Beste Letzter Wille und Testament Anwälte in Österreich

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Dr. Simon Burger
Wien, Österreich

Gegründet 2016
10 Personen im Team
German
English
French
Spanish
Privatmandant Letzter Wille und Testament Nachlassplanung +3 weitere
Wir beraten und vertreten Privatpersonen, Investoren und Unternehmen in allen Bereichen des Zivil-, Handels-, Immobilien-, Erb- und Verwaltungsrechts. Mit Sitz in Salzburg und in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte (Salzburg & Wien) unterstütze ich meine...

Gegründet 1985
3 Personen im Team
English
Autherith | Samek | Imre ist eine österreichische Kanzlei mit Standorten in Krems an der Donau und Wien. Der Standort Krems besteht seit 1985, und 2020 wurde eine Präsenz in Wien etabliert, um Mandantinnen und Mandanten in der gesamten Region besser betreuen zu können. Unter der Leitung von Dr....

English
Die Kanzlei Mag. Alexander Lirk, Mag. Florian Möstl Ges.b.R. mit Sitz in Braunau am Inn, Österreich, betreut sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen mit sorgfältiger rechtlicher Beratung in einem breiten Themenspektrum. Die beiden Rechtsanwälte verfügen über langjährige Erfahrung im...
Rechtsanwaltskanzlei Attems
Graz, Österreich

English
Rechtsanwaltskanzlei Attems is an Austrian law firm delivering sophisticated legal services in Real Estate, Family, Bankruptcy and Debt, and Private Client matters. The firm combines in-depth sector knowledge with practical strategies to address complex transactions and disputes, including property...
Rechtsanwalt Dr. Matthias König
Innsbruck, Österreich

Gegründet 1974
3 Personen im Team
English
Dr. Matthias König ist in Wien ausgebildeter Rechtsanwalt mit Doktortitel der Universität Innsbruck und tritt unter dem Namen Rechtsanwalt Dr. Matthias König auf. Er ist langjähriges Mitglied des Treuhandverbands der Tiroler Rechtsanwaltskammer und arbeitet gemeinsam mit Mag. Hubertus P. Weben...
Leibnitz, Steiermark, Österreich

5 Personen im Team
English
em. Reinisch & Grössbauer Rechtsanwaltskanzlei is a trusted Austrian law firm based in Leibnitz that concentrates on personal and business legal needs, delivering practical, outcomes focused solutions across family, real estate, inheritance and corporate matters. The firm emphasizes a client...
Wien, Österreich

English
Mag. Dominik MARINGER bietet konzentrierte Rechtsberatung im Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Schaden- und Gewährleistungsrecht, Verkehrsrecht sowie bei Erbschaftsangelegenheiten und liefert präzise Anleitung sowie erfahrene Vertretung für Privatpersonen und Unternehmen.Einwohner und Unternehmen in...
Lindenhofer-Luegmayer Rechtsanwälte
Amstetten, Österreich

Gegründet 2006
2 Personen im Team
English
Lindenhofer-Luegmayer Rechtsanwälte GesbR, based in Amstetten, Austria, offers a practical blend of business and civil law expertise for both corporate clients and private individuals. The firm covers company formation, corporate restructuring, financing and expansion, online business matters,...

7 Personen im Team
English
Rechtsanwaltskanzlei Mag. Domenique Schöngrundner is a respected Austrian law firm with offices in Graz and Deutschlandsberg that concentrates on civil and commercial matters. Led by founder Mag. Domenique Schöngrundner and supported by partners Mag. Helge Schreyer and Mag. Peter Sixt, the team...
Mag. Volker Flick
Graz, Österreich

Gegründet 2010
2 Personen im Team
English
Flick Anwälte ist eine Boutique-Kanzlei mit Sitz in Graz, Österreich, unter der Leitung von Mag. Volker Flick und Mag. Eva Flick. Die Kanzlei konzentriert sich auf Familienrecht und Erbrecht, wobei Volker Flick auf Scheidungsrecht und Erbschaftsangelegenheiten spezialisiert ist und Eva Flick sich...
BEKANNT AUS

