Beste Fusionen und Übernahmen Anwälte in Bern
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Liste der besten Anwälte in Bern, Schweiz
1. Über Fusionen und Übernahmen-Recht in Bern, Schweiz
In Bern wie in der gesamten Schweiz gelten Fusionen, Spaltungen und Umwandlungen primär als Bundesrecht. Das Fusionsgesetz FusG regelt den rechtlichen Ablauf solcher Umstrukturierungen. Ergänzend kommen das Obligationenrecht OR und das Wertpapierhandelgesetz WHG samt Übernahmeverordnungen zum Einsatz. Die Praxis in Bern orientiert sich dabei stark an bundesweiten Vorgaben, ergänzt durch kantonale Handelsregisterpflichten und notariellen Beurkundungsanforderungen.
Für Berner Unternehmen ist wichtig, dass öffentliche Übernahmen auch die Berner Rechtslandschaft betreffen. Notarielle Beurkundungen, Handelsregistereinträge und die Kommunikation mit Arbeitnehmervertretungen spielen eine zentrale Rolle. In Bern ansässige Rechtsberater arbeiten häufig eng mit lokalen Notaren, der Berner Handelskammer und dem kantonalen Gericht zusammen. Ein sorgfältiger Rechtscheck vor signing spart Zeit und Kosten im späteren Prozess.
„Takeover-Transaktionen erfordern klare Compliance-Strategien und rechtzeitige Freigaben durch Aufsichtsbehörden.“
Quelle: OECD, Competition Policy in Mergers and Acquisitions, 2023
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Bei M&A-Vorhaben in Bern entstehen komplexe rechtliche Fragestellungen, die frühzeitig adressiert werden sollten. Ein Fachanwalt für M&A in Bern begleitet Sie von der Planung bis zur Umsetzung und minimiert Rechtsrisiken. Hier sind konkrete, praxisnahe Szenarien, in denen juristische Beratung sinnvoll ist.
- Sie planen eine Fusion zwischen zwei Berner KMU und benötigen eine strukturierte Due-Diligence-Prüfung. Ein Rechtsbeistand sorgt für eine klare Abgrenzung von Haftungen, Gewährleistungen und Garantien. Zudem klärt er haftungsrelevante Vereinbarungen und den Gläubigerschutz.
- Ein öffentliches Übernahmeangebot droht, weil ein Investor über 30 Prozent einer Berner AG erworben hat. Sie benötigen rechtliche Guidance zu Pflichtangebot, Offenlegungspflichten und Gegenmaßnahmen. Der Rechtsberater koordiniert Kommunikation, Fristen und Compliance.
- Sie sind Mitglied eines Berner Vorstands, und der Anteilseignerstreit droht. Ein Anwalt prüft Treuepflichten, Interessenkonflikte und potenzielle Sanktionsfolgen. Er erläutert Minderheitsrechte und Verteidigungsmöglichkeiten.
- Bei einer grenzüberschreitenden Fusion mit einer ausländischen Gesellschaft bestehen steuerliche und regulatorische Hürden. Ein Berner Rechtsbeistand koordiniert grenzüberschreitende Offenlegung, Exportkontrollen und Compliance mit Auslandsrecht.
- Sie planen eine Verschmelzung durch Umwandlung innerhalb Berner Gesellschaftsstrukturen. Hier muss das FusG genau eingehalten werden, inklusive Notar- und Handelsregisterverfahren sowie Gläubigerbeteiligung.
- Nach der Unterzeichnung drohen Auseinandersetzungen über Preis- oder Garantielieferungen. Juristische Unterstützung hilft bei der Ausarbeitung von Closing Conditions, Escrow-Vereinbarungen und Rechtsweg-Klärungen.
