Beste Umgangsrecht Anwälte in Hamburg

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Rose & Partner LLP
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Rechtsanwaltskanzlei ROSE & PARTNER in BerlinRechtsanwälte, Fachanwälte & SteuerberaterWillkommen bei ROSE & PARTNER! Wir sind eine etablierte deutsche Rechtsanwaltskanzlei mit Spezialisierung auf Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Regulierung der Finanzbranche, Steuerrecht,...
Lawyers HSH
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Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Rechtsanwälte HSH- Hölter, Schröder, Holst, Kiermeyer und Brandtner in GbR -und laden Sie ein, sich näher über unsere Kanzlei und ihre Schwerpunkte zu informieren.Wir sind eine regional organisierte Kanzlei – gegründet 1986 – mit Sitz in...
Berendsohn Lawyers
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Unsere Partnergesellschaft besteht aus vier Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, mit zwei Fachanwaltspraxen für Arbeitsrecht und zwei Fachanwaltspraxen für Familienrecht.Wir beraten und vertreten Verbraucherinnen und Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und...
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1. Über Umgangsrecht-Recht in Hamburg, Deutschland

Das Umgangsrecht regelt den persönlichen Kontakt eines Kindes zu beiden Elternteilen, unabhängig vom Sorgerecht. In Hamburg gilt bundesweit das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) § 1684, der das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen festlegt. Das Familiengericht Hamburg trifft die Entscheidungen meist im Rahmen des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen (FamFG) und prüft vorrangig das Wohl des Kindes. Die Praxis in Hamburg orientiert sich an der regelmäßigen Überprüfung der Kindeswohl-Interessen und an der Unterstützung durch das Jugendamt, um faire Kontaktmöglichkeiten sicherzustellen.

Für Hamburg bedeutet dies konkret: Der Anspruch auf Umgang wird grundsätzlich gewährt, es sei denn, es widerspricht dem Kindeswohl. In Streitfällen wird oft eine gerichtliche Regelung verlangt, die Wochenend- oder Ferienregelungen, Transport- und Kommunikationswege festlegt. Hamburg setzt dabei verstärkt auf klare, praxisnahe Regelungen, um langwierige Konflikte zu vermeiden und dem Kind stabile Strukturen zu bieten.

„In allen Angelegenheiten, die Kinder betreffen, sollen die besten Interessen des Kindes vorrangig berücksichtigt werden.“

OHCHR

„Das Kind hat das Recht, seine Eltern zu kennen und von beiden Elternteilen betreut zu werden.“

UNICEF

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Sie streiten über regelmäßige Umgangszeiten nach einer Trennung in Hamburg. Ohne rechtliche Vorlage drohen selbst kleine Anpassungen langfristige Konflikte zu verursachen. Ein Anwalt setzt klare Forderungen und hilft, einen belastbaren Plan zu formulieren.

  • Der andere Elternteil verweigert wiederholt den Umgang oder verschiebt Termine in Hamburg. Ein Rechtsberater kann gerichtliche Schritte einleiten und Ihre Ansprüche zeitnah sichern. Außerdem prüft er, ob eine einstweilige Verfügung sinnvoll ist.

  • Es gibt Hinweise auf mögliche Gefährdung des Kindeswohls durch den anderen Elternteil. Ein Rechtsbeistand klärt, welche Maßnahmen erlaubt sind und wie der Antrag auf Schutz- oder Umgangsbeschränkungen begründet wird. Der Anwalt koordiniert Verfahrensschritte mit dem Jugendamt.

  • Sie möchten eine längerfristige, klare Regelung trotz unterschiedlicher Wohnorte in Hamburg erreichen. Ein Rechtsberater hilft bei der Ausarbeitung einer detaillierten Umgangsregelung und klärt Kostenfragen. Er begleitet Sie durch Verhandlung, Dokumentation und ggf. Gerichtstermin.

