Beste E-Commerce- & Internetrecht Anwälte in München

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Gegründet 2017
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TALIENS Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, gegründet 2017, ist eine spezialisierte europäische Boutique-Kanzlei für Geistiges Eigentum (IP), Technologie- und Medienrecht. Mit Büros in München und Paris sowie einer strategischen Partnerschaft mit BAYLOS in Madrid bietet die Kanzlei...
München, Deutschland

Gegründet 1962
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Lorenz Seidler Gossel ist eine angesehene Münchner Kanzlei mit über 60 Jahren Erfahrung im gewerblichen Rechtsschutz. Die Kanzlei bietet umfassende Leistungen in den Bereichen Patente, Marken, Geschmacksmuster, Urheberrecht, Software- und IT-Recht, unlauteren Wettbewerb sowie IP-bezogene Fusionen...
Stabit Advocates
München, Deutschland

Gegründet 2000
173 Personen im Team
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Stabit Advocates LLP (https://www.stabitadvocates.com) is one of the top law firms in the world and stands as a beacon of legal excellence, recognized as one of the top law firms in East Africa, Africa and Globally with over 75 practice areas. Our firm is synonymous with top-tier legal expertise,...
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1. Über E-Commerce- & Internetrecht-Recht in München, Deutschland

In München erfolgt die Rechtsordnung für Online-Handel durch eine Mischung aus EU-Verordnungen, deutschem Zivil- und Verbraucherrecht sowie lokalen Gerichtsentscheidungen. Online-Händler müssen Impressumspflichten, Datenschutznormen und Preiskennzeichnungen beachten. Die Zuständigkeit liegt in der Regel bei den deutschen Gerichten, insbesondere Amtsgericht München und Landgericht München I.

Zu den Kernbereichen gehören Vertragsrecht, Widerrufsrecht, Datenschutz, Werbung, Marken- und Wettbewerbsrecht sowie Plattform- und Marktplatzregeln. Für München bedeutet dies oft eine enge Abstimmung mit der Bayerischen Datenschutzaufsicht und den lokalen Handelskammern. Gerichtsstand in München ist regelmäßig der Amtsgericht bzw. Landgericht München I je nach Streitwert und Art der Streitsache.

Quelle: Federal Trade Commission (FTC) - Advertising must be truthful and not misleading. https://www.ftc.gov
Quelle: Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) - Consumer protection in digital markets should balance innovation and safety. https://www.oecd.org
Quelle: BEUC - European consumer rights organizations emphasize clear information on prices, terms and data use. https://www.beuc.org

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Wenn Sie in München ein E-Commerce-Geschäft betreiben, können spezialisierte Rechtsberater hilfreich sein, um teure Fehler zu vermeiden. Hier sind 4-6 konkrete Szenarien aus der Praxis in München:

  • Sie planen eine umfassende Überarbeitung der AGB, Impressum und Datenschutzhinweise Ihres Münchner Shops, inklusive Cookie-Hinweisen und Widerrufsbelehrung.
  • Sie erhalten eine Abmahnung wegen unlauterer Werbung oder falscher Preisangaben durch eine Münchner Wettbewerbsstelle oder Rechtsanwälte in München.
  • Sie führen grenzüberschreitende Verkäufe in der EU durch und brauchen eine verständliche Handlungsanleitung zu EU-Verbraucherrechten, Widerrufsfristen und Rücksendekosten.
  • Sie vermarkten Produkte online und benötigen Unterstützung bei Datenschutz-Folgenabschätzung, Auftragsverarbeitung oder der Kommunikation mit der Bayerischen Datenschutzaufsicht (LfDI Bayern).
  • Sie arbeiten mit externen Zahlungsdienstleistern oder Plattformen zusammen und müssen Verträge, Haftungsfragen und Risikoverträge prüfen lassen.
  • Sie betreiben Marktplätze (z. B. in München ansässige Händlerplattformen) und brauchen klare Plattform-AGB sowie Regelungen zu Bewertungen, Anzeigen und Rücksendungen.

3. Überblick über lokale Gesetze

In München greifen EU- und Bundesrecht nahtlos ineinander. Wichtige Regelwerke betreffen Werbung, Datenschutz und Preisangaben, und sie gelten national wie lokal.

  • TTDSG - Gesetz zur Anpassung des TTDSG, regelt Telemedien und Datenschutz, insbesondere Cookie-Einwilligung, Zugriffserlaubnisse und Tracking. In Kraft getreten: 1. Dezember 2021. In München setzt die Aufsicht entsprechende Vorgaben durch.
  • DSGVO - EU-Verordnung 2016/679, ergänzt durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Relevante Aspekte in München: Verarbeitung personenbezogener Daten, Rechte der Betroffenen, Sicherheitsmaßnahmen.
  • UWG - Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Regelt irreführende Werbung, Preisangaben und sonstige unlautere Geschäftspraktiken in München wie deutschlandweit.
  • PAngV - Preisangabenverordnung, Pflichtangaben zu Endkundenpreisen, Versandkosten und Gesamtpreis bei Online-Angeboten. Wichtig für Münchner Shop-Betreiber.

