Beste Private Equity Anwälte in Österreich

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Dr. Simon Burger
Wien, Österreich

Gegründet 2016
10 Personen im Team
German
English
French
Spanish
Gesellschafts- und Handelsrecht Private Equity Verwaltung +12 weitere
Wir beraten und vertreten Privatpersonen, Investoren und Unternehmen in allen Bereichen des Zivil-, Handels-, Immobilien-, Erb- und Verwaltungsrechts. Mit Sitz in Salzburg und in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte (Salzburg & Wien) unterstütze ich meine...
Vogl Lawfirm
Feldkirch, Österreich

Gegründet 1990
50 Personen im Team
German
English
Dr. Hans-Jörg Vogl gründete Vogl am 01.01.1990.Unsere Kanzlei verfügt über elf juristische Mitarbeiter in Österreich und im Ausland sowie über weitere zehn Festangestellte. Jeder Mitarbeiter arbeitet in einem Fachgebiet, verfügt aber auch über entsprechende juristische Expertise.Unsere...

Gegründet 2007
50 Personen im Team
German
English
Dr. Johannes Oehlboeck LL.M2008: Abschluss als Doctor iuris, PhD (mit Auszeichnung)2008: Europäischer Marken- und Geschmacksmustervertreter2007: Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte, Mitglied der österreichischen Rechtsanwaltskammer.2000 bis 2001: Postgradualer Diploma-Lehrgang im IT-Recht...

11 Personen im Team
English
AHB Rechtsanwälte is a Leoben based law practice led by Dr. Michael Augustin, Mag. Peter Haslinger and Mag. Thomas Böchzelt. With more than 30 years of activity in the region, the firm provides rigorous legal representation for individuals and businesses across a broad spectrum of Austrian law....
GOLDA-ZENZ RECHTSANWÄLTE GmbH
Mondsee, Österreich

Gegründet 2024
6 Personen im Team
English
Die GOLDA-ZENZ RECHTSANWÄLTE GmbH vereint langjährige regionale Erfahrung mit einem kompakten, spezialisierten Team mit Sitz in Mondsee, Oberösterreich. Die Kanzlei wird von Dr. jur. Rafaela Golda-Zajc, die seit 1988 in Mondsee tätig ist, gemeinsam mit Mag. jur. Bernhard Zenz geleitet; die...
Rechtsanwalt Mag. Hans-Peter Pflügl
Herzogenburg, Österreich

Gegründet 1995
9 Personen im Team
English
Mag. Hans-Peter Pflügl führt eine klientenorientierte Anwaltskanzlei in Herzogenburg, Österreich. Seit 1995 leitet er seine eigene Kanzlei, zunächst in Horn und seit 2001 in Herzogenburg, und hat sich einen Ruf für praxisnahe und präzise Rechtsberatung erworben. Die Kanzlei betreut...
Linz, Österreich

Gegründet 2000
English
Mag. Wolfgang Kempf ist eine Linzer Kanzlei, die 2000 gegründet wurde und sich auf Zivilrecht für Privatpersonen und Unternehmen konzentriert, einschließlich allgemeiner zivilrechtlicher Angelegenheiten, Insolvenz und Restrukturierungen sowie Immobilienthemen. Die Kanzlei bearbeitet ein breites...

Gegründet 2024
9 Personen im Team
English
Rechtsanwälte Mitterbauer Schwarzmayr-Lindinger OG is a boutique Austrian law firm based in Ried im Innkreis, Oberösterreich, offering practical and targeted legal solutions to individuals and businesses. The firm concentrates on a carefully selected set of core disciplines to provide precise...
Haas, Rechtsanwalt Anwalt Leonding
Leonding, Österreich

Gegründet 2023
English
Die Haas Anwaltsgesellschaft mbH ist von Leonding mit einer Sprechstelle in Traun aus tätig und bietet eine fokussierte Praxis in den Bereichen Zivil-, Straf-, Gesellschafts- und Verwaltungsrecht. Die Kanzlei wird von MMMMag. Dr. Konstantin Haas und Mag. Johannes Degenhart geleitet, die ihren...
Dr. Stefan Nenning
Steyr, Österreich

