Beste Nachlassverfahren Anwälte in Schweiz

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5 Personen im Team
English
Jost & Partners is a Swiss law firm known for its cross-border corporate and commercial capabilities, guided by a four-generation family legacy. The firm assists international clients with Swiss entity formation, corporate structuring, and cross-border transactions, combining deep Swiss law...
Zürich, Schweiz

Gegründet 2020
English
Diego Quinter ist ein im Kanton Graubünden ansässiger lic. iur. Rechtsanwalt und leitet die Quinter Rechtsanwälte AG, eine Boutique-Kanzlei mit Schwerpunkt auf Immobilien-, Vertrags- und Nachlassangelegenheiten. Die Kanzlei bietet präzise Beratung zu Bau- und Entwicklungsprojekten,...
Bruppacher Anderes KlG
Zollikon, Schweiz

Gegründet 1993
English
Bruppacher Anderes KlG is a boutique Swiss law firm focused on corporate and commercial matters. The firm advises Swiss and international enterprises, entrepreneurs and families on corporate governance, contract and trade law, mergers and acquisitions, distribution law, franchising and cross-border...
Notariat Dr. Reto Erdin
Wohlen, Schweiz

Gegründet 2025
English
Notariat Dr. Reto Erdin ist eine schweizerische Notariats- und Rechtsberatungsstelle mit Büros in Wohlen und Wildegg im Kanton Aargau. Die Kanzlei bietet öffentliche notarielle Dienstleistungen an, einschließlich Immobilien- und Gesellschaftsdokumentation, sowie Privatkundendienstleistungen für...

3 Personen im Team
English
Anwaltskanzlei Wittibschlager ist eine Zürcher Kanzlei, die spezialisierte juristische Dienstleistungen für Privatpersonen und Unternehmen in der gesamten Schweiz sowie für grenzüberschreitende Angelegenheiten mit Deutschland und der Tschechischen Republik erbringt. Die Kanzlei konzentriert...
Studer Zahner
Kreuzlingen, Schweiz

Gegründet 2001
10 Personen im Team
German
English
WER WIR SIND. - WAS WIR TUN. - WIE WIR ARBEITEN.Gegründet: 2001Anzahl der Mitarbeitenden: 7Standorte: 3Bearbeitete Fälle (Stand August 2023): 3695, zuzüglich über 1800 KurzberatungenWas wir tun: Wir bieten bestmögliche Unterstützung für Menschen in herausfordernden rechtlichen...
Anwaltskanzlei Imhof
Affoltern am Albis, Schweiz

Gegründet 2009
1 Person im Team
English
Die Anwaltskanzlei Imhof ist eine Schweizer Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Affoltern am Albis, die Privatpersonen und Unternehmen in einer Vielzahl von Angelegenheiten vertritt. Die Kanzlei konzentriert sich auf Familienrecht, Arbeits- und Beschäftigungsfragen, Immobilienangelegenheiten,...

English
Brunner Hunziker Rechtsanwälte ist eine Schweizer Anwaltskanzlei mit Sitz in Wohlen, die spezialisierte Dienstleistungen im Familienrecht, in der Nachlassplanung und in der Streitbeilegung anbietet. Die Kanzlei verbindet präzise rechtliche Analyse mit praxisnahen Lösungen und transparenter...
Prof. Dr. Schweighauser Jonas
Binningen, Schweiz

8 Personen im Team
English
Lamolex Advokatur is a Swiss law firm based in Binningen near Basel. The firm unites diverse legal specialities under one roof to provide comprehensive, interdisciplinary guidance and represents clients before courts and authorities. With more than three decades of operation, Lamolex emphasizes...
Liatowitsch & Partner
Basel, Schweiz

17 Personen im Team
English
Mit Sitz in Basel ist Liatowitsch & Partner eine regional tätige Advokatur und Notariat mittlerer Größe, die sowohl Privatpersonen als auch kleine und mittelständische Unternehmen berät, einschließlich internationaler Mandanten mit grenzüberschreitenden Anliegen. Die Kanzlei verfolgt einen...
BEKANNT AUS