1. Über Letzter Wille und Testament-Recht in Österreich

Der Letzt Wille legt fest, wie ein Nachlass nach dem Tod verteilt wird. In Österreich regelt das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) zentrale Fragen des Erbrechts, einschließlich Testament, Erbvertrag und Pflichtteile. Es gibt zwei gängige Formen: ein eigenhändiges Testament und ein öffentliches Testament, das vor einem Notar beurkundet wird. Beide Optionen haben unterschiedliche Formvorschriften und Wirkungen auf die Erbfolge.

Wichtige Grundsätze betreffen die Pflichtteilsansprüche naher Angehöriger, die Verteilung bei mehreren Erben sowie mögliche Abweichungen von der gesetzlich vorgesehenen Erbfolge. Außerdem spielen grenzüberschreitende Vermögenswerte und internationale Rechtsfragen eine wachsende Rolle. Eine fachkundige Beratung hilft, Formfehler und spätere Anfechtungen zu vermeiden.

„Nachlassverfahren erfolgen vor dem zuständigen Nachlassgericht beim Bezirksgericht.“
„Ein eigenhändig verfasstes Testament muss handschriftlich erstellt, eigenhändig unterschrieben und mit Ort und Datum versehen sein.“

Quelle: RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts; Hilfeportal help.gv.at

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

In Österreich gibt es praktische Gründe, warum eine Rechtsberatung sinnvoll ist - insbesondere bei komplexen Verhältnissen oder Grenzfällen. Ein Rechtsberater hilft, Ihre Zielsetzungen rechtssicher zu formulieren und spätere Konflikte zu vermeiden. Eine fachkundige Begleitung reduziert das Risiko von Anfechtungen und Fehlern bei der Verteilung des Nachlasses.

  • Eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft, mehrere Kinder und Vermögenswerte in unterschiedlicher Form erfordern eine klare Regelung der Erbfolge, sonst greift die gesetzliche Erbfolge automatisch. Ein Anwalt schafft gezielt Abhilfe durch ein maßgeschneidertes Testament.
  • Pflichtteilsansprüche von Kindern oder dem Ehepartner müssen berücksichtigt werden. Ohne sorgfältige Gestaltung drohen Klagen und Verzögerungen im Nachlassverfahren.
  • Internationale Vermögenswerte oder Immobilien im Ausland machen grenzüberschreitende Regelungen notwendig. Ein Rechtsberater klärt Rechtswahl, Gerichtsstand und Anwendungsrecht gemäß EU-Erbverordnung.
  • Wenn Immobilien oder Vermögenswerte im Nachlass nicht eindeutig zugewiesen sind, kann es zu Erbengemeinschaften kommen. Ein gut strukturierter Testamentsentwurf vermeidet Erbengemeinschaftsprobleme.
  • Bei Scheidungen, erneuter Eheschließung oder wechselnden Familienkonstellationen ist eine aktualisierte Planung sinnvoll. Ein Anwalt prüft gemeinsame Verfügungen, Vermächtnisse und Pflichtteilsschutz.

3. Überblick über lokale Gesetze

Das zentrale Erbrecht in Österreich ist im ABGB geregelt. Es enthält Bestimmungen zu Testament, Erbvertrag, Pflichtteil und Erbfolge. Zusätzlich beeinflusst die EU-Erbverordnung (650/2012) Fragen zur Rechtswahl und zum Gerichtsstand bei grenzüberschreitenden Nachlässen.

Seit dem 17. August 2015 gilt die EU-Erbverordnung in Österreich. Sie sorgt dafür, dass bei einem grenzüberschreitenden Nachlass das relevanteste Recht des Verstorbenen oder der Rechtswahl angewendet wird. Dadurch werden Rechtsunsicherheit und Konflikte zwischen Staaten reduziert.