  • Es existieren Unsicherheiten rund um Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht oder Betreuungsfragen. Ein spezialisierter Anwalt bringt bundes- und landesrechtliche Praxis zusammen und sorgt für eine rechtssichere Lösung. So vermeiden Sie laterale Konflikte in der Schule oder beim Kindergeld.

3. Überblick über lokale Gesetze

Die relevanten Grundlagen stammen vornehmlich aus dem bundesweiten BGB und dem FamFG. Im Fokus des Umgangsrechts steht § 1684 BGB, der den Anspruch des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern festlegt. Das FamFG regelt das gerichtliche Verfahren, Verfahrensabläufe und die Rolle von Gericht und Jugendamt in Familiensachen.

Zusätzlich zur bundesweiten Rechtslage kann in Hamburg die Praxis der Gerichts- und Verfahrensabläufe von lokalen Gerichtspraktiken geprägt sein. Entscheidungen erfolgen in der Regel durch das zuständige Amtsgericht im Bereich Familiengericht oder durch das Landgericht in bestimmten Beschwerdefällen. Hamburg setzt hierbei auf klare Fristen und zeitnahe Entscheidungen, um das Kindeswohl zu sichern.

„Bestimmte Aspekte des Familienverfahrens, insbesondere das Verfahren in Familiensachen, werden durch das FamFG bundesweit harmonisiert.“

Bundesministerium der Justiz (Bezug - FamFG)

„Die Gerichte streben bei Umgangsregelungen eine schnelle Klärung an, damit Kinder stabile Beziehungen zu beiden Elternteilen erhalten.“

Bundesjustizbehörden

4. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Umgangsrecht und Umgangsregelung in Hamburg?

Umgangsrecht bezeichnet das grundsätzliche Recht des Kindes auf Kontakt zu beiden Elternteilen. Eine Umgangsregelung ist die konkrete, gerichtliche oder vertragliche Vereinbarung, wann, wie oft und unter welchen Bedingungen dieser Kontakt stattfindet. In Hamburg wird oft eine gerichtliche Regelung getroffen, wenn kein Einvernehmen besteht.

Wie beantrage ich in Hamburg eine gerichtliche Umgangsregelung?

Der Antrag erfolgt beim zuständigen Amtsgericht Hamburg im Familiengericht. Sie reichen die Unterlagen ein, erläutern Ihre Zeitpläne und legen gewünschte Umgangsmodalitäten fest. Ein Anwalt erleichtert die formale Gestaltung und die Rechtslage.

Wann wird ein einstweiliger Beschluss im Umgangsrecht eingesetzt?

Ein einstweiliger Beschluss wird eingesetzt, wenn unmittelbar gravierendes Handeln droht oder das Kindeswohl akut gefährdet ist. Dieses Schnellverfahren dient der vorläufigen Regelung bis zur Hauptverhandlung. Danach wird eine endgültige Entscheidung getroffen.

Wo reiche ich den Antrag in Hamburg ein?

In der Regel beim Amtsgericht Hamburg, Familiengericht, oder per Post-/Online-Verfahren gemäß den geltenden Vorschriften. Ein Anwalt kann den Antrag elektronisch einreichen und sicherstellen, dass alle Unterlagen ordnungsgemäß vorliegen. Die Fristen sind streng zu beachten.

Warum brauche ich oft einen Anwalt, auch wenn der andere Elternteil kooperiert?

Ein Anwalt sorgt für eine rechtlich belastbare Formulierung der Vereinbarung und schützt Ihre Rechte. Er prüft auch komplizierte Aspekte wie Transport, Ferien, Gesundheit und schulische Belange. Zudem minimiert er Risiken durch formale Fehler im Antrag.

Wie lange dauert die Regelung eines Umgangs in Hamburg typischerweise?

Typischerweise dauert eine gerichtliche Entscheidung mehrere Wochen bis Monate, je nach Fallkomplexität und Gerichtsbelastung. Bei akuten Fällen kann der Prozess durch eilbedürftige Maßnahmen beschleunigt werden. Geduld und klare Unterlagen helfen, Wartezeiten zu verkürzen.