Gegründet 2006
5 Personen im Team
English
Nenning & Tockner Rechtsanwälte mit Sitz in Steyr, Oberösterreich, bietet integrierte Rechtsberatung für Unternehmen und Privatpersonen. Unter der Leitung von Dr. Stefan Nenning und Mag. Jörg Tockner konzentriert sich die Kanzlei auf Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, rechtliche...
BEKANNT AUS

1. Über Private Equity-Recht in Österreich

Private Equity-Recht in Österreich regelt die Struktur von Beteiligungsfonds, die Bildung von Special Purpose Vehicles und die rechtliche Abwicklung von Unternehmensübernahmen. Der zentrale Rechtsrahmen ist das Investmentfondsgesetz 2011 (InvFG 2011) in Verbindung mit der Umsetzung der EU-Vorgaben durch die AIFMD. Daneben beeinflussen das Aktiengesetz und das Unternehmensgesetzbuch die Governance von Zielgesellschaften sowie die Kapitalmarktregeln.

„Private Equity-Finanzierung kann die Produktivität erhöhen, wenn Kapital, Governance und operative Expertise kombiniert werden.“
Quelle: OECD, https://www.oecd.org/
„Private equity markets play a crucial role in allocating capital to productive investments.“
Quelle: World Bank, https://www.worldbank.org/

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Bei der Strukturierung eines Fonds ist eine spezialisierte Rechtsberatung unverzichtbar. Ein Rechtsberater hilft, die passende Rechtsform zu wählen, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Haftungsrisiken zu begrenzen. Ohne qualifizierte Beratung können steuerliche Ungereimtheiten, Verstoß gegen Aufsichtspflichten oder fehlerhafte Vertragswerke entstehen.

  • Prüfung der Fondsstruktur (InvFG 2011) und der EU-AIFMD- Anforderungen für Vertrieb und Verwaltung.
  • Vertragsgestaltung von Kaufverträgen, Earn-Out-Klauseln und Management-Vereinbarungen.
  • Entwurf und Prüfung von Limited Partnership Agreements, SPV-Verträgen sowie Gesellschaftervereinbarungen.
  • Koordination mit Aufsichtsbehörden, insbesondere der Finanzmarktaufsicht (FMA) bei Zulassung und Registrierung.
  • Steuerliche Optimierung der Fondsstruktur im österreichischen Kontext und grenzüberschreitende Steuerfragen.

Konkrete Praxisbeispiele zeigen häufig Konflikte um Transparenz, Offenlegungspflichten und vertragliche Rating-Erwartungen. In solchen Fällen ersetzt eine frühzeitige Rechtsberatung teure Nachbesserungen und Rechtsstreitigkeiten. Ein erfahrener Berater minimiert Verzögerungen in Verhandlungen und sorgt für klare Verantwortlichkeiten.

3. Überblick über lokale Gesetze

Der österreichische Rechtsrahmen für Private Equity basiert auf mehreren Kernvorschriften. Das InvFG 2011 regelt die Führung, Vermarktung und Aufsicht von Investmentfonds und deren Manager. Das Aktiengesetz sowie das Unternehmensgesetzbuch legen Grundsätze zu Governance, Haftung und Anteilseignerschaften fest. Zusätzlich prägen das Kapitalmarktrecht und das Zivilprozessrecht den Handel und Rechtsstreitigkeiten rund um PE-Transaktionen.

Aktuelle Trends zeigen eine verstärkte Harmonisierung mit EU-Vorgaben, mehr Transparenzpflichten und strengere Anforderungen an Fondsmanager. Die Umsetzung der AIFMD bleibt ein zentraler Bestandteil der österreichischen Aufsicht. Für grenzüberschreitende Deals ist auch die Rechtsordnung anderer EU-Mitgliedstaaten relevant.

