Beste Unrechtmäßige Kündigung Anwälte in Prenzlau

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Rechtsanwaltskanzlei Thomas Dethloff
Prenzlau, Deutschland

Gegründet 2000
English
Die im September 2000 gegründete Rechtsanwaltskanzlei Thomas Dethloff bietet umfassende Rechtsdienstleistungen für Privatpersonen und Unternehmen in Prenzlau. Die Kanzlei ist auf Zivilrecht, Familien- und Erbrecht, Arbeitsrecht, Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht sowie Sozialrecht...
Brandt Rechtsanwälte
Prenzlau, Deutschland

4 Personen im Team
English
Brandt Rechtsanwälte ist eine regional tätige Kanzlei mit Hauptsitz in Prenzlau und einer Zweigstelle in Schwedt. Die Praxis bietet ein breites Spektrum juristischer Leistungen für Privatpersonen und kleine Unternehmen in Brandenburg an, mit besonderer Expertise im Miet- und Immobilienrecht....
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1. Über Unrechtmäßige Kündigung-Recht in Prenzlau, Deutschland

In Prenzlau, Brandenburg, gelten die allgemeinen deutschen Regeln zum Kündigungsschutz. Eine Kündigung kann rechtswidrig sein, wenn sie formale Fehler enthält oder sachlich unbegründet ist. Die Klage gegen eine Kündigung muss in der Regel drei Wochen nach Erhalt des Kündigungsschreibens beim Arbeitsgericht eingereicht werden.

Der örtliche Rechtsweg richtet sich nach dem Arbeitsort des Arbeitgebers und der Struktur des Unternehmens. In Brandenburg erfolgt die Durchsetzung typischerweise vor dem zuständigen Arbeitsgericht der Region Potsdam oder Frankfurt (Oder). Arbeitnehmer sollten frühzeitig prüfen, ob tarifliche oder betriebliche Schutzregelungen greifen.

"Der Kündigungsschutz dient dazu, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor willkürlichen Kündigungen zu schützen."

Quelle: Verdi

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Wenn Sie in Prenzlau eine Kündigung erhalten haben, lohnt sich eine rechtliche Beratung oft schon früh. Ein Rechtsbeistand kann Fristen prüfen und Chancen realistisch einschätzen. Ohne juridischen Rat riskieren Sie wertvolle Ansprüche zu verlieren.

  • Sie erhalten eine fristlose Kündigung während der Schwangerschaft oder Elternzeit. Hier greifen besondere Schutzregeln des Mutterschutzgesetzes und dem Kündigungsschutz.
  • Der Arbeitgeber verweigert eine notwendige Betriebsratsbeteiligung oder missachtet eine geltende Kündigungsfrist. In solchen Fällen besteht oft ein klarer Rechtsverstoß.
  • Der Betriebsrat wurde nicht ordnungsgemäß angehört oder der Kündigungsgrund ist nicht schlüssig dokumentiert. Hier kann eine Wiedereinstellung oder eine Abfindung möglich sein.
  • Der Arbeitgeber beruft sich auf einen Tarifvertrag, den Sie tatsächlich nicht erfüllt haben oder der nicht auf Ihr Arbeitsverhältnis anwendbar ist. Hier braucht es Prüfung durch Spezialisten.
  • Sie erhalten eine Konkretisierung der Kündigungsgründe, aber die Begründung ist vage oder widersprüchlich. Ein Anwalt prüft Beweise und Rechtsgrundlagen.
  • Sie arbeiten in einem Kleinbetrieb mit weniger als fünf Mitarbeitern, aber es bestehen andere gesetzliche Schutzvorschriften, die trotzdem greifen. Eine individuelle Prüfung lohnt sich.
"Bei einer Kündigung sollte der Betroffene rechtzeitig prüfen, welche Rechtsmittel bestehen und welche Fristen gelten."

Quelle: DGB

3. Überblick über lokale Gesetze

Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) regelt wesentliche Schutzmechanismen gegen willkürliche Kündigungen. Es gilt, wenn der Betrieb mindestens fünf Arbeitnehmer beschäftigt und das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht. In Prenzlau fallen solche Fragen oft in den Zuständigkeitsbereich der Arbeitsgerichte in Potsdam oder Frankfurt (Oder).

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt vor Diskriminierungen wegen Rasse, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Das MuSchG schützt Mütter vor nachteilnden Kündigungen während Mutterschutz und Elternzeit. Tarifverträge können zusätzliche Absprachen enthalten, die über KSchG hinausgehen.

Beachten Sie, dass in Brandenburg spezielle regionale Gerichtsstände gelten. Die Rechtswege führen in der Regel über das Arbeitsgericht am Ort des Arbeitgebers oder am Wohnsitz des Arbeitnehmers. Rechtsmittelwege können zu höheren Gerichten führen, etwa dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

"Tarifverträge können zusätzliche Schutzregelungen enthalten."

Quelle: Verdi

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer fristlosen Kündigung und einer ordentlichen Kündigung?

Eine fristlose Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis sofort bei einem schwerwiegenden Grund. Eine ordentliche Kündigung setzt eine Frist gemäß Vertrag oder Gesetz fest. In beiden Fällen sollten Sie zeitnah prüfen, ob der Grund rechtlich haltbar ist.

