Beste Häusliche Gewalt Anwälte in Österreich
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Liste der besten Anwälte in Österreich
1. Über Häusliche Gewalt-Recht in Österreich
Häusliche Gewalt wird in Österreich sowohl durch präventive Maßnahmen als auch durch straf- und zivilrechtliche Wege adressiert. Das Gewaltschutzgesetz (GSchG) ermöglicht rasche Schutzmaßnahmen wie Aufenthalts- und Kontaktverbote gegen den Täter. Zusätzlich greifen Strafrecht und zivilrechtliche Verfahren, um Täter zu verfolgen und Betroffene zu unterstützen.
„One in three women in the EU have experienced physical and/or sexual violence by a partner or by a non-partner since the age of 15.“
Diese EU-weite Statistik unterstreicht die Wichtigkeit eines fundierten Rechtswegs und gut erreichbarer Unterstützungsangebote in Österreich. Für Betroffene ist es entscheidend, konkrete Schritte rechtlich korrekt zu planen und zu dokumentieren. Rechtsberatung kann helfen, individuelle Schutzmaßnahmen zeitnah zu sichern.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Sie brauchen sofortige Schutzmaßnahmen gegen den aktuellen Partner. Ein Rechtsberater kann die Antragstellung für eine einstweilige Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz vorbereiten und Ihre Unterkunft sichern.
Ihre Sorge betrifft das gemeinsame Kind. Ein Rechtsbeistand hilft bei Kindeswohl-Bedenken, Sorgerechts- bzw. Umgangsregelungen und bei Anträgen zu Schutzmaßnahmen zum Wohl des Kindes.
Es bestehen komplexe Vermögens- oder Wohnrechtsfragen nach der Trennung. Ein Anwalt prüft Unterhaltsansprüche, Mietverträge oder Eigentumsverhältnisse und erstellt notwendige Anträge.
Der Täter bestreitet den Vorwurf oder verweigert Kooperation. Ein Rechtsberater benennt Beweismittel, koordiniert Zeugen und sichert fristgerechte Rechtsmittel.
Sie benötigen Unterstützung beim Anbringen von Sanktionen gegen den Täter im Strafverfahren. Ein Anwalt erklärt Ihre Rechte, begleitet Sie zu Vernehmungen undVerteidigungsgesprächen.
Sie wollen eine glaubhafte Dokumentation der Gewalt führen. Ein Rechtsberater zeigt, wie man Vorfälle, ärztliche Atteste und polizeiliche Meldungen sachgerecht sammelt.
3. Überblick über lokale Gesetze
Gewaltschutzgesetz (GSchG) - Regelt Schutzmaßnahmen wie Aufenthalts-, Kontakt- und Annäherungsverbote sowie Wegweisungen gegen den Täter. Die aktuellen Fassungen finden Sie im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS).
Strafgesetzbuch (StGB) - Weitergehende strafrechtliche Bestimmungen zu Körperverletzung, Drohung, Nötigung und sexuelle Gewalt, die Neben- und Hauptdelikte betreffen. Betroffene können strafrechtliche Schritte gegen den Täter einleiten.
Zivilprozessordnung (ZPO) - Regelungen zu Anträgen auf Einstweilige Verfügungen und zu zivilrechtlichen Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit Gewaltschutzfällen.
In Österreich fallen Gewaltschutz-Sachen typischerweise in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksgerichte am Wohnort des Antragstellers. In bestimmten Fällen kann auch der Ort der Gewalt oder der Aufenthaltsort des Täters entscheidend sein. Hinweise und aktuelle Änderungen finden Sie im RIS, dem Rechtsinformationssystem des Bundes.
4. Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter häuslicher Gewalt im österreichischen Recht?
