Beste E-Commerce- & Internetrecht Anwälte in Österreich

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Harlander & Partner Rechtsanwälte GmbH

Harlander & Partner Rechtsanwälte GmbH

15 minutes Kostenlose Beratung
Wien, Österreich

Gegründet 1953
22 Personen im Team
German
English
Harlander & PartnerWir sind auf die Vertretung ausländischer Mandanten vor österreichischen Gerichten und Behörden spezialisiert.Mit sechs Standorten decken wir ganz Österreich ab. Dementsprechend vertreten wir unsere Mandanten vor allen österreichischen Gerichten und...

Gegründet 1999
50 Personen im Team
English
CHG Czernich Rechtsanwälte, unter der Leitung von Mag. Clemens Handl, LL.M., ist eine in Österreich ansässige Wirtschaftskanzlei, die juristische Expertise mit einer ausgeprägten Technologieorientierung verbindet. Clemens Handl ist Rechtsanwalt und Partner, Leiter der Data & Technology...

Gegründet 1994
2 Personen im Team
English
Rechtsanwaltskanzlei Dr. Berthold Garstenauer is a Salzburg based law firm with more than thirty years of experience in civil and business law. The firm concentrates on real estate matters, insurance, construction and corporate transactions, providing comprehensive support from contract drafting to...
Zissler Kittl Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2022
2 Personen im Team
English
Zissler Kittl Rechtsanwälte ist eine junge und dynamische Kanzlei im Herzen der Grazer Innenstadt, Österreich. Die Kanzlei wurde im Mai 2022 von Mag. Andreas Zissler in der Grazer Innenstadt gegründet, nachdem er mehr als ein Jahrzehnt in renommierten Grazer Kanzleien tätig gewesen war. Im...
Wolfgang Stenzel - Lawyer
Graz, Österreich

1 Person im Team
English
Wolfgang Stenzel - Rechtsanwalt ist eine in Graz ansässige Kanzlei mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Digitalrecht und starker Ausrichtung auf Startups, Datenschutz sowie technologiegetriebene Fragestellungen. Die Praxis verbindet transaktionale Begleitung neuer und wachsender Unternehmen mit...
BEKANNT AUS

1. Über E-Commerce- & Internetrecht-Recht in Österreich

Der österreichische Rechtsrahmen für Online-Handel kombiniert nationale Regelungen mit EU-Vorschriften. Verbraucherrechte, Datenschutz und Impressumsverpflichtungen bilden zentrale Pfeiler. Für Betreiber von Webshops bedeutet das: klare Informationen, rechtskonforme Verträge und sichere Datenverarbeitung.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Widerrufsrechte im Fernabsatz: Ein Shop muss dem Verbraucher klare Informationen zum Widerrufsrecht geben und Fristen einhalten. Bei Unklarheiten drohen Rückbelastungen oder Klagen. Ein Rechtsberater prüft Formulierungen und Fristen individuell.
  • Impressum, Datenschutz und Cookie-Hinweise: Falsche oder fehlende Datenschutzhinweise können Bußgelder nach sich ziehen. Ein Anwalt hilft bei der Formulierung von Datenschutzerklärungen gemäß DSGVO und bei der Gestaltung von Cookie-Consent-Lösungen.
  • Nicht konforme Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Fehlerhafte Klauseln führen zu Rechtsunsicherheit oder Unwirksamkeit. Ein spezialisiertes Rechtsbeistand erstellt rechtskonforme AGB, speziell für österreichische Verbraucher.
  • Gewährleistung und Produktpolitik: Streit über Gewährleistungsfristen, Mangelfreibehandlungen oder Rückgabeprozesse entsteht häufig. Eine Rechtsberatung klärt Haftungsumfang und Fristen gemäß ABGB und KSchG.
  • Cross-border E-Commerce mit österreichischen Kunden: Unterschiedliche Rechtsordnungen, Gewährleistungs- und Widerrufsregeln erfordern eine rechtskonforme Struktur. Ein Rechtsbeistand prüft Vertragswerke, Lieferbedingungen und Rücksendekonzepte.
  • Datenschutz- und Sicherheitsverstöße: Bei Datenpannen drohen Bußgelder und Reputationsschäden. Ein Anwalt unterstützt bei Meldeverpflichtungen, Dokumentation und Vorbereitung von Compliance-Maßnahmen.

