Beste Fusionen und Übernahmen Anwälte in Berlin
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Liste der besten Anwälte in Berlin, Deutschland
1. Über Fusionen und Übernahmen-Recht in Berlin, Deutschland
Fusionen und Übernahmen unterliegen in Berlin dem deutschen Rechtsrahmen. Die Kernregelungen finden sich im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und im Umwandlungsgesetz (UmwG). Bei grenzüberschreitenden Transaktionen können EU-Vorgaben zusätzlich greifen. Eine rechtzeitige Beratung minimiert das Risiko von Verzögerungen und Nachforderungen nach dem Closing.
“Merger control is a key instrument to preserve competition and protect consumers from potential price rises.”
Quelle: OECD.org
Eine weitere praxisrelevante Einschätzung aus der Rechtsberatung lautet: „Ein gut vorbereiteter Notifizierungsprozess reduziert das Closing-Risiko erheblich.“
„Merger guidelines help explain why certain mergers may harm competition and what remedies can address such harm.“
Quelle: FTC.gov
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
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Notifizierungs-Pflichten prüfen und Fristen einhalten
Wenn der Deal Schwellenwerte nach dem GWB überschreitet, muss er dem Bundeskartellamt gemeldet werden. Fehler bei der Einreichung oder Fristversäumnisse führen oft zu Verlängerungen oder Bußgeldern. Ein erfahrener Rechtsberater klärt, ob eine Notifizierung erforderlich ist und welche Unterlagen beizubringen sind.
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Due Diligence und Gewährleistungen verhandeln
In Berlin benötigen Käufer häufig detaillierte Gewährleistungen zur Kann-Bedingung, Haftungsfreistellungen und Offenlegungspflichten. Ohne klare Warranties drohen nach dem Closing unerwartete Nachzahlungen oder Rechtsstreitigkeiten. Ein Rechtsbeistand hilft, den Wortlaut präzise zu formulieren.
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Verträge rechtlich sauber strukturieren
Für Share Deals oder Asset Deals sollten Kaufvertrag, Übergangsvereinbarungen und etwaige Verschmelzungsvereinbarungen rechtssicher gestaltet sein. In Berlin gilt es zudem, notarielle Beurkundungen bei bestimmten Transaktionen zu beachten. Ohne fachliche Begleitung riskieren Sie fehlerhafte Klauseln.
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Kartellrechtliche Auflagen und Remedies
Bei potenzieller Marktkonzentration prüft das Bundeskartellamt den Deal. Falls Auflagen erforderlich sind, verhandelt der Anwalt geeignete strukturelle oder verhaltensorientierte Remedies. Ohne diese könnten Transaktionen scheitern oder in einer späteren Auflage neu bewertet werden.
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Beratung zum Konflikt- und Rechtsweg in Berlin
Im Streitfall klärt Sie ein in Berlin ansässiger Rechtsberater über den passenden Rechtsweg auf. Zivil- und Handelsstreitigkeiten können vor dem LG Berlin, dem Kammergericht oder dem OLG Berlin landen, je nach Gegenstand und Streitwert. Fachkundige Beratung erhöht die Erfolgsaussichten vor Gericht.
3. Überblick über lokale Gesetze
Im Berliner Rechtsraum gelten primär bundesweite Regelungen. Zusätzlich beachten Sie gerichtsstandspezifische Konzepte und Verfahren, die für Berlin relevant sind. Die folgenden Regelwerke regeln Fusionen und Übernahmen in Deutschland und Berlin besonders intensiv.
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Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) - Fusionskontrolle
Der GWB regelt die Zulässigkeit von Zusammenschlüssen durch das Bundeskartellamt. Er deckt Notifizierungs- und Prüfprozesse ab und sieht bei potenzieller Wettbewerbsbeschränkung bestimmte Abhilfen vor. Die §§ 35 ff. behandeln die Meldung, Prüfung und Freigabe von Fusionen.
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Umwandlungsgesetz (UmwG)
Das UmwG regelt Verschmelzungen, Spaltungen und andere Umwandlungsformen von Unternehmen. Es umfasst organisatorische, rechtliche und steuerliche Aspekte der Transaktion. Berliner Gesellschaften nutzen diese Vorschriften, wenn Anteile oder Vermögenswerte transferiert werden.
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EU-Verordnung über die Kontrolle von Konzentrationen (EU-Konzentrations-Verordnung)
Die EU-Verordnung schafft kohärente Regeln für grenzüberschreitende Fusionen in der Europäischen Union. Sie gilt ergänzend, wenn Transaktionen europäische Märkte betreffen oder erhebliche grenzüberschreitende Auswirkungen haben. Berlin richtet sich in solchen Fällen nach EU-Vorgaben in Verbindung mit nationalem Recht.
Beachten Sie, dass der konkrete Gerichtsweg in Berlin nach Streitgegenstand und Wert variiert. In zivilrechtlichen Handelsfällen führt der Weg typischerweise zum Landgericht Berlin, mit möglichen Berufungen zum Kammergericht. Für kartellrechtliche Fragen gilt häufig das Bundeskartellamt als zentrale Instanz.
4. Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Fusionskontrolle in Berlin wirklich für kleine Unternehmen?
Fusionskontrolle prüft, ob ein Zusammenschluss die Wettbewerbsbedingungen in Deutschland erheblich beeinträchtigt. Schon bei kleineren Deals kann die Prüfung nötig sein, wenn Umsatz- und Vermögenswerte relevante Größen erreichen. Ohne Prüfung drohen Rückabwicklungen oder Nachprüfungen.
