Beste Fintech Anwälte in Schweiz

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Straub Kathrin
Zürich, Schweiz

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Die BGPartner AG mit Sitz in Bern und Zürich, Schweiz, bietet umfassende Rechtsdienstleistungen mit einem Schwerpunkt auf Mediation und verschiedenen Rechtsgebieten. Die Kanzlei zeichnet sich durch ihr Engagement aus, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern, die den individuellen Bedürfnissen...

Gegründet 2008
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Carsted Rosenberg Advokatfirma GmbH ist eine spezialisierte internationale Kanzlei mit Hauptsitz in Sarnen, Schweiz, und weiteren Büros in Frankfurt, Deutschland, und Kopenhagen, Dänemark. Die Kanzlei konzentriert sich auf grenzüberschreitende Bank- und Finanztransaktionen, Kapitalmärkte,...

Gegründet 1922
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Die Burkhalter Rechtsanwälte AG ist eine unabhängige Schweizer Wirtschaftskanzlei mit Büros in Bern, Zürich und Lausanne. Sie bietet unternehmens-, institutionen- und führungsorientierte Beratung in komplexen Rechtsangelegenheiten. Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1922 zurückreicht, hat...

English
infamiliensachen / Advokatur Mediation is a Swiss law firm specializing in family and inheritance law. The firm's team possesses extensive experience and specialized knowledge in these areas, offering services in legal representation, notarial functions, and mediation. This comprehensive expertise...

Gegründet 1946
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Die im Jahr 1946 gegründete Kanzlei lafranchi meyer ist eine angesehene Anwaltssozietät mit Sitz in Bern, Schweiz, die umfassende Rechtsdienstleistungen sowohl national als auch international anbietet. Das Team von neun Anwälten berät und vertritt Mandanten in verschiedenen Rechtsgebieten,...

Gegründet 2021
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Lexing Switzerland Sàrl – Etude de Me Sébastien Fanti mit Sitz in Sitten, Schweiz, bietet umfassende juristische und notarielle Dienstleistungen an. Die Kanzlei wird von Sébastien Fanti geleitet, einem erfahrenen Anwalt und Notar mit umfassender Expertise im Datenschutz und im regulatorischen...
HOUSE attorneys
Genf, Schweiz

Gegründet 2018
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Established in 2018, HOUSE attorneys is a Swiss law firm specializing in intellectual property, tax, dispute resolution, and corporate law. The firm is recognized for its innovative business model and multidisciplinary team, offering strategic advice that extends beyond traditional legal services....
Notariat Müller
Belp, Schweiz

Gegründet 1981
English
Das Notariat Müller mit Sitz in Belp, Schweiz, bietet umfassende juristische Dienstleistungen, die Anwaltsvertretung, notarielle Funktionen und Mediation umfassen. Die Kanzlei ist auf die Ausarbeitung und Beurkundung von Eheverträgen, Erbverträgen, Testamente und Patientenverfügungen...

Gegründet 2017
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Wagner Prazeller Hug AG is a Basel based modern business law firm that serves national and international clients across sectors. The team focuses on contract and corporate law, employment law and real estate matters, supported by a depth of experience in advisory and dispute work. The firm is...
Stampfli Michael
Schaffhausen, Schweiz

Gegründet 2021
1 Person im Team
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Stampfli Michael betreibt eine Einzelkanzlei in Schaffhausen mit Schwerpunkt auf Gesellschafts- und Handelsrecht, Arbeits- und Personalwesen, Immobilien- und Grundstücksangelegenheiten sowie Medienrecht. Der Anwalt unterstützt Mandanten bei der Unternehmensgründung und -führung, der...
BEKANNT AUS

1. Über Fintech-Recht in Schweiz

Fintech-Recht in der Schweiz verbindet Finanzdienstleistungen, Technologie und Regulierung. Typische Bereiche sind Zahlungsdienste, E-Geld, Vermögensverwaltung, Kryptowerte und Tokenisierte Wertpapiere. Die Regulierung richtet sich nach spezialisierten Rechtsgrundlagen wie dem Finanzdienstleistungsgesetz FinSA, dem Finanzinstitutionsgesetz FinIA und dem Geldwäschereigesetz AMLA.

In den letzten Jahren hat die Schweiz gezielt Rechtsrahmen geschaffen, um Innovation zu fördern und gleichzeitig Anlegerschutz, Transparenz und Prävention von Missbrauch sicherzustellen. Für FinTechs bedeutet das: Frühzeitige Rechtsberatung hilft, Lizenzpfade zu verstehen, Compliance-Anforderungen zu planen und Rechtsrisiken zu minimieren.

