Beste Franchiserecht Anwälte in Österreich

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Dr. Simon Burger
Wien, Österreich

Gegründet 2016
10 Personen im Team
German
English
French
Spanish
Gesellschafts- und Handelsrecht Franchiserecht Verwaltung +12 weitere
Wir beraten und vertreten Privatpersonen, Investoren und Unternehmen in allen Bereichen des Zivil-, Handels-, Immobilien-, Erb- und Verwaltungsrechts. Mit Sitz in Salzburg und in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte (Salzburg & Wien) unterstütze ich meine...
Aigner Rechtsanwaltskanzlei
Linz, Österreich

Gegründet 1994
50 Personen im Team
German
English
Mein Team und ich sind in diesem sensiblen Bereich schon lange zu Hause. Wenn eine Ehe zu Ende geht, liegt es im Interesse aller Beteiligten, die Trennung respektvoll und zügig zu gestalten. Sind Kinder involviert, hat das möglichst umsichtiges Handeln oberste Priorität. Denn neben der fairen...
Amstetten, Österreich

Gegründet 1993
English
Die Praxis von Mag. Dr. Josef Kattner in Amstetten konzentriert sich auf Zivil- und Wirtschaftsrecht und baut auf einer langjährigen Präsenz im Mostviertel sowie einem breiten Spektrum an Immobilien-, Erb- und Vertragsangelegenheiten auf. Die Kanzlei berät zu Immobilienrecht und...
Rechtsanwalt Mag. Hans-Peter Pflügl
Herzogenburg, Österreich

Gegründet 1995
9 Personen im Team
English
Mag. Hans-Peter Pflügl führt eine klientenorientierte Anwaltskanzlei in Herzogenburg, Österreich. Seit 1995 leitet er seine eigene Kanzlei, zunächst in Horn und seit 2001 in Herzogenburg, und hat sich einen Ruf für praxisnahe und präzise Rechtsberatung erworben. Die Kanzlei betreut...
Zissler Kittl Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2022
2 Personen im Team
English
Zissler Kittl Rechtsanwälte ist eine junge und dynamische Kanzlei im Herzen der Grazer Innenstadt, Österreich. Die Kanzlei wurde im Mai 2022 von Mag. Andreas Zissler in der Grazer Innenstadt gegründet, nachdem er mehr als ein Jahrzehnt in renommierten Grazer Kanzleien tätig gewesen war. Im...

Gegründet 2008
11 Personen im Team
English
JuS Juri Schuster Thon Zankl Rechtsanwälte GmbH ist eine renommierte österreichische Kanzlei, die für ihren dynamischen Umgang mit komplexen zivil-, gesellschafts- und insolvenzrechtlichen Angelegenheiten bekannt ist. Gegründet im Jahr 2008 von Mag. Herbert Juri und Mag. Thomas Schuster, wurde...
Linz, Österreich

Gegründet 2000
English
Mag. Wolfgang Kempf ist eine Linzer Kanzlei, die 2000 gegründet wurde und sich auf Zivilrecht für Privatpersonen und Unternehmen konzentriert, einschließlich allgemeiner zivilrechtlicher Angelegenheiten, Insolvenz und Restrukturierungen sowie Immobilienthemen. Die Kanzlei bearbeitet ein breites...

Gegründet 1962
200 Personen im Team
German
English
Der Mut, unsere Mandanten zu führenWir bieten Beratung, die klar und lösungsorientiert ist, damit unsere Mandanten die richtigen Entscheidungen treffen können.Wir kämpfen für die Ziele unserer Mandanten und erzielen die Ergebnisse, die sie benötigen.Die Menschen von Binder GrösswangWir sind...
LIKAR Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2000
50 Personen im Team
German
English
Durch die Präsenz unserer akademischen und wirtschaftlichen Berater sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Wirtschafts­fachleuten, Managementberatern, Wirtschaftsprüfern, Notaren und Finanzierungsexperten sind wir in der Lage, umfassende Lösungen für großangelegte Projekte...
Harlander & Partner Rechtsanwälte GmbH

