Beste Umgangsrecht Anwälte in Salzburg

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Kostenloser Ratgeber zur Beauftragung eines Familienrechtsanwalts


Gegründet 2019
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Rechtsanwalt Mag. Johannes Koman LLB.oec., mit Sitz in Salzburg, Österreich, bietet spezialisierte juristische Dienstleistungen in Bereichen wie Arbeitsrecht, Nachlassplanung, Familienrecht, Immobilienrecht sowie allgemeiner Rechtsberatung an. Mit starkem akademischem Hintergrund, einschließlich...

1 Person im Team
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Mag. Jürgen Pföstl - Rechtsanwalt & Strafverteidiger - Salzburg ist eine in Salzburg ansässige Kanzlei unter Leitung von Mag. Jürgen Pföstl, einem Rechtsanwalt mit aktiver Gerichtserfahrung und Schwerpunkt im Strafrecht. Die Kanzlei bearbeitet ein breites Spektrum an Angelegenheiten, darunter...

Gegründet 1953
22 Personen im Team
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Harlander & PartnerWir sind auf die Vertretung ausländischer Mandanten vor österreichischen Gerichten und Behörden spezialisiert.Mit sechs Standorten decken wir ganz Österreich ab. Dementsprechend vertreten wir unsere Mandanten vor allen österreichischen Gerichten und...
Salzburg, Österreich

Gegründet 1998
4 Personen im Team
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Dr. Hellmut Prankl is a Salzburg based law firm led by Dr. Hellmut Prankl, widely recognized for its client oriented approach and practical, results driven representation. The firm describes itself as a small, high performing legal practice in Salzburg that counsels both private individuals and...

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Rechtsanwalt Salzburg | Mag. Sanela Schaidreiter ist eine angesehene Kanzlei mit Sitz in Salzburg, Österreich, die sich auf ein umfassendes Spektrum an rechtlichen Dienstleistungen spezialisiert hat. Die Kanzlei bietet Fachkompetenz in Bereichen wie Arbeits- und Sozialrecht, Familienrecht, Miet-...

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Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Robert Galler mit Sitz in Salzburg bietet umfassende rechtliche Beratung in sämtlichen Angelegenheiten und vertritt Mandanten vor Zivil- und Strafgerichten sowie vor Behörden. Die Kanzlei zeichnet sich durch langjährige Erfahrung, einen lösungsorientierten Ansatz...

1 Person im Team
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Dr. Şelale Hale Kaçar ist eine in Salzburg tätige Rechtsanwältin mit konzentrierter Expertise im Insolvenz- und Strafrecht und berät daneben in familien-, vertrags- und zivilrechtlichen Angelegenheiten. Sie übernimmt persönliche Vertretung sowohl in gerichtlichen als auch in...
BEKANNT AUS

1. Über Umgangsrecht-Recht in Salzburg, Österreich

In Salzburg gilt wie im gesamten Österreich das Umgangsrecht als Teil des Familienrechts. Es zielt darauf ab, dem Kind den Kontakt zu beiden Elternteilen zu ermöglichen, auch nach einer Trennung oder Scheidung. Die Regelungen orientieren sich am Kindeswohl und an klaren gerichtlichen Vorgaben, falls Einigungen nicht erzielt werden. Typischerweise erfolgt die Durchsetzung durch das zuständige Bezirksgericht am Wohnort des Kindes.

Gerichte prüfen bei Uneinigkeiten, wie der Umgang konkret aussehen soll, etwa wie oft und wann Kontakte stattfinden. In Salzburg ist das Bezirksgericht oft zuständig, bei Rechtsmittelmöglichkeiten auch das Oberlandesgericht Salzburg. Einzelfallentscheidungen hängen von Alter, Wohngemeinschaft und individuellen Bedürfnissen des Kindes ab.

“Everyone has the right to respect for his private and family life, his home and his correspondence.”

European Court of Human Rights, Article 8

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Der andere Elternteil verweigert dauerhaft den Umgang trotz mehrfacher Aufforderung. In Salzburg erhöht sich so das Risiko einer gerichtlichen Regelung, die den Umgang festlegt. Ein Rechtsberater kann Beweise strukturieren und den Antrag sauber formulieren. Ohne rechtliche Unterstützung kann es zu verzögerten Vereinbarungen kommen.

  • Es bestehen konkrete Kindeswohl-Bedenken, zum Beispiel Verdacht auf Vernachlässigung. Ein Anwalt hilft, das Risiko zu bewerten und erforderliche Schutzmaßnahmen zu beantragen. Gerichtliche Schritte sind oft nötig, um eine sichere Kontaktregelung zu erreichen. Das Ziel ist eine sichere, kindgerechte Lösung.