In Österreich spielen auch die Formvorschriften von Testamenten eine große Rolle: Eigenhändige Testamente müssen vollständig eigenhändig geschrieben, datiert und unterschrieben sein; öffentliche Testamente erfolgen vor Notaren. Das Nachlassgericht (Bezirksgericht) führt das Erbschaftsverfahren, oft im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens.

„Nachlassverfahren werden vor dem Nachlassgericht, in der Regel beim Bezirksgericht, geführt.“

Quelle: RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts; Notariatsgesetz; EU-Erbverordnung 650/2012; Help.gv.at

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem eigenhändigen und einem notariell beurkundeten Testament?

Ein eigenhändiges Testament wird vom Erblasser komplett von Hand geschrieben und unterschrieben. Es braucht keine notarielle Beglaubigung, muss aber eindeutig und tatsächlich gültig formuliert sein. Ein notariell beurkundetes Testament wird von einem Notar aufgenommen und in Urkundenform festgehalten. Der Notar sorgt für Rechtsklarheit und Beweissicherheit.

Wie lange dauert das Erbschaftsverfahren in der Praxis in Österreich?

Die Dauer hängt stark vom Einzelfall ab. Ein einfaches Verfahren kann wenige Monate dauern, während komplexe Nachlässe mit Miteigentümern oder Grunderwerb innerhalb eines Jahres oder länger abschlossen werden können. Verzögerungen entstehen oft durch Rechtsstreitigkeiten oder notwendige Gutachten.

Wo wird ein Erbschaftsverfahren typischerweise geführt?

In Österreich laufen Erbschaftsverfahren vor dem zuständigen Nachlassgericht des Bezirks, in dem der Verstorbenen wohnhaft war. Bei grenzüberschreitenden Fragen kann die EU-Erbverordnung relevanten Rechtsrahmen bestimmen. Das Nachlassgericht koordiniert die Abwicklung des Nachlasses.

Warum kann ich einen Erbvertrag statt eines Testaments bevorzugen?

Ein Erbvertrag ist ein vertraglicher Weg, der zwischen Erblasser und Erben geschlossen wird. Er regelt künftige Erbfolgen verbindlich und kann bestimmte Bedingungen festlegen. Erbverträge bieten Rechtsklarheit, sind oft notariell zu beurkunden und vermeiden späteren Streit über die letztwillige Verfügung.

Wie viel kostet eine rechtliche Beratung zu Letztem Wille und Testament in Österreich?

Beratungskosten variieren je nach Umfang und Region. Eine Erstberatung kostet typischerweise 150 bis 300 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Die Erstellung eines Testaments durch einen Rechtsberater oder Notar kann zusätzlich Honorarkosten verursachen, abhängig von der Komplexität.

Wie lange vor dem Todeszeitpunkt sollte ich ein Testament erstellen?

Es gibt kein festgelegtes Mindestdatum. Sinnvoll ist eine aktuelle, gut dokumentierte Verfügung, solange Sie geschäftsfähig sind. Regelmäßige Überprüfungen bei Lebensveränderungen (Heirat, Scheidung, Kinder, Immobilienkauf) helfen, Fehler zu vermeiden.

Brauche ich zwingend einen Anwalt, wenn ich ein einfaches eigenhändiges Testament habe?

Bei einfachen Fällen kann ein handschriftliches Testament ausreichend sein, aber Stolpersteine wie Pflichtteile oder Formfehler drohen. Eine Rechtsberatung reduziert das Risiko von Anfechtungen und klärt steuerliche Aspekte beim Nachlass. Ein Anwalt prüft auch Rechtsfolgen bei Vermögenswerten in mehreren Ländern.

Was ist der Unterschied zwischen Pflichtteil und Erbschaftsanteil?