Häusliche Gewalt umfasst physische, psychische und sexuelle Gewalt, Drohungen, Einschüchterung sowie wirtschaftliche Abhängigkeiten innerhalb einer Partnerschaft oder Familie. Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht rasche Schutzmaßnahmen gegen den Täter. Zusätzlich greifen straf- und zivilrechtliche Möglichkeiten zum Schutz der Betroffenen.
Wie beantrage ich eine einstweilige Verfügung gegen den Partner?
Wenden Sie sich an das zuständige Bezirksgericht am Wohnort des Antragstellers. Beschreiben Sie die konkrete Gefährdung, nennen Sie gewünschte Schutzmaßnahmen und fügen Sie Belege bei. Das Gericht prüft den Antrag zeitnah, oft innerhalb weniger Tage, und kann vorläufige Schutzmaßnahmen anordnen.
Was bedeutet der Begriff Gewaltschutzgesetz in der Praxis?
Das GSchG schafft zivilrechtliche Schutzmechanismen wie Aufenthalts- oder Annäherungsverbote. Es dient dem unmittelbaren Schutz von Betroffenen und deren Kindern. Gleichzeitig ermöglicht es dem Gericht, den Täter zeitweise aus dem gemeinsamen Umfeld zu entfernen.
Wie viel kostet eine rechtliche Beratung in Gewaltschutzfällen?
Beratungskosten variieren je nach Einkommen und Rechtsdienst. Es gibt kostenlose oder vergünstigte Beratungsangebote über öffentliche Stellen und Opferhilfeorganisationen. Außerdem besteht Anspruch auf Prozesskostenhilfe in bestimmten Fällen.
Brauche ich zwingend einen Rechtsanwalt, um Hilfe zu bekommen?
Nein, ein Anwalt ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert aber die Antragstellung, fristgerechte Rechtsmittel und die Zusammenstellung von Beweisen. In vielen Fällen ist eine Erstberatung sinnvoll, um Optionen abzuwägen. Eine rechtliche Vertretung ist bei komplexen Fällen oft sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen Gewaltschutz-Verfügung und strafrechtlicher Verfolgung?
Eine Gewaltschutz-Verfügung regelt zivilrechtliche Schutzmaßnahmen durch das Gericht. Strafrechtliche Verfolgung richtet sich gegen den Täter und umfasst strafrechtliche Sanktionen. Beide Wege ergänzen sich, schützen Betroffene aber auf unterschiedliche Weise.
Welche Fragen sollte ich meinem Rechtsberater stellen?
Fragen Sie nach konkreten Schutzmaßnahmen, Fristen, notwendigen Belegen und möglichen Rechtsmitteln. Klären Sie auch, welche Berichte oder ärztliche Atteste Sie benötigen und wie lange die Verfahren dauern können. Verlangen Sie eine klare Kostenaufstellung und den nächsten Schritt.
Welche Fristen muss ich beachten, wenn ich rechtliche Schritte einlege?
Es gibt Fristen für die Antragstellung, Rechtsmittel und Zustellungen. Ein erster Antrag sollte möglichst zeitnah erfolgen, besonders bei akuter Gefahr. Ihr Rechtsberater hilft, Fristen korrekt zu managen und Termine einzuhalten.
Wie lange dauern Gewaltschutzverfahren typischerweise?
Eine Einstweilige Verfügung wird oft innerhalb weniger Tage getroffen. Endgültige Entscheidungen können Monate dauern, abhängig von der Komplexität, Beweislast und weiteren Verfahren. Schnelle Lösungen sind bei akuter Gefahr besonders wichtig.
Wo finde ich schnelle Hilfe, wenn ich finanziell eingeschränkt bin?
Es gibt kostenlose Beratungsstellen und rechtskundige Hilfen, die in sozial belasteten Fällen Unterstützung bieten. Fragen Sie nach Prozesskostenhilfe oder nach zivilrechtlicher Beratung zu kostenfreien Optionen. Betroffene erhalten oft auch Unterstützung durch Frauenberatungsstellen.
Sollte ich eine Online-Beratung in Anspruch nehmen?