Wie viel kostet ein Anwalt für Umgangsrecht in Hamburg?

Die Kosten richten sich nach dem Gegenstandswert und dem Aufwand. Eine Erstberatung kann 100 bis 350 Euro kosten, weitere Schritte variieren stark. Eine individuelle Beratung bietet Transparenz, auch Prozesskostenhilfe ist möglich.

Brauche ich einen Fachanwalt für Familienrecht in Hamburg?

Ein Fachanwalt bietet vertiefte Expertise in Familienstreitsachen und kann Prozessstrategien optimieren. Spezialisierte Anwälte kennen typische Fallstricke in Hamburg und arbeiten oft kooperativ mit Jugendamt und Gerichten. Für komplexe Fälle ist dies sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen gemeinsamer und alleinigem Sorgerecht?

Bei gemeinsamem Sorgerecht entscheiden beide Eltern gemeinsam über wesentliche Angelegenheiten des Kindes. Alleiniges Sorgerecht bedeutet, dass eine Elternseite allein entscheidungsberechtigt ist. Das Umgangsrecht bleibt meist unabhängig davon bestehen oder wird angepasst.

Kann der Umgang aufgrund von Gewalt oder Missbrauch eingeschränkt werden?

Ja, der Richter kann den Umgang vorübergehend oder dauerhaft einschränken oder ablehnen, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Dazu können Maßnahmen wie Begleitung, Mediationsangebote oder Aufsicht gehören. Die Entscheidung basiert auf Belegen und Gutachten.

Wie finde ich einen qualifizierten Anwalt in Hamburg?

Nutzen Sie Anwaltskammerverzeichnisse, spezialisierte Familienrechtsportale und Empfehlungen aus Ihrem Umfeld. Prüfen Sie Fachgebiete, Erfahrungsberichte und konkrete Ansprechpartner in Hamburg. Ein erstes kostenloses Beratungsgespräch klärt die Passung.

Was passiert, wenn der andere Elternteil nicht kooperiert?

Bei fehlender Kooperation können Sie eine gerichtliche Regelung beantragen. Das Gericht setzt in der Regel eine Frist, prüft Belege und trifft eine Entscheidung, ggf. mit klaren Umgangszeiten. Mediation oder Jugendamt-Unterstützung kommen häufig zum Einsatz.

Was muss ich vor dem ersten Termin vorbereiten?

Sammeln Sie Geburtsurkunde des Kindes, Sorgerechtsnachweise, aktuelle Adressen, Kontaktpläne und Belege zu bisherigen Umgangsvereinbarungen. Ferner führen Sie eine Liste mit gewünschten Zeiten, Orten und Transportregelungen. Eine gut strukturierte Unterlagenmappe hilft dem Anwalt.

Wie oft sollte ich den Umgang nach einer Regelung anpassen lassen?

Nur bei wesentlichen Änderungen wie Umzug, neuer Lebenssituation oder schulischen Anpassungen ist eine Anpassung sinnvoll. Häufig erfolgen Anpassungen durchConsensus oder gerichtliche Beschlussänderungen. Ein Anwalt berät zu passenden Zeitpunkten und Vorgehen.

Kann der Umgang in Hamburg auch außerhalb der Schulferien geregelt werden?

Ja, regelmäßige Wochenenden, Feiertage und Ferienregelungen können verhandelt werden. Viele Familien bevorzugen flexible Muster, die sich am Schulkalender orientieren. Eine klare Vereinbarung verhindert Konflikte in der Zukunft.

5. Zusätzliche Ressourcen

6. Nächste Schritte

  1. Definieren Sie Ihre Ziele und Prioritäten für den Umgang mit Ihrem Kind in Hamburg; notieren Sie Fallbeispiele und Termine.
  2. Ermitteln Sie 3 bis 5 geeignete Rechtsberater in