Der Pflichtteil ist ein gesetzlich festgelegter Mindestanteil, den bestimmte Abkömmlinge und unter bestimmten Umständen der Ehepartner erhalten müssen. Der Erbschaftsanteil ergibt sich aus der letztwilligen Verfügung oder aus der gesetzlichen Erbfolge. Pflichtteilsschutz kann durch konkrete Verfügungen eingeschränkt werden, jedoch bleiben bestimmte Mindestanteile geschützt.

Wie beeinflusst Immobilienbesitz im Ausland das Testament?

Bei Immobilien im Ausland gilt grenzüberschreitendes Erbrecht. Die EU-Erbverordnung bestimmt, welches Recht anwendbar ist und wo Erbverfahren geführt werden. Oft ist ein gemischtes Vorgehen aus heimischer und ausländischer Rechtsanwendung notwendig. Eine frühzeitige Abstimmung mit einem Experten hilft.

Was passiert, wenn jemand ohne Testament verstirbt?

Bei ohne-Testament-Fall greift die gesetzliche Erbfolge. Die Verteilung richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad; Ehepartner und Kinder erhalten Pflichtteile. Ohne klare Verabredung kann es zu Erbengemeinschaften kommen, die schwer zu lösen sind.

Kann ich bestimmte Vermächtnisse im Testament festlegen?

Ja, Vermächtnisse sind Zuwendungen einzelner Gegenstände oder Beträge an bestimmte Personen unabhängig von der Erbquote. Vermächtnisse wirken in der Regel nach dem Abzug der Erbteile. Sie sollten klar beschrieben und rechtskonform formuliert sein, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Sollte ich Testamentsfragen mit einer Notarpraxis klären?

Eine notarielle Beglaubigung erhöht die Beweiskraft und Rechtsklarheit. Notare prüfen Formvorschriften, helfen bei der Formulierung komplexer Vermächtnisse und sichern die Rechtsfolgen der Verfügung. Für grenzüberschreitende Aspekte ist eine fachkundige Beratung besonders sinnvoll.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts: umfassende Gesetzestexte zum ABGB, Erbrecht und Erbverträgen. Funktion: Offizielle Gesetzestexte und Rechtsgrundlagen abrufen. RIS - ris.bka.gv.at
  • Help.gv.at - offizielle Bürgerinformation zu Testament, Erbrecht und formalen Anforderungen. Funktion: Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Formulare. Help.gv.at
  • Justiz.gv.at - Informationen zu Nachlass- und Erbschaftsverwaltung, Gerichtsverfahren und Kontaktadressen. Funktion: Ansprechpartner und Verfahrenswege im Justizbereich. Justiz.gv.at

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Ziele: Wer soll Erbe werden, welche Vermögenswerte sind relevant, gibt es Pflichtteilsbedürfnisse?
  2. Sammeln Sie Unterlagen: Personalausweise, Grundbuchauszüge, Nachweise über Immobilien, Konten, Versicherungen, existing Testamente oder Erbverträge.
  3. Prüfen Sie die Form: Entscheiden Sie sich für eigenhändiges Testament oder öffentliches Testament durch Notar. Beachten Sie Formvorschriften und Ort/Datum.
  4. Finden Sie qualifizierte Unterstützung: Kontaktieren Sie eine österreichische Rechtsberatung oder einen Notar mit Schwerpunkt Erbrecht.
  5. Vereinbaren Sie ein erstes Beratungsgespräch: Besprechen Sie Ziele, Komplexität, Kostenrahmen und Zeitleiste; planen Sie ggf. eine Zweitmeinung.
  6. Erstellen Sie einen Entwurf: Lassen Sie den Entwurf ausarbeiten und prüfen; klären Sie Pflichtteile, Vermächtnisse und Erbverträge.
  7. Signieren und sichern Sie die Verfügung: Unterschrift vor Zeugen oder Notar, je nach Form; bewahren Sie das Original sicher auf und teilen Sie relevante Stellen mit dem Nachlassgericht, falls erforderlich.

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