„Regulators should provide a level playing field for fintech while ensuring consumer protection.“

Quelle: OECD.org

„Innovation in financial services should be encouraged within a framework of robust consumer protection.“

Quelle: FCA.org.uk

„Fintech can boost financial inclusion but requires careful policy design and supervision.“

Quelle: IMF.org

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

Sie benötigen Rechtsbeistand, wenn Sie ein FinTech-Projekt starten oder erweitern und dabei regulatorische In- und Auslandspflichten meistern müssen. Konkrete Situationen zeigen klar, wo fachkundige Beratung sinnvoll ist.

  • Sie planen ein E-Geld‑ oder Zahlungsdienstleistungsangebot und benötigen eine FINMA- genehmigte Struktur oder eine rechtssichere Partnerschaft mit einer Bank. Ohne richtige Lizenz drohen Bußgelder und Vertragswidrigkeiten.
  • Sie möchten tokenisierte Vermögenswerte oder Kryptowährungen anbieten und benötigen Einschätzungen zu AMLA‑Pflichten, Kundennachweispflichten (KYC) und Prospektpflichten.
  • Sie betreiben Vermögensverwaltung oder Robo-Advice und müssen FinSA‑Anforderungen zu Beratung, Offenlegung, Eignung und Kosten verstehen und implementieren.
  • Sie planen grenzüberschreitende Zahlungsdienste oder Pay‑Tech‑Verträge, bei denen die Wahl des Rechtsstands, Gerichtsstands und Schiedsgerichts entscheidend ist.
  • Sie entwickeln ein BaaS‑Modell (Banken‑als‑Dienst) und brauchen klare vertragliche Abgrenzungen, Haftungs- und Regulierungsklauseln sowie Compliance‑Schnittstellen.
  • Sie arbeiten mit sensiblen Kundendaten und müssen Datenschutz, Datensicherheit und mögliche Übermittlungen ins Ausland rechtskonform regeln.

3. Überblick über lokale Gesetze

Die Schweiz regelt FinTech über mehrere Kernnormen. Die folgenden drei Gesetze bilden die zentrale Rechtsbasis für viele FinTech‑Aktivitäten:

  • FinSA - Finanzdienstleistungsgesetz: Regelt Vertrieb, Beratung, Information, Eignung und Offenlegung von Finanzdienstleistungen. Es erhöht Transparenz und schützt Anleger durch klare Informationspflichten.
  • FinIA - Finanzinstitutionsgesetz: Regelt die Zulassung und Überwachung von in der Finanzbranche tätigen Instituten, wie Vermögensverwaltern und bestimmten Zahlungsdienstleistern. Ziel ist ein sicherer institutioneller Rahmen.
  • AMLA - Geldwäschereigesetz: Legt Anforderungen an Kundennachweise (KYC), Risikoanalyse und Meldungen bei verdächtigen Transaktionen fest. Die Umsetzung erfolgt in der Praxis oft durch FINMA‑Rundschreiben und branchenspezifische Leitlinien.

Inkrafttreten: FinSA und FinIA sind Kernstücke, die 2020 in Kraft traten, mit fortlaufenden Anpassungen und Klarstellungen durch Aufsichtsbehörden. AMLA war bereits länger im Rechtsbestand und wird regelmäßig an neue Bedrohungen angepasst. Für bestimmte Zahlungsdienstleistungen gelten zusätzlich Regelungen aus dem Zahlungsdienste-Gesetz (ZDG) bzw. entsprechenden Verordnungen.

Gerichtsstandspezifische Konzepte in der Schweiz beziehen sich oft auf den domiciled‑ or place‑of‑performance‑Ansatz. Vertragsklauseln zu Gerichtsstand oder Schiedsgericht werden gemäß Swiss Code of Obligations und Zivilprozessordnung geprüft. Im grenzüberschreitenden Kontext sind klare Gerichtsstands- oder Schiedsvereinbarungen besonders wichtig.

4. Häufig gestellte Fragen

Was heißt FinSA im Zusammenhang mit meinem FinTech-Vertrieb?

FinSA regelt den Vertrieb von Finanzdienstleistungen an Privat- und Professionelle Anleger. Es schafft Offenlegungs- und Eignungspflichten, verlangt klare Kundeninformationen und schützt vor unfairer Beratung. Eine Beratung muss auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sein.

Wie beantrage ich eine FinTech‑Lizenz in der Schweiz?

Sie klären zuerst, ob Ihre Aktivität unter FinSA, FinIA oder AMLA fällt. Dann bereiten Sie die Unterlagen für die Zulassungs- oder Aufsichtsdienste vor, reichen sie bei der zuständigen Behörde ein und nehmen ggf. eine FINMA‑Begutachtung in Anspruch. Eine versierte Rechtsberatung erleichtert den Prozess.

Wann sollte ich mit einer Anforderung an die Offenlegung rechnen?

Bei Finanzdienstleistungen, Beratung zu Finanzinstrumenten oder Vertrieb an Anleger besteht grundsätzlich eine Offenlegungspflicht. Dazu gehören Kosten, Risiken, damit verbundene Pflichten und mögliche Interessenkonflikte.

