Beste Private Equity Anwälte in Österreich

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Dr. Simon Burger
Wien, Österreich

Gegründet 2016
10 Personen im Team
German
English
French
Spanish
Gesellschafts- und Handelsrecht Private Equity Verwaltung +12 weitere
Wir beraten und vertreten Privatpersonen, Investoren und Unternehmen in allen Bereichen des Zivil-, Handels-, Immobilien-, Erb- und Verwaltungsrechts. Mit Sitz in Salzburg und in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte (Salzburg & Wien) unterstütze ich meine...
Aigner Rechtsanwaltskanzlei
Linz, Österreich

Gegründet 1994
50 Personen im Team
German
English
Mein Team und ich sind in diesem sensiblen Bereich schon lange zu Hause. Wenn eine Ehe zu Ende geht, liegt es im Interesse aller Beteiligten, die Trennung respektvoll und zügig zu gestalten. Sind Kinder involviert, hat das möglichst umsichtiges Handeln oberste Priorität. Denn neben der fairen...

English
Puchner Streitmayer Rechtsanwälte ist eine etablierte Kanzlei in Leoben, Österreich, unter der Leitung von Dr. Christian Puchner und Mag. Martin Streitmayer. Die Kanzlei verbindet langjährige Erfahrung mit Innovation und arbeitet mit Steuerberatern, Notaren und Behörden zusammen, um umfassende...
Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael Steskal
Waidhofen an der Ybbs, Österreich

Gegründet 2020
2 Personen im Team
English
Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael Steskal ist eine Einzelkanzlei mit Sitz in Höfen in Tirol, Österreich, gegründet am 1. Januar 2020. Die Kanzlei wird von Dr. Michael Steskal geleitet und bietet Beratung und Vertretung für Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Institutionen in zivil-,...
DORDA Rechtsanwälte GmbH
Wien, Österreich

Gegründet 1976
200 Personen im Team
German
English
DORDA Attorneys at Law. Wir schaffen Klarheit. Unsere Stärken sind Präzision, Innovation und Flexibilität. Unsere Dienstleistungen in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts sorgen dafür, dass unsere Mandanten optimale Klarheit in ihren Entscheidungsprozessen erhalten. Unser Erfolg beruht auf...
Amstetten, Österreich

Gegründet 1993
English
Die Praxis von Mag. Dr. Josef Kattner in Amstetten konzentriert sich auf Zivil- und Wirtschaftsrecht und baut auf einer langjährigen Präsenz im Mostviertel sowie einem breiten Spektrum an Immobilien-, Erb- und Vertragsangelegenheiten auf. Die Kanzlei berät zu Immobilienrecht und...

Gegründet 1990
English
Schmid Rechtsanwälte Linz is a law firm led by Dr. Günter Schmid and Mag. Felix Schmid-Schutti, based in central Linz, Austria. The firm has served clients since 1990, providing legal guidance and representation for companies, private individuals and foundations. The partners combine deep...

Gegründet 2003
English
Reif u. Partner Rechtsanwälte OG ist eine österreichische Regionalanwaltskanzlei mit Standorten in Graz, Wien, Villach, Feldbach, Kapfenberg und Mürzzuschlag, die multidisziplinäre Rechtsdienstleistungen für Unternehmen und Privatmandanten anbietet. Die Kanzlei hebt ein breites Anwaltsteam...
Wolfgang Stenzel - Lawyer
Graz, Österreich

1 Person im Team
English
Wolfgang Stenzel - Rechtsanwalt ist eine in Graz ansässige Kanzlei mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Digitalrecht und starker Ausrichtung auf Startups, Datenschutz sowie technologiegetriebene Fragestellungen. Die Praxis verbindet transaktionale Begleitung neuer und wachsender Unternehmen mit...
BEKANNT AUS

1. Über Private Equity-Recht in Österreich

Private Equity-Recht in Österreich regelt die Struktur von Beteiligungsfonds, die Bildung von Special Purpose Vehicles und die rechtliche Abwicklung von Unternehmensübernahmen. Der zentrale Rechtsrahmen ist das Investmentfondsgesetz 2011 (InvFG 2011) in Verbindung mit der Umsetzung der EU-Vorgaben durch die AIFMD. Daneben beeinflussen das Aktiengesetz und das Unternehmensgesetzbuch die Governance von Zielgesellschaften sowie die Kapitalmarktregeln.

„Private Equity-Finanzierung kann die Produktivität erhöhen, wenn Kapital, Governance und operative Expertise kombiniert werden.“
Quelle: OECD, https://www.oecd.org/
„Private equity markets play a crucial role in allocating capital to productive investments.“
Quelle: World Bank, https://www.worldbank.org/

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Bei der Strukturierung eines Fonds ist eine spezialisierte Rechtsberatung unverzichtbar. Ein Rechtsberater hilft, die passende Rechtsform zu wählen, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Haftungsrisiken zu begrenzen. Ohne qualifizierte Beratung können steuerliche Ungereimtheiten, Verstoß gegen Aufsichtspflichten oder fehlerhafte Vertragswerke entstehen.