1. Über Nachlassverfahren-Recht in Schweiz

Nachlassverfahren regeln die Abwicklung des Vermögens eines Verstorbenen sowie die Zuteilung an die Erben. In der Schweiz erfolgt dies vor kantonalen Gerichten nach dem Zivilgesetzbuch und den dazugehörigen Verfahrensregeln. Die Praxis zeigt, dass klare Inventare, rechtzeitige Gläubigerbenachrichtigungen und frühzeitige Klärung von Schulden und Pflichtteilen entscheidend sind.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Szenario: Komplexer Nachlass mit internationalen Vermögenswerten - Wenn der Erblasser Vermögen im Ausland hinterlässt oder ausländische Erben beteiligt sind, empfiehlt sich Rechtsbeistand. Ein Anwalt klärt das anwendbare Recht nach dem Internationalen Privatrecht (IPRG) und koordiniert grenzüberschreitende Fragen. Ohne Spezialwissen drohen Verzögerungen und fehlerhafte Rechtsfolgen.

Szenario: Unklare Pflichtteilsansprüche - Bei uneinheitlicher Verteilung oder Pflichtteilsansprüchen von Ehegatten, Kindern oder Eltern hilft ein Rechtsbeistand, die Ansprüche korrekt zu berechnen und zu verteidigen. Ein Anwalt vermeidet übersehene Fristen und unvollständige Anträge. Zudem unterstützt er bei Verhandlungen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Szenario: Formmängel bei Testamenten oder Erbverträgen - Ein fehlerhaft formuliertes Testament oder ein nicht beurkundeter Erbvertrag kann ganze Teile des Nachlasses retten oder verfallen lassen. Rechtsberater prüfen Form, Inhalt und Rechtsfolgen, reichen Korrekturen nach kantonalem Recht ein und schützen vor Anfechtungsklagen. So reduziert sich das Risiko nachträglicher Anfechtungen.

Szenario: Gläubiger- und Schuldenfragen - Die ordnungsgemäße Gläubigerbenachrichtigung, Inventaraufnahmen und Verteilungspläne erfordern Fachwissen. Ein Anwalt sorgt für eine vollständige Schuldenbereinigung und verhindert persönliche Haftung durch unsachgemäße Verteilung. Er koordiniert zudem möglichen Nachlassstreit mit Gläubigern.

Szenario: Grenzfälle bei Konkursen oder Mehrfacherbschaft - Wenn mehrere Erbengemeinschaften bestehen oder Nachlasswerte knapp sind, braucht es juristische Struktur, um Miteigentumsanteile korrekt zu regeln. Ein Rechtsbeistand klärt Pflichtteilberechnungen, Erbverträge und eventuelle Teilungsvergleiche. So lassen sich langwierige Streitigkeiten vermeiden.

Szenario: Notarielle Abwicklung oder notarieller Nachweis - In vielen Kantonen spielt der Notar eine zentrale Rolle bei der Beurkundung von Verträgen oder Testamenten. Ein Anwalt koordiniert mit dem Notar, prüft Entwürfe und sorgt für rechtssichere Unterlagen. So stehen Rechtsfragen schon vor Beginn des Verfahrens fest.

3. Überblick über lokale Gesetze

Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB) - Erbrecht - Das ZGB regelt die gesetzliche Erbfolge, Erbverträge, Testamente und Pflichtteile. Die relevanten Bestimmungen liegen in den Abschnitten über das Erbrecht, insbesondere Art. 457 ff. Der konkrete Erbteil hängt von Verwandtschaftsverhältnissen und erbrechtlichen Zugehörigkeiten ab. Hinweis: Der ZGB bestimmt die Rechtsfolgen der Erbengemeinschaft und die Voraussetzungen für letztwillige Verfügungen.

«Das Erbrecht in der Schweiz folgt dem Zivilgesetzbuch und sichert Erben gewisse Ansprüche, darunter Pflichtteile, soweit gesetzlich vorgesehen.»

Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) - Verfahren vor Kantonsgerichten - Die ZPO regelt das gerichtliche Nachlassverfahren, Inventarserstellung, Gläubigeraufruf und Verteilungsverfahren. Sie trat am 1. Januar 2011 in Kraft. Die Regelungen unterscheiden sich nach Kanton, daher lohnt sich eine lokale Beratung.