Wie lange habe ich Zeit, gegen eine Kündigung vorzugehen?

In der Regel beträgt die Frist drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Verzögerungen können zu Verjährung führen. Eine rechtliche Beratung sollte deshalb frühzeitig erfolgen.

Wo wird eine Kündigungsschutzklage eingereicht?

Die Kündigungsschutzklage wird beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht. In Brandenburg ist das oft das Arbeitsgericht Potsdam oder Frankfurt (Oder), je nach Sitz des Arbeitgebers. Die Klage muss schriftlich erfolgen.

Welche Fristen gelten bei einer Kündigung in Prenzlau?

Für die Kündigungsschutzklage gilt die dreitägige Frist, zuzüglich der drei Wochen Frist zur Klage. Die Fristen beginnen mit Zugang der Kündigung. Verzögerungen können nachteilig sein.

Brauche ich zwingend einen Anwalt für die Kündigungsschutzklage?

Nein, ein Anwalt ist nicht zwingend erforderlich, jedoch ratsam. Ein Anwalt kennt Fristen, Beweismittel und Rechtswege und erhöht Ihre Chancen. In Prenzlau finden Sie spezialisierte Arbeitsrechtsanwälte.

Wie viel kostet die Beauftragung eines Rechtsbeistands in Prenzlau?

Kosten variieren stark je nach Komplexität und Aufwand. Typisch liegen Anwaltsgebühren im RVG-Rahmen und zusätzlichen Gerichtskosten. Eine Erstberatung kostet häufig zwischen 60 und 150 EUR.

Wie lange dauert ein Kündigungsschutzverfahren typischerweise?

Solche Verfahren dauern oft mehrere Monate bis zu einem Jahr. Größere Konflikte ziehen sich manchmal länger hin. Gerichtliche Termine hängen von der Auslastung des Gerichts ab.

Was muss ich tun, bevor ich eine Kündigung anfechte?

Prüfen Sie den Kündigungsgrund, dokumentieren Sie relevante Unterlagen und sammeln Sie Zeugen. Klären Sie, ob der Betriebsrat beteiligt war. Sichern Sie Belege für eventuell bestehende Schutzvorschriften.

Was ist der Unterschied zwischen KSchG und Tarifvertrag?

Das KSchG bietet den allgemeinen Schutz gegen Kündigungen. Tarifverträge können darüber hinausgehende Regeln enthalten. In Prenzlau können lokale Tarifverträge besondere Schutzbestimmungen vorsehen.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei Kündigungen?

Bei Vorliegen eines Betriebsrats muss dieser vor einer Kündigung gehört werden. Ohne vorherige Beteiligung kann die Kündigung anfechtbar sein. Die Rechtsfolgen hängen von der konkreten Konstellation ab.

Wie finde ich heraus, ob mein Arbeitsverhältnis tarifgebunden ist?

Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag und fragen Sie Ihre Personalabteilung. Tarifverträge gelten oft in bestimmten Branchen oder Betrieben. Ein Anwalt kann die Anwendung des Tarifvertrags prüfen.

Welche Unterlagen sollte ich bereithalten?

Bereiten Sie Arbeitsvertrag, Kündigungsschreiben, Lohnabrechnungen, Zeugnisse und relevante E-Mails vor. Notieren Sie Zeugenaussagen, falls vorhanden. Digitale Kopien erleichtern die Prüfung.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Allgemeine Hinweise zum Kündigungsschutz, Rechtsberatung und Tarifverträge. https://www.dgb.de
  • Verdi - Informationen zu Kündigungsschutz, branchenspezifische Hinweise und Rechtswege. https://www.verdi.de
  • Bundesweite Rechtsauskunft durch Verbraucher- oder Rechtsberatungsstellen - regionale Angebote in Brandenburg. (offizielle Anlaufstellen finden Sie über Verbände oder Kommunalverwaltungen)

6. Nächste Schritte

  1. Schritt 1 - Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Arbeitsvertrag, Kündigung, Lohnabrechnungen und relevante E-Mails. Planen Sie 1-2 Tage dafür ein.
  2. Schritt 2 - Erste Rechtsberatung suchen: Vereinbaren Sie eine kurze, unverbindliche Erstberatung, ideal 30-60 Minuten. Planen Sie 1 Woche für Terminvereinbarungen ein.
  3. Schritt 3 - Prüfung der Kündigung: Lassen Sie prüfen, ob Form, Begründung und Fristen korrekt sind. Rechnen Sie mit 1-2 Wochen für eine erste Einschätzung.
  4. Schritt 4 - Entscheidung über das Vorgehen: Entscheiden Sie, ob eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ist. Berücksichtigen Sie Chancen, Kosten und Zeitrahmen.
  5. Schritt 5 - Anwalt beauftragen: Wählen Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht in Prenzlau. Vereinbaren Sie Honorarrahmen und Prozessstrategie.
  6. Schritt 6 - Klage vorbereiten: Sammeln Sie Beweise, ordnen Sie Dokumente und benennen Sie Zeugen. Planen Sie 2-4 Wochen für die Vorbereitung.
  7. Schritt 7 - Fristen beachten: Reichen Sie die Klage rechtzeitig ein, um Ihre Rechte zu wahren. Verfolgen Sie Fristen eng mit Ihrem Anwalt.

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