  • Prüfung der Fondsstruktur (InvFG 2011) und der EU-AIFMD- Anforderungen für Vertrieb und Verwaltung.
  • Vertragsgestaltung von Kaufverträgen, Earn-Out-Klauseln und Management-Vereinbarungen.
  • Entwurf und Prüfung von Limited Partnership Agreements, SPV-Verträgen sowie Gesellschaftervereinbarungen.
  • Koordination mit Aufsichtsbehörden, insbesondere der Finanzmarktaufsicht (FMA) bei Zulassung und Registrierung.
  • Steuerliche Optimierung der Fondsstruktur im österreichischen Kontext und grenzüberschreitende Steuerfragen.

Konkrete Praxisbeispiele zeigen häufig Konflikte um Transparenz, Offenlegungspflichten und vertragliche Rating-Erwartungen. In solchen Fällen ersetzt eine frühzeitige Rechtsberatung teure Nachbesserungen und Rechtsstreitigkeiten. Ein erfahrener Berater minimiert Verzögerungen in Verhandlungen und sorgt für klare Verantwortlichkeiten.

3. Überblick über lokale Gesetze

Der österreichische Rechtsrahmen für Private Equity basiert auf mehreren Kernvorschriften. Das InvFG 2011 regelt die Führung, Vermarktung und Aufsicht von Investmentfonds und deren Manager. Das Aktiengesetz sowie das Unternehmensgesetzbuch legen Grundsätze zu Governance, Haftung und Anteilseignerschaften fest. Zusätzlich prägen das Kapitalmarktrecht und das Zivilprozessrecht den Handel und Rechtsstreitigkeiten rund um PE-Transaktionen.

Aktuelle Trends zeigen eine verstärkte Harmonisierung mit EU-Vorgaben, mehr Transparenzpflichten und strengere Anforderungen an Fondsmanager. Die Umsetzung der AIFMD bleibt ein zentraler Bestandteil der österreichischen Aufsicht. Für grenzüberschreitende Deals ist auch die Rechtsordnung anderer EU-Mitgliedstaaten relevant.

Wichtige Gesetze, die regelmäßig im PE-Kontext herangezogen werden, sind InvFG 2011, Aktiengesetz (AktG) und Unternehmensgesetzbuch (UGB). In der Praxis spielen auch das Kapitalmarktgesetz (KMG) und Zivilprozessordnung (ZPO) eine Rolle bei Ausschüttungen, Berichterstattung und Rechtsstreitigkeiten. Beachten Sie, dass spezifische Regelungen je nach Struktur variieren können.

Inkrafttreten und Änderungen - InvFG 2011 wurde eingeführt, um EU-Vorgaben umzusetzen. Seither gab es mehrere Novellen, um Anpassungen an EU-Vorgaben, Aufsichtspflichten und Transparenzanforderungen zu integrieren. Halten Sie regelmäßige Aktualisierungen der Gesetzestexte für PE-Dienstleister und Fondsmanager für notwendig.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist Private Equity in Österreich und wie unterscheidet es sich von Venture Capital?

Private Equity bezeichnet aktive Beteiligung an etablierten Unternehmen mit Ziel der Wertsteigerung durch operative Verbesserung. Venture Capital konzentriert sich typischerweise auf frühere Phasen junger Unternehmen. In Österreich erfolgt PE meist über Fondsstrukturen mit SPVs; VC-Finanzierung liegt häufiger in jüngeren Startups.

Wie starte ich rechtssicher einen Private Equity-Fonds in Österreich?

Beginnen Sie mit der Wahl der passenden Fondsstruktur, prüfen Sie InvFG 2011 und die AIFMD-Umsetzung. Arbeiten Sie eng mit einem Rechtsberater, einem Steuerexperten und einem Kapitalmarktspezialisten zusammen. Dokumentieren Sie Governance, Reporting und Risikomanagement frühzeitig.

Was kostet die Gründung und der Betrieb eines PE-Fonds in Österreich?

Gründungskosten umfassen Rechts- und Steuerberatung, etwaige Notar- und Eintragungskosten. Laufende Kosten setzen sich aus Management Fees, Verwaltungsgebühren und Berichtsanforderungen zusammen. Typische Management-Gebühren liegen je nach Fondsstruktur zwischen 1,5 und 2,5 Prozent p.a.; Carried Interest ist individuell verhandelbar.

Wie lange dauert typischerweise die Due Diligence bei einer Zielgesellschaft?

Eine fokussierte Due Diligence dauert in der Praxis ca. 4 bis 8 Wochen, je nach Komplexität der Zielgesellschaft. Für grenzüberschreitende Transaktionen kann die Prüfung länger ausfallen. Eine enge Abstimmung mit Rechts- und Steuerberatern beschleunigt den Prozess.

Welche Rolle spielt ein Rechtsberater bei einer Übernahme in Österreich?