Harlander & Partner Rechtsanwälte GmbH

15 minutes Kostenlose Beratung
Wien, Österreich

Gegründet 1953
22 Personen im Team
German
English
Harlander & PartnerWir sind auf die Vertretung ausländischer Mandanten vor österreichischen Gerichten und Behörden spezialisiert.Mit sechs Standorten decken wir ganz Österreich ab. Dementsprechend vertreten wir unsere Mandanten vor allen österreichischen Gerichten und...
BEKANNT AUS

1. Über Franchiserecht-Recht in Österreich

Franchising in Österreich wird durch allgemeines Vertragsrecht geregelt. Es gibt kein eigenständiges, umfassendes Franchiserecht, wie es in einigen Ländern existiert. Vertragsinhalte wie Gebühren, Gebietsschutz, Schulungen, Markenlizenz und Qualitätsstandards fallen typischerweise unter ABGB, UGB und GewO sowie unter dem Wettbewerbsrecht. Die rechtliche Grundlage sorgt dafür, dass Franchisegeber und Franchisenehnehmer klare Pflichten, Rechte und Erwartungen haben.

„Franchise disclosure documents provide prospective franchisees with important information about the franchisor, the franchise system, and the costs involved.“

Quelle: Federal Trade Commission (FTC), Franchise Rule - allgemeine Hinweise zu Offenlegungspflichten

„In Österreich gelten Franchiseverträge grundsätzlich als normale Kauf- bzw. Vertragsverträge, die den einschlägigen Zivilrechtsnormen unterliegen.“

Quelle: RIS Hinweise zum Vertragsrecht in Österreich

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Sie stehen vor der Unterzeichnung eines Franchisevertrags und der Dokumentensatz enthält umfangreiche Klauseln zu Gebietsschutz, Nicht-Wettbewerb, Gebühren, und Leistungsversprechen, ohne klare Offenlegung aller Kosten. Eine Rechtsprüfung verhindert versteckte Kostenfallen und unfaire Klauseln.

  • Der Franchisor verlangt eine Einhaltung streng templatierter Betriebs- und Schulungsvorgaben, die Ihre lokalen Gegebenheiten ignorieren. Ein spezialisiertes Rechtsberatungsangebot prüft, ob die Vorgaben praktikabel und rechtlich durchsetzbar sind.

  • Sie möchten den Franchisevertrag kündigen oder Transferrechte (Verkauf oder Nachfolge) regeln. Ohne klare Vereinbarungen zu Kündigungsfristen, Ausgleichszahlungen oder Übertragungskosten drohen Konflikte und Kosten.

  • Sie vermuten, dass Gebührenstrukturen, Marketingabgaben oder laufende Supportleistungen unangemessen hoch oder unfair kalkuliert sind. Ein Rechtsbeistand kann Transparenz herstellen und Verhandlungsspielraum eröffnen.

  • Sie planen eine territoriale Expansion oder möchten eine Exklusivlizenz verankern. Hier geht es um wettbewerbsrechtliche und vertragliche Details, die genau zu regeln sind, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

  • Es kommt zu Streitigkeiten über Leistungsumfang, Fristen oder Lieferverpflichtungen. Eine rechtliche Beratung hilft, Beweise zu ordnen und gerichtliche oder Schiedsverfahren korrekt anzustreben.

3. Überblick über lokale Gesetze

ABGB - Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch

Das ABGB regelt grundlegende Vertrags- und Rechtsverhältnisse zwischen natürlichen und juristischen Personen. Franchiseverträge sind in der Praxis Vertragsverhältnisse, die nach dem ABGB geprüft werden. Typische Klauseln wie Klauselgerechtigkeit, Leistungs- und Gegenleistungsvereinbarungen fallen unter dieses Gesetz.

Inkrafttreten: Das ABGB trat am 1. Januar 1812 in Kraft und wird seither laufend angepasst. Für Franchiseverträge bedeutet dies, dass alle vertraglichen Pflicht- und Leistungsbeschreibungen rechtlich bindend sind.