Wie lange dauert typischerweise eine Fusion in Berlin von Vorbereitungen bis Closing?
Die Vorbereitungszeit variiert stark. Eine Notifizierung kann 1-3 Monate dauern, ohne Berücksichtigung von Prüfung und Verhandlungen. Praxisbeispiele in Berlin zeigen oft eine Gesamtdauer von 3-6 Monaten bis zum Closing.
Wie unterscheidet sich ein Share Deal von einem Asset Deal in Berlin?
Beim Share Deal werden Anteile der Zielgesellschaft transferiert, beim Asset Deal werden einzelne Vermögenswerte gekauft. Steuer- und Haftungsrisiken unterscheiden sich erheblich. Ein Rechtsberater hilft, die bessere Struktur zu wählen.
Wann ist eine Notifikation an das Bundeskartellamt erforderlich?
Bei Überschreitung festgelegter Schwellenwerte muss der Deal gemeldet werden. Die Prüfung umfasst Marktmacht, Marktzutrittsschranken und potenzielle Wettbewerbsnachteile. Unklarheiten klärt ein spezialisierter Anwalt frühzeitig.
Welche Kosten entstehen typischerweise bei einer M&A-Beratung in Berlin?
Beratungskosten setzen sich aus Stundensätzen, Umfang der Due Diligence und Notar- bzw. Registergebühren zusammen. In Berlin können die Gesamtkosten je nach Komplexität der Transaktion deutlich variieren. Eine frühzeitige Budgetplanung lohnt sich.
Brauche ich einen Notar bei einer Berliner Transaktion?
Bei bestimmten Transaktionen, insbesondere bei Share Deals oder Verschmelzungen, ist eine notarielle Beurkundung gesetzlich vorgesehen. Ein Notar begleitet Vertragsgestaltung, Beurkundung und Eintragung im Handelsregister.
Sollte ich in Berlin eine Due Diligence durchführen lassen und warum?
Eine Due Diligence identifiziert wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Risiken. In Berlin ist sie üblicherweise Teil der Verhandlungen und kann Kosten einsparen, indem versteckte Verbindlichkeiten früh erkannt werden. Ohne Due Diligence bestehen höhere Closing-Risiken.
Wie finde ich geeignete M&A-Berater in Berlin?
Beginnen Sie mit Empfehlungen aus dem Berliner Handelsnetzwerk und prüfen Sie Referenzen zu ähnlichen Transaktionen. Achten Sie auf Erfahrungen in Ihrer Branche, Sprache der Vertragsverhandlung und Verfügbarkeit während des Closing-Fensters.
Was ist der Unterschied zwischen einer deutschen und einer europäischen Fusionsprüfung?
Deutsche Prüfungen erfolgen nach GWB durch das Bundeskartellamt. EU-weite Prüfungen greifen, wenn grenzüberschreitende Auswirkungen bestehen oder mehrere EU-Mitgliedstaaten betroffen sind. In einigen Fällen laufen Prüfprozesse koordiniert ab.
Wie lange dauert eine kartellrechtliche Freigabe typischerweise in Berlin?
In der Regel dauert die Prüfung durch das Bundeskartellamt mehrere Wochen bis Monate, je nach Komplexität und möglicher Auflagen. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem Amt kann Wartezeiten reduzieren.
Welche Risiken bestehen bei einer Berliner Transaktion für Mitarbeiter?
Arbeitsverträge, Mitbestimmung und Betriebsratsrechte beeinflussen den Transaktionsverlauf. Eine sorgfältige Vorbereitung sichert regulatorische Compliance und vermeidet spätere Rechtsstreitigkeiten.
Welche Unterlagen sollte ich für eine Due Diligence bereithalten?
Typische Unterlagen umfassen Jahresabschlüsse, Verträge, Rechtsstreitigkeiten, IP-Rechte, Mitarbeiterinformationen und wesentliche Compliance-Dokumente. Eine geordnete Unterlage erleichtert die Prüfung erheblich.
5. Zusätzliche Ressourcen
- OECD - Merger Control Offizielle Organisation zur internationalen Wettbewerbsforschung und Politik
- FTC - Merger Guidelines Richtlinien der US-Behörde für Wettbewerb, hilfreich zum Verständnis von Kriterien bei Fusionen
- International Competition Network (ICN) Netzwerk von Aufsichtsbehörden und Fachjuristen mit Leitfäden zu Fusionen
6. Nächste Schritte
- Bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Unternehmen, ob der Deal eine Notifizierung nach GWB auslöst. Prüfen Sie Umsatz- und Vermögenswerte des Zielunternehmens.
- Stellen Sie ein Berliner M&A-Team zusammen: Rechtsanwalt, Steuerberater, ggf. Notar und Transaktionsberater.
- Erstellen Sie eine erste Due-Diligence-Checkliste speziell für Berlin und Ihre Branche.
- Bereiten Sie den vorläufigen Transaktionsplan und das Term Sheet vor, inklusive Closing Conditions und Rechenwerken.
- Kontaktieren Sie frühzeitig das Bundeskartellamt, falls eine Notifizierung wahrscheinlich ist, und planen Sie Fristen.
- Verhandeln Sie Kernklauseln mit dem Ziel, rechtliche Risiken zu minimieren und potenzielle Nachforderungen zu vermeiden.
- Führen Sie die abschließende Verhandlung, Notarbeurkundung (falls erforderlich) und die Eintragung im Handelsregister durch.
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