Beste Nachlassplanung Anwälte in Salzburg

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Kostenlos. Dauert 2 Min.

Dr. Simon Burger
Salzburg, Österreich

Gegründet 2016
10 Personen im Team
German
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Privatmandant Nachlassplanung Erbrecht +2 weitere
Wir beraten und vertreten Privatpersonen, Investoren und Unternehmen in allen Bereichen des Zivil-, Handels-, Immobilien-, Erb- und Verwaltungsrechts. Mit Sitz in Salzburg und in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte (Salzburg & Wien) unterstütze ich meine...
HOCHWIMMER & HORCICKA Rechtsanwälte
Salzburg, Österreich

Gegründet 2010
2 Personen im Team
English
HOCHWIMMER & HORCICKA Rechtsanwälte ist eine auf Salzburg fokussierte Kanzlei, die 2010 von Dr. Andreas Hochwimmer und Dr. Rémy Horcicka gegründet wurde. Die Kanzlei bearbeitet grenzüberschreitende Angelegenheiten und unterhält ein belastbares Netzwerk mit deutschen Rechtsanwälten, wodurch...
BEKANNT AUS

1. Über Nachlassplanung-Recht in Salzburg, Österreich

Nachlassplanung in Salzburg folgt dem österreichischen Erbrecht, das Vermächtnisse, Erbfolgen und Pflichtteilsansprüche regelt. Eine klare Planung umfasst Testament, Eventualtestament, gegebenenfalls Erbvertrag, sowie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Rechtsbeistand kann helfen, Fehler bei der Form, dem Inhalt oder der Veranlassung von Verlassenschaften zu vermeiden.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Sie möchten ein handschriftliches Testament rechtssicher gestalten. Ein spezialisierter Rechtsberater in Salzburg prüft Form, Inhalt und potenzielle Pflichtteile, damit später keine Anfechtung droht.

  • Es gibt komplexe Vermögenswerte im Ausland oder grenzüberschreitende Erbsachen. Ein Rechtsbeistand klärt die Anwendbarkeit des EU-Erbrechts und die gerichtliche Zuständigkeit in Salzburg.

  • Sie planen einen Erbvertrag oder eine Testamentsvollstreckung. Ein Notar oder Rechtsberater hilft, klare Regelungen zu schaffen und Streitigkeiten zu verhindern.

  • Sie möchten einen Pflichtteil einer bestimmten Erbengemeinschaft sichern oder ausschließen. Ein Anwalt prüft die gesetzliche Pflichtteilsregelung im konkreten Fall.

  • Sie benötigen Unterstützung bei der Verlassenschaftsbearbeitung (Nachlassabwicklung) vor dem Landesgericht in Salzburg. Rechtsbeistand beschleunigt den rechtssicheren Ablauf.

  • Sie möchten eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung rechtssicher erstellen. Ein Rechtsberater erklärt Formvorschriften und Grenzbereiche.

„In Österreich kann der Erblasser durch Testament seinen Nachlass frei regeln; die Form ist abhängig von der gewählten Willensform.“
„Bei grenzüberschreitenden Erbfällen ist die EU-Erbverordnung maßgeblich.“

Quelle 1: help.gv.at - Allgemeine Informationen zu Testamenten, Verlassenschaften und Vorsorge. Quelle 2: ris.bka.gv.at - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts zu Erbrecht und EU-Verordnungen.

3. Überblick über lokale Gesetze

Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) regelt das österreichische Erbrecht einschließlich Erbfolge, Pflichtteil und Verfügungsformen. Es gilt in ganz Österreich, also auch in Salzburg, und bildet die zentrale Rechtsgrundlage für Nachlassplanung.

EU-Erbrechtsverordnung (Regulation (EU) Nr. 650/2012)

Diese Verordnung regelt Zuständigkeiten, Rechtswahl und Anerkennung grenzüberschreitender Erbfälle innerhalb der EU. In Österreich ist sie seit 2015 unmittelbar anwendbar, was insbesondere bei Vermögenswerten in mehreren EU-Ländern relevant ist.

Zivilprozessordnung (ZPO) und verlassenschaftsnahe Verfahrensregelungen

Die ZPO regelt Verfahren rund um gerichtliche Nachlassabwicklungen, Einwendungen gegen Erbansprüche sowie Verlassenschaftsverfahren. In Salzburg erfolgt die Abwicklung in erster Linie über das Bezirksgericht bzw. das Landesgericht für Verlassenschaften.

„EU-Regelungen greifen direkt, wenn Personen oder Vermögen grenzüberschreitend betroffen sind.“
„Das ABGB bleibt die zentrale Rechtsgrundlage für Erbrecht in Österreich und Salzburg.“

Quellen: ABGB-Text in der Rechtsordnung von Österreich; EU-Erbrechtsverordnung (EU Nr. 650/2012) - direkte Anwendbarkeit ab 2015.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen eigenhändig verfasstem Testament und notariell beurkundetem Testament?

Ein eigenhändig verfasstes Testament muss handschriftlich unterschrieben sein und Datum tragen. Ein notariell beurkundetes Testament erhält eine Beglaubigung durch einen Notar, wodurch dieForm sicherer ist und späterer Anfechtung oft erschwert wird.

Wie viel kostet die Erstellung eines Testaments durch einen Rechtsberater in Salzburg?

