Erhebung von Ansprüchen gegen Klinik oder Arzt.

Szenario 2: Ein Rechtsanwalt berät Sie zu einer fehlerhaften Rechtsberatung, die Sie in einem Prozess Verluste eingefahren hat. Der Anwalt bewertet Fristen, Beweismittel und mögliche Schadensersatzansprüche. Er prüft, ob eine Berufshaftung vorliegt und welche Ansprüche realisierbar sind.

Szenario 3: Sie arbeiten mit einem Architekten oder Ingenieur zusammen und es kommt zu gravierenden Konstruktionsfehlern. Ein spezialisiertes Rechtsbeistand prüft Vertragsverletzungen, Haftungsumfang und Frage der Gewährleistung. Dadurch wird die Durchsetzung von Ersatz- oder Mängelbeseitigungsansprüchen erleichtert.

Szenario 4: Ein Buchhalter oder Wirtschaftsprüfer leistet fehlerhafte Beratungen, die zu finanziellen Verlusten führen. Ein Rechtsberater untersucht Beweislast, Verjährung und mögliche Schadensersatzansprüche gegen den Berater. So lässt sich klären, ob eine Haftung besteht.

Szenario 5: Bei freiberuflicher Tätigkeit im Bereich IT-Beratung entstehen Sicherheitsmängel oder Datenschutzverletzungen. Ein Anwalt prüft die vertraglichen Pflichten, Haftungsvoraussetzungen und ob Haftung nach Unerlaubter Handlung vorliegt. Er unterstützt bei der Schadenfeststellung und Verhandlung von Ansprüchen.

3. Überblick über lokale Gesetze

Grundsätzlich ergeben sich Haftungsansprüche aus zwei Säulen: dem Vertragsrecht und dem allgemeinen Deliktsrecht. Das Schweizer Obligationenrecht regelt die Haftung aus Vertragsverletzungen. Das Zivilgesetzbuch deckt die Haftung aus unerlaubten Handlungen ab. Beide Rechtsbereiche spielen eine zentrale Rolle bei Berufsfehlern.

Für Delikte, die aus Pflichtverletzungen in Berufen entstehen, sind die Grundsätze der Sorgfaltspflicht maßgeblich. Daneben existieren berufsspezifische Normen, die je nach Beruf differieren. Die Zuordnung des Gerichtsstands richtet sich nach der Zivilprozessordnung und kann je nach Fall variieren.

Wichtige Rechtsgrundlagen sind das Schweizer Obligationenrecht und das Zivilgesetzbuch. Zusätzlich regeln Fachverbände und kantonale Berufsgesetze einzelne Aspekte der Berufspflichten. Die Praxis zeigt, dass Gerichtsstand und Beweislast oft komplex sind und spezialisierte Beratung benötigen.

Quelle: Bundesgericht und Regierungenquellen zur Haftung aus Vertrags- und Unerlaubter Handlung.

Aktuelle Trends zeigen eine stärkere Betonung der Beweisführung in Berufsfehlerfällen sowie eine wachsende Bedeutung von Schlichtungsverfahren vor einem Prozess. Für bestimmte Berufe gelten zusätzlich berufsrechtliche Normen, welche die Haftung im Einzelfall beeinflussen können.

4. Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Berufsfehler-Recht in der Schweiz genau?

Berufsfehler-Recht umfasst Haftungsklagen wegen Fehlern im Beruf. Es kann aus Vertrag oder aus unerlaubter Handlung resultieren. Entscheidend sind Verschulden, Ursache des Schadens und der entstandene Schaden.

Wie finde ich den richtigen Anwalt für Berufsfehler?

Suchen Sie nach Fachanwälten mit Schwerpunkt Berufshaftung in Ihrem Kanton. Prüfen Sie Referenzen, Erfolgsbilanz bei ähnlichen Fällen und erste kostenlose Beratungstermine. Eine klare Spezialisierung erhöht die Erfolgschancen.

Wann lohnt sich eine Klage wegen Berufsfehler?

Eine Klage lohnt sich, wenn der Schaden erheblich ist, der Schadenursache klar Verschulden zugeordnet werden kann und Verjährungsfristen gewahrt bleiben. Eine Vorprüfung durch einen Anwalt klärt das Verhältnis von Kosten und Chancen.

Wie lange dauert ein typischer Berufsfehler-Fall in der Schweiz?

