Beste Nachlassplanung Anwälte in Wien
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Liste der besten Anwälte in Wien, Österreich
1. Über Nachlassplanung-Recht in Wien, Österreich
In Wien gilt das österreichische Erbrecht, das im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch ABGB verankert ist. Es regelt, wer nach dem Tod erbt und wie Vermögen verteilt wird, insbesondere wenn kein Testament vorhanden ist. Eine sorgfältige Nachlassplanung verhindert späteren Streit und erleichtert die Vermögensübertragung.
Zu den typischen Instrumenten gehören Testamente, Erbverträge, Verfügungen von Todes wegen, Vollmachten und Patientenverfügungen. In Wien erfolgt die rechtssichere Umsetzung häufig mit Unterstützung eines Rechtsbeistands oder Notars, insbesondere bei Immobilien oder komplexen Vermögensstrukturen. Ziel ist es, den Willen des Verstorbenen klar festzuhalten und die Erben zu schützen.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
- Sie besitzen eine Immobilie in Wien, z. B. eine Eigentumswohnung, und möchten eine klare, notariell beglaubigte Verfügung erstellen; das beeinflusst Grundbuch Eintragungen und die Erbschaftsabwicklung.
- Sie haben Vermögenswerte in mehreren EU-Ländern und benötigen eine rechtskonforme Regelung, die das EU-Erbrecht berücksichtigt und grenzüberschreitende Fragen klärt.
- Es bestehen potenzielle Pflichtteilsansprüche von Geschwistern oder entfernten Verwandten, die durch eine klare Erbregelung oder einen Erbvertrag vermieden oder reduziert werden sollen.
- Sie möchten ein notariell beurkundetes Testament oder einen Erbvertrag erstellen, um spätere Anfechtungen zu minimieren und Rechtsklarheit zu schaffen.
- Sie benötigen eine umfassende Vorsorgeplanung mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, damit Ihre Angelegenheiten auch bei Geschäftsunfähigkeit geregelt sind.
3. Überblick über lokale Gesetze
Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch ABGB bildet die Grundlage des Erbrechts in Österreich, insbesondere die gesetzliche Erbfolge und Pflichtteile. Das ABGB trat am 1. Jänner 1812 in Kraft und regelt seitdem die meisten Nachlassfragen in Wien. Es bestimmt auch, wie Erbengemeinschaften gebildet und Erbanteile verteilt werden.
EU-Erbrechtsverordnung (Verordnung EU Nr. 650/2012) regelt Zuständigkeiten, anwendbares Recht und die Anerkennung von Erbentscheidungen bei grenzüberschreitenden Fällen. Österreich hat sie am 17. August 2015 unmittelbar anwendbar umgesetzt, was in Wien insbesondere bei Vermögen im Ausland relevant ist. Sie stellt sicher, dass Erbfolgen über Grenzen hinweg gelten.
Grundbuchsgesetz (GBG) und Notarrechtliche Vorschriften regeln die Übertragung von Eigentum im Grundbuch und die Formvorschriften für bestimmte Verfügungen von Todes wegen. In Wien führt dies häufig dazu, dass Immobilien nur durch notarielle Willenserklärungen sicher übertragen werden können. Es beeinflusst damit direkt die Nachlassabwicklung bei Immobilien.
In Wien ergibt sich das Verlassenschaftsverfahren meist aus dem letzten Wohnsitz des Verstorbenen; dabei entscheiden Bezirksgerichte über Erbansprüche. Bei grenzüberschreitenden Fällen gilt zusätzlich die EU-Erbrechtsverordnung, welche die Zuständigkeit der Gerichte regelt. Für Immobilien gilt zudem das Grundbuchrecht, das Eigentumsübertragung und Lasten regelt.
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen eigenhändig verfasstem Testament und notariell beurkundetem Testament?
Ein eigenhändig verfasstes Testament muss vollständig handschriftlich sein und eigenhändig unterschrieben werden. Ein notariell beurkundetes Testament wird von einem Notar erstellt und beurkundet, was Rechtsklarheit schafft und spätere Anfechtungen reduziert.
„A will is a document that expresses a person's wishes for the distribution of their property after death.“ - Cornell Law School Legal Information Institute
Wie viel kostet es, in Wien einen Nachlassplanungs-Anwalt oder Notar zu beauftragen?
Die Kosten variieren stark je nach Komplexität, Vermögenswerten und Form der Verfügung. Für einfache Willenserklärungen können Gebühren im unteren dreistelligen Bereich entstehen, komplexe Nachlassregelungen kosten oft mehrere Tausend Euro.
Wie lange dauert ein Verlassenschaftsverfahren in Wien typischerweise?
In Wien dauert ein Verlassenschaftsverfahren typischerweise zwischen 6 und 12 Monaten, je nach Komplexität der Erbauseinandersetzung. Verzögerungen ergeben sich häufig durch fehlende Unterlagen oder Streitigkeiten.
„Estate planning helps protect loved ones, minimize taxes, and avoid disputes.“ - American Bar Association, Real Property, Trust and Estate Law
Brauche ich einen Erbvertrag, wenn ich Vermögen nur in Wien habe?