UGB - Unternehmensgesetzbuch

Das UGB regelt Handels- und Unternehmensbeziehungen sowie handelsrechtliche Vorschriften, die auch Franchiseverträge betreffen können. Es behandelt Fragen zu Kauf, Lieferung, Gewährleistung, Haftung und Handelsregistereinträgen.

Inkrafttreten: Das UGB ist seit dem 1. Jänner 2007 in Österreich gültig und ersetzt ältere handelsrechtliche Regelungen. Für Franchisesysteme bedeutet dies unter anderem klare Bestimmungen zu Geschäftszweck und Firmenbuchführung.

GewO - Gewerbeordnung

Die Gewerbeordnung regelt Berufsausübungen und gewerbliche Tätigkeiten und berührt Franchise-Konzepte vor allem dort, wo Handwerks- oder Handelsgewerbe beteiligt sind. Sie setzt Anforderungen an Gewerberechte, Zuverlässigkeit der Geschäftsführung, sowie meldungs- und genehmigungspflichten.

Inkrafttreten: Die ursprüngliche GewO-Fassung stammt aus den Neunzigerjahren und wurde seither mehrfach novelliert; aktuelle Änderungen betreffen oft Verbraucherschutz, Transparenz und Informationspflichten.

Kartellgesetz - Wettbewerbsgesetz

Das Kartellgesetz schützt Wettbewerb gegen wettbewerbsbeschränkende Absprachen und vertragliche Beschränkungen, die den Markt behindern könnten. Im Franchise-Kontext ist besonders auf Exklusivregeln, Gebietsabgrenzungen und Preisvereinbarungen zu achten.

Inkrafttreten / Änderungen: Das Kartellgesetz wird regelmäßig angepasst, um Durchsetzung zu verbessern und Sanktionen zu erhöhen. Internationale Vereinbarungen und EU-Recht fließen in die nationale Gesetzgebung ein.

Gerichtsstände im Franchise-Kontext: Grundsätzlich gilt der allgemeine Gerichtsstand am Sitz des Beklagten oder am Ort der Vertragserfüllung gemäß Zivilprozessordnung. In Handelsstreitigkeiten können Handelsgerichte zuständig sein; vertragliche Gerichtsstandsklauseln sind zulässig, sofern sie gesetzlich zulässig bleiben.

4. Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter einem Franchisevertrag in Österreich?

Ein Franchisevertrag gewährt dem Franchisenehmer Rechte an genutztet Marken, Betriebswissen und Unterstützung durch den Franchisegeber. Gegen Bezahlung von Gebühren erhält der Franchisenehmer das Recht, ein standardisiertes Geschäftskonzept zu betreiben. Typische Bestandteile sind Markenlizenz, Schulung, Support und Qualitätskontrollen.

Wie stelle ich sicher, dass ein Franchisevertrag fair ist?

Lassen Sie den Vertrag von einem spezialisierten Anwalt prüfen und vergleichen Sie mit Branchennormen. Achten Sie auf Transparenz bei Gebühren, Laufzeit, Kündigung, Gebietsschutz und den Pflichten beider Seiten. Dokumentierte Offenlegung hilft Ihnen, versteckte Kosten zu vermeiden.

Wann entsteht ein Gerichtsstand im Franchise-Fall?

Der Gerichtsstand richtet sich in der Regel nach dem Sitz des Beklagten oder dem Ort der Leistungserbringung. Vertragliche Gerichtsstandsvereinbarungen sind grundsätzlich zulässig, solange sie nicht gegen zwingendes Recht verstoßen. Für komplexe Handelsstreitigkeiten kommen Handelsgerichte in Frage.

Wo finde ich offizielle Rechtsgrundlagen zu Franchise-Verträgen in Österreich?

Offizielle Rechtsgrundlagen finden Sie im ABGB, UGB und GewO im Rechtsinformationssystem RIS. Zusätzlich geben die Handelskammern Hinweise zu bewährten Franchise-Praxis. Die RIS-Datenbank bietet verlässliche Gesetzestexte und Änderungen.

Warum könnte eine Franchisenehmer-Übertragung rechtlich herausfordernd sein?