Wie lange dauert typischerweise die Implementierung von FinSA‑Pflichten?

Innert der ersten 3-6 Monate müssen Kundenunterweisungen, Informationsdokumente und Verträge angepasst werden. Die Implementierung kann, je nach Komplexität, 6-12 Monate dauern.

Welche Kosten fallen typischerweise für eine Rechtsberatung an?

Beratungskosten variieren stark je nach Umfang. Rechnen Sie mit 150-350 CHF pro Stunde für spezialisierte FinTech‑Beratung. Für klare Projektpakete liegen die Kosten oft zwischen 5.000 und 50.000 CHF.

Brauche ich spezifische Qualifikationen, um FinTech‑Dienstleistungen anzubieten?

Abhängig von der Dienstleistung benötigen Sie ggf. eine Zulassung, Beratungslizenzen oder eine Partnerstruktur mit einer Bank. Für bestimmte Token‑Modelle können zusätzliche Compliance‑Pflichten anfallen.

Was ist der Unterschied zwischen FinSA und FinIA?

FinSA regelt den Vertrieb von Finanzdienstleistungen an Kunden, während FinIA die Zulassung und Aufsicht von Finanzinstituten regelt. Beide Gesetze arbeiten zusammen, um Anlegerschutz und Marktintegrität sicherzustellen.

Wie richte ich einen gerichtsstandsfreundlichen Vertrag ein?

Vereinbaren Sie spezifisch den Gerichtsstand oder Schiedsgericht in der Schweiz. Wählen Sie einen Sitz, der für beide Parteien zugänglich ist, und integrieren Sie klare Schiedsregeln, etwa nach Swiss Rules of International Arbitration.

Was bedeutet AMLA für meine täglichen Prozesse?

AMLA verpflichtet Sie zu KYC, Kundenidentifizierung, Verdachtsmeldungen und Risikobewertungen. Die Umsetzung erfolgt oft durch standardisierte Prozesse in Kundennahen Bereichen.

Wie unterscheidet sich eine Wallet‑ bzw. E‑Geld‑Lösung rechtlich?

Eine Wallet oder E‑Geld‑Dienstleistung kann unter ZDG, AMLA und ggf. FinSA fallen. Es kommt darauf an, ob Sie lediglich Zahlungsdienste erbringen oder auch Vermögenswerte verwalten und wie Kundengelder behandelt werden.

Was bedeutet Regulierung für Tokenisierte Wertpapiere?

Tokenisierte Wertpapiere fallen grundsätzlich unter FMIA bzw. Securities‑Regime. Sie benötigen entsprechende Prospekte, Zulassungen und klare Abgrenzungen zu Krypto‑Wung. Beratung hilft, die passenden Struktur- und Listing‑Optionen zu wählen.

5. Zusätzliche Ressourcen

Im Folgenden finden Sie ausgewählte offizielle Ressourcen, die regulatorische Grundlagen, Anleitungen und aktuelle Entwicklungen verständlich darstellen. Nutzen Sie diese als Ausgangspunkt für Ihre konkrete Situation.

  • OECD - Fintech Regulation: Überblick über Regulierung, Innovationsförderung und risiko-basierte Ansätze in OECD‑Ländern. Quelle: OECD.org
  • UK Financial Conduct Authority (FCA): Hinweise zu Verbraucher‑Schutz, Compliance‑Pflichten und Marktregeln für FinTech‑Unternehmen. Quelle: FCA.org.uk
  • IMF - Fintech und Regulierung: Analysen zu Auswirkungen von FinTech auf Stabilität, Finanzinklusion und Regulierung. Quelle: IMF.org

Hinweis: Die Schweiz hat eigene zentrale Aufsichtsbehörden wie FINMA. Für direkte Schweizer Rechtsfragen sollten Sie zusätzlich lokale Rechtsberatung in Anspruch nehmen.

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre konkrete FinTech‑Aktivität und die geplante Rechtsform (z. B. GmbH, AG, oder FinTech‑Zweigniederlassung).
  2. Erstellen Sie eine Liste potenzieller Rechtsberater mit Spezialisierung auf FinTech und Regulierung in der Schweiz.
  3. Führen Sie 3-5 unverbindliche Erstgespräche, um Kompetenzen, Erfahrungen und Vorgehensweisen kennenzulernen.
  4. Bitten Sie um konkrete Fallstudien oder Referenzen zu ähnlichen Projekten und um eine klare Kostenaufstellung.
  5. Bitten Sie um eine vorläufige Compliance‑Checkliste mit Zeitplan und deliverables.
  6. Legen Sie eine Testphase fest, in der der Rechtsbeistand die ersten Compliance‑Dokumente vorbereitet (Kundendokumente, AGB, Verträge).
  7. Unterzeichnen Sie eine klare Mandatsurkunde mit Leistungsumfang, Gebührenstruktur und Kündigungsfristen.

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