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1. Über Berufung-Recht in Österreich
Berufung ist ein Rechtsmittel, mit dem eine unterlegene Partei ein erstinstanzliches Urteil von einem höheren Gericht überprüfen lassen kann. Sie dient der rechtlichen Prüfung des Urteils, nicht der bloßen Neuauslegung von Fakten. In zivilrechtlichen Verfahren regelt die Zivilprozessordnung (ZPO) die Berufung, im Verwaltungsrecht gelten spezielle Regeln durch VwGO und VwVG.
Die Berufung konzentriert sich überwiegend auf Rechtsfragen, selten auch auf Tatsachen, je nach Rechtsgebiet. Die Fristen und Formvorschriften unterscheiden sich nach Zivil- und Verwaltungsrecht. Ein falsch eingelegter Rechtsmittelform kann eine Berufung unzulässig machen.
„Berufung ist das Rechtsmittel, mit dem das Urteil eines erstinstanzlichen Gerichts von einem höheren Gericht überprüft wird.“
„Das Berufungsverfahren prüft Rechtsfragen sowie Beweise durch den höheren Gerichtshof.“
Quellen: Justiz.gv.at - Begriffserklärung zur Berufung; RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes mit Verweis auf geltendes Berufungsrecht.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Ein Rechtsberater kann Ihre Erfolgsaussichten besser einschätzen und Fristen sicher wahren. Hier sind konkrete Praxis-Szenarien aus Österreich, in denen Beratung sinnvoll ist.
- Sie erhalten eine erstinstanzliche Entscheidung in einer Mietstreitigkeit und möchten prüfen, ob Rechtsfehler vorliegen. Ein Anwalt klärt Rechtsnormen, Beweisbewertungen und Anfechtungsspielräume.
- Es bestehen komplexe Rechtsfragen zur Vertragsauslegung oder Schadenersatzhöhe, die eine fachkundige Rechtsauslegung erfordern. Ein Berater kann notwendige Rechtsmittel korrekt anstoßen.
- Sie sichern sich gegen Fristverstöße ab, weil die Zustellung oder Kenntnisnahme des Urteils schwer nachzuvollziehen ist. Ein Rechtsbeistand prüft Zustellungswege und Fristberechnungen.
- Neue Beweise oder Beweismittel sollten berücksichtigt werden. Ein Anwalt hilft bei der Einbringung von Beweismitteln im Berufungsverfahren.
- Im Verwaltungsrecht geht es oft um Fachfragen der Verwaltungsentscheidung. Ein Rechtsberater klärt, ob BVwG oder VwGH der richtige Rechtsweg ist und welche Fristen gelten.
- Sie benötigen eine kostenoptimierte Strategie, da Berufungsverfahren Kosten- und Prozessrisiken mit sich bringen. Ein Anwalt verhandelt Kostennoten und Risikoabschätzungen gezielt.
3. Überblick über lokale Gesetze
Wichtige Rechtsgrundlagen für Berufungen in Österreich sind ZPO, VwGO und VwVG. Diese Normen regeln Ablauf, Fristen, Form und Rechtsmittelzulässigkeit in zivil- und verwaltungsrechtlichen Fällen. Die Praxis zeigt, dass sich viele Fallstricke in der fristlichen Berufung und der Beweiserhebung finden lassen.
- Zivilprozessordnung (ZPO) - regelt das Berufungsverfahren im Zivilrecht, einschließlich Rechtsfragen Prüfung durch höhere Gerichte. Relevante Vorschriften finden sich in den Abschnitten zu Berufung und Rechtsmitteln.
- Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG) - bestimmt das Verwaltungsverfahren und das Rechtsmittel Begehren im Verwaltungsbereich. Wichtig für Berufungen gegen Verwaltungsakte.
- Verwaltungsgerichtshofgesetz (VwGVG) bzw. BVwG-Verfahren - regelt die Berufung in Verwaltungsverfahren zum BVwG oder VwGH. Diese Normen legen Zuständigkeiten, Fristen und Verfahren fest.
Inkrafttretensdaten und Änderungen finden sich in den RIS-Einträgen zu ZPO, VwGO und VwVG. Für aktuelle Details sollten Sie die jeweiligen Gesetzestexte prüfen. Gerichtsstandsspezifische Konzepte wie das Oberlandesgericht (OLG) als Berufungsinstanz oder der BVwG als Verwaltungsgerichtshof gelten je nach Rechtsgebiet.
Beachten Sie, dass in Österreich gerichtsstufenabhängige Unterschiede existieren. Im Zivilrecht führt der Weg oft Bezirksgericht → Oberlandesgericht, im Verwaltungsrecht BVwG oder VwGH. Ein Rechtsbeistand klärt die passende Instanz.
4. Häufig gestellte Fragen
Fragen und Antworten helfen beim ersten Orientierungsschritt. Die Antworten beziehen sich auf das österreichische Berufungsrecht und praktische Umsetzungshinweise.
Was ist der Unterschied zwischen Berufung und Beschwerde im österreichischen Recht?