3. Überblick über lokale Gesetze

  • Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) - Grundlegende Regelungen zu Verträgen, Gewährleistung und Haftung. Es bildet den vertraglichen Rahmen für Online-Kaufverträge. Seit Jahrhunderten gültig, in der Praxis fortlaufend angepasst durch Spezialgesetze.
  • Konsumentenschutzgesetz (KSchG) - Regelt Verbraucherrechte, Informationspflichten bei Fernabsatz, Widerrufsrechte und Rückgaberechte. Es schützt österreichische Konsumenten beim Online-Kauf und sieht klare Fristen vor. Das Widerrufsrecht bei Fernabsätzen beträgt grundsätzlich 14 Tage.
  • Datenschutzgesetz 2018 (DSG 2018) in Verbindung mit der DSGVO - Legt nationale Regelungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten fest. Die DSGVO gilt EU-weit seit dem 25. Mai 2018; das DSG 2018 ergänzt nationale Details. Unternehmen müssen transparente Verarbeitung, Zweckbindung und Sicherheitsmaßnahmen sicherstellen.
„Personal data shall be processed lawfully, fairly and in a transparent manner in relation to the data subject.“ - Datenschutz-Grundverordnung (GDPR).
„The consumer shall have the right to withdraw from a contract within 14 days without giving any reason.“ - EU-Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU.
„Information security is foundational for e‑commerce, including access controls, risk assessment and incident response.“ - ISO/IEC 27001 Standard (ISO.org).

4. Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Fernabsatz rechtlich im österreichischen Kontext?

Beim Fernabsatz handelt es sich um Verträge, die außerhalb von Verkaufsräumen abgeschlossen wurden, typischerweise online. Verbraucher haben Widerrufsrechte, klare Informationspflichten und oft eine 14-tägige Widerrufsfrist. Der Händler muss diese Informationen transparent bereitstellen.

Wie erstelle ich rechtssichere Impressums- und Datenschutzhinweise?

Verwenden Sie klare Kontaktdaten, Rechtsform, Handelsregisternummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Datenschutzhinweise sollten Zweckbindung, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Betroffenenrechte erklären. Prüfen Sie regelmäßig auf Aktualität und Vollständigkeit.

Wann brauche ich eine fachkundige Prüfung meiner AGB?

Wenn Sie Allgemeine Geschäftsbedingungen verwenden, sollten sie individuell auf Ihren Geschäftstyp, Ihre Produkte und Ihren Markt zugeschnitten sein. Standard-AGB können unwirksam sein oder Klauseln unwirksam machen. Eine Prüfung verhindert Rechtsunsicherheit.

Wie lange dauert es, eine rechtliche Streitfrage im E-Commerce zu klären?

Bei außergerichtlicher Einigung oft 4-12 Wochen. Rechtsstreitigkeiten können je nach Komplexität 3-12 Monate oder länger dauern. Ein schneller Vergleich ist häufig sinnvoll, um Kosten zu minimieren.

Brauche ich einen österreichischen Rechtsberater für grenzüberschreitende Fälle?

Ja, denn grenzüberschreitende Fälle involvieren oft unterschiedliche Verbraucherschutz- und Datenschutzregelungen. Ein österreichischer Rechtsbeistand koordiniert mit ausländischen Partnern und berücksichtigt österreichische Gerichtsstände.

Wie viel kostet eine Erstberatung in der Regel?

Die Kosten variieren nach Komplexität und Rechtsgebiet. Typische Stundenhonorare liegen in Österreich zwischen 150 und 350 Euro, je nach Erfahrung des Anwalts. Vereinbaren Sie klare Stundensätze oder Pauschalen im Mandatsvertrag.

Was ist der Unterschied zwischen Rechtsberater und Anwalt in Österreich?

