Beste Sanktionen und Exportkontrollen Anwälte in Berlin

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Gegründet 1998
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Die Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine renommierte deutsche Kanzlei mit Niederlassungen in München, Berlin, Frankfurt und Stuttgart. Die Gesellschaft bietet ein umfassendes Spektrum an Rechtsdienstleistungen, darunter Arbeits- und Personalrecht, Gesellschaftsrecht, Streitbeilegung,...

Gegründet 1999
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Amereller Rechtsanwälte Partnerschaft mbB ist eine internationale Kanzlei mit starker Präsenz in Deutschland und unterhält Büros in München und Berlin. Die Kanzlei ist auf Gesellschafts- und Handelsrecht spezialisiert und bietet umfassende rechtliche Dienstleistungen, zugeschnitten auf den...

Gegründet 2007
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BK-LAW Bottermann Khorrami Rechtsanwälte PartGmbB ist eine in Berlin ansässige Kanzlei, die sich auf umfassende rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Beratungsleistungen spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet einen 360°-Ansatz zur Mandantenbetreuung, der rechtliche Expertise mit...
Hausfeld Rechtsanwälte LLP
Berlin, Deutschland

Gegründet 2016
32 Personen im Team
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Hausfeld Rechtsanwälte LLP is the German arm of the global Hausfeld claimants' law firm, focused on high value disputes, competition law and complex litigation. With offices in Berlin, Düsseldorf and Hamburg, the firm represents international and domestic clients in antitrust and competition...
BLOMSTEIN Rechtsanwälte
Berlin, Deutschland

Gegründet 2016
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BLOMSTEIN Rechtsanwälte, gegründet im Jahr 2016 mit Sitz in Berlin, Deutschland, ist eine Boutique-Kanzlei, die sich auf Regulierungs- und Wettbewerbsrecht spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet fachkundige Rechtsdienstleistungen im Bereich des öffentlichen Vergaberechts, Kartell- und...
Berlin, Deutschland

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KORTE LAW ist eine internationale Anwaltskanzlei, die sich auf grenzüberschreitendes Wirtschaftsrecht und Auslandsinvestitionen mit besonderem Fokus auf Marokko spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet umfassende Rechtsdienstleistungen für eine vielfältige Klientel, darunter börsennotierte...

Gegründet 2010
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Die Raue Partnerschaft von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten mbB mit Sitz in Berlin ist eine renommierte Kanzlei, die umfassende juristische und notarielle Dienstleistungen anbietet. Mit einem Team von über 80 Rechtsanwält:innen bietet die Kanzlei fachkundige Beratung in zahlreichen...
Gelbart Legal
Berlin, Deutschland

Gegründet 2020
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Gelbart Legal ist eine renommierte Sozietät mit Niederlassungen in Berlin und Tel Aviv, die spezialisierte Rechtsdienstleistungen im Immobilienrecht, privaten Bau- und Architektenrecht, öffentlichen Baurecht, Arbeitsrecht sowie Medien- und Presserecht anbietet. Das Team der Kanzlei besteht aus...
SAMP SCHILLING & PARTNER
Berlin, Deutschland

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SAMP SCHILLING & PARTNER ist eine auf Immobilien-, M&A- sowie Energierecht spezialisierte Berliner Kanzlei. Die Anwälte der Kanzlei verfügen über umfangreiche Erfahrungen aus führenden internationalen Kanzleien und bieten den Mandanten umfassende rechtliche Expertise sowie tiefgehendes...
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1. Über Sanktionen und Exportkontrollen-Recht in Berlin, Deutschland

Sanktionen und Exportkontrollen in Deutschland basieren auf EU-Recht sowie auf dem deutschen Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und der Außenwirtschaftsverordnung (AWV). In Berlin gelten dieselben Pflichten wie im übrigen Deutschland, da Rechtsdurchsetzung und Genehmigungen bundesweit erfolgen. Die zentrale Behörde für Genehmigungen und Durchsetzung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA).

Unternehmen in Berlin müssen sich bei Geschäften mit sensiblen Gütern, Dual-Use-Waren oder Handel mit sanktionierten Ländern an klare Regeln halten. Verstöße können straf- oder bußgeldrechtliche Folgen haben, einschließlich strafrechtlicher Sanktionen gegen verantwortliche Geschäftsleiter. Eine funktionierende Compliance-Struktur minimiert Risiko und Rechtsunsicherheit.

„Die Ausfuhr von Gütern, die unter die Außenwirtschaftsverordnung fallen, bedarf grundsätzlich einer Genehmigung.“

Quelle: BMWK und BAFA - Informationen zur Exportkontrolle und Sanktionen. BMWKBAFA

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Ein Berliner Unternehmen beantragt eine Ausfuhrgenehmigung für eine Dual-Use-Komponente und erhält eine ablehnende Entscheidung. Ein Rechtsberater hilft bei der Prüfung der Begründung, der Rechtslage und dem Widerspruch oder der Klage gegen die BAFA-Entscheidung.

