Beste Technologietransaktionen Anwälte in Österreich

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Gegründet 1994
2 Personen im Team
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Rechtsanwaltskanzlei Dr. Berthold Garstenauer is a Salzburg based law firm with more than thirty years of experience in civil and business law. The firm concentrates on real estate matters, insurance, construction and corporate transactions, providing comprehensive support from contract drafting to...
Zissler Kittl Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2022
2 Personen im Team
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Zissler Kittl Rechtsanwälte ist eine junge und dynamische Kanzlei im Herzen der Grazer Innenstadt, Österreich. Die Kanzlei wurde im Mai 2022 von Mag. Andreas Zissler in der Grazer Innenstadt gegründet, nachdem er mehr als ein Jahrzehnt in renommierten Grazer Kanzleien tätig gewesen war. Im...

Gegründet 1999
50 Personen im Team
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CHG Czernich Rechtsanwälte, unter der Leitung von Mag. Clemens Handl, LL.M., ist eine in Österreich ansässige Wirtschaftskanzlei, die juristische Expertise mit einer ausgeprägten Technologieorientierung verbindet. Clemens Handl ist Rechtsanwalt und Partner, Leiter der Data & Technology...
Wolfgang Stenzel - Lawyer
Graz, Österreich

1 Person im Team
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Wolfgang Stenzel - Rechtsanwalt ist eine in Graz ansässige Kanzlei mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Digitalrecht und starker Ausrichtung auf Startups, Datenschutz sowie technologiegetriebene Fragestellungen. Die Praxis verbindet transaktionale Begleitung neuer und wachsender Unternehmen mit...
BEKANNT AUS

1. Über Technologietransaktionen-Recht in Österreich

Technologietransaktionen-Recht regelt Verträge rund um Software, Lizenzen, Cloud-Dienste und IP-Übertragungen. Es vereint Vertragsrecht, Datenschutz und geistiges Eigentum. Die wesentlichen Grundlagen bilden das ABGB, das UGB sowie das DSG 2018 in Verbindung mit der EU-DSGVO.

„Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist rechtmäßig, sofern eine Rechtsgrundlage vorliegt.“

Datenschutzportal der Bundesregierung - datenschutz.gv.at

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Szenario 1: Lizenzverträge für kommerzielle Software mit strengen SLA-Klauseln

Unternehmen verhandeln oft über Nutzungsumfänge, Haftung und Ausnahmen in SLA-Vereinbarungen. Ein spezialisiertes Rechtsbeistand kann Haftungsrisiken, Gewährleistung und Supportverpflichtungen klar definieren. Ohne klare Regelungen drohen unerwartete Kosten, Verzögerungen oder rechtliche Konflikte bei Leistungsstörungen.

Szenario 2: Datenverarbeitung durch Dritte (Auftragsverarbeitung)

Bei der Einführung von SaaS oder Cloud-Diensten muss ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegen. Ein Rechtsberater prüft Art und Umfang der Verarbeitung, Sicherheitsmaßnahmen und Datentransfers in Drittstaaten. Fehler hier führen oft zu Bußgeldern oder Reputationsverlust.

Szenario 3: Grenzüberschreitende Datenübermittlung

Internationale Cloud-Anbieter übertragen Daten häufig außerhalb der EU. Es bedarf rechtlich belastbarer Vereinbarungen und geeigneter Garantien gemäß GDPR. Ohne ausreichende Rechtsbasis drohen Straf- und Bußgeldrisiken sowie Unterbrechungen des Betriebes.

Szenario 4: IP-Übertragung oder Lizenzrechte bei Fusionen und Übernahmen

Bei M&A-Transaktionen müssen IP-Rechte genau identifiziert, bewertet und rechtssicher übertragen werden. Ein Anwalt prüft Verträge, IP-Portfolios und mögliche Nachlizenzierungsverpflichtungen. Fehler können spätere Rechtsstreitigkeiten und Werteinbußen verursachen.

Szenario 5: Open-Source-Software und Compliance

Open-Source-Komponenten müssen korrekt lizenziert und dokumentiert werden. Ein Rechtsbeistand hilft bei der Einhaltung von Copyleft- und Quellcode-Offenlegungsanforderungen. Ohne klare Policies drohen Compliance-Risiken und Regressforderungen.

