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1. Über Fintech-Recht in Österreich
Fintech-Recht in Österreich umfasst Vorschriften zu Zulassung, Aufsicht, Verbraucherschutz, Geldwäsche und Datenschutz. Es verbindet nationales Recht mit EU-Verordnungen, deren Umsetzung in Österreich regelmäßig Anpassungen erfordert. Die wichtigsten Akteure sind die Finanzmarktaufsicht (FMA) sowie das Parlament und die europäischen Rechtsvorgaben.
Insbesondere Zahlungsdienstleistungen, elektronisches Geld und neue Finanzprodukte fallen unter spezifische Regelwerke. Praktisch bedeutet dies klare Compliance-Prozesse, transparente Nutzungsbedingungen und vollständige Dokumentationen für Risiko-Management. Für Start-ups bedeutet das eine sorgfältige Rechtsstruktur von Anfang an.
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
- Lizenz- und Zulassungsfragen als Zahlungsdienstleister: Ohne passende Zulassung nach ZaDiG riskieren Sie Bußgelder und Unterlassungsansprüche. Ein Rechtsberater prüft Ihre Geschäftsmodelle, den Antragsumfang und die notwendigen Nachweise.
- Emission von E-Geld und entsprechende Aufsicht: Wenn Sie E-Geld versprechen, benötigen Sie eine Genehmigung nach dem E-Geld-Gesetz. Ein Beistand hilft bei der Ausarbeitung von Governance-Strukturen und Kapitalnachweisen.
- Geldwäsche- und Sorgfaltspflichten (GwG): Transparente KYC- und AML-Prozesse sind zwingend. Ohne fachkundige Beratung riskieren Sie Meldepflichten, Strafen und Reputationsschäden.
- Datenschutz und DSGVO-Compliance: Finanzdienstleistungen verarbeiten sensible Kundendaten. Rechtsberatung sichert Rechtskonformität, Privacy-by-Design und Verstöße vermeiden.
- Verträge, Haftung und Verbraucherschutz bei Online-Diensten: Individuelle Vertragswerke, Haftungsfragen und Widerrufsrechte erfordern präzise Regelungen. Ein Anwalt hilft beim Risikomanagement und bei der Gestaltung fairer AGB.
- Grenzüberschreitende Aktivitäten und Rechtsfolgen: Internationale Nutzungs- oder Zahlungsströme bringen komplexe Rechtswahl- und Gerichtsstandsfragen mit sich. Rechtsberatung klärt Rechtskreis, Anwendbares Recht und Durchsetzung.
3. Überblick über lokale Gesetze
Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) regelt die Zulassung, Aufsicht und Pflichten von Zahlungsdienstleistern in Österreich. Es setzt die EU-PSD2 in nationales Recht um und verlangt klare Governance- und Risikomanagement-Strukturen. Aufsicht und Durchsetzung erfolgen über die Finanzmarktaufsicht (FMA).
E-Geld-Gesetz (E-GeldG) betrifft Emittenten elektronischer Zahlungsmittel und definiert Anforderungen an Sicherheit, Kapital und Transparenz. Es dient der Regulierung von E-Geld-Anbietern innerhalb des europäischen Binnenmarkts. Änderungen zielen darauf ab, Wettbewerb zu fördern und Verbraucherschutz zu stärken.
Geldwäschegesetz (GwG) legt Pflichten zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung fest. Dazu gehören KYC-Verfahren, Verdachtsmeldungen und Risikobewertungen. Die Vorschriften werden regelmäßig an EU-Richtlinien angepasst, um Missbrauch vorzubeugen.
Zusätzlich ist der Datenschutz im Zusammenhang mit Fintech zu berücksichtigen. Die DSGVO wirkt EU-weit und wird in Österreich durch das nationale Datenschutzgesetz ergänzt. Verbraucherrechte, Datenverarbeitung und Informationspflichten bleiben dabei zentral.
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist ZaDiG und wofür gilt es in Österreich?
ZaDiG regelt Zahlungsdienste und Zahlungsdienstleister in Österreich. Es definiert Lizenzanforderungen, Aufsichtspflichten und Sicherheitsstandards. Für Anbieter von Überweisungen, Lastschrift- oder Kartenzahlungen bedeutet das eine behördliche Genehmigung und laufende Compliance.
Wie beantrage ich eine Zahlungsdienstleister-Lizenz in Österreich?
Der Antrag erfolgt bei der Finanzmarktaufsicht (FMA). Sie müssen Geschäftsmodell, Risikomanagement, Kapitalnachweise und Governance-Strukturen darlegen. Eine frühzeitige Rechtsberatung beschleunigt das Verfahren und reduziert Fehler im Antrag.
Was ist der Unterschied zwischen ZaDiG und E-Geld-Gesetz?
ZaDiG regelt reine Zahlungsdienste wie Überweisungen und Kartenzahlungen. E-GeldG betrifft Emittenten elektronischer Zahlungsmittel und damit das Bereitstellen von Guthaben für Dritte. Beide Gesetze arbeiten zusammen, um Zahlungsverkehr sicher und transparent zu gestalten.
Wie viel kostet eine PSP-Lizenz in Österreich?
Die Kosten variieren je nach Umfang, Geschäftsfeld und Einhaltungspflichten. Typische Posten sind Prüf- und Bearbeitungsgebühren, laufende Aufsichtsgebühren und gegebenenfalls Kapital- bzw. Risikopuffer. Eine individuelle Kostenaufstellung erfolgt nach Prüfung Ihres Modells durch die FMA.