Die Dauer variiert stark nach Komplexität, Beweislage und Gericht. Typischerweise bewegen sich Verfahren im Zivilrecht zwischen einigen Monaten und über einem Jahr. Schneller kann es bei Einigung oder Mediation gehen.

Wie viel kostet eine Erstberatung und eine weitere Beratung?

Eine Erstberatung kostet oft 100 bis 300 CHF pro Stunde, je nach Kanzlei. Laufende Beratung kann sich auf 180 bis 350 CHF pro Stunde belaufen. Einige Kanzleien bieten Festpreise oder Retainer an.

Brauche ich eine medizinische Expertise, um Ansprüche geltend zu machen?

Für medizinische Berufe kann ein medizinischer Gutachter sinnvoll sein. Ein Rechtsanwalt koordiniert diese Begutachtung und bewertet, ob der Standard der Versorgung verletzt wurde. Die Beweissicherung bleibt zentral.

Was ist der Unterschied zwischen vertraglicher und deliktischer Haftung?

Vertragliche Haftung entsteht bei Verletzung vertraglicher Pflichten. Deliktische Haftung tritt auch ohne Vertrag auf, wenn Pflichtverletzungen Dritter Schaden verursachen. In beiden Fällen kann Schadenersatz folgen.

Wie wird der Gerichtsstand bei Berufsfehlern festgelegt?

Der Gerichtsstand liegt häufig am Wohnsitz des Beklagten oder am Ort der vertraglichen Erfüllung. Die Zivilprozessordnung regelt weitere Optionen, insbesondere bei grenzüberschreitenden Fällen. Ein Anwalt prüft die passende Zuständigkeit.

Welche Beweise brauche ich typischerweise?

Verträge, Korrespondenz, Gutachten, Kostennachweise und Behandlungsakten zählen. Zeugenaussagen und Expertenberichte erhöhen die Beweisstärke. Eine frühzeitige Beweissicherung ist ratsam.

Wie verläuft ein außergerichtlicher Vergleich?

In einem Vergleich einigen sich die Parteien auf Schadenersatz, Rechtskosten und Gewährleistungen. Ein Anwalt verhandelt für Sie, um eine faire Einigung zu erreichen. Ein schriftlicher Vergleich ist verbindlich.

Welche Rolle spielt Versicherungsschutz?

Viele Berufe haben Berufshaftpflichtversicherungen. Diese decken in der Regel Ansprüche ab, aber nicht alle Fälle. Klären Sie früh, ob Ihre Versicherung greift und welche Ausschlüsse gelten.

Wie lange habe ich Zeit, Ansprüche geltend zu machen?

Die Verjährungsfristen unterscheiden sich nach Rechtsgrundlage. In vielen Fällen beträgt die Frist drei bis zehn Jahre. Ein frühzeitiger Rechtsrat ist wichtig, um Fristen nicht zu versäumen.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Bundesamt für Gesundheit BAG - Informationen zu Gesundheitsdienstleistungen, Behandlungsstandards und Berichtswegen bei Behandlungsfehlern. Bag.admin.ch
  • Schweizerischer Rechtsdienst - Überblick zu Rechtsweg, Haftung und Schlichtungsverfahren in Zivil- und Strafsachen. Admin.ch Hinweise
  • Schweizerischer Anwaltsverband - Orientierungshilfe zur Berufshaftung und Suche nach spezialisierten Rechtsberatern. Sav-fsa.ch

6. Nächste Schritte

  1. Schritt 1: Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen wie Verträge, Behandlungsakten, Korrespondenz und Beweise.
  2. Schritt 2: Prüfen Sie Fristen für Schadenersatzansprüche mit einem spezialisierten Anwalt.
  3. Schritt 3: Vereinbaren Sie eine ausführliche Erstberatung mit einem Berufsfehler-Anwalt in Ihrer Region.
  4. Schritt 4: Lassen Sie eine erste Einschätzung zur Erfolgsaussicht und zu den Kosten erstellen.
  5. Schritt 5: Entscheiden Sie, ob eine außergerichtliche Einigung möglich ist oder eine Klage sinnvoll ist.
  6. Schritt 6: Beauftragen Sie den Anwalt offiziell und klären Sie den Zahlungsmodus, Honorare und Rücktrittsrechte.
  7. Schritt 7: Starten Sie den Prozess oder die Schlichtung gemäß der Empfehlung Ihres Anwalts.

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Haftungsausschluss:

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