3. Überblick über lokale Gesetze

Für Technologietransaktionen gilt in Österreich primär das allgemeine Vertragsrecht. Daneben spielen das Datenschutzrecht und das Urheberrecht eine zentrale Rolle. Die folgenden Normen sind besonders relevant für Technik-Deals:

  • Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) bildet die vertragliche Grundordnung. Es regelt Angebot, Annahme, Haftung und Gewährleistung in Technologietransaktionen. Die konkreten Vertragsinhalte richten sich nach den allgemeinen Grundsätzen des ABGB.
  • Unternehmensgesetzbuch (UGB) regelt Handels- und Vertragsbeziehungen zwischen Unternehmen. Es kommt bei B2B-Transaktionen, Wartungsverträgen und Lizenzvereinbarungen zum Tragen. Gewährleistungs- und Haftungsfragen sind hier zentral.
  • Datenschutzgesetz 2018 (DSG 2018) in Verbindung mit der EU-DSGVO regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten. Verantwortliche und Auftragsverarbeiter müssen Rechtsgrundlagen, Transparenz und Sicherheitsmaßnahmen sicherstellen. Auftragsverarbeitungsverträge und internationale Datenübermittlungen erfordern besondere Vereinbarungen.

DSG 2018 trat am 25. Mai 2018 in Kraft, parallel zur EU-DSGVO. Unternehmen müssen daher entsprechende Verträge und Sicherheitsmaßnahmen vorhalten. Die Einhaltung der Datenschutzgrundlagen ist regelmäßig Gegenstand von Audits und behördlichen Prüfungen.

„The processor shall not engage another processor without prior specific or general written authorization.“

European Data Protection Board (edpb.europa.eu)

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist Technologietransaktionen-Recht in Österreich?

Es umfasst Verträge rund um Software, Lizenzen, Cloud-Dienste und IP-Übertragungen. Kern ist die Abgrenzung von Rechten, Pflichten, Haftung und Datenschutz. Ein Rechtsberater hilft bei der Strukturierung und Prüfung der Verträge.

Wie finde ich den passenden Rechtsbeistand für Technologietransaktionen?

Beginnen Sie mit der Ausschreibung von Kriterien wie Branchenkenntnis, Erfahrung mit SaaS-Verträgen und Datenschutz. Prüfen Sie Referenzen und fragen Sie nach Musterverträgen. Eine Erstberatung klärt den Rahmen, Kosten und Vorgehen.

Wie viel kostet ein Technologietransaktionen-Anwalt in Österreich?

Beratungskosten variieren stark nach Komplexität und Region. Typische Stundensätze liegen zwischen 180 und 420 Euro. Klären Sie vorab die Receipt-Modelle, zum Beispiel Pauschalpreise für Vertragsprüfungen.

Wann brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Wenn ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, ist ein AV-Vertrag Pflicht. Er regelt Zweckbindung, Sicherheitsmaßnahmen und Fensterrichtlinien. Das Risiko von Bußgeldern bei fehlendem AV-Vertrag ist hoch.

Wie lange dauern Verhandlungen typischerweise in Österreich?

Vertragsverhandlungen für Technologietransaktionen dauern in der Praxis meist 2 bis 8 Wochen. Komplexe M&A-Deals können mehrere Monate beanspruchen. Eine frühzeitige Strukturierung und klare Zielsetzungen beschleunigen den Prozess.

Wo liegt der Gerichtsstand bei grenzüberschreitenden Tech-Deals?

Österreichische Gerichte sind zuständig, wenn der Vertrag österreichisches Recht vorsieht oder der Kunde dort ansässig ist. Häufig wird ein ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart. Internationale Schiedsverfahren können ebenfalls eine Alternative sein.

Warum ist IP-Übertragung bei Fusionen wichtig?

IP-Rechte bestimmen den Wert eines Tech-Assets. Eine klare Zuteilung von Rechten, Lizenzen und Pflichten verhindert spätere Konflikte. Rechtsberatung sorgt für rechtssichere Übergaben und Verteilungsregeln.

Sollte ich Open-Source-Software in Geschäftsmodellen nutzen?