«In grenzüberschreitenden Nachlässen gilt das Internationale Privatrecht; die Anwendbarkeit richtet sich nach dem IPRG.»

Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht (IPRG) - Regelt das anwendbare Recht bei grenzüberschreitenden Nachlässen und bestimmt, welches Recht auf Erbschaft Anwendung findet, wenn Vermögen oder Erben im Ausland liegen. Das Gesetz hilft bei der Bestimmung von Gerichtsstand und Rechtswahl in internen Fällen. Beispiele: Vermögenswerte im Ausland, ausländische Erben.

Kantonale Notariatsgesetze bzw. Notariatsordnungen - In vielen Kantonen übernehmen Notare die Beurkundung von Testamenten, Erbverträgen und Nachlassverträgen. Die konkrete Rolle des Notars variiert je nach Kanton, daher ist eine Abstimmung mit dem zuständigen Notariat sinnvoll.

Gerichtliche Zuständigkeiten im Nachlass fallen in der Schweiz typischerweise unter das Zivilgericht des Kantons, in dem der Erblasser zuletzt gemeldet war oder der Nachlass eröffnet werden soll. Die konkrete Praxis kann von Kanton zu Kanton abweichen und beeinflusst Fristen, Einspruchsmöglichkeiten und Verfahrensschritte.

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Erbschaft und Nachlassverzeichnis?

Die Erbschaft umfasst das gesamte Vermögen des Verstorbenen und seine Rechtsfolgen. Das Nachlassverzeichnis listet alle Aktiva und Passiva des Nachlasses auf. Ein vollständiges Verzeichnis erleichtert Gläubigeraufrufe und die Verteilung an die Erben. In vielen Kantonen ist die Erstellung des Inventars ein zentraler erster Schritt im Nachlassverfahren.

Wie beantrage ich das Nachlassverfahren beim zuständigen Gericht?

Sie müssen beim zuständigen Nachlassgericht ein Gesuch einreichen, meist über das Zivilgericht des Kantons. Das Gesuch beinhaltet Erbenangaben, Todesdatum, Testament oder Erbvertrag sowie Vermögens- und Schuldverzeichnisse. Ein offizielles Formular kann oft online bezogen werden, ergänzt durch Belege.

Welche Kosten fallen typischerweise im Nachlassverfahren an?

Kosten setzen sich aus Gerichtsgebühren, Anwalts- oder Notarhonoraren, sowie Auslagen zusammen. Die Größenordnung hängt vom Nachlasswert, der Komplexität und der Anzahl der Beteiligten ab. Oft fallen mehrere hundert bis mehrere tausend Franken an.

Wie lange dauert ein typisches Nachlassverfahren in der Schweiz?

Je nach Komplexität dauert der Prozess von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Einfache Nachlässe mit klarem Vermögen können 6-12 Monate erreichen, komplexe Nachlässe mit internationalen Aspekten länger. Verzögerungen entstehen häufig durch Rechtsstreitigkeiten oder unklare Vermögenswerte.

Sollte ich immer einen Anwalt einschalten?

Bei standardisierten Nachlässen ohne Konflikte kann ein Notar oder ein Rechtsberater ausreichend sein. Bei Pflichtteilsklagen, grenzüberschreitenden Fällen oder internationalen Vermögenswerten ist fachkundige Unterstützung sinnvoll. Ein Anwalt schützt vor Wehrlagen, Verzugslasten und Fehlern im Gesuchsverfahren.

Brauche ich einen Notar für das Nachlassverfahren?

Nicht in allen Kantonen, aber oft bei der Beurkundung von Testamenten oder Erbverträgen. Notare helfen bei der rechtssicheren Formulierung, Amtshandlungen und der Erstellung von Beurkundungen. Die Rolle des Notars variiert kantonal.

Was ist der Pflichtteil und wer hat Anspruch darauf?

