Beste Arbeitsunfallversicherung Anwälte in Schweiz

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schadenanwaelte
Zürich, Schweiz

Gegründet 2009
English
Schadenanwaelte AG is the largest Swiss law firm specializing exclusively in liability and insurance law, representing accident victims across a broad spectrum of cases. Their areas of expertise include road traffic accidents, work-related incidents, sports injuries, railway accidents, product...
Advokatur Müller
Mettmenstetten, Schweiz

English
Advokatur Müller ist eine Schweizer Kanzlei, die auf Haftpflicht- und Versicherungsrecht spezialisiert ist. Die Praxis vertritt Mandanten in Fällen von Unfällen, Auseinandersetzungen mit Versicherern und Sozialversicherungsbehörden sowie bei medizinbehandelten Streitfragen. Die Kanzlei liefert...
KBW Kanzlei Bern West
Bern, Schweiz

Gegründet 2000
English
KBW Kanzlei Bern West, located in the heart of Bümpliz, Bern, offers a comprehensive range of legal services tailored to meet diverse client needs. With over 40 years of tradition, the firm has built a reputation for delivering high-quality, discreet, and service-oriented legal solutions. Their...
Banic Stamenkovic Avocats
Yverdon-les-Bains, Schweiz

Gegründet 2020
2 Personen im Team
English
Banic Stamenkovic Avocats is an independent multidisciplinary law firm based in Yverdon-les-Bains with an office in Lausanne. Founded in 2020 by Me Filip Banic and Me Radivoje Stamenkovic, the firm provides advice and support to both individuals and businesses across a range of civil and regulatory...

Gegründet 1920
English
Anwaltskanzlei Bürki Bolt Rechtsanwälte, established in 1920, is a prominent law firm located in Heerbrugg, Switzerland, at the crossroads of Germany, Austria, Liechtenstein, and Switzerland. The firm offers comprehensive legal services to industrial and commercial enterprises, public...

Gegründet 2025
English
Established in 1925, the law firm of Me Alain Cottagnoud and Me Lisette Batista stands as the oldest notarial practice in the Canton of Valais. Founded by Me Albert Papilloud, the firm has been dedicated to providing rigorous, committed, and discreet legal services for a century. Over the decades,...

Gegründet 2013
8 Personen im Team
English
Häfliger Haag Häfliger ist eine in Luzern ansässige Anwaltskanzlei und Notariatsbüro, das sich auf Haftungs- und Versicherungsrecht, Familienrecht, Strafrecht und notarielle Dienstleistungen spezialisiert hat. Die Anwälte der Kanzlei verbinden langjährige Prozesspraxis mit notarieller...
Etude Montini
Marin-Epagnier, Schweiz

English
Etude Montini ist eine angesehene Anwaltskanzlei mit Sitz in der Schweiz, die für ihr umfassendes Dienstleistungsangebot in verschiedenen Rechtsgebieten bekannt ist. Das erfahrene Team der Kanzlei verfügt über umfangreiche Erfahrungen und ein tiefgehendes Verständnis des Schweizer Rechts, was...

1 Person im Team
English
Etude Guérin De Werra | Anwalt Sitten ist eine Walliser Kanzlei unter der Leitung von Maître Guérin De Werra mit Sitz in Sitten. Die Praxis verbindet Prozessführung und Beratungsarbeit in zentralen Bereichen des Schweizer Rechts und bietet Rechtsberatung, Verteidigung und Vertretung vor...
BEKANNT AUS

1. Über Arbeitsunfallversicherung-Recht in Schweiz

In der Schweiz ist die Unfallversicherung für Arbeitnehmer obligatorisch. Die zentrale Rechtsgrundlage bildet das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) zusammen mit der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV). Sie deckt Arbeitsunfälle, Schulunfälle und Berufskrankheiten sowie medizinische Behandlung, Taggeld und Rentenleistungen ab.

„In der Schweiz besteht eine obligatorische Unfallversicherung für Arbeitnehmer.“

Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

Damit sollen sowohl medizinische Versorgung als auch wirtschaftliche Folgen von Unfällen abgedeckt werden. Die Versicherer reichen von der SUVA bis zu privaten Unfallversicherern, je nach Branche und Vertrag des Arbeitgebers. Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen akuten Unfällen und Berufskrankheiten, die ebenfalls versichert sind.

„Die Unfallversicherung deckt Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten umfassend ab.“

Quelle: SUVA

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Ihr Antrag auf Leistungen wurde abgelehnt oder nur teilweise anerkannt. Ein Rechtsberater kann prüfen, ob der Anspruch korrekt bewertet wurde und ob Widerspruch oder Beschwerde sinnvoll ist. Es geht oft um medizinische Beurteilungen und die richtige Feststellung der Arbeitsunfähigkeit.