Berufung prüft in der Regel Rechtsfragen durch eine höhere Instanz. Eine Beschwerde dient oft der Durchführung von Verfahren im Verwaltungsrecht, wenn eine Berufung nicht möglich ist. Die maßgebliche Rechtsgrundlage variiert je nach Rechtsgebiet.
Wie erstelle ich eine Berufung schriftlich und fristgerecht?
Bereiten Sie eine klare, begründete Stellungnahme vor. Fügen Sie Kopien der Urteile, Beweismittel und Begründungen bei. Prüfen Sie die Fristen im RIS-Eintrag zum jeweiligen Rechtsweg.
Wann muss ich eine Berufung in Österreich einlegen?
Die Frist hängt vom Rechtsgebiet ab. In der Regel gilt: innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist nach Zustellung des Urteils. Prüfen Sie das Urteil und RIS für die exakte Frist.
Welche Kosten entstehen typischerweise bei einer Berufung?
Kosten setzen sich aus Gerichtsgebühren, Anwaltskosten und ggf. Gutachterkosten zusammen. Ein erster Kostenvergleich mit Ihrem Anwalt hilft, finanzielle Risiken abzuschätzen.
Brauche ich immer einen Anwalt für die Berufung?
Für viele Berufungen ist rechtliche Beratung sinnvoll. In einfachen Fällen können Sie auch ohne Anwalt vorgehen, doch Spezialfragen erfordern professionelle Unterstützung.
Wie lange dauert typischerweise ein Berufungsverfahren?
Die Dauer variiert stark nach Rechtsgebiet, Komplexität und Gericht. In einfachen Zivilfällen können sich Berufungswege über Monate ziehen, in verwaltungsrechtlichen Fällen oft ähnliches Muster.
Kann ich Beweismittel in der Berufung nachreichen?
Beweismittel können in der Berufung oft nur eingeschränkt nachgereicht werden. Ein Anwalt prüft, wie neue Beweise zulässig eingebracht werden und welche Fristen gelten.
Wie viel Zeit habe ich, um Fristen zu wahren?
Fristen beginnen in der Regel mit Zustellung des Urteils. Eine verspätete Einreichung kann zur Unzulässigkeit führen. Verifizieren Sie Fristen im RIS oder durch Rechtsberatung.
Welches Gericht entscheidet in der Berufung?
Die Berufung wird durch ein höheres Gericht entschieden, oft das Oberlandesgericht oder der Verwaltungsgerichtshof, je nach Rechtsgebiet. Das höheres Gericht prüft Rechtsfragen erneut.
Was ist der Unterschied zwischen BVwG, VwGH und OLG?
BVwG entscheidet in Verwaltungsangelegenheiten, VwGH ist der Verwaltungsgerichtshof für Rechtsfragen, OLG ist die obere Instanz in zivilen Berufungen. Die Wahl hängt vom Rechtsgebiet ab.
Gibt es kostenlose Rechtsberatung für Berufung?
In bestimmten Fällen gibt es Rechtsauskunft durch öffentliche Stellen oder Beratungsstellen. Eine erste Beratung bei einem Rechtsanwalt ist oft kostenfrei oder kostet eine geringe Gebühr.
Wie sicher ist eine Berufung in Mietstreitigkeiten?
Bei Mietstreitigkeiten sind Rechtsfragen häufig entscheidend. Eine sorgfältige Prüfung der Klauseln, Fristen und Beweismittel erhöht die Erfolgsaussichten der Berufung.
5. Zusätzliche Ressourcen
Eine gezielte Beratung durch offizielle Stellen erhöht Ihre Erfolgsaussichten. Nutzen Sie geprüfte Quellen, um Ihre Berufung korrekt vorzubereiten.
- Justiz - Bundesministerium für Justiz - offizielle Information zu Rechtsmitteln, Fristen und Verfahren. Link: https://www.justiz.gv.at/
- RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes - zentrale Quelle für geltendes Recht, Entscheidungen und Rechtsmittel. Link: https://www.ris.bka.gv.at/
- Curia - Europäischen Gerichtshof - Informationen zu europäischem Rechtsmittelrecht und Grenzfragen. Link: https://curia.europa.eu
6. Nächste Schritte
- Klären Sie, ob das Rechtsmittel Berufung oder eine andere Rechtsfigur ist. Zeitrahmen prüfen.
- Sammeln Sie das erstinstanzliche Urteil, Beweismittel und alle relevanten Akten. Legen Sie eine Dokumentenliste an.
- Vereinbaren Sie eine Erstberatung mit einem erfahrenen Rechtsberater für Berufungsfragen. Vereinbaren Sie einen konkreten Gesprächstermin.
- Prüfen Sie Fristen und Formvorschriften in RIS. Notieren Sie Fristen und Zustellungswege.
- Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Rechtsberater eine Begründung der Berufung. Strukturieren Sie Rechtsfragen, Rechtsnormen und Beweisanträge.
- Reichen Sie die Berufung formgerecht beim zuständigen Gericht ein und sichern Sie die Bestätigung der Einreichung.
- Bereiten Sie sich auf eine Rückmeldung des Gerichts vor und planen Sie ggf. weitere Beweisanträge oder eine Beweissicherung.
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