  • Sie exportieren Maschinen mit potenziell kontrollierten Funktionen und vor einer Lieferung stellen sich Fragen zu Embargolisten. Ein Anwalt prüft Compliance-Pflichten, optimiert den Genehmigungsprozess und verhindert unbeabsichtigte Verstöße.

  • Sie sind Berliner Importeur und erhalten eine Sanktionsliste, die Geschäftsbeziehungen mit bestimmten Firmen betrifft. Rechtsbeistand klärt Rechtsgrundlagen, mögliche Indizien und die nächste Schritte zur rechtssicheren Fortführung von Verträgen.

  • Ihr Unternehmen plant eine Kooperationsvereinbarung mit einem Partner in einem risikoreichen Land. Ein Rechtsberater bewertet Verknüpfungen zu Embargos, erleichtert die Risikoeinschätzung und gestaltet Verträge rechtskonform.

  • Ihr Unternehmen erhält eine behördliche Abmahnung oder Durchsuchung wegen vermeintlicher Umgehung von Exportkontrollen. Ein Anwalt koordiniert Verteidigung, Zeugen- und Beweissicherung sowie Kommunikation mit Behörden.

  • Sie möchten Ihre interne Compliance prüfen und ein effektives Exportkontroll-Programm aufbauen. Ein Rechtsberater unterstützt bei Risikobeurteilung, Schulungen und der Implementierung von Prozessen.

3. Überblick über lokale Gesetze

  • Außenwirtschaftsgesetz (AWG) regelt den grenzüberschreitenden Warenverkehr und die Genehmigungspflichten für Ausfuhren. Es schafft den Rechtsrahmen für Sanktionen, Listenpflichten und Kontrolle von Gütern mit militärischer oder doppeltem Verwendungszweck.

  • Außenwirtschaftsverordnung (AWV) konkretisiert die Genehmigungsvoraussetzungen, Listenführung und Sanktionen. Sie bestimmt, wann eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich ist und welche Güter besonders überwacht werden.

  • EU-Verordnungen und Regulierungen wie die Sanktionsregeln der Europäischen Union (z. B. Verordnungen gegen Länderembargos) gelten unmittelbar in Deutschland. Die Umsetzung erfolgt durch nationale Behörden wie BAFA und durch Gerichtsverfahren in Berlin.

In Berlin gelten Verwaltungsgerichte wie das Verwaltungsgericht Berlin für Rechtsmittel gegen BAFA-Entscheidungen. Zivil- oder Vertragsfragen rund um Exportkontrollen können vor Berlins Gerichten geführt werden, abhängig vom Streitgegenstand. Ein Rechtsbeistand hilft, den richtigen Rechtsweg zu wählen.

„Die Verordnung (EU) 833/2014 des Rates verpflichtet Mitgliedstaaten zu einheitlichen Sanktionen und Kontrollen.“

Quelle: EU- und nationale Gesetzgebungen sowie BAFA-Informationsseiten. EU-Sanktionen - EU-KommissionBAFABMWK

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EU-Sanktionen und nationalen Maßnahmen?

EU-Sanktionen gelten in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und haben unmittelbare Wirkung. Nationale Maßnahmen können ergänzend eingeführt werden, dürfen aber nicht gegen EU-Recht verstoßen. Für Berlin bedeutet dies, dass Unternehmen sowohl EU- als auch nationale Vorgaben beachten müssen.

Wie beantrage ich eine Ausfuhrgenehmigung für eine Berlin-basierte Firma?

Der Antrag erfolgt in der Regel online über das BAFA-Portal. Legen Sie Produktkategorie, Endempfänger, Endverwendungszweck und Lieferkette offen dar. Eine sorgfältige Dokumentation reduziert Verzögerungen und erhöht die Genehmigungschancen.

Wie viel kostet typischerweise eine rechtliche Beratung zu Exportkontrollen?

Beratungskosten variieren stark nach Umfang und Komplexität. Eine erste Konsultation kostet oft einige Hundert Euro, eine umfassende Compliance-Prüfung mehrere Tausend Euro. Vereinbaren Sie klare Honorare und Meilensteine im Vorfeld.

Wie lange dauern Verfahren bei Ausfuhrgenehmigungen in Berlin?

Genehmigungsverfahren können je nach Komplexität 4 bis 12 Wochen dauern. In dringenden Fällen bestehen Eilverfahren, die jedoch ebenfalls geprüft werden müssen. Planen Sie Puffer für eventuelle Rückfragen der Behörde ein.

