Beste Lohn- und Arbeitszeit Anwälte in Österreich
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1. Über Lohn- und Arbeitszeit-Recht in Österreich
In Österreich regeln Lohn- und Arbeitszeit-Gesetze die Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das Kernrecht ergibt sich aus dem Arbeitszeitgesetz AZG, dem Arbeitsverfassungsgesetz ArbVG und relevanten Kollektivverträgen. Diese Regeln schützen Arbeitszeit, Pausen, Ruhezeiten und Lohnansprüche.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten dokumentieren und Löhne korrekt auszahlen. Wenn Unklarheiten bestehen, kann eine Rechtsberatung helfen, konkrete Ansprüche durchzusetzen. Das Rechtsinformationssystem RIS dient als zentrale Quelle für exakte Gesetzestexte und Änderungen.
„Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt in der Regel 40 Stunden.“
„Die werktägliche Arbeitszeit beträgt in der Regel acht Stunden.“
Hinweis: Die konkreten Regelungen können je Branche über Kollektivverträge abweichen. Nutzen Sie offizielle Quellen wie RIS und Help.gv.at, um die aktuell gültigen Bestimmungen zu prüfen.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
In der Praxis treten spezifische Gründe auf, die eine Rechtsberatung sinnvoll machen. Die folgenden konkreten Szenarien kommen in Österreich häufig vor:
- Sie erhalten Lohnabrechnungen, in denen Zuschläge oder Überstunden fehlen oder falsch berechnet wurden.
- Ihr Arbeitgeber verweigert Zuschläge wie Nacht- oder Sonn- sowie Überstundenvergütungen.
- Es gibt Streit über Arbeitszeiten, Pausen oder Ruhezeiten, insbesondere bei Schichtarbeit.
- Sie erhalten eine Abmahnung oder eine Kündigung, die sich auf Arbeitszeit, Gehalt oder Überstunden bezieht.
- Sie möchten prüfen, ob ein Kollektivvertrag gilt und wie er Ihre Löhne und Arbeitszeiten konkret beeinflusst.
- Sie vermuten Verjährung oder Fehler in der Verjährungsfrist bei Lohnansprüchen und benötigen Klarheit.
3. Überblick über lokale Gesetze
Wesentliche Normen, die Lohn- und Arbeitszeit betreffen, befinden sich in AZG, ArbVG und ARG. Diese Gesetze setzen Rahmenbedingungen für Arbeitszeit, Pausen, Ruhezeiten und Mitbestimmung. Kollektivverträge konkretisieren Details je Branche.
Der zentrale Rechtsrahmen wird im RIS veröffentlicht. Für Streitigkeiten gilt die Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit; je nach Wohnort ist der zuständige Gerichtsstand das Arbeits- und Sozialgericht am Standort des Arbeitgebers oder des Beschäftigten. Ein Rechtsberater hilft, den passenden Gerichtsstand zu bestimmen.
„Kollektivverträge bilden das Fundament für Lohn- und Arbeitszeitregelungen in vielen Branchen.“
„In Österreich gilt der Rechtsrahmen der Arbeitszeit in erster Linie durch AZG, ergänzt durch ArbVG und KV.“
Weitere Quellen mit detaillierten Gesetzestexten und konkreten Bestimmungen finden Sie in RIS sowie auf Help.gv.at. Diese Ressourcen unterstützen die Zuordnung von Anspruch, Fristen und Verfahren vor Ort.
4. Häufig gestellte Fragen
Was regelt das Arbeitszeitgesetz AZG in Österreich konkret?
Das AZG definiert die Grundprinzipien der Arbeitszeit, Pausen und Ruhezeiten. Es legt fest, wann Überstunden zulässig sind und wie sie zu vergüten oder auszugleichen sind. Die genauen Regeln können durch Kollektivverträge ergänzt oder angepasst werden.
Wie berechne ich meine wöchentliche Arbeitszeit laut AZG korrekt?
In der Regel beträgt die Normalarbeitszeit 40 Stunden pro Woche. Zur Berechnung zählen Sie tatsächlich geleistete Stunden abzüglich der vorgeschriebenen Pausen. Abweichungen sind möglich, wenn der KV andere Vorgaben macht.
Wann habe ich Anspruch auf Ruhezeiten und Pausen im Arbeitsalltag?
Es gibt gesetzlich vorgeschriebene Pausen je nach Arbeitsdauer. Übliche Regeln sehen eine Pause von mindestens 30 Minuten bei mehr als sechs Stunden vor. Längere Schichten können zusätzliche Pausen oder längere Pausen vorschreiben.
Wie viel Überstunden darf ich maximal arbeiten und wie werden sie vergütet?
Überstunden müssen in der Regel gesondert vergütet oder durch Zeitausgleich abgegolten werden. Die konkreten Zuschläge und Regelungen hängen oft vom KV ab. Der Arbeitgeber darf Überstunden nur rechtlich zulässig anordnen.
Kann ich Lohnunterzahlungen durchsetzen und wie läuft das Verfahren?