  • Es kommt zu langwierigen Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Falls. Ein Spezialist kennt die typischen Abläufe, Fristen und welche Unterlagen zwingend benötigt werden, um die Sache voranzubringen. Dadurch sinkt das Risiko von unnötigen Verzögerungen.

  • Sie erhalten eine Renten- oder Invaliditätsleistung, deren Höhe oder Dauer Sie infrage stellen. Ein Anwalt kann helfen, eine angemessene Höhe der Leistungen durchzusetzen oder eine spätere Anpassung zu beantragen.

  • Ihr Arbeitgeber verweigert eine Meldung oder verweist auf andere Unfallversicherer. Ein Rechtsbeistand klärt die Verantwortlichkeiten und sorgt für eine korrekte Meldung an die zuständige Versicherung.

  • Es geht um Rehabilitationsmassnahmen oder Eingliederungsprogramme. Rechtsberater unterstützen bei der Einbindung in geeignete Programme und prüfen, ob Kostenübernahmen korrekt erfolgt.

  • Sie stehen vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung oder einer kantonalen Beschwerde. Dann ist fachkundige Unterstützung wichtig, um die formalen Anforderungen zu erfüllen und Ihre Chancen zu erhöhen.

3. Überblick über lokale Gesetze

Wesentliche Rechtsgrundlagen sind das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG), die Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) und das Arbeitsgesetz (ArG). Das UVG regelt Versicherungspflicht, Leistungen und Pflichten der Versicherer. Die UVV konkretisiert Sicherheits- und Hygienestandards sowie Meldepflichten bei Unfällen.

„Das UVG regelt die Versicherungspflicht, Leistungsansprüche und das Verhältnis zwischen Versichertem und Versicherungsträger.“

Quelle: UVG-Text, BSV

Bei Rechtsstreitigkeiten kommt der gerichtsstandspezifische Ablauf ins Spiel: Beschwerden gegen UVG-Entscheide erfolgen häufig zunächst auf kantonaler Ebene vor dem Sozialversicherungsgericht, anschliessend beim Bundesgericht. Das Arbeitsgesetz (ArG) ergänzt den Schutz am Arbeitsplatz durch Regelungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz. Änderungen werden im Bundesrecht fortlaufend aktualisiert und auf der BSV-Website veröffentlicht.

„Bei Streitigkeiten über Unfallversicherungsleistungen ist in vielen Kantonen das Sozialversicherungsgericht zuständig.“

Quelle: BSV - Sozialversicherungsrecht

4. Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter einem Arbeitsunfall im Schweizer UVG-Kontext?

Ein Arbeitsunfall ist eine plötzliche äußere Einwirkung am Arbeitsplatz oder während der Arbeitszeit, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Auch Schul- oder Ausbildungsunfälle fallen darunter. Berufskrankheiten entstehen durch wiederholte Belastungen am Arbeitsplatz.

Wie beantrage ich Leistungen aus der Unfallversicherung?

Der Antrag beginnt in der Regel beim Arbeitgeber, der den Vorfall an den Versicherer meldet. Reichen Sie medizinische Berichte, ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Dokumente zur Lohnberechnung ein. Ein versierter Rechtsberater hilft bei der korrekten Antragstellung und Begleitung durch das Verfahren.

Wann beginnt die Unfallversicherung zu zahlen, wenn ich arbeitsunfähig bin?

Die Leistungen greifen, sobald eine Arbeitsunfähigkeit ärztlich bestätigt ist und der Versicherer den Anspruch anerkannt hat. Je nach Fall können medizinische Gutachten und Rehabilitationspläne eine Rolle spielen. Die genaue Startzeitpunkt wird in der Verfügung des Versicherers festgelegt.

Wo wende ich mich bei einem Arbeitsunfall hin?

Bei einem Arbeitsunfall melden Sie sich zunächst an Ihren Arbeitgeber. Der Arbeitgeber meldet den Unfall dann an den zuständigen Unfallversicherer, meist SUVA oder eine private UV-Versicherung. Für weitergehende Rechtsfragen kann ein spezialisierter Anwalt helfen.

Warum kann die Unfallversicherung einen Anspruch ablehnen?

Eine Ablehnung erfolgt, wenn medizinische Gründe oder versicherungsrechtliche Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Häufige Gründe sind unzureichende Nachweise, Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit oder eine unzureichende Kausalität zum Unfall. Ein Rechtsberater kann Kernpunkte prüfen und Widerspruch einlegen.

Kann ich einen Rechtsbeistand für UVG-Verfahren beauftragen?

