Beste Arbeitsrecht Anwälte in Österreich
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Liste der besten Anwälte in Österreich
1. Über Arbeitsrecht-Recht in Österreich
Das Arbeitsrecht in Österreich regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie deren Rechte und Pflichten. Es umfasst Arbeitsverträge, Kündigungsschutz, Arbeitszeiten, Entlohnung, Sicherheit am Arbeitsplatz und Fragen der Gleichbehandlung. Die Rechtsgrundlagen setzen sich aus dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), spezialgesetzlichen Regelungen und kollektivvertraglichen Normen zusammen.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
In bestimmten Situationen ist eine Rechtsberatung sinnvoll, um Rechte zu sichern und Fehler zu vermeiden. Die folgenden praxisnahen Szenarien treten regelmäßig in österreichischen Betrieben auf:
- Fristlose oder ordentliche Kündigung - Die Formvorschriften, Fristen und Sozialpläne sind komplex. Ein Rechtsberater prüft die Kündigung auf Rechtswidrigkeit und vertritt Sie vor Gericht oder in Verhandlungen.
- Unklare oder unwirksame Abmahnungen sowie Vertragsauflösungen - Oft fehlen eine rechtskonforme Begründung oder eine klare Rechtsgrundlage. Ein Rechtsbeistand klärt Rechtsfolgen und Gegenmaßnahmen.
- Diskriminierung oder Ungleichbehandlung - Gründe wie Alter, Geschlecht, Religion oder Behinderung können vorliegen. Ein Anwalt prüft Ansprüche, dokumentiert Diskriminierung und leitet Schritte ein.
- Arbeitszeit und Überstunden - Höchstarbeitszeit, Ruhezeiten und Zuschläge sind klar geregelt. Ein Rechtsberater sichert korrekte Abrechnung und angemessene Vergütung.
- Betriebsübergang oder Massenentlassung - Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats sowie Sozialplanpflichten spielen eine zentrale Rolle. Ein Anwalt unterstützt bei Verhandlungen und Rechtsdurchsetzung.
- Nicht ordnungsgemäße Lohnabrechnung oder Sozialversicherungsfragen - Fehler in Abrechnung oder Pflichten gegenüber Sozialversicherung benötigen Prüfung. Ein Rechtsbeistand klärt Ansprüche und Nachzahlungen.
3. Überblick über lokale Gesetze
Wesentliche Rechtsgrundlagen regeln Arbeitsverhältnis, Arbeitszeit und Gleichbehandlung. Die konkrete Fassung einzelner Gesetze wird regelmäßig geändert; prüfen Sie daher die aktuelle Version im Rechtsinformationssystem RIS.
- Arbeitszeitgesetz (AZG) - Regelt Höchstarbeitszeit, Ruhepausen, Nachtarbeit und Ausnahmen. Die aktuelle Fassung finden Sie in RIS; Änderungen erfolgen durch behördliche Novellen.
- Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) - Bestimmt Rechte und Pflichten von Betriebsräten, Mitbestimmung und Arbeitsorganisation. RIS enthält die aktuelle Fassung und relevante Änderungen.
- Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) - Schützt vor Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von Rasse, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. RIS führt die aktuelle Fassung und Änderungen auf.
Gerichtstandspezifische Konzepte spielen ebenfalls eine Rolle. In Österreich fallen arbeitsrechtliche Streitigkeiten sowohl in die Zuständigkeit der Arbeitsgerichte als auch der Sozialgerichte, je nach Streitgegenstand und Fallkonstellation. Die Wahl des Gerichts beeinflusst Verfahrensfristen, Beweislast und Kosten. Eine frühzeitige rechtliche Einschätzung hilft, den passenden Weg zu wählen.
4. Häufig gestellte Fragen
Was regelt das Arbeitsrecht in Österreich grundsätzlich?
Es regelt das Rechtsverhältnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, einschließlich Arbeitsvertrag, Kündigung, Arbeitszeit, Ruhezeiten und Entlohnung. Es schützt vor Ungerechtigkeiten und schafft klare Rahmenbedingungen für beide Seiten.
Wie unterscheidet sich ein Arbeitsverhältnis von einem Werkvertrag?
Beim Arbeitsverhältnis erfolgt eine Eingliederung in den Betrieb und Weisungsabhängigkeit. Beim Werkvertrag schuldet der Auftragnehmer die Erbringung eines bestimmten Erfolgs; eine Eingliederung in den Betrieb entfällt.
Wann besteht Anspruch auf Kündigungsschutz nach österreichischem Recht?
