Beste Bürger- und Menschenrechte Anwälte in Österreich
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1. Über Bürger- und Menschenrechte-Recht in Österreich
In Österreich schützen Verfassung, Europäische Rechte und nationale Gesetze die Grund- und Menschenrechte aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht. Die wesentlichen Freiheiten betreffen Personalität, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit sowie Schutz vor unfairer Behandlung. Zudem binden europäische Normen, wie die Europäische Menschenrechtskonvention, den nationalen Rechtsrahmen mit ein.
Der rechtliche Schutz beginnt bei der Verfassung und setzt sich in spezialisierten Gesetzen fort. Gerichtliche Entscheidungen klären häufig, wie Rechte in konkreten Lebenslagen anzuwenden sind. Für Sie als Bürger bedeutet dies, dass Sie Ansprüche und Rechtsmittel in Anspruch nehmen können, wenn Staatsakte oder private Handlungen Grundrechte verletzen.
„All human rights are universal, indivisible, interdependent and interrelated.“ - OHCHR
Quelle: United Nations Office of the High Commissioner for Human Rights (ohchr.org)
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Sie erleben Diskriminierung am Arbeitsplatz, im Bildungsbereich oder bei Dienstleistungen aufgrund von Herkunft, Religion oder Behinderung. Ein Rechtsberater kann prüfen, ob das Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) greift und welche Ansprüche bestehen. Eine fachkundige Vertretung erhöht die Chance auf eine wirksame Abhilfe.
Ihre Behörde trifft eine Entscheidung, die Grundrechte berührt - etwa eine Ablehnung eines Asyl- oder Niederlassungsantrags oder polizeiliche Maßnahmen. Ein Rechtsbeistand ist sinnvoll, um Widersprüche, gerichtliche Schritte oder Verfassungsklagen sauber vorzubereiten.
Datenschutzverstöße betreffen Sie bei unbefugter Weitergabe personenbezogener Daten oder bei Auskunftsanfragen. Ein Anwalt erklärt Ihnen Ihre Rechte nach DSG und DSGVO und prüft Schadensersatz- oder Unterlassungsansprüche.
In einem Verwaltungsverfahren besteht oft eine enge Fristanspanne. Ein spezialisierter Rechtsberater behält Fristen, Antragswege und Beweismittel im Blick und koordiniert die Kommunikation mit Behörden.
Wenn Freiheits- oder Versammlungsrechte betroffen sind, benötigen Sie klare Strategien für Einspruch, Klage oder Beschwerde vor Fachgerichten wie VfGH, VwGH oder BVwG. Ein Anwalt erläutert Ihre Optionen und Chancen.
3. Überblick über lokale Gesetze
Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger (StGG) bzw. Verfassungsgesetz über die Grundrechte - Kernbestandteile des österreichischen Verfassungsrechts, die Grund- und Menschenrechte schützen und den rechtlichen Rahmen für persönliche Freiheiten, Gleichheit vor dem Gesetz und Rechtsweg festlegen. Diese Rechte gelten unabhängig von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus.
Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) - Verbietet Diskriminierung in wesentlichen Lebensbereichen wie Arbeit, Bildung, Zugang zu Gütern und Dienstleistungen. Es gilt für Arbeitgeber, öffentliche Stellen sowie private Anbieter und regelt Unterlassungs- sowie Schadenersatzansprüche.
Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000) in Verbindung mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - Schutz personenbezogener Daten, Informationspflichten von Unternehmen und Behörden sowie Rechte auf Auskunft, Löschung und Berichtigung. Die DSGVO gilt österreichisch und koppelt nationale Vorgaben an EU-Standards.
Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) - Umsetzung in Österreich - Die EMRK ist in Österreich unmittelbar anwendbar und wird durch nationale Gerichte geprüft. Sie schützt unter anderem das Recht auf Leben, Freiheit der Person sowie das Verbot unmenschlicher Behandlung.
Gerichtsstandspezifische Konzepte: In Rechtsstreitigkeiten zu Grundrechten finden sich relevante Zuständigkeiten vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) für Verfassungsbeschwerden, vor dem Verwaltungsgerichtshof (VwGH) und vor ordentlichen Gerichten (OGH als Oberster Gerichtshof). Für Zivil- und Arbeitsrechtsstreitigkeiten gelten zudem regionale Gerichte; bei Diskriminierung kommen oft auch spezialisierte Rechtswege zum Tragen.
„Discrimination in law and practice violates human rights and equality before the law.“ - Amnesty International
Quelle: Amnesty International (amnesty.org)
4. Häufig gestellte Fragen
Was bedeuten Grundrechte in der Praxis für mich in Österreich?
Grundrechte schützen Ihre Freiheiten vor ungerechtfertigten Eingriffen des Staates und bestimmter Privater. Sie sichern zum Beispiel Gleichheit vor dem Gesetz, Versammlungsfreiheit und Datenschutz. Bei konkreten Problemen prüft ein Rechtsberater, welche Rechte greifbar sind und welche Schritte sinnvoll sind.
Wie finde ich den richtigen Anwalt für Bürger- und Menschenrechte?
Schritte: Recherchieren Sie spezialisierte Kanzleien, prüfen Sie Referenzen und Verfahrensschritte, fordern Sie eine kostenfreie Erstberatung an, klären Sie die Kostenform und Verfahrensdauer. Eine spezialisierte Beratung erhöht Ihre Erfolgsaussichten.