Wichtige Gesetze, die regelmäßig im PE-Kontext herangezogen werden, sind InvFG 2011, Aktiengesetz (AktG) und Unternehmensgesetzbuch (UGB). In der Praxis spielen auch das Kapitalmarktgesetz (KMG) und Zivilprozessordnung (ZPO) eine Rolle bei Ausschüttungen, Berichterstattung und Rechtsstreitigkeiten. Beachten Sie, dass spezifische Regelungen je nach Struktur variieren können.

Inkrafttreten und Änderungen - InvFG 2011 wurde eingeführt, um EU-Vorgaben umzusetzen. Seither gab es mehrere Novellen, um Anpassungen an EU-Vorgaben, Aufsichtspflichten und Transparenzanforderungen zu integrieren. Halten Sie regelmäßige Aktualisierungen der Gesetzestexte für PE-Dienstleister und Fondsmanager für notwendig.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist Private Equity in Österreich und wie unterscheidet es sich von Venture Capital?

Private Equity bezeichnet aktive Beteiligung an etablierten Unternehmen mit Ziel der Wertsteigerung durch operative Verbesserung. Venture Capital konzentriert sich typischerweise auf frühere Phasen junger Unternehmen. In Österreich erfolgt PE meist über Fondsstrukturen mit SPVs; VC-Finanzierung liegt häufiger in jüngeren Startups.

Wie starte ich rechtssicher einen Private Equity-Fonds in Österreich?

Beginnen Sie mit der Wahl der passenden Fondsstruktur, prüfen Sie InvFG 2011 und die AIFMD-Umsetzung. Arbeiten Sie eng mit einem Rechtsberater, einem Steuerexperten und einem Kapitalmarktspezialisten zusammen. Dokumentieren Sie Governance, Reporting und Risikomanagement frühzeitig.

Was kostet die Gründung und der Betrieb eines PE-Fonds in Österreich?

Gründungskosten umfassen Rechts- und Steuerberatung, etwaige Notar- und Eintragungskosten. Laufende Kosten setzen sich aus Management Fees, Verwaltungsgebühren und Berichtsanforderungen zusammen. Typische Management-Gebühren liegen je nach Fondsstruktur zwischen 1,5 und 2,5 Prozent p.a.; Carried Interest ist individuell verhandelbar.

Wie lange dauert typischerweise die Due Diligence bei einer Zielgesellschaft?

Eine fokussierte Due Diligence dauert in der Praxis ca. 4 bis 8 Wochen, je nach Komplexität der Zielgesellschaft. Für grenzüberschreitende Transaktionen kann die Prüfung länger ausfallen. Eine enge Abstimmung mit Rechts- und Steuerberatern beschleunigt den Prozess.

Welche Rolle spielt ein Rechtsberater bei einer Übernahme in Österreich?

Der Rechtsberater prüft Kaufverträge, Kartell- und Compliance-Aspekte und die Finanzierung. Er klärt Haftungs- und Gewährleistungsrisiken und sorgt für klare vertragliche Regelungen. Zudem unterstützt er bei regulatorischen Anforderungen und bei Verhandlungsstrategien.

Welche Rechtsformen kommen für Investment-Fonds in Österreich infrage?

Typische Strukturen sind Fonds, SPVs, oft als KG oder GmbH organisiert. InvFG 2011 regelt Fondsstrukturen und deren Vertrieb. Je Zielsetzung kann eine Mischung aus SPVs, Management-Gesellschaften und Holding-Strukturen sinnvoll sein.

Was ist der Unterschied zwischen Fondsstrukturen nach InvFG und SPV-Modellen?

InvFG regelt Fonds-Geschäftsmodelle, Vertrieb und Aufsicht. SPV-Modelle dienen der Zielgesellschaften-spezifischen Durchführung von Transaktionen. Eine Kombination beider Strukturen ist in komplexen Deals verbreitet und erfordert klare Governance.

