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Liste der besten Anwälte in Deutschland
1. Über Verwaltung-Recht in Deutschland
Verwaltungsrecht regelt das Verhältnis zwischen Bürgern und öffentlichen Behörden. Es bestimmt, wie Entscheidungen von Ämtern getroffen, begründet und überprüft werden. Typische Bereiche sind Baugenehmigungen, Sozialleistungen, Aufenthaltsrecht und Umweltfragen. Der Rechtsweg gegen behördliche Entscheidungen führt in der Regel zu den Verwaltungsgerichten.
Wichtige Grundprinzipien sind Transparenz, Rechtsbehelfe und Anhörungspflicht. Behörden müssen Entscheidungen begründen und Akteneinsicht gewähren, soweit keine schutzwürdigen Interessen entgegenstehen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, Entscheidungen sachlich zu prüfen und gegebenenfalls rechtlich anzufechten.
„Jede Person hat das Recht, in einem Verfahren gehört zu werden.“
Quelle: Grundgesetz Art. 103 Abs. 1. Zugriff unter https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_103.html
„Der Verwaltungsakt ist zu begründen.“
Quelle: Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) § 39. Zugriff unter https://www.gesetze-im-internet.de/vwvfG/__39.html
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Sie haben einen Ablehnungsbescheid zu Sozialleistungen erhalten, der Ihre Existenzsicherung betrifft. Ein Rechtsberater hilft beim Prüfen von Rechtsgrundlagen, Fristen und Formulierungen für Widerspruch oder Klage.
Sie stehen vor einer Baugenehmigung oder einem Nutzungsbescheid, der Ihr Eigentum oder Ihre Planung gravierend beeinflusst. Ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht klärt Verfahrensfristen, Begründungspflichten und mögliche Rechtsmittel.
Sie wurden mit einem Bußgeld belegt oder eine behördliche Anordnung (z. B. Nutzungsverbot) erlassen. Ein Beistand hilft bei der Anfechtung, Beweisanträgen und der Darstellung der Rechtslage.
Sie benötigen Akteneinsicht oder längere Fristen, um Unterlagen vorzubereiten. Ein Rechtsberater kennt die relevanten Vorschriften und setzt Ihre Rechte durch.
Bei komplexen Fragen zu Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnis oder Sozialleistungen finden Sie fachkundige Unterstützung, um Fristen, Rechtswege und Anträge korrekt zu handhaben.
3. Überblick über lokale Gesetze
Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
Das VwVfG regelt den Ablauf von Bundesverwaltungsverfahren, Rechtsmittel und Verfahrensfristen. Es definiert, wie Bescheide begründet werden müssen und wie Akteneinsicht erfolgt. In vielen Bereichen gilt zusätzlich das jeweilige Landesrecht.
Aktuelle Änderungen betreffen vor allem Transparenz- und E-Government-Vorgaben sowie Verfahren zur Akteneinsicht. Das Rechtsmittelverfahren umfasst Widerspruch, Klage und ggf. einstweilige Anordnungen.
Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)
Die VwGO regelt den Rechtsweg vor den Verwaltungsgerichten. Sie legt Zuständigkeiten, Verfahren und Beweisregeln fest. Klagen führen in der Regel zu einem Urteil des Verwaltungsgerichts des jeweiligen Bundeslandes.
Gerichtsstände richten sich nach dem Ort des angefochtenen Verwaltungsakts oder dem Wohnsitz der Beteiligten. In bestimmten Fällen kann der Klageweg vor einem Oberverwaltungsgericht fortgeführt werden.
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Die DSGVO regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Behörden sowie Informationsfreiheit. Behörden müssen Verarbeitungen begründen, betroffene Personen informieren und Rechte wahren.
Das BDSG ergänzt die DSGVO auf nationaler Ebene und regelt Bereiche wie Widerspruchsrechte, Datensicherheit und besondere Kategorien personenbezogener Daten. Rechtswege bei datenschutzrechtlichen Streitigkeiten führen oftmals zu den Verwaltungsgerichten.
Zusätzliche Ressourcen
- Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) - Verwaltungsrechtliche Hinweise, Rechtswege, Akteneinsicht
- Bundesverwaltungsgericht - Entscheidungen und Leitsätze
- Statistiken zu Verwaltungsprozessen und Rechtsfällen
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem behördlichen Bescheid und einer Verfügung?
Ein Bescheid ist eine konkrete Rechtsentscheidung gegenüber einer Person. Eine Verfügung regelt eher ein konkretes behördliches Handeln oder eine Maßnahme. Oft sind Bescheid und Verfügung miteinander verknüpft, aber rechtlich verschieden.
Wie funktioniert ein Widerspruchs- oder Klageverfahren gegen einen Bescheid?