Was kostet eine anwaltliche Beratung im Bereich Menschenrechte?
Kosten variieren stark nach Komplexität und Region. Viele Kanzleien bieten Erstgespräche, Stundensätze liegen oft in einer Spanne von 180 bis 320 Euro zzgl. MwSt. Je nach Fall ist auch eine Erfolgs- oder Pauschalvereinbarung möglich.
Wie lange dauert ein Verfahren typischerweise?
Verwaltungs- oder diskriminierungsbezogene Verfahren dauern oft mehrere Monate bis Jahre, abhängig von Komplexität, zuständigem Gericht und Gegenparteien. Gerichtswege können sich durch Fristen und Beweisaufnahme verlängern.
Brauche ich zwingend einen Rechtsbeistand?
Nein, grundsätzlich können Sie sich selbst vertreten. In komplexen Grundrechtsfällen empfiehlt sich jedoch eine Rechtsberatung, um formale Fehler zu vermeiden und Chancen realistisch einzuschätzen. Ein Anwalt klärt auch Kostenrisiken frühzeitig.
Was ist der Unterschied zwischen StGG und EMRK?
StGG verankert nationale Grundrechte in der Verfassung und regelt deren Durchsetzung im österreichischen Rechtsraum. EMRK ist ein internationales Recht, das Österreich verpflichtet und national umgesetzt wird, oft durch spezielle Gesetze und Verfahrensregeln.
Wie kann ich eine Diskriminierung am Arbeitsplatz melden?
Sammeln Sie Belege, Zeugenaussagen und relevante Unterlagen. Wenden Sie sich an eine Rechtsberatung oder direkt an die Gleichbehandlungsstelle im Unternehmen. Ein Anwalt prüft, ob Ansprüche nach GlBG bestehen und welche Schritte sinnvoll sind.
Was bedeutet „Gleichbehandlung“ im Alltag konkret?
Es bedeutet, dass niemand aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, Behinderung oder Alter benachteiligt werden darf - sei es beim Zugang zu Dienstleistungen, Bildung oder Beschäftigung. Rechtsmittel stehen dargeboten, wenn dies dennoch geschieht.
Welche Fristen sind bei Grundrechtsfällen wichtig?
Fristen variieren je nach Rechtsweg (Verfassungsbeschwerde, Zivil- oder Verwaltungsgericht). Oft gilt eine kurze Frist nach Erhalt einer Entscheidung oder Aufforderung. Klären Sie Fristen frühzeitig mit Ihrem Rechtsalign.
Kann ich Datenmissbrauch einfach selbst prüfen und anfechten?
Grundsätzlich ja, doch präzise Rechtswege und Beweisführung sind komplex. Ein Rechtsberater hilft Ihnen, rechtliche Schritte, Anträge und Fristen korrekt zu strukturieren und die zuständigen Stellen zu kontaktieren.
Wie verhalte ich mich bei einer Beschwerde gegen eine Behörde?
Dokumentieren Sie den Vorfall detailliert, bewahren Sie Belege und notieren Sie Datum, Uhrzeit und beteiligte Personen. Reichen Sie eine formelle Beschwerde ein und nutzen Sie ggf. Rechtsmittel oder gerichtliche Schritte.
Was passiert, wenn mir Grundrechte durch Gesetze eingeschränkt erscheinen?
Geltende Gesetze können Grundrechte einschränken, solange dies gesetzlich legitimiert, verfassungskonform begründet und verhältnismäßig ist. Ein Rechtsberater prüft Verfassungs- und Verfahrensfragen genau.
Sollte ich vor einer Unterlassungsklage Rechtsberatung suchen?
Ja. Unterlassungsklagen betreffen Grundrechte wie Privatsphäre oder Meinungsfreiheit. Ein Anwalt klärt Erfolgsaussichten, notwendige Beweismittel und Kostenrisiken sowie das Vorgehen vor Gericht.
5. Zusätzliche Ressourcen
- Amnesty International - Allgemeine Informationen zu Diskriminierung und Rechtsstaatlichkeit
- OHCHR - Offizielle Informationen zu internationalen Menschenrechten
- Human Rights Watch - Rechtsstaatlichkeit und Diskriminierung
6. Nächste Schritte
- Definieren Sie Ihr konkretes Anliegen und die betroffenen Rechte. Notieren Sie Datum, Ort und beteiligte Personen.
- Führen Sie eine erste Dokumentation der Vorfälle und sammeln Sie Belege (Schriftstücke, E-Mails, Zeugenaussagen).
- Führen Sie eine telefonische oder persönliche Erstberatung mit einem spezialisierten Anwalt durch und klären Sie den Umfang der Hilfe.
- Klären Sie die Kostenstruktur, Zahlungsmodalitäten und ggf. Förderungen oder Prozesskostenhilfe.
- Legen Sie gemeinsam mit dem Anwalt den maßgeblichen Rechtsweg fest (Widerspruch, Klage, Verfassungsbeschwerde).
- Bereiten Sie die Unterlagen, Beweise und Fristen entsprechend vor und reichen Sie die Schriftsätze fristgerecht ein.
- Bleiben Sie in der Kommunikation mit dem Anwalt: Vereinbaren Sie regelmäßige Updates und prüfen Sie Zwischenstände.
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