Der Kündigungsschutz greift in bestimmten Fällen, etwa bei unwirksamen Kündigungen oder betrieblichen Gründen. Rechtzeitig erhält man eine Prüfung der Form, Frist und sozialer Kriterien durch einen Anwalt.
Wie prüfe ich, ob eine Abmahnung wirksam ist?
Eine wirksame Abmahnung muss einen konkreten Vorwurf, Datum, konkrete Pflichtverletzung und Hinweis auf Folgen enthalten. Fehlt etwas, kann die Abmahnung unwirksam sein und spätere Kündigungen riskieren.
Was ist der Unterschied zwischen einer einvernehmlichen und einer streitigen Kündigung?
Eine einvernehmliche Kündigung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen und oft mit Abfindung. Eine streitige Kündigung wird vor Gericht geprüft und kann rechtlich angefochten werden.
Wie viel Urlaub steht mir in Österreich grundsätzlich zu?
In der Regel mindestens fünf Wochen Urlaub pro Kalenderjahr bei einer 5-Tage-Woche. Teilzeitbeschäftigte erhalten anteiligen Urlaub gemäß Arbeitszeitmodel und Dienstjahren.
Welche Kosten entstehen typischerweise bei einer arbeitsrechtlichen Beratung?
Kosten variieren nach Umfang der Beratung und dem Streitwert. Viele Anwälte bieten ein erstes unverbindliches Gespräch oder eine Pauschalberatung an.
Wie lange dauert ein typisches Kündigungsverfahren in der Praxis?
Ein gerichtliches Verfahren kann Monate dauern, typischerweise 6 bis 12 Monate, je nach Umfang und Beweislage. Vor Prozessbeginn sind oft außergerichtliche Vergleiche möglich.
Wie finde ich den passenden Arbeitsrecht-Anwalt in meiner Region?
Nutzen Sie Empfehlungen, prüfen Sie Spezialisierung im Arbeitsrecht, und fragen Sie nach transparenter Gebührenstruktur. Ein Erstgespräch klärt Realisierbarkeit und voraussichtliche Kosten.
Was ist der Unterschied zwischen Abmahnung und Kündigung?
Eine Abmahnung hat Erziehungs- oder Warnfunktion und bezieht sich auf künftiges Verhalten. Die Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis und setzt Fristen sowie soziale Kriterien voraus.
Was passiert bei Diskriminierung am Arbeitsplatz?
Disziplinarische Maßnahmen oder Benachteiligungen aufgrund geschützter Merkmale sind verboten. Sie können eine Klage über das GlBG anstoßen und Schadenersatz fordern.
Brauche ich vor Gericht Unterstützung durch einen Rechtsbeistand?
Bei komplexen Kündigungen, Abrechnungsstreitigkeiten oder Diskriminierung empfiehlt sich rechtlicher Beistand. Ein Anwalt erhöht Ihre Erfolgsaussichten und sorgt für Verfahrensklarheit.
5. Zusätzliche Ressourcen
- ILO - Working Time (Arbeitszeit) - offizielle Informationen
- OECD - Working Time and Rest - Arbeitszeitprinzipien
- Acas - UK Arbeitgeber- und Arbeitsrechtliche Hinweise
„Working time arrangements should be fair and predictable, with adequate rest periods.“
Quelle: ILO
„Regulating working time contributes to productivity and worker health, while respecting national norms.“
Quelle: OECD
„Early consultation and clear policies reduce disputes in workplaces.“
Quelle: Acas
6. Nächste Schritte
- Sortieren Sie alle relevanten Unterlagen: Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen, Zeugnisse, Korrespondenz. Planen Sie 30-60 Minuten für eine erste Unterlagenprüfung ein.
- Bestimmen Sie Ihr Ziel: Klärung von Rechtsfragen, Einforderung von Geldzahlungen oder Abwehr einer Kündigung. Notieren Sie Ihre Prioritäten und Fristen.
- Nutzen Sie ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Arbeitsrechtsanwalt. Rechnen Sie mit 60-90 Minuten für das Erstgespräch.
- Vergleichen Sie mindestens zwei bis drei Anwälte oder Rechtsberater in Ihrer Region. Prüfen Sie Spezialisierung, Kosten und Verfügbarkeit.
- Erstellen Sie eine strukturierte Strategiedokumentation mit Fragen, Zielen und Fristen. Bringen Sie alle relevanten Unterlagen zum Gespräch mit.
- Entscheiden Sie, ob eine außergerichtliche Einigung oder ein Gerichtsverfahren sinnvoll ist. Ihr Anwalt erläutert Vor- und Nachteile beider Wege.
- Beauftragen Sie den Rechtsbeistand formal schriftlich. Legen Sie den Umfang, Gebührenrahmen und Kommunikationswege fest.
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