Zu den gerichtsstandspezifischen Konzepten in München gehören die Zuständigkeiten des Amtsgerichts München für einfache Fälle und das Landgericht München I für anspruchsvollere oder streitwertintensive Auseinandersetzungen. In München sind außerdem Verbraucherrechte zügig durchsetzbar, wenn Abmahnungen oder Unterlassungsklagen erhoben werden.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist TTDSG und wie wirkt es auf Cookies bei meinem Münchner Shop?

Das TTDSG regelt die Datenerhebung über Telemedien, einschließlich Cookies. In München müssen Sie eine informierte Einwilligung einholen und klare Opt-out-Optionen bieten. Die Umsetzung ist zentral für Cookie-Banner und Tracking-Maßnahmen.

Wie viel kostet die Beauftragung eines Münchner E-Commerce-Anwalts ungefähr?

Die Kosten variieren stark nach Fallumfang und Honorarstruktur. Typische Erstberatungen liegen oft zwischen 150 und 350 Euro pro Stunde, Pauschalen sind möglich. Ein konkretes Angebot erhalten Sie nach der Erstbesprechung.

Wie lange dauert eine Abmahnung in München typischerweise?

Eine Abmahnung muss zeitnah beantwortet werden, oft innerhalb 7-14 Tagen. Die tatsächliche Bearbeitungsdauer eines Falles hängt von der Komplexität und der wirtschaftlichen Relevanz ab.

Brauche ich einen Anwalt für AGB- und Impressumsprüfungen in München?

Ja, wenn Sie wettbewerbsrelevante Details oder spezielle Lieferbedingungen betreffen. Ein fachkundiger Rechtsberater prüft Formulierungen, Vollständigkeit und Rechtskonformität.

Was ist der Unterschied zwischen DSGVO und TTDSG im Online-Handel?

Die DSGVO regelt grundsätzlich den Datenschutz. Das TTDSG ergänzt dies durch konkrete Regelungen zu Cookies und Tracking. Beide wirken zusammen im Münchner Online-Geschäft.

Sollte ich als Münchner Händler eine Datenschutzhinweise-Pflicht beachten?

Ja, die Datenschutzhinweise müssen transparent und vollständig sein. Sie sollten Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherfristen und Empfänger der Daten klar darlegen.

Wie finde ich einen passenden Münchner Rechtsanwalt für E-Commerce?

Nutzen Sie spezialisierte Anwaltsverzeichnisse, Empfehlungen von Münchner Handelskammern und prüfen Sie konkrete Erfahrungen im E-Commerce. Ein kostenloses Erstgespräch ist sinnvoll.

Was muss ich bei Online-Werbung in München beachten?

Werbung muss wahrheitsgemäß und nachvollziehbar sein. Verzicht auf irreführende Aussagen und klare Marken- bzw. Preisangaben sind Pflicht. Abmahnungen im Münchner Raum erfolgen bei Verstößen häufig zügig.

Welche Informationen sind für eine Widerrufsbelehrung in München nötig?

Sie benötigen eine klare Widerrufsbelehrung, Fristen und Hinweise zu Kosten. Die Belehrung muss leicht verständlich und in der Landessprache des Kunden erfolgen.

Wie lange dauert ein gerichtliches Verfahren in München für E-Commerce-Streitigkeiten?

Privatrechtliche E-Commerce-Fälle können Monate bis Jahre dauern, je nach Komplexität und Terminplanung der Gerichte. In München werden standardisierte Verfahrensabläufe beachtet.

Was ist bei grenzüberschreitenden Verträgen in München zu beachten?

Sie müssen EU-Konsumentenrechte, Rückgaberechte und Lieferbedingungen beachten. Streitigkeiten fallen in den Zuständigkeitsbereich der deutschen Gerichte, sofern kein anderes Forum vereinbart ist.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Federal Trade Commission (FTC) - offizielle US-Regulierungsbehörde für Verbraucherschutz und Online-Wesenswerbung. https://www.ftc.gov
  • OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; politische Leitlinien zu digitaler Wirtschaft und Verbraucherschutz. https://www.oecd.org
  • BEUC - European Consumer Organisation, Fokus auf Verbraucherrechte und Transparenz im Online-Handel. https://www.beuc.org

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Rechtsbedürfnisse: Welche Bereiche wie AGB, Datenschutz, Werbung oder Marktplatz-Verträge sind kritisch?
  2. Erstellen Sie eine Checkliste Ihrer Unterlagen: Bilanzen, Musterverträge, bestehende Datenschutzerklärungen, Impressum, bisherige Abmahnungen.
  3. Suchen Sie einen spezialisierten Münchner Rechtsanwalt: Prüfen Sie Referenzen, Mandatsumfang und Gebührenstruktur.
  4. Vereinbaren Sie eine Erstberatung in München, idealerweise mit einem konkreten Fallbeispiel aus Ihrem Shop.
  5. Lassen Sie eine rechtliche Bestandsaufnahme (Due Diligence) Ihrer Online-Präsenz erstellen.
  6. Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Anwalt einen Zeitplan für notwendige Änderungen (AGB, Impressum, Cookies, Datenschutzhinweise).
  7. Setzen Sie die erarbeiteten Anpassungen um und dokumentieren Sie die Änderungen für Nachprüfungen durch Behörden.

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