Der Pflichtteil sichert bestimmten gesetzliche Erben eine Mindestbeteiligung am Nachlass, auch wenn sie im Testament ausgeschlossen wurden. In der Schweiz hängt der Pflichtteil von der Familienkonstellation ab (Ehegatte, Kinder, Eltern). Ein Rechtsberater klärt konkrete Ansprüche im Einzelfall.

Wie funktionieren Testament und Erbvertrag?

Ein Testament ist eine letztwillige Verfügung, die Erbfolge regelt. Ein Erbvertrag bindet die Erben in vertraglicher Weise. Beide Formen müssen bestimmten Formvorschriften entsprechen, sonst sind sie unwirksam. Ein Rechtsbeistand prüft Form, Inhalt und Rechtsfolgen.

Wie beeinflussen internationale Vermögenswerte das Verfahren?

Internationale Vermögenswerte führen zu Fragen der Rechtswahl und Zuständigkeit nach dem IPRG. Hier kann die Gerichtswahl oder Anwendbarkeit fremden Rechts bedeutsam sein. Ein Fachanwalt klärt aktuelles Recht und koordiniert mit ausländischen Behörden.

Was passiert, wenn der Erblasser im Ausland wohnte?

Bei Auslandwohnsitz gelten oft unterschiedliche Rechtsordnungen und Gerichtsstände. Die Koordination zwischen schweizerischen Gerichten und ausländischen Behörden ist erforderlich. Ein Rechtsbeistand sorgt für eine konsistente Antragsführung.

Wie finde ich den passenden Anwalt für Nachlassverfahren?

Erst prüfen, ob ein Notar genügt oder ob ein spezialisiertes Erbrecht-Anwalt nötig ist. Fragen Sie nach Fachkompetenz im ZGB, ZPO und IP-RG. Holen Sie mindestens drei Kostenvoranschläge ein und prüfen Sie Referenzen aus vergleichbaren Fällen.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Bundesgericht (bger.ch) - Zentrale Entscheidungen zum Erbrecht und Nachlassverfahren; Informationen zur Rechtsanwendung und relevanten Verfahrensregeln. https://www.bger.ch
  • Bundesamt für Justiz (bj.admin.ch) - Informationen zu Notaren, testamentarischen Regelungen, und kantonalen Umsetzungen. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home.html
  • Federal Legal Database - Fedlex (fedlex.admin.ch) - Volltextsuche zu ZGB, ZPO und anderen Rechtsgrundlagen; verbindliche Rechtsquellen. https://www.fedlex.admin.ch
«Das Nachlassverfahren dient der ordnungsgemässen Feststellung der Rechtsnachfolge und der gerechten Vermögensverteilung.»
«Bei grenzüberschreitenden Nachlässen gilt das Internationale Privatrecht; die richtige Rechtswahl verhindert spätere Rechtsstreits.»

6. Nächste Schritte

  1. Schritt 1 - Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen (Personalausweis, Todesurkunde, Testament, Erbverträge, Konto- und Depotauszüge, Schuldenverzeichnis) - 1-2 Wochen.
  2. Schritt 2 - Prüfen Sie, ob es ein Testament oder einen Erbvertrag gibt und notieren Sie alle Kontaktpersonen (Erben, Gläubiger, Notar) - 1 Woche.
  3. Schritt 3 - Bestimmen Sie den zuständigen Kanton und das Nachlassgericht - 1-3 Tage nach Vorliegen der Informationen.
  4. Schritt 4 - Wenden Sie sich an einen Rechtsbeistand oder Notar, um eine Ersteinschätzung zu erhalten - 1-2 Wochen Terminvereinbarung.
  5. Schritt 5 - Erstellen Sie ein vorläufiges Inventar (Vermögen, Forderungen, Schulden) - 2-4 Wochen.
  6. Schritt 6 - Reichen Sie das Gesuch beim Nachlassgericht ein und legen Sie das Inventar bei - je nach Kantonsfristen 1-6 Wochen nach der Vorbereitung.
  7. Schritt 7 - Beginnen Sie mit der Abwicklung (Gläubigeraufruf, Verteilungsplan, eventuelle Teilung) und dokumentieren Sie alle Schritte - fortlaufend bis Abschluss.

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