Wie lange dauert der Lizenzprozess und welche Schritte gibt es?
Die Bearbeitungszeit hängt von der Vollständigkeit der Unterlagen ab. Typische Phasen sind Vorbereitung, Einreichung, Prüfung durch die Aufsichtsbehörde und ggf. Nachforderungen. Planen Sie insgesamt mehrere Monate ein und integrieren Sie Puffer für Rückfragen.
Brauche ich einen Rechtsbeistand für die FinTech-Gründung in Österreich?
Ja, besonders bei Fragen zur Compliance, Lizenzierung, Datenschutz und Vertragsgestaltung. Ein Rechtsberater hilft, Risiken zu identifizieren, Fristen einzuhalten und die erforderlichen Unterlagen korrekt einzureichen. Ohne Beistand steigt das Risiko teurer Nacharbeiten.
Welche Datenschutz-Anforderungen gelten für FinTechs in Österreich?
Sie müssen DSGVO-konform verarbeiten, speichern und sichern. Dazu gehören Transparenzpflichten, Zweckbindung, Datensparsamkeit und Betroffenenrechte. Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) sind regelmäßig nachzuweisen.
Wie schütze ich Kundendaten und befolge die DSGVO?
Implementieren Sie Privacy-by-Design, führen Sie Datenschutz-Folgenabschätzungen durch und dokumentieren Sie alle Verarbeitungstätigkeiten. Schulungen und klare Rollen helfen, Verstöße zu vermeiden. Eine regelmäßige Auditierung unterstützt nachhaltige Compliance.
Was passiert bei Nichteinhaltung der GwG-Meldepflichten?
Verstöße können zu Bußgeldern, Straf- oder Zivilverfahren führen. Die Behörden prüfen Meldungen gründlich und streuen Sanktionen entsprechend dem Grad des Verstoßes. Eine frühzeitige Beratung minimiert Haftungsrisiken.
Was ist der relevante Gerichtsstand bei Streitigkeiten im FinTech-Bereich?
Der Gerichtsstand richtet sich nach dem Sitz der Parteien und EU-Vertragsrecht; oft gilt der Sitz des Unternehmens oder der vertraglich vereinbarte Gerichtsstand. Für Verbraucher gelten spezielle Schutzregeln, die von der Zivilprozessordnung beeinflusst werden.
Wie unterscheiden sich Zahlungsdienste von E-Geld-Diensten?
Zahlungsdienste ermöglichen Zahlungen zwischen Zahlungspflichtigem und Zahlungsempfänger, ohne Guthaben zu emittieren. E-Geld-Dienste ermöglichen Guthabenhaltung und -übertragung wie Geld, oft mit zusätzlicher Regulierung. Die Abgrenzung hat Auswirkungen auf Lizenz- und Kapitalanforderungen.
Welche Förderungen oder Unterstützungen für FinTech-Startups in Österreich gibt es?
Österreich bietet Förderprogramme für Innovation, Digitalisierung und Start-ups, inklusive Zuschüssen, Zuschusskrediten und Forschungsförderung. Die Förderlandschaft variiert je nach Branche, Standort und Unternehmensgröße. Eine fachkundige Beratung hilft, passende Programme zu identifizieren.
5. Zusätzliche Ressourcen
- OECD.org - FinTech Guidelines, Regulierungsempfehlungen und Marktmonitoring auf internationaler Ebene. OECD.org
- WorldBank.org - Knowledge Hub zu Finanztechnologien, digitale Finanzdienstleistungen und wirtschaftliche Auswirkungen. WorldBank.org
- EDPB.europa.eu - Europäischer Datenschutzausschuss zu Datenschutz, Verarbeitung personenbezogener Daten und grenzüberschreitenden Problemen. EDPB.europa.eu
6. Nächste Schritte
- Definieren Sie Ihr konkretes Geschäftsmodell und identifizieren Sie den zutreffenden Rechtsrahmen innerhalb von 1-2 Wochen. Klären Sie, ob ZaDiG, E-GeldG oder GwG relevant sind.
- Stellen Sie eine vollständige Dokumentensammlung zusammen, inklusive Finanz- und Governance-Strukturen, in 1-3 Wochen zusammen. Erstellen Sie ein Compliance-Executive-Statement.
- Vergleichen Sie potenzielle Rechtsberater anhand von Referenzen und Spezialisierung auf FinTech innerhalb von 1-2 Wochen. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch.
- Führen Sie das Erstgespräch durch und lassen Sie eine individuelle Gap-Analyse erstellen, 1-2 Wochen nach der Auswahl des Anwalts.
- Erarbeiten Sie mit Ihrem Berater einen Compliance-Plan, Lizenzantrag oder notwendige Verträge, in 4-8 Wochen fertigstellen. Setzen Sie Meilensteine und Fristen.
- Starten Sie die Umsetzung der Genehmigungen und implementieren Sie Datenschutz-, AML- und Vertragsprozesse, 6-12 Wochen nach Planfreigabe. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen ein.
„Regulierung schafft Sicherheit und Vertrauen im digitalen Finanzmarkt.“OECD.org
„Verbraucherschutz und Datenschutz sind zentrale Bausteine für nachhaltige FinTech-Innovation.“WorldBank.org
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