Nach Erhalt eines Bescheids prüfen Sie innerhalb der Frist, ob ein Widerspruch möglich ist. Wenn der Widerspruch scheitert, bleibt die Klage vor dem Verwaltungsgericht als nächster Schritt. In der Regel entfaltet der Widerspruch bereits aufschiebende Wirkung, wenn nichts anderes bestimmt ist.
Wie finde ich den zuständigen Verwaltungsgerichtssitz für meinen Fall?
Der Sitz hängt vom Bundesland und dem Ort des streitigen Verwaltungsakts ab. In der Regel ist das Verwaltungsgericht am Standort des Behörden-Akteurs zuständig. Für bestimmte Bereiche gilt die Zuständigkeit eines Oberverwaltungsgerichts.
Wie lange dauern typische Widerspruchsverfahren in Deutschland?
Widersprüche werden meist innerhalb von drei bis sechs Monaten entschieden. In komplexen Fällen mit vielen Belegen kann es länger dauern. Eine gerichtliche Klärung folgt nach dem Widerspruch, falls erforderlich.
Brauche ich zwingend einen Anwalt, um gegen einen Verwaltungsakt vorzugehen?
Nicht zwingend, viele Verfahren können auch ohne Rechtsbeistand geführt werden. Doch ein Anwalt erhöht die Erfolgsaussichten, sorgt für fristgerechte Schritte und kennt Fristen, Formvorschriften sowie relevante Rechtsmittel.
Wie viel kosten die Rechtsberatung und ein Verwaltungsrechtsverfahren durchschnittlich?
Die Kosten richten sich nach dem Streitwert, dem Umfang der Beratung und dem RVG. Oft entstehen zunächst Gebühren für Beratung, später Gerichts- und Verfahrensgebühren. Vereinbarungen mit dem Anwalt klären Kostenhöhe und Abrechnung.
Wie lange dauert es in der Praxis, bis ein Urteil des Verwaltungsgerichts vorliegt?
Typischerweise dauern Verfahren mehrere Monate bis zu einem Jahr oder länger. Komplexe Fragen oder umfangreiche Beweislage können die Dauer verlängern. Eine vorzeitige Einigung kann Wartezeiten reduzieren.
Welche Unterlagen sollte ich bereithalten, wenn ich Widerspruch einlege?
Halten Sie den Bescheid, relevante Schriftwechsel, Nachweise zu Argumenten, Fristen, Personalausweise und vorhandene Verträge bereit. Eine vollständige Akte erleichtert die Prüfung durch den Rechtsbeistand. Legen Sie Kopien statt Originale bei.
Wie wirkt sich die DSGVO auf Verwaltungsverfahren zur Akteneinsicht aus?
Die DSGVO stärkt Ihr Recht auf Auskunft und Einsicht in personenbezogene Daten. Behörden müssen angemessene Fristen für Auskünfte setzen und Datensicherheitsmaßnahmen garantieren. Unrechtmäßige Datennutzung kann vor Gericht angefochten werden.
Ist eine außergerichtliche Einigung vor einem Verwaltungsgericht möglich?
Ja, oft bieten Behörden und Antragsteller Möglichkeiten zur gütlichen Einigung. Dazu gehören Nachverhandlungen, Neuausstellungen von Bescheiden oder Vergleichsangebote. Ein Anwalt kann dabei helfen, eine faire Einigung zu erreichen.
Wie finde ich einen spezialisierten Verwaltungsrechtsanwalt in Deutschland?
Nutzen Sie Anwaltsverzeichnisse, prüfen Sie Fachanwaltschaften oder Empfehlungen von Verfahrensbeteiligten. Achten Sie auf einschlägige Erfahrungen im Verwaltungs- oder Verwaltungsprozessrecht und klären Sie Kosten vorab.
Nächste Schritte
- Identifizieren Sie das konkrete Rechtsproblem und notieren Sie alle Fristen - idealerweise innerhalb von 2 Tagen nach Bescheid.
- Prüfen Sie, ob ein Widerspruch oder eine Klage möglich ist, und notieren Sie die relevanten Fristen - in der Regel 1 Monat für den Widerspruch.
- Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen und Belege, inklusive Bescheid, Schriftverkehr und Nachweise - 2 bis 5 Tage.
- Holen Sie eine Erstberatung bei einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht ein - planen Sie 1 bis 2 Wochen für Terminvereinbarung.
- Bereiten Sie den Widerspruch oder den Klageentwurf vor, ggf. mit Unterstützung des Anwalts - 3 bis 7 Tage Arbeit.
- Reichen Sie den Widerspruch rechtzeitig ein und sichern Sie Belege, Zustellnachweise und Fristen - ca. 1 Woche bis zur Fristablauf.
- Wenn nötig, legen Sie vor dem Verwaltungsgericht Klage ein oder bereiten Sie den Gerichtstermin vor - Wartezeiten können mehrere Monate betragen.
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