  • Sie benötigen eine klare, langfristig tragfähige Umgangsregelung, zum Beispiel Ferienzeiten und regelmäßige Wochenpläne. Ein Rechtsbeistand sorgt für einen rechtssicheren Plan und dokumentiert Vereinbarungen. Ohne Rechtsrat drohen Missverständnisse oder spätere Änderungen.

  • Der Wohnortwechsel eines Elternteils macht eine einvernehmliche Lösung schwierig. Ein Anwalt prüft gerichtliche Möglichkeiten und unterstützt bei der Anpassung von Regelungen. Gerichtliche Entscheidungen berücksichtigen das neue Lebensumfeld des Kindes.

  • Scheidung oder Trennung erfordert eine rechtliche Klärung der Umgangsrechte. Ein spezialisierter Rechtsbeistand kennt die einschlägige Praxis in Salzburg und kann Fristen wahren. So vermeiden Sie unnötige Verzögerungen.

  • Wiederholte Verstöße gegen bestehende Umgangsregelungen erfordern Durchsetzungshilfe. Ein Rechtsberater erklärt die Schritte, von Mahnungen bis zum gerichtlichen Antrag. Dadurch besteht eine bessere Chance auf zuverlässige Umsetzungswege.

3. Überblick über lokale Gesetze

In Österreich regeln das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) und das familienrechtliche Recht den Umgang mit Kindern. Der ABGB regelt die Grundlagen des Sorgerechts (Obsorge) und des Umgangsrechts im Kontext der elterlichen Rechte. Die konkrete Umsetzung erfolgt durch gerichtliche Entscheidungen oder Vereinbarungen der Eltern.

Zusätzlich greifen zivilprozessrechtliche Vorschriften wie die Zivilprozessordnung (ZPO) bei der Durchsetzung von Ansprüchen. In Salzburg gelten ergänzend landesrechtliche Bestimmungen zur Umsetzung des Kindeswohls durch Jugendhilfe- und Familienbehörden. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich in der Regel nach dem gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes.

Beispiele für relevante Rechtsgrundlagen - namentlich genannt - sind das ABGB sowie das ZPO. Die Salzburger Landesgesetzgebung ergänzt Bundesrecht in Fragen der Jugendhilfe und des Kindesschutzes. Bereits bestehende Entscheidungen der Gerichte in Salzburg prägen die Praxis maßgeblich.

4. Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet das Umgangsrecht in Salzburg konkret für getrennte Eltern?

Umgangsrecht bedeutet, dass das Kind regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen haben soll. Es geht um Zeiten, Wochenpläne und Ferienregelungen, die dem Kindeswohl dienen. Eine gesetzliche Pflicht zur Kooperation besteht, ansonsten greifen gerichtliche Regelungen. Die Praxis in Salzburg folgt häufig individuellen Absprachen, wenn möglich.

Wie beantragt man das Umgangsrecht beim zuständigen Gericht in Salzburg?

Der Antrag wird in der Regel beim Bezirksgericht am Wohnort des Kindes gestellt. Zunächst kann eine außergerichtliche Einigung angestrebt werden, danach folgt der formale Antrag. Ein Anwalt kann die Unterlagen vorbereiten und Fristen sicher wahren. Die Kosten richten sich nach den Verfahrenskosten und dem Einkommen.

Wann sollte man eine gerichtliche Regelung anstreben statt einer freiwilligen Vereinbarung?

Wenn der andere Elternteil dauerhaft zuständig bleibt, sich aber weigert, einen Umgangsplan zu akzeptieren. Ebenso bei Unsicherheit über die Sicherheit oder das Wohl des Kindes. Gerichtliche Regelungen schaffen Rechtsklarheit und Rechtsverbindlichkeit. Ohne Einigung können notwendige Schutzmaßnahmen veranlasst werden.

Wo ist das zuständige Gericht für Umgangsrecht in Salzburg?

In der Regel ist das Bezirksgericht am Wohnort des Kindes zuständig. Bei Berufungen oder besonderen Fällen kann das Oberlandesgericht Salzburg einschreiten. Grundsätzlich bestimmt der gewöhnliche Aufenthaltsort des Kindes die Zuständigkeit. Für Konsultationen empfiehlt sich eine frühzeitige Abklärung.

Warum wird das Kindeswohl in Umgangsrechtsfällen besonders berücksichtigt?

Das Kindeswohl steht im Mittelpunkt jeder Entscheidung. Es beeinflusst, wie oft Kontakte stattfinden und wann sie stattfinden. Das Gericht prüft Alter, Bindung zu beiden Elternteilen und die Stabilität der Umgebung. Ziel ist eine sichere, stabile Entwicklung des Kindes.