Elektronische Beratung kann sinnvoll sein, wenn der unmittelbare Kontakt schwer ist. Achten Sie darauf, seriöse und sichere Angebote zu nutzen. Ein persönliches Gespräch mit einem Anwalt bleibt in vielen Fällen sinnvoll für individuelle Strategien.
Was passiert mit dem Sorgerecht, wenn Gewalt vorkommt?
Gewalt kann das Sorgerecht beeinflussen, vor allem zum Schutz des Kindeswohls. Gerichte berücksichtigen Gefährdungen, Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten. Ein Rechtsberater erläutert, wie das Sorgerecht in Ihrem konkreten Fall geregelt wird.
Welche Rolle spielt das Kindeswohl bei Gewaltschutzmaßnahmen?
Das Kindeswohl steht immer im Vordergrund. Gerichte prüfen, ob Maßnahmen das Wohl der Kinder sichern, etwa durch Schutzabstände, gemeinsame Umgangsregelungen oder Betreuungskonzepte. Betroffene sollten Belege über Auswirkungen auf Kinder sammeln.
Kann ich nach einer Gewaltschutz-Verfügung gegen den Beschluss vorgehen?
Ja, gegen Entscheidungen kann man Rechtsmittel einlegen, in der Regel innerhalb festgelegter Fristen. Ein Rechtsberater klärt, welche Schritte sinnvoll sind und welche Belege nötig sind, um Ihre Position zu stärken.
5. Zusätzliche Ressourcen
Help.gv.at - Offizielle Anlaufstelle der österreichischen Regierung für Informationen zu Notruf, Schutzmaßnahmen und lokalen Hilfsangeboten. Diese Plattform bietet Übersichten zu Anlaufstellen und rechtlichen Optionen.
RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes - Zentraler Ort, um die geltenden Fassungen des Gewaltschutzgesetzes, des Strafgesetzbuchs und der Zivilprozessordnung einzusehen. Hier finden Sie die aktuelle Rechtslage und Änderungen.
UN Women - Informationen zur Gewalt gegen Frauen, globale Perspektiven, rechtliche Rahmenbedingungen und Maßnahmen zum Schutz von Betroffenen. Quelle: un.org
„Violence against women is a violation of human rights.“
6. Nächste Schritte
Schreiben Sie eine kurze Chronologie der Vorfälle inklusiver Datum, Ort und beteiligter Personen. Planen Sie, welche Belege (ärztliche Atteste, Polizeiberichte, Fotos) Sie beibringen möchten. 1-2 Tage.
Ermitteln Sie die zuständige Bezirksgericht-Instanz entsprechend Ihrem Wohnort. Notieren Sie sich Fristen und erforderliche Dokumente. 1-2 Tage.
Vereinbaren Sie eine Erstberatung bei einem Rechtsberater oder Anwalt mit Schwerpunkt Gewaltschutz. Klären Sie Kosten, Optionen und den konkreten nächsten Schritt. 2-5 Tage.
Stellen Sie beim Bezirksgericht den Antrag auf eine einstweilige Verfügung oder andere Schutzmaßnahmen. Sammeln Sie alle Belege, die Ihre Angaben unterstützen. 2-14 Tage, abhängig von der Dringlichkeit.
Informieren Sie Ihren aktuellen Wohn- oder Arbeitssitz über das Vorhaben, um Unterbringung oder sichere Passagen zu klären. Koordinieren Sie Notfallkontakte. 1-3 Tage.
Testen Sie E- bzw. Online-Kommunikation mit dem Rechtsberater, um Fristen im Blick zu behalten. Vereinbaren Sie regelmäßige Updates. Wöchentlich.
Überprüfen Sie nach der Entscheidung Ihre Sicherheitslage erneut und planen Sie Folgekontakte mit Beratungsstellen oder Polizei, falls nötig. Monatlich oder bei Bedarf.
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