Die Kosten variieren stark nach Aufwand und Vermögenslage. Eine einfache notariell beurkundete Urkunde liegt typischerweise im Bereich von wenigen Hundert Euro bis zu einigen Tausend Euro, bei komplexen Fällen erhöht sich der Betrag entsprechend.

Wie lange dauert in Salzburg ein Verlassenschaftsverfahren typischerweise?

Typischerweise dauert ein Verlassenschaftsverfahren 6 bis 12 Monate, je nach Komplexität und Anzahl der Erben. Kommt es zu Anfechtungen, kann es länger dauern.

Wann ist der Pflichtteil relevant und wie wird er berechnet?

Der Pflichtteil steht bestimmten Erben, meist Kindern und dem Ehepartner, zu, auch wenn der Erblasser testamentarisch etwas anderes bestimmt hat. Die Berechnung orientiert sich am gesetzlichen Erbteil und dem Nachlasswert.

Wo kann ich in Salzburg ein gültiges Testament hinterlegen oder registrieren?

Ein notariell beurkundetes Testament wird beim Notar hinterlegt. Ein eigenhändig geschriebenes Testament kann zu Hause oder sicher aufbewahrt werden, allerdings empfiehlt sich eine Anbringung beim Notar oder einer zentralen Stelle zur besseren Auffindbarkeit nach dem Tod.

Was bedeutet EU-Erbrecht für Verlassenschaften in Salzburg?

EU-Recht regelt, welches nationale Erbrecht für grenzüberschreitende Vermögenswerte gilt und welches Gericht zuständig ist. In Salzburg kann dies Auswirkungen auf die Wahl des anwendbaren Rechts haben.

Kann ich einen Testamentsvollstrecker in Salzburg bestimmen und wie wähle ich ihn?

Ja, Sie können einen Testamentsvollstrecker bestimmen. Wählen Sie jemanden mit finanzieller Zuverlässigkeit und Unparteilichkeit; der Notar kann bei der Formulierung helfen und die Ernennung dokumentieren.

Sollte ich ein gemeinschaftliches Testament mit meinem Ehepartner erstellen?

Ein gemeinschaftliches Testament kann Vorteile bieten, führt aber zu besonderen Bindungen zwischen den Partnern. Lassen Sie sich über Vor- und Nachteile und Folgen im Erbfall beraten.

Wie lange dauert die Umsetzung einer Vorsorgevollmacht in Salzburg?

Die Erstellung einer Vorsorgevollmacht ist zeitlich flexibel und meist innerhalb weniger Tage bis Wochen realisierbar. Für die Wirksamkeit genügt eine schriftliche Erklärung oder eine notariell beurkundete Fassung.

Wie viel muss ich als Erbschaft in Österreich ungefähr versteuern?

Österreich erhebt seit 2008 keine generelle Erbschaftssteuer mehr. Es können Grunderwerbsteuer oder andere Nebenkosten anfallen; eine individuelle Beratung hilft, Überraschungen zu vermeiden.

Was passiert, wenn kein Testament vorhanden ist in Salzburg?

Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge. In der Praxis bedeutet dies, dass Erben in festgelegter Reihenfolge nach dem ABGB erben und Pflichtteile berücksichtigt werden.

Wie unterscheiden sich handschriftliches Testament und notarielles Testament in Bezug auf Formalitäten?

Handschriftliche Testamente erfordern eigenhändige Unterschrift und Datum, Notariatszeugnisse benötigen eine notarielle Beurkundung. Eine notarielle Beurkundung bietet oft mehr Rechtssicherheit und weniger Anfechtungspotenzial.

5. Zusätzliche Ressourcen

RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts bietet den aktuellen Wortlaut von Erbrecht, Verlassenschafts- und Verfahrensvorschriften. RIS.bka.gv.at

help.gv.at ist das offizielle österreichische Regierungsportal mit Informationen zu Testamenten, Vorsorge und Verlassenschaften. help.gv.at

Zusätzliche Hinweise finden Sie auf regionaler Ebene beim Salzburg.gv.at für landesbezogene Regelungen und Ansprechpartner.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Nachlassziele und entscheiden Sie, welche Dokumente Sie benötigen (Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung). Planen Sie einen ersten Beratungstermin in den nächsten 2 Wochen.

  2. Sammeln Sie relevante Unterlagen: Personaldaten, Vermögenswerte, Immobilien, Konten und bestehende Verfügungen. Rechnen Sie mit 1-2 Wochen Vorlauf zur Datensammlung.

  3. Holen Sie Empfehlungen für Salzburg-basierte Rechtsberater oder Notare ein. Vereinbaren Sie 2-3 unverbindliche Erstgespräche innerhalb von 3 Wochen.

  4. Lassen Sie Ihre Unterlagen prüfen, klären Sie Kosten und mögliche Gebühren. Rechnen Sie mit 1-2 Wochen für die Budgetierung.

  5. Erstellen Sie den fertigen Entwurf zusammen mit dem Anwalt oder Notar und wählen Sie die Form ( eigenhändig vs. notariell ).

  6. Unterzeichnen und hinterlegen Sie das Dokument verantwortungsvoll (Notar oder sichere Verwahrung). Planen Sie eine regelmäßige Überprüfung alle 3-5 Jahre.

  7. Informieren Sie nahestehende Personen über Ihre Entscheidungen und notieren Sie sich Ansprechpartner, damit der Nachlass reibungslos abgewickelt wird.

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