Open-Source-Software kann Kosten senken, birgt aber Lizenz-Compliance-Risiken. Eine klare Policy und regelmäßige Audits schützen vor Überschreitungen von Copyleft-Bedingungen. Rechtsberatung hilft bei der richtigen Lizenzwahl.

Was ist der Unterschied zwischen Lizenzvertrag und Software-Kaufvertrag?

Ein Lizenzvertrag erlaubt Nutzung unter bestimmten Bedingungen und Einschränkungen; ein Kaufvertrag übertrifft Rechte am Erwerb der Software. In der Praxis sind viele Software-Verträge Mischformen mit Nutzungsrechten, Wartung und Updates.

Wie sicher sind Cloud-Verträge in Österreich?

Cloud-Verträge sollten klare Verantwortlichkeiten, Sicherheitsstandards (z. B. ISO 27001), Datenverarbeitungs- und Transferklauseln enthalten. Ein Rechtsberater prüft SLA, Verfügbarkeit und Haftung bei Ausfällen. Grenzüberschreitende Datenübermittlungen erfordern zusätzliche Garantien.

Kann ich Verträge auch auf Englisch abschließen?

In Österreich sind Verträge grundsätzlich auf Deutsch sinnvoll; englische Versionen können ergänzend verwendet werden. Bei Streitfällen zählt die in der rechtlich maßgeblichen Version vereinbarte Fassung. Beachten Sie die Rechtsfrage der Übersetzungskosten.

Muss ich eine elektronische Signatur verwenden?

Elektronische Signaturen sind in Österreich rechtlich anerkannt. Sie erleichtern Beweissicherung und Effizienz. Stellen Sie sicher, dass die Signatur qualifiziert oder zumindest verlässlich gemäß gesetzlicher Vorgaben ist.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • European Data Protection Board (EDPB) offizielle Stellungnahmen und Hinweise zur GDPR und deren Umsetzung. edpb.europa.eu
  • Datenschutzportal Österreich Informationen zu DSG 2018, Auftragsverarbeitung und Datenübermittlung. datenschutz.gv.at
  • Open-Source Compliance Richtlinien und rechtliche Hinweise zu Open-Source-Lizenzen. opensource.org

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie den konkreten Gegenstand der Transaktion und die gewünschten Ergebnisse (z. B. Lizenzumfang, Service Level, Datenschutzkriterien) - 1-2 Stunden.
  2. Erstellen Sie eine priorisierteCheckliste mit Risikofaktoren in Bezug auf Datenschutz, IP-Rechte und Haftung - 1 Stunde.
  3. Suchen Sie 2-3 spezialisierte Rechtsbeistände oder Kanzleien in Österreich (Fachbereich Technologietransaktionen) - 3-7 Tage.
  4. Führen Sie kurze Gespräche/Erstgespräche mit potenziellen Beratern, klären Sie Kostenrahmen und Vorgehensweise - 1-2 Wochen.
  5. Lassen Sie einen ersten Vertragsentwurf prüfen, fordern Sie konkrete Änderungs-vorschläge und eine klare Verantwortlichkeitsaufteilung - 1-3 Wochen.
  6. Integrieren Sie Feedback und erstellen Sie eine finale Fassung mit SLA, AV-Vertrag und IP-Übereignung - 1-2 Wochen.
  7. Schließen Sie die Vereinbarung formell ab, dokumentieren Sie alle Versionen und legen Sie einen Prozess für Änderungen fest - 1 Woche.

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Jedes Profil enthält eine Beschreibung der Tätigkeitsbereiche der Kanzlei, Kundenbewertungen, Teammitglieder und Partner, Gründungsjahr, gesprochene Sprachen, Standorte, Kontaktinformationen, Social-Media-Präsenz sowie veröffentlichte Artikel oder Ressourcen. Die meisten Kanzleien auf unserer Plattform sprechen Deutsch und haben Erfahrung in lokalen und internationalen Rechtsangelegenheiten.

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Haftungsausschluss:

Die Informationen auf dieser Seite dienen nur allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Obwohl wir uns bemühen, die Richtigkeit und Relevanz des Inhalts sicherzustellen, können sich rechtliche Informationen im Laufe der Zeit ändern, und die Auslegung des Gesetzes kann variieren. Sie sollten immer einen qualifizierten Rechtsexperten für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung konsultieren.

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