3. Überblick über lokale Gesetze
Wesentliche Rechtsquellen für M&A in Bern sind FusG, OR und WHG mit relevanten Verordnungen. Das FusG regelt Fusionen, Spaltungen und Umwandlungen auf Bundesebene und setzt zentrale Pflichten fest. Das OR enthält Bestimmungen zu gesellschaftsrechtlichen Strukturen, Haftung, Verträgen und Gläubigerschutz bei Umstrukturierungen. Das WHG und die dazugehörigen Verordnungen steuern Aufsicht, Transparenz und Übernahmen an Börsen.
Unter Berücksichtigung der bernischen Praxis spielen Handelsregister, notarielle Beurkundungen und kantonale Aufsicht eine wichtige Rolle. Das Handelsregisteramt des Kantons Bern führt die notwendigen Einträge durch und dokumentiert Rechtsänderungen zeitnah. Für Unternehmen in Bern ist es ratsam, frühzeitig Berührungspunkte mit dem Registergericht und lokalen Rechtsberatern zu klären.
Wichtige Gesetze im Überblick:
- Fusionsgesetz (FusG) - Bundsgesetz über Fusionen, Spaltungen und Umwandlungen; regelt den Prozessablauf, Informationspflichten und Gläubigerschutz.
- Schweizer Obligationenrecht (OR) - enthält zentrale Vorschriften zu Gesellschaftsformen, Verantwortlichkeiten der Organe und Rechten der Anteilseigner bei Umstrukturierungen.
- Wertpapierhandelgesetz (WPHG) - regelt Wertpapierhandel, Transparenzpflichten und Übernahmen sowie die entsprechenden Verordnungen.
„In Bern sind notarielle Beurkundungspflichten bei fusionalen Umwandlungen typisch, ebenso wie Handelsregister-Einträge.“
Quelle: IOSCO, International M&A Guidelines, 2022
4. Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einer Fusion im Berner Rechtskontext?
Eine Fusion ist eine rechtliche Umstrukturierung, bei der zwei oder mehr Unternehmen zu einer neuen Einheit zusammengeführt werden. In Bern bedarf es meist eine fusionale Verordnung, notarielle Beurkundung und Handelsregistereintragung. Die Transaktion wird durch FusG geregelt und erfordert due diligence sowie Verträge mit Garantien und Haftungsfreistellungen.
Wie funktioniert ein Pflichtangebot nach dem Schweizer Übernahmerecht?
Ein Pflichtangebot entsteht meist, wenn ein Investor eine bestimmte Stimmrechtsgrenze überschreitet. In Bern gilt: Gläubiger- und Minderheitenschutz, faire Preisgestaltung und angemessene Offenlegung. Der Bieter muss ein formelles Angebot an alle Minderheitsaktionäre richten und Fristen beachten.
Wann sollte ich einen M&A-Anwalt in Bern hinzuziehen?
Bei Planung der Transaktion, vor Signing von Verträgen, während der Due-Diligence-Phase und bei Verhandlungen über Preis und Garantien. Ein Berner Rechtsberater hilft, Rechtsrisiken zu identifizieren und Compliance-Fragen rechtzeitig zu klären.
Welche Kosten entstehen typischerweise bei einer Due Diligence in Bern?
Typische Kosten liegen je nach Unternehmensgröße zwischen CHF 20 000 und CHF 150 000. Großprojekte mit komplexer Rechts- und Steuerberatung können darüber hinausgehen. Eine frühzeitige Budgetplanung reduziert Überraschungen.
Wie lange dauern typischerweise M&A-Verhandlungen in Bern?
Unabhängig von der Größe der Target-Firma dauern Verhandlungen inklusive Due Diligence meist 6 bis 16 Wochen. Der Signing erfolgt danach, gefolgt von einer weiteren Phase bis zum Closing, die 4 bis 12 Wochen betragen kann.
Brauche ich in Bern zwingend einen Notar bei einer Fusion?
Ja, in vielen Fällen ist eine notarielle Beurkundung erforderlich, insbesondere bei Fusionen und Umwandlungen. Der Notar bestätigt Rechtsformänderungen und sorgt für korrekte Einträge im Handelsregister.
Was ist der Unterschied zwischen Fusion und Spaltung?