Der Rechtsberater prüft Kaufverträge, Kartell- und Compliance-Aspekte und die Finanzierung. Er klärt Haftungs- und Gewährleistungsrisiken und sorgt für klare vertragliche Regelungen. Zudem unterstützt er bei regulatorischen Anforderungen und bei Verhandlungsstrategien.

Welche Rechtsformen kommen für Investment-Fonds in Österreich infrage?

Typische Strukturen sind Fonds, SPVs, oft als KG oder GmbH organisiert. InvFG 2011 regelt Fondsstrukturen und deren Vertrieb. Je Zielsetzung kann eine Mischung aus SPVs, Management-Gesellschaften und Holding-Strukturen sinnvoll sein.

Was ist der Unterschied zwischen Fondsstrukturen nach InvFG und SPV-Modellen?

InvFG regelt Fonds-Geschäftsmodelle, Vertrieb und Aufsicht. SPV-Modelle dienen der Zielgesellschaften-spezifischen Durchführung von Transaktionen. Eine Kombination beider Strukturen ist in komplexen Deals verbreitet und erfordert klare Governance.

Brauche ich als Investor eine Zulassung oder Registrierung für PE-Investitionen in Österreich?

Investoren benötigen in der Regel keine individuelle Zulassung, jedoch gelten Vertriebsvorschriften, insbesondere für die Vermarktung an professionelle Anleger. Fondsmanager müssen sich an Aufsichtsvorschriften halten und oft eine Registrierung oder Zulassung nach dem InvFG bzw. AIFMD sicherstellen. Eine frühzeitige Abstimmung mit der FMA reduziert Compliance-Risiken.

Welche Pflichten bestehen beim Reporting nach AIFMD in Österreich?

PE-Fonds müssen Transparenz- und Berichtsanforderungen gemäß AIFMD erfüllen. Dazu gehören regelmäßige Berichte an Anleger, Risikomanagement-Dokumentation und Offenlegungspflichten. Die FMA überwacht die Einhaltung dieser Anforderungen.

Wie verhandle ich eine Earn-Out-Vereinbarung im österreichischen Kontext?

Earn-Out-Vereinbarungen sollten klare Berechnungsgrundlagen, Zeithorizonte und Mechanismen zur Konfliktlösung enthalten. Legen Sie Gewährleistungs- und Schutzvorkehrungen bei fehlerhaften Finanzausweisen fest. Klären Sie steuerliche Folgen für Käufer und Verkäufer.

Wann greift das österreichische InvFG 2011 und welche Auswirkungen hat es auf Vermögensverwaltungen?

InvFG 2011 gilt für in Österreich verwaltete Investmentfonds und deren Vertrieb. Es regelt Zulassungen, Aufsichtspflichten, Berichte und Transparenz. Für Vermögensverwaltungen bedeutet dies strenge Governance, Offenlegung und Compliance-Anforderungen.

Welche Gerichtsstände gelten typischerweise für PE-Streitigkeiten in Österreich?

In Österreich fallen Rechtsstreitigkeiten im PE-Bereich in der Zivilgerichtsbarkeit. Handels- und Gesellschaftsrechtsstreitigkeiten werden oft vor Handelsgerichten oder Landgerichten verhandelt. Die ZPO regelt Verfahrensabläufe, Beweisanträge und Rechtsmittel.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • World Bank - worldbank.org: Offizielle globale Entwicklungsorganisation. Funktion: bietet Finanzdaten, Analysen und Berichte zu Finanzmärkten und Investitionen, einschließlich Private Equity-Themen.
  • OECD - oecd.org: Offizielle Organisation mit Richtlinien zu Unternehmensführung, Finanzmärkten und Investitionen. Liefert Benchmark-Daten und Best-Practice-Empfehlungen für PE.
  • International Bar Association (IBA) - ibanet.org: Internationale Rechtsorganisation mit Leitlinien und Standards für Transaktionen, einschließlich Private Equity-Verträge und Governance.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Zielsetzung und Fondsstruktur klar in einem kurzen Leitdokument (1-2 Wochen).
  2. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Rechtsberater mit Spezialisierung auf InvFG, AIFMD und M&A (1 Woche).
  3. Kontaktieren Sie 3-4 Anwaltskanzleien, bitten Sie um unverbindliche Angebotsunterlagen und Referenzen (2-3 Wochen).
  4. Verlangen Sie eine detaillierte Kostenübersicht (Stundensätze, Pauschalen, Erfolgsbeteiligung) und klären Sie Abrechnungsmodalitäten (1 Woche).
  5. Führen Sie erste Gespräch mit den Kandidaten über Ihre Deals, typische Risiken und Compliance-Vorgaben (1-2 Wochen).
  6. Vergleichen Sie Angebote und treffen Sie eine vorläufige Auswahl basierend auf Erfahrung, Kosten und Verfügbarkeit (1-2 Wochen).
  7. Beauftragen Sie den passenden Rechtsberater formell und starten Sie mit der Vertragsprüfung und dem Governance-Setup (unverzüglich nach der Entscheidung).

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