Kann ich den Kontakt zum Kind auch außerhalb des Gerichts regeln?

Ja, sofern beide Elternteile zustimmen. Schriftliche Vereinbarungen haben oft eine geringere Rechtsverbindlichkeit als gerichtliche Beschlüsse. Ein Anwalt kann helfen, eine rechtsgültige Vereinbarung aufzusetzen. Wenn sich später Umstände ändern, lässt sich die Regelung erneut anpassen.

Sollte ich Mediation oder Familienberatung vor dem Rechtsweg versuchen?

Ja, Mediation erhöht oft die Erfolgsquote einer einvernehmlichen Lösung. In Salzburg stehen unterschiedliche Beratungsstellen zur Verfügung. Ein Mediator kann helfen, Konflikte konstruktiv zu klären. Wenn Mediationsversuche scheitern, bleibt der Rechtsweg offen.

Wie viel kostet ein gerichtliches Verfahren im Umgangsrecht in Salzburg?

Die Kosten umfassen Gerichtsgebühren, Anwaltsgebühren und eventuelle Gutachterkosten. Die Höhe hängt vom Streitwert und der Komplexität ab. Viele Fälle lassen sich durch eine anwaltliche Ersteinschätzung transparent kalkulieren. Zuschüsse oder Prozesskostenhilfe sind möglich, wenn Sie bedürftig sind.

Wie lange dauern Umgangsrechtsverfahren normalerweise in Salzburg?

Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Dauer: Verfahrensbelastung, Begründetheit der Anträge und Verfügbarkeit von Gutachten. Typisch dauert ein standardisiertes Verfahren mehrere Monate bis über ein Jahr. Eine zügige Einigung beschleunigt den Ablauf erheblich.

Brauche ich als Salzburger Einwohner unbedingt einen Anwalt?

Ein Anwalt hilft bei der Formulierung von Anträgen, der Beweissicherung und der Rechtsdurchsetzung. In einfachen Fällen kann auch eine gerichtliche Entscheidung ohne Anwalt möglich sein. Rechtsberatung ist besonders bei komplexen Sorgerecht- oder Gewaltschutzfragen sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Umgangsrecht und Obsorge?

Umgangsrecht betrifft den Kontakt des Kindes zu den Eltern. Obsorge (Sorgerecht) regelt die elterliche Verantwortung, Entscheidungen über Erziehung, Schule und medizinische Belange. Beide Bereiche können getrennt oder gemeinsam geregelt werden. Praktisch geht es beim Umgang um Zeitpläne, beim Obsorgerecht um Verantwortlichkeiten.

Wie oft kann eine bestehende Umgangsrechtsregelung geändert werden?

Änderungen sind möglich, wenn sich wesentliche Umstände ändern, zum Beispiel Wohnsituation oder Schulbedarf. Gleichzeitig muss das Kindeswohl weiter erfüllt bleiben. Ein Antrag auf Änderung kann beim gleichen Gericht gestellt werden. Ein Rechtsbeistand hilft bei der richtigen Begründung.

5. Zusätzliche Ressourcen

6. Nächste Schritte

  1. Sammlen Sie alle relevanten Unterlagen: Geburtsurkunde des Kindes, Heirats- oder Trennungsurteile, bisherige Absprachen, Nachweise zu Aufenthalts- und Schulplänen. Planen Sie 1-2 Wochen für die Zusammenstellung.
  2. Vereinbaren Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung mit einem auf Familienrecht spezialisierten Rechtsberater in Salzburg. Rechnen Sie mit 1-2 Wochen Wartezeit auf einen Termin.
  3. Prüfen Sie außergerichtliche Optionen wie Mediation oder Familienberatung. Bereiten Sie sich auf 2-6 Sitzungen vor und setzen Sie klare Ziele für eine Vereinbarung.
  4. Bestimmen Sie das zuständige Gericht am Wohnort des Kindes und sammeln Sie alle notwendigen Anträge und Beweismittel. Planen Sie 1-3 Wochen für die Vorbereitung ein.
  5. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Rechtsberater einen konkreten Antrag oder eine Vereinbarung. Legen Sie Zeitrahmen, Ferienregelungen und Kontakte fest. Ziel ist eine schnelle Klärung.
  6. Reichen Sie den Antrag beim Gericht ein und beachten Sie Fristen. In der Regel folgen Terminvereinbarungen innerhalb von 4-8 Wochen nach Eingang des Antrags.
  7. Setzen Sie Beschlüsse um und dokumentieren Sie Abweichungen zeitnah. Falls nötig, ziehen Sie weitere Rechtsmittel in Betracht. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen alle 6-12 Monate.

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