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1. Über Umgangsrecht-Recht in Deutschland
Das Umgangsrecht regelt den regelmäßigen Kontakt eines Kindes zu beiden Elternteilen nach einer Trennung oder Scheidung. Es soll den Kontakt zum Kind sicherstellen und das Verhältnis zu beiden Elternteilen fördern. Das Kindeswohl steht dabei stets im Vordergrund.
Das Wohl des Kindes hat Vorrang bei allen Entscheidungen des Familienrechts.
Quelle: OHCHR - ohchr.org
Der Umgangsrecht zielt darauf ab, regelmäßigen und kindgerechten Kontakt sicherzustellen.
Quelle: legislationline.org
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
In Deutschland können Sie durch eine fachkundige Rechtsberatung Missverständnisse vermeiden und Konflikte rechtssicher lösen. Ein Rechtsbeistand hilft Ihnen, klare Anträge zu formulieren und Ihre Rechte gezielt geltend zu machen. Hier sind praxisnahe Beispiele, bei denen juristische Unterstützung sinnvoll ist.
Beispiel 1: Die Mutter beantragt einen festen wöchentlichen Umgang, der Vater verweigert den Kontakt dauerhaft. Ein Rechtsberater kann prüfen, ob der Umgangsplan sinnvoll ist und einen gerichtlichen Beschluss vorbereiten. Ohne Rechtsbeistand kann der Kontakt über Monate ungeklärt bleiben.
Beispiel 2: Eltern streiten über Ferien- bzw. Urlaubsregelungen und den Aufenthaltsort des Kindes. Ein Anwalt hilft Ihnen, einen gerechten Zeitplan zu erstellen und gerichtliche Schritte zu initiieren, falls nötig. Eine klare Regelung reduziert spätere Konflikte.
Beispiel 3: Verdacht auf Gefährdung oder Unstimmigkeiten im Umfeld des Kindes. Rechtsberatung unterstützt Sie bei der Einleitung von Schutzmaßnahmen, Zustellung von Anträgen und einer korrekten Dokumentation. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
Beispiel 4: Ein Elternteil plant einen Umzug ins Ausland und berührt damit den Umgang. Ein Rechtsbeistand prüft die Rechtsfolgen, erstellt Vorschläge für eine Reise- und Kontaktregelung und klärt gerichtliche Zustimmungspflichten. Ohne Beratung riskieren Sie unnötige Unterbrechungen des Kontakts.
Beispiel 5: Es besteht Uneinigkeit über Mediationsversuche. Ein Anwalt kann klären, ob eine Mediation sinnvoll ist, welche Schritte zu unternehmen sind und wie eine Mediationsvereinbarung rechtlich umgesetzt wird. Mediation reduziert oft Verfahrenskosten.
Beispiel 6: Der Elternteil nutzt strittige Formulierungen, die den Umgang unnötig verzögern. Juristische Unterstützung sorgt für klare Fristen, Fristverlängerungen und eine sachliche Antragstellung vor dem Familiengericht. Dadurch verkürzt sich die Wartezeit auf gerichtliche Entscheidungen.
3. Überblick über lokale Gesetze
Wesentliche Rechtsgrundlagen für das Umgangsrecht finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und im Verfahren in Familiensachen (FamFG). Diese Normen legen fest, wie Umgangsrecht entsteht, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Rolle das Gericht spielt. Rechtsanwalts- und Familiengerichte arbeiten eng zusammen, um das Kindeswohl zu sichern.
BGB § 1684 - Umgangsrecht. Dieser Paragraph regelt das Recht des Kindes auf Umgang mit dem anderen Elternteil und ermöglicht gerichtliche Regelungen bei Uneinigkeit.
BGB § 1626 - Gemeinsames Sorgerecht. Begreift das Verhältnis der Eltern zum Sorgerecht und beeinflusst indirekt den Umgang durch Festlegungen zur elterlichen Verantwortung.
FamFG - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Regelt den Ablauf von Anträgen, Anhörungsterminen, Mediationsmöglichkeiten und Beschlüssen in Umgangsrechtsfällen. Inkrafttreten erfolgte im Jahr 2009; seither wurden mehrere Änderungen vorgenommen, um Verfahren zu beschleunigen und Mediation zu erleichtern.
Gerichtsstands- und Verfahrensfragen richten sich nach der Zivilprozessordnung (ZPO) und dem FamFG. Typische örtliche Zuständigkeiten legen fest, welches Familiengericht zuständig ist, in der Regel basierend auf dem gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes.
4. Häufig gestellte Fragen
Was bedeuten Umgangsrecht und Sorgerecht grundsätzlich im deutschen Familienrecht?
Das Sorgerecht betrifft Entscheidungen über das Kindeswohl und die Verwaltung des Vermögens des Kindes. Das Umgangsrecht regelt den physischen Kontakt zum Kind. Beide Rechte sind rechtlich eigenständig, arbeiten aber im Interesse des Kindes zusammen.
Wie beantrage ich eine gerichtliche Umgangsregelung beim Familiengericht?
Sie reichen einen Antrag beim zuständigen Amtsgericht ein, meist in der Abteilung für Familiensachen. Ein Anwalt kann den Antrag fachgerecht formulieren und alle relevanten Unterlagen beifügen. Das Gericht setzt Anträge, Fristen und Termine fest.
Wann beginnt der Umgang nach einer Trennung in der Praxis typischerweise?