Bei Übertragung oder Verkauf eines Franchisebetriebs greifen Regelungen zu Kündigung, Zustimmung des Franchisegebers und ggf. Verrechnung von Gebühren. Eine frühzeitige Klärung verhindert spätere Streitigkeiten und teure Rechtsstreitigkeiten.

Wie viel kostet eine rechtliche Prüfung eines Franchisevertrags typischerweise?

Die Kosten variieren je nach Komplexität, aber eine vollständige Vertragsprüfung durch eine Fachanwältin/ein Fachanwalt beläuft sich meist auf einige hundert bis wenige tausend Euro. Eine Vorab-Bekanntgabe der Gebühren ist üblich.

Sollte ich vor der Unterschrift eine Offenlegungserklärung verlangen?

Ja. Eine Offenlegung gibt Ihnen Aufschluss über Kosten, Renditeerwartungen und Risiken. In den USA ist dies gesetzlich vorgeschrieben; in Österreich wird eine vergleichbare Transparenz durch Vertragsunterlagen und Offenlegungspflichten gefordert.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lizenz- und einem Franchisevertrag?

Ein Lizenzvertrag regelt oft die Nutzung einer Marke oder Technologie ohne umfangreiche Geschäftsbetriebspflichten. Ein Franchisevertrag umfasst zusätzlich ein erprobtes Geschäftskonzept, Schulungen, laufende Unterstützung und standardisierte Prozesse.

Wie lange dauert es, einen Franchisevertrag zu prüfen und zu verhandeln?

Eine gründliche Prüfung dauert typischerweise 2-6 Wochen, je nach Komplexität und Umfang der Vertragsunterlagen. Planen Sie zusätzlich Zeit für Verhandlungen ein.

Welche Risiken bestehen bei einer exklusiven Gebietspartnerschaft?

Exklusive Gebietsregelungen bergen das Risiko von Abhängigkeiten, Marktbeschränkungen und potenziellen Rechtsstreitigkeiten. Eine klare Definition von Territorialgrenzen, Leistungsstandards und Ausstiegsmöglichkeiten ist entscheidend.

Welche Dokumente sollten Sie zur Vorbereitung auf das Beratungsgespräch bereithalten?

Bereithalten Sie den Franchisevertrag, das Franchisehandbuch, Kosten- und Gebührenlisten, Musterverträge, Informationen zu Schulungen sowie Unterlagen zu laufenden Marketingzahlungen und Lieferverträgen.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • FTC - Federal Trade Commission - Informationen zu Franchise-Offenlegung und allgemeinen Verbraucherrechten. https://www.ftc.gov
  • Franchise.org - Offizielle Organisation mit Praxisleitfäden, Musterverträgen und Brancheninformationen. https://www.franchise.org
  • RIS - Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts - Offizielle Gesetzestexte wie ABGB, UGB und GewO. https://ris.bka.gv.at

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Zielsetzung im Franchise - Branche, Budget, Standort und Zeitrahmen. Setzen Sie sich marktkonkrete Kriterien.

  2. Suchen Sie eine auf Franchiserecht spezialisierte Rechtsberatung mit Österreich-Erfahrung. Prüfen Sie Referenzen und klare Leistungsbeschreibungen.

  3. Bereiten Sie Unterlagen vor, die den Vertrag betreffen und mögliche Risiken identifizieren. Sammeln Sie Vergleichsunterlagen zu anderen Franchise-Systemen.

  4. Vereinbaren Sie eine Erstberatung und senden Sie die Unterlagen voraus. Planen Sie 1-2 Wochen für die Vorabprüfung ein.

  5. Lassen Sie den Entwurf durch den Anwalt prüfen, holen Sie zweite Meinungen ein und notieren Sie Ihre Änderungswünsche. Rechnen Sie mit weiteren 1-3 Wochen.

  6. Führen Sie Verhandlungen zu Gebühren, Laufzeit, Kündigung, Gebietsschutz und Leistungsumfang. Nutzen Sie konkrete Beispiele aus der Prüfung.

  7. Schließen Sie die Verhandlungen ab und sichern Sie sich eine endgültige Fassung des Franchisevertrags. Klären Sie den Zeitplan für Schulungen und Starttermine.

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