Bei Lohnunterzahlungen sollten Sie den Anspruch schriftlich geltend machen. Falls keine Einigung erfolgt, können Sie den Rechtsweg vor dem Arbeits- und Sozialgericht beschreiten. Eine Rechtsberatung erhöht Ihre Erfolgschancen.
Welche Rolle spielen Kollektivverträge bei meinem Lohn und Arbeitszeit?
KV regeln branchenspezifische Löhne, Arbeitszeiten und Zuschläge und ergänzen AZG. Sie dürfen gesetzliche Rechte nicht unterschreiten, können aber häufig vorteilhafte Regelungen enthalten. Erkundigen Sie sich beim AK oder KV-Träger nach dem relevanten KV.
Wo liegt der richtige Gerichtsstand für Lohnstreitigkeiten in Österreich?
Der übliche Gerichtsstand ist das Arbeits- und Sozialgericht am Sitz des Arbeitgebers oder am Wohnort des Arbeitnehmers. In komplexeren Fällen kann auch eine andere zuständige Instanz zuständig sein. Ein Anwalt klärt den konkreten Ort im Einzelfall.
Wie lange dauert typischerweise ein Arbeitsgerichtsverfahren in Österreich?
Die Dauer hängt stark von Komplexität, Region und Beweisführung ab. Einfache Fälle können innerhalb weniger Monate entschieden werden, komplexe Verfahren dauern tendenziell länger. Planen Sie mit realistischen Zeitfenstern und Risikopuffer.
Welche Kostenfallen kann eine rechtliche Beratung verursachen?
Beratungskosten orientieren sich am Stundensatz des Rechtsbeistands und dem erforderlichen Umfang. Es gibt unterschiedliche Modelle, inklusive Pauschalen oder Stundenhonoraren. Klären Sie Gebühren vorab im Beratungsgespräch.
Brauche ich zwingend einen Anwalt bei Lohnstreitigkeiten oder geht auch Rechtsberatung?
Eine erste Rechtsberatung lohnt sich oft, um Unterlagen zu prüfen und Fristen zu klären. Für gerichtliche Schritte ist in der Regel ein Rechtsbeistand sinnvoll. Frühzeitige Beratung erhöht Ihre Chancen.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitszeit und Präsenzzeit im Alltag?
Arbeitszeit umfasst die tatsächlich geleisteten Stunden. Präsenzzeit kann je nach KV auch Bereitschaftszeiten einschließen. Prüfen Sie Ihren KV und Arbeitsvertrag, um zu sehen, welche Zeiten vergütet werden.
Wann verjähren Lohn- und Arbeitszeitansprüche in Österreich?
Verjährung richtet sich nach dem ABGB und beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die Frist beginnt mit dem Fälligkeitsdatum der Forderung. Frühzeitige Beratung schützt vor Verlust durch Verjährung.
5. Zusätzliche Ressourcen
- RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes - Offizielle Sammlung der Gesetzestexte inklusive AZG, ArbVG und ARG; bietet aktuelle Gesetzesfassungen und Änderungen. RIS
- Help.gv.at - Regierungsportal mit Rechtsinformationen, Anleitungen zu Arbeitszeit, Lohnabrechnungen und Verjährung. Help.gv.at
- Arbeiterkammer Österreich - Beratung zu Lohn- und Arbeitszeit, Musterverträge, Hinweise zu Kollektivverträgen. AK
- Wirtschaftskammer Österreich (WKO) - Branchen- und Rechtsinformationen zu KV, Lohn- und Arbeitszeit. WKO
6. Nächste Schritte
- Prüfen Sie Ihre Situation und definieren Sie Ihr konkretes Anliegen innerhalb der nächsten 7 Tage. Sammeln Sie Belege wiegehaltsabrechnungen und Arbeitsverträge.
- Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen systematisch innerhalb von 1-2 Wochen und erstellen Sie eine Zeitleiste der Vorfälle.
- Vereinbaren Sie eine Erstberatung mit einer Rechtsberatung oder einem spezialisierten Anwalt für Lohn- und Arbeitszeit innerhalb von 14 Tagen.
- Beauftragen Sie den Rechtsbeistand offiziell, holen Sie eine Vollmacht und klären Sie Gebührenmodalitäten im Vorfeld; rechnen Sie 1-2 Wochen Puffer ein.
- Erwägen Sie Mediation oder Schlichtung als ersten Schritt, falls empfohlen; planen Sie 1-2 Monate für eine Einigung ein.
- Wenn nötig, legen Sie Ihre Klage beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht ein; bereiten Sie Belege vor, rechnen Sie mit mehreren Monaten bis über ein Jahr je nach Falllage.
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Die Informationen auf dieser Seite dienen nur allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Obwohl wir uns bemühen, die Richtigkeit und Relevanz des Inhalts sicherzustellen, können sich rechtliche Informationen im Laufe der Zeit ändern, und die Auslegung des Gesetzes kann variieren. Sie sollten immer einen qualifizierten Rechtsexperten für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung konsultieren.
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