Brauche ich eine vollständige Compliance-Schulung für Mitarbeiter?

Eine Schulung reduziert Fehlerquellen signifikant und schützt vor strafrechtlichen Folgen. In Berlin empfiehlt sich eine jährliche Schulung zu relevanten Regeln, Listenprüfungen und Meldepflichten.

Was ist der Unterschied zwischen Dual-Use-Gütern und konventionellen Gütern?

Dual-Use-Güter haben sowohl zivile als auch potenziell militärische Anwendungen. Ihre Ausfuhr erfordert oft eine Genehmigung, auch wenn kein offensichtlicher militärischer Einsatz vorliegt. Konventionelle Güter sind in der Regel weniger reguliert, können aber je nach Embargo betroffen sein.

Wie prüfe ich, ob ein Geschäftspartner sanktioniert ist?

Nutzen Sie aktuelle Sanktionslisten und verifizieren Sie sowohl Firmen- wie auch natürliche Personen. Führen Sie regelmäßige Check-Intervalle durch und dokumentieren Sie Prüfungen. Unterlassen Sie Geschäfte mit sanktionierten Parteien.

Was gehört in ein gutes Exportkontroll-Compliance-Programm?

Eine klare Verantwortlichkeitsstruktur, zentrale Dokumentation, regelmäßige Risikoanalysen und Schulungen der Mitarbeitenden gehören dazu. Implementieren Sie Prozesse zur Genehmigung, Exportkennzeichnung und Meldepflichten.

Welche Behörden sind in Berlin für Sanktionen zuständig?

Primär ist das BAFA für Exportkontrollen zuständig. Für Rechtsmittel und verwaltungsrechtliche Fragen kommt das Verwaltungsgericht Berlin in Betracht. Auch das BMWK bietet zentrale Rechtsgrundlagen und Ansprechpartner.

Wie kann ich Rechtschutz bei Verstößen gegen Exportkontrollen erhalten?

Kontaktieren Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt oder Rechtsberater für Exportkontrollen. Frühzeitige Rechtsberatung hilft, Haftungsrisiken zu begrenzen und den richtigen Rechtsweg zu wählen.

Kann ich als Berliner Betrieb EU-Verordnungen direkt innerbetrieblich umsetzen?

Ja, aber Sie müssen sicherstellen, dass interne Prozesse EU-Recht widerspiegeln. Eine regelmäßige Überprüfung der Listen, Rezension von Endverwendungsnachweisen und Schulungen sind nötig.

Wie oft sollten Unternehmen ihre Exportkontrollprozesse aktualisieren?

Mindestens halbjährlich sollten Listenprüfungen und Risikoanalysen wiederholt werden. Bei Änderungen in EU-Verordnungen oder BAFA-Anweisungen muss sofort angepasst werden.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • BAFA - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen. Hauptzuständigkeit: Genehmigungen, Sanktionslisten, Beratung zur Außenwirtschaft. BAFA-Website

  • BMWK - Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rolle: Rahmenbedingungen, Rechtsgrundlagen, Unternehmensratgeber zu Exportkontrollen. BMWK-Website

  • EU-Kommission - Handel und Sanktionen - Europäische Union setzt Sanktionsmaßnahmen europaweit um. EU-Handel

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie den konkreten Beratungsbedarf und sammeln Sie relevante Unterlagen zu Ihrem Fall (Verträge, Produktbeschreibungen, Endverwendung, Empfängerländer). Planen Sie dafür 1-2 Stunden im Kalender ein.

  2. Finden Sie in Berlin einen Rechtsberater mit Schwerpunkt Exportkontrollen und Sanktionen. Prüfen Sie Referenzen, Spezialisierung und Honorarstrukturen. Planen Sie 30-60 Minuten für ein Erstgespräch ein.

  3. Lassen Sie eine erste Risikoanalyse erstellen: Welche Güter, Länder und Endnutzer sind betroffen? Dokumentieren Sie potenzielle Risiken in einem Compliance-Plan.

  4. Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Anwalt eine genehmigungsfähige Vorgehensweise oder eine klare Ablehnung mit Begründung. Halten Sie Fristen und notwendige Nachweise fest.

  5. Implementieren Sie ein internes Exportkontroll-Programm: Listenprüfungen, Schulungen, Verantwortlichkeiten, Dokumentationspfade. Planen Sie eine jährliche Überprüfung.

  6. Überprüfen Sie Ihre Verträge auf Sanktionen-Konformität und Endkunde-Checks. Passen Sie Lieferverträge und Haftungsklauseln an.

  7. Führen Sie regelmäßige Compliance-Updates durch, besonders bei EU-Verordnung-Anpassungen und BAFA-Anweisungen. Legen Sie eine Verantwortlichkeitsregelung fest.

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