Ja. Ein spezialisierter Rechtsbeistand führt Sie durch Meldung, Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen, Widersprüche und mögliche Berufungen. Die Kosten können je nach Fall von der Versicherung übernommen oder erstattet werden, wenn der Rechtsstreit erfolgreich verläuft.

Sollte ich medizinische Unterlagen ungeordnet einreichen?

Nein. Sammeln Sie vollständige Unterlagen wie Arztberichte, Befunde, Diagnosen, Therapien und Arbeitsunfähigkeitsnachweise. Strukturierte Unterlagen erleichtern die Prüfung durch den Versicherer und die spätere Rechtsvertretung.

Was ist der Unterschied zwischen Taggeld und Invaliditätsleistungen?

Taggeld kompensiert den Verdienstausfall während der Arbeitsunfähigkeit. Invaliditätsleistungen erfolgen aufgrund einer bleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigung. Die Berechnung beider Leistungen erfolgt nach festgelegten multiplen Faktoren des Einkommens und der Beeinträchtigungen.

Wie lange dauern Bearbeitungen von UVG-Fällen gewöhnlich?

Die Dauer variiert stark je nach Komplexität, Umfang der medizinischen Belege und kantonaler Vorgehensweise. In komplexen Fällen können Monate vergehen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Ein Rechtsbeistand hilft, Fristen einzuhalten und den Prozess zu beschleunigen.

Wer trägt die Kosten, wenn der Fall vor Gericht geht?

In vielen Fällen trägt die unterlegene Partei die Kosten. Der Rechtsbeistand kann jedoch in bestimmten Situationen vor dem Gericht beantragt werden, dass die Kosten von der Versicherung getragen werden. Ein Anwalt klärt die Kostenregeln im konkreten Verfahren.

Welche Fristen muss ich beachten, wenn ich eine Beschwerde einlege?

Fristen werden in der Verfügung des Versicherers angegeben. Typischerweise beginnt eine Frist mit Zustellung der Verfügung. Ein Rechtsberater kann sicherstellen, dass Fristen eingehalten werden und rechtzeitig Widerspruch oder Beschwerde eingelegt wird.

Was bedeutet eine Berufskrankheit im UVG-Kontext?

Eine Berufskrankheit entsteht durch wiederholte Belastung oder schädliche Arbeitsbedingungen. Sie ist gesundheitlich mit dem ausgeübten Beruf verbunden und somit durch die Unfallversicherung abgedeckt. Oft erfordert sie längere medizinische Begutachtung und längere Rehabilitationspfade.

5. Zusätzliche Ressourcen

  • BSV - Bundesamt für Sozialversicherungen - offizielle Regierungsstelle, die das UVG verwaltet und Informationen zu Leistungen, Verfahren und Kontaktstellen bietet. https://www.bsv.admin.ch
  • SUVA - Nationaler Unfallversicherer sowie Informations- und Leistungsanbieter für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. https://www.suva.ch
  • Kantonale Sozialversicherungsämter - Ansprechpartner vor Ort für Kontext, Fristen, Widersprüche und örtliche Gerichte. Prüfen Sie die Hinweise Ihres Kantons auf der BSV-Website.

6. Nächste Schritte

  1. Dokumentieren Sie den Unfall detailliert: Datum, Ort, Umstände, Zeugen. Sammeln Sie medizinische Berichte und Lohnnachweise. Planen Sie eine zentrale Datei mit allen Unterlagen.

  2. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und bitten Sie um eine offizielle Unfallmeldung an den zuständigen Versicherer. Bitten Sie um eine Kopie der Meldung und der Verfügung des Versicherers.

  3. Kontaktieren Sie zeitnah eine auf Arbeitsunfallversicherung spezialisierte Rechtsberatung. Klären Sie, ob eine Frühberatung sinnvoll ist und welche Unterlagen fehlen.

  4. Reichen Sie den Antrag beim Versicherer formal ein und beachten Sie sämtliche Fristen aus der Verfügung. Bitten Sie um schriftliche Bestätigung des Eingangs.

  5. Bereiten Sie sich auf Widerspruch oder Beschwerde vor, falls der Antrag abgelehnt wird. Ein Anwalt kann die Begründung prüfen und eine gezielte Gegenargumentation liefern.

  6. Nutzen Sie eine Kanzlei, die Erfahrung mit UVG-Fällen hat und die Kommunikation mit Versicherern unterstützend übernimmt. Klären Sie Abklärungen, Gutachten und Rehabilitationsoptionen.

  7. Verfolgen Sie regelmäßig den Stand Ihres Falls und dokumentieren Sie neue medizinische Entwicklungen. Aktualisieren Sie Ihre Unterlagen zeitnah.

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