Ein Erbvertrag kann sinnvoll sein, wenn mehrere Erben auftreten oder zukünftige Verfügungen stabil geregelt werden sollen. In Österreich ist der Erbvertrag eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen Erblasser und potenziellen Erben.
Was ist der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung?
Eine Vorsorgevollmacht regelt die Vertretung in Vermögens- und Rechtsangelegenheiten, während eine Patientenverfügung medizinische Behandlungswünsche festhält. Beide Instrumente helfen, Entscheidungen zu treffen, wenn man selbst nicht mehr handeln kann.
Wie erstelle ich ein rechtsgültiges Testament in Wien?
Sie sollten sich an einen Rechtsbeistand oder Notar wenden, der die Formvorschriften prüft und Ihre Wünsche rechtskonform umsetzt. Ein rechtsgültiges Testament erfordert klare Form, Rechtswahl und ggf. notarielle Beglaubigung.
Wie lange ist ein Testament rechtsgültig, und wann sollte man es prüfen?
Ein Testament bleibt gültig, bis es durch eine neue Verfügung ersetzt wird oder der Erblasser stirbt. Regelmäßige Überprüfungen alle 3 bis 5 Jahre oder bei wesentlichen Lebensveränderungen sind sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher Erbfolge und testamentarischer Regelung?
Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn kein Testament vorliegt, und bestimmt Erben gemäß ABGB. Eine testamentarische Regelung setzt den Erbgang aktiv fest und kann Pflichtteilserben berücksichtigen oder ausschließen.
Welche Unterlagen benötige ich für die Erstellung eines Testaments in Wien?
Personalausweis oder Reisepass, Informationen zu Vermögenswerten (Immobilien, Bankkonten, Wertpapiere), gegebenenfalls Kontoauszüge, Information zu möglichen Pflichtteilsberechtigten und bestehende Vollmachten oder Verfügungen.
Wie funktioniert die Testamentsvollstreckung in Wien?
Eine Testamentsvollstreckung setzt einen Vollstrecker ein, der den letzten Willen des Verstorbenen umsetzt. Der Vollstrecker kümmert sich um die Verteilung des Nachlasses und die Abwicklung der Anteile gemäß dem Testament.
Sollte ich mein Testament regelmäßig aktualisieren, und wie oft?
Ja, bei wesentlichen Lebensveränderungen wie Heirat, Scheidung, Geburt von Kindern oder Immobilienkauf sollten Sie das Testament prüfen. Eine erneute Prüfung alle 3 bis 5 Jahre ist empfehlenswert.
Was ist der Pflichteil, und wie wirkt er sich auf meine Nachlassplanung aus?
Der Pflichtteil schützt bestimmte nahe Verwandte vor völliger Enterbung. Er begrenzt den Gestaltungsspielraum bei testamentarischen Verfügungen und beeinflusst, wie Vermögen letztlich verteilt wird.
5. Zusätzliche Ressourcen
- Cornell Law School - Legal Information Institute: Estate planning basics und juristische Definitionen, allgemein verständlich. https://www.law.cornell.edu
- National Academy of Elder Law Attorneys (NAELA): Ressourcen zu Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Erbrecht. https://www.naela.org
- American Bar Association - Real Property, Trust and Estate Law: Leitfäden zu Nachlassplanung und rechtlichen Grundlagen. https://www.americanbar.org/groups/real_property_trust_estate/
„Estate planning is a process that helps protect loved ones and avoid disputes by clearly documenting decisions.“ - NAELA
„A will and related documents should be revisited after major life events to ensure ongoing accuracy and relevance.“ - Cornell LII
„Good estate planning reduces confusion and ensures assets are distributed according to your wishes.“ - ABA, Real Property, Trust and Estate Law
6. Nächste Schritte
- Ermitteln Sie Ihre Vermögenswerte und Prioritäten: Erstellen Sie eine einfache Übersicht von Immobilien, Konten, Investitionen und Schulden. Planen Sie Ihre Ziele innerhalb von 1-2 Wochen.
- Bestimmen Sie, welches Instrument am besten passt: Testament, Erbvertrag, Vollmachten und Patientenverfügung. Nehmen Sie innerhalb von 1-2 Wochen eine Vorabberatung wahr.
- Wählen Sie eine qualifizierte Ansprechperson in Wien: Anwalt für Erbrecht oder Notar; Vereinbaren Sie eine Erstberatung innerhalb von 1-3 Wochen.
- Erstellen Sie Entwürfe und prüfen Sie Formvorschriften: Eigenhändige Willenserklärungen versus notarielle Beurkundung; Planen Sie 2-4 Wochen Zeit ein.
- Beurkunden, registrieren oder sicher aufbewahren: Notarielle Beurkundung bei Bedarf; Legen Sie Originaldokumente sicher 1-2 Wochen lang ab.
- Regelmäßige Aktualisierung und Nachverfolgung: Überprüfen Sie Ihr Nachlassdokument jährlich oder bei Lebensereignissen; Planen Sie eine jährliche Checkliste.
- Dokumente kommunizieren und informieren: Teilen Sie relevante Zugangsinformationen mit vertrauenswürdigen Ansprechpartnern; Legen Sie einen Notfallplan fest und halten Sie ihn aktuell.
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