Eine Fusion vereint mehrere Gesellschaften zu einer neuen Einheit. Eine Spaltung teilt eine Gesellschaft in zwei oder mehrere Gesellschaften auf. Beide Vorgänge unterliegen FusG, unterscheiden sich aber im Ziel- und Rechtsfolgenreichen.
Wie finde ich einen spezialisierten M&A-Anwalt in Bern?
Nutzen Sie die Bernische Rechtsanwaltskammer, Empfehlungen von Geschäftspartnern und Branchenveranstaltungen. Achten Sie auf Erfahrung in ähnlichen Transaktionen, Referenzen und Verfügbarkeit während der gesamten Transaktionsdauer.
Welche Rolle spielt das Handelsregister beim M&A in Bern?
Das Handelsregister dokumentiert alle Rechtsänderungen und Einträge, die sich aus Fusionen, Spaltungen oder Umwandlungen ergeben. Die Eintragung sorgt für Rechtssicherheit gegenüber Dritten und bindet Dritte rechtlich an die neue Struktur.
Welche Unterlagen muss ich für eine Übernahmephase in Bern vorbereiten?
Typische Unterlagen umfassen Jahresabschlüsse, Verträge, Vertriebs- und Kundenverträge, Arbeitsverträge, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rechts- und Steuerfragen. Eine geordnete Dokumentation erleichtert Due Diligence und Verhandlungen.
Wie sollte ich mich auf eine grenzüberschreitende M&A in Bern vorbereiten?
Beachten Sie steuerliche Auswirkungen, Rechtsordnungen, Exportkontrollen und grenzüberschreitende Arbeitnehmerrechte. Koordinieren Sie mit Berner Rechtsberatern, die Erfahrung mit internationalen Transaktionen haben.
Was sind typische Stolpersteine bei M&A-Projekten in Bern?
Typische Haken sind unvollständige Due-Diligence-Logs, unklare Garantien, versteckte Verbindlichkeiten, Ungenauigkeiten in offengelegten Informationen und Verzögerungen durch notarielle oder behördliche Genehmigungen.
5. Zusätzliche Ressourcen
- OECD - Merger control - Überblick zu Merger-Review-Verfahren, Transparenz und Wettbewerbsschutz. OECD Merger Control
- IOSCO - Takeover and related guidelines - Internationale Standards für Takeover-Prozesse und Transparenz. IOSCO Website
- IBA - International Bar Association - Berufsstand, Leitlinien und Praxisempfehlungen zu grenzüberschreitenden M&A. IBA
6. Nächste Schritte
- Definieren Sie Ihre Beteiligungsziele, Deal-Typ und das gewünschte Closing-Datum. Dokumentieren Sie grob Ihre Prioritäten innerhalb von 1 Woche.
- Fassen Sie eine erste Due-Diligence-Checkliste zusammen und bestimmen Sie, welche Bereiche rechtlich, steuerlich und operativ geprüft werden müssen. Planen Sie 2-3 Wochen dafür ein.
- Beauftragen Sie in Bern eine spezialisierte M&A-Beratung bzw. einen Rechtsberater mit konkretem Umfang. Vereinbaren Sie ein Kosten- und Zeitbudget innerhalb von 1 Woche.
- Starten Sie die Due Diligence und Verhandlungsvorbereitungen parallel. Halten Sie wöchentlich Status-Updates fest, typischerweise 4-8 Wochen.
- Verhandeln Sie Term Sheet, Garantien und Closing Conditions. Stimmen Sie Zeitplan und Verantwortlichkeiten detailliert ab. Planungszeitraum: 2-6 Wochen.
- Bereiten Sie den Signing- und Closing-Prozess vor, inklusive Notar- und Handelsregisterschritte. Rechnen Sie mit weiteren 2-8 Wochen je nach Struktur.
- Führen Sie eine Post-Merger-Integration durch und etablieren Sie Kontrollmechanismen. Planen Sie ein Review-Meeting 6-12 Wochen nach Closing ein.
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