Ein Rechtsanwalt hat eine Zulassung zur Rechtsberatung ins Schadenerscheinen und Rechtsvertretung vor Gericht. Ein Rechtsberater kann rechtliche Hinweise geben, aber keine gerichtliche Vertretung übernehmen. Im E-Commerce empfiehlt sich oft ein Anwalt als Rechtsbeistand.

Wie integriere ich Datenschutz konform in meinen Webshop?

Erstellen Sie eine klare Datenschutzerklärung, minimieren Sie Datenerhebung, implementieren Sie Einwilligungs-Management und dokumentieren Sie Verarbeitungstätigkeiten. Melden Sie relevante Datenschutzvorfälle zeitnah der Aufsichtsbehörde.

Wie passe ich meine Website an österreichische Verbrauchergesetze an?

Stellen Sie vorvertragliche Informationen, Widerrufsbelehrung, Preisangaben inklusive Steuern, Lieferzeiten und Versandkosten bereit. Vermeiden Sie irreführende Klauseln und sorgen Sie für eine klare Kostenübersicht.

Welche Rolle spielt das Widerrufsrecht bei digitalen Produkten?

Bei digitalen Inhalten können Ausnahmen gelten, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt und Kenntnis davon hat, dass damit sein Widerrufsrecht entfällt. Prüfen Sie, ob und wie solche Ausnahmen rechtssicher umgesetzt werden.

Wie kann ich rechtliche Risiken bei Newsletter-Marketing minimieren?

Nutzen Sie Double-Opt-In-Verfahren, dokumentieren Sie Einwilligungen und stellen Sie klare Abmeldemöglichkeiten bereit. Achten Sie auf Rechtsgrundlagen wie Einwilligung oder berechtigtes Interesse.

Wann lohnt sich eine regelmäßige rechtliche Compliance-Überprüfung?

Bei Änderungen im Gesetz, neu eingeführten Plugins oder internationalen Märkten ist eine jährliche Prüfung sinnvoll. So vermeiden Sie Fatale Fehler und teure Nachbesserungen.

Welche Schritte sind bei einer Datenschutzverletzung sinnvoll?

Setzen Sie ein schnelles Incident-Response-Team ein, informieren Sie binnen 72 Stunden die Aufsichtsbehörde und benachrichtigen Sie betroffene Personen, falls ein hohes Risiko besteht.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • ISO - International Organization for Standardization - Offizielle Informationen zu Informationssicherheits-Managementsystemen (z. B. ISO 27001). iso.org
  • WTO - World Trade Organization - Internationale Richtlinien und Regelungen zum Online-Handel und E-Commerce-Grundsätze. wto.org
  • OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Richtlinien und Berichte zu digitaler Wirtschaft und Handel. oecd.org

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihr Ziel: Überblick über Rechtskonformität, Minimierung von Risiken oder Rechtsstreitigkeiten vermeiden. Notieren Sie Ihre wichtigsten Prioritäten.
  2. Dokumentieren Sie Ihre aktuelle Rechtslage: Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufsbelehrung sowie Ihre Produktinformationen sichern.
  3. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Rechtsberater: Spezialisierung E-Commerce, Erfahrung in österreichischem Recht, Verfügbarkeit und Gebührenmodell klären.
  4. Vereinbaren Sie eine kostenpflichtige Erstberatung: Klären Sie Umfang, Vorgehen und Abrechnung im Mandatsvertrag. Bitten Sie um eine schriftliche Kostenschätzung.
  5. Schließen Sie ein Mandat ab und erhalten Sie einen konkreten Maßnahmenplan: Priorisierte Schritte, Verantwortlichkeiten, Fristen und Budget.
  6. Implementieren Sie den Plan schrittweise: Aktualisieren Sie Impressum, Datenschutz, AGB; testen Sie Formulare und Einwilligungsprozesse.
  7. Überwachen Sie regelmäßig Ihre Rechtskonformität: Führen Sie halbjährliche Checks durch und passen Sie Ihre Texte bei Gesetzesänderungen zeitnah an.

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