In der Praxis beginnt der Umgang oft direkt nach einer gerichtlichen Entscheidung oder einer einstweiligen Anordnung. Häufig folgt eine schriftliche Vereinbarung oder ein gerichtlicher Beschluss mit konkreten Wochen- und Ferienregelungen. Verzögerungen treten meist durch Verfahrensdauer auf.
Wo läuft der Rechtsstreit um Umgangsrecht vor Gericht ab?
Der zuständige Gerichtsort ist in der Regel das Amtsgericht am Wohnort des Kindes. In landesweiten Fällen kann der Antrag auch beim Amtsgericht des Wohnsitzes der Eltern eingehen. Kommt es zu einer Berufung, entscheidet das Landgericht.
Warum ist das Kindeswohl zentral in Entscheidungen zum Umgangsrecht?
Das Kindeswohl bestimmt, mit wem und wie oft das Kind Kontakt hat. Gerichte berücksichtigen Entwicklung, Sicherheit und Stabilität des Kindes. Zwanghafte Konflikte sollen vermeidbar sein, um negative Auswirkungen zu reduzieren.
Kann ich den Umgangsplan durch Mediation klären lassen?
Ja, Mediation ist oft sinnvoll, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Viele Gerichte empfehlen oder verlangen vor bestimmten Verfahren eine Mediation. Ein Mediator kann helfen, kreative und faire Lösungen zu entwickeln.
Sollte ich bei Verweigerung des Umgangs einen Anwalt einschalten?
Bei wiederholter Verweigerung ist juristische Unterstützung ratsam. Ein Anwalt kann Fristen setzen, Unterlagen sichern und gerichtliche Schritte einleiten. Ohne Rechtsbeistand kann der Kontaktwert unklar bleiben.
Wie viel kostet eine Beratung oder ein Verfahren im Umgangsrecht?
Beratungen variieren stark nach Aufwand und Region. Gerichtliche Verfahren verursachen Gerichtskosten, Anwaltsgebühren und ggf. Mediationskosten. Eine Kostenübersicht erhalten Sie im Erstgespräch Ihres Rechtsbeistands.
Wie lange dauern typischerweise Umgangsrechtsverfahren?
Ein einfaches Verfahren kann mehrere Monate dauern, komplexe Fälle bis zu einem Jahr oder länger. Schneller geht es oft, wenn eine Einigung möglich ist oder Mediation zeitnah gelingt. Gerichtliche Entscheidungen hängen stark von Einzelfall und Kooperation der Beteiligten ab.
Brauche ich eine gerichtliche Entscheidung, um regelmäßigen Kontakt zu bekommen?
Nicht immer; eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen den Eltern reicht aus. Dennoch bietet eine gerichtliche Regelung Rechtsklarheit und Durchsetzbarkeit. Ohne Beschluss kann der Kontakt durch den anderen Elternteil jederzeit verändert werden.
Was ist der Unterschied zwischen Umgangsrecht und Sorgerecht?
Das Sorgerecht betrifft die rechtliche Verantwortung für wichtige Entscheidungen des Kindes. Das Umgangsrecht regelt den persönlichen Kontakt zum Kind. Beide Rechte betreffen das Kindeswohl, sind aber getrennte Rechtsinstitutionen.
Wie finde ich den passenden Rechtsbeistand im Umfeld?
Nutzen Sie Empfehlungen aus Ihrem Umfeld, prüfen Sie Spezialisierung im Familienrecht und vereinbaren Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung. Achten Sie auf transparente Gebühren, 질 und klare Zielsetzung.
5. Zusätzliche Ressourcen
Legislationline - Internationale Informationen zu Familienrecht und Umgangsrechten (org)
Unicef - Kinderrechte und Schutz der Jündlichen in Konfliktsituationen (org)
OHCHR - Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (org)
„The best interests of the child shall be a primary consideration in all actions concerning children.“
Quelle: OHCHR - ohchr.org
„In Mediation with families, the aim is to reach a durable agreement that serves the child’s best interests.“
Quelle: Legislationline - legislationline.org
6. Nächste Schritte
Schritt 1: Klären Sie Ihre Situation und sammeln Sie relevante Unterlagen (Geburtsurkunde des Kindes, Sorgerechtsdokumente, Nachrichten an den anderen Elternteil). Dauer: 1-2 Wochen.
Schritt 2: Suchen Sie eine passende Rechtsberatung im Familienrecht und vereinbaren Sie eine Erstberatung. Dauer bis Termin: 1-3 Wochen.
Schritt 3: Prüfen Sie, ob eine Mediation sinnvoll ist und kontaktieren Sie ggf. einen Mediator. Dauer: 2-6 Wochen.
Schritt 4: Falls erforderlich, bereiten Sie den Antrag beim Familiengericht vor oder lassen Sie diesen von Ihrem Rechtsbeistand formulieren. Dauer: 1-3 Wochen Vorbereitung.
Schritt 5: Reichen Sie den Antrag beim zuständigen Amtsgericht ein und beachten Sie Fristen. Dauer bis zur ersten Anhörung: 4-12 Wochen je nach Auslastung.
Schritt 6: Nehmen Sie an Anhörungen teil, beachten Sie Sicherheits- und Verfahrensregeln und arbeiten Sie mit dem Gericht zusammen. Dauer: bis zum Beschluss 1-4 Monate.
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