Brauche ich als Investor eine Zulassung oder Registrierung für PE-Investitionen in Österreich?

Investoren benötigen in der Regel keine individuelle Zulassung, jedoch gelten Vertriebsvorschriften, insbesondere für die Vermarktung an professionelle Anleger. Fondsmanager müssen sich an Aufsichtsvorschriften halten und oft eine Registrierung oder Zulassung nach dem InvFG bzw. AIFMD sicherstellen. Eine frühzeitige Abstimmung mit der FMA reduziert Compliance-Risiken.

Welche Pflichten bestehen beim Reporting nach AIFMD in Österreich?

PE-Fonds müssen Transparenz- und Berichtsanforderungen gemäß AIFMD erfüllen. Dazu gehören regelmäßige Berichte an Anleger, Risikomanagement-Dokumentation und Offenlegungspflichten. Die FMA überwacht die Einhaltung dieser Anforderungen.

Wie verhandle ich eine Earn-Out-Vereinbarung im österreichischen Kontext?

Earn-Out-Vereinbarungen sollten klare Berechnungsgrundlagen, Zeithorizonte und Mechanismen zur Konfliktlösung enthalten. Legen Sie Gewährleistungs- und Schutzvorkehrungen bei fehlerhaften Finanzausweisen fest. Klären Sie steuerliche Folgen für Käufer und Verkäufer.

Wann greift das österreichische InvFG 2011 und welche Auswirkungen hat es auf Vermögensverwaltungen?

InvFG 2011 gilt für in Österreich verwaltete Investmentfonds und deren Vertrieb. Es regelt Zulassungen, Aufsichtspflichten, Berichte und Transparenz. Für Vermögensverwaltungen bedeutet dies strenge Governance, Offenlegung und Compliance-Anforderungen.

Welche Gerichtsstände gelten typischerweise für PE-Streitigkeiten in Österreich?

In Österreich fallen Rechtsstreitigkeiten im PE-Bereich in der Zivilgerichtsbarkeit. Handels- und Gesellschaftsrechtsstreitigkeiten werden oft vor Handelsgerichten oder Landgerichten verhandelt. Die ZPO regelt Verfahrensabläufe, Beweisanträge und Rechtsmittel.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • World Bank - worldbank.org: Offizielle globale Entwicklungsorganisation. Funktion: bietet Finanzdaten, Analysen und Berichte zu Finanzmärkten und Investitionen, einschließlich Private Equity-Themen.
  • OECD - oecd.org: Offizielle Organisation mit Richtlinien zu Unternehmensführung, Finanzmärkten und Investitionen. Liefert Benchmark-Daten und Best-Practice-Empfehlungen für PE.
  • International Bar Association (IBA) - ibanet.org: Internationale Rechtsorganisation mit Leitlinien und Standards für Transaktionen, einschließlich Private Equity-Verträge und Governance.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Zielsetzung und Fondsstruktur klar in einem kurzen Leitdokument (1-2 Wochen).
  2. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Rechtsberater mit Spezialisierung auf InvFG, AIFMD und M&A (1 Woche).
  3. Kontaktieren Sie 3-4 Anwaltskanzleien, bitten Sie um unverbindliche Angebotsunterlagen und Referenzen (2-3 Wochen).
  4. Verlangen Sie eine detaillierte Kostenübersicht (Stundensätze, Pauschalen, Erfolgsbeteiligung) und klären Sie Abrechnungsmodalitäten (1 Woche).
  5. Führen Sie erste Gespräch mit den Kandidaten über Ihre Deals, typische Risiken und Compliance-Vorgaben (1-2 Wochen).
  6. Vergleichen Sie Angebote und treffen Sie eine vorläufige Auswahl basierend auf Erfahrung, Kosten und Verfügbarkeit (1-2 Wochen).
  7. Beauftragen Sie den passenden Rechtsberater formell und starten Sie mit der Vertragsprüfung und dem Governance-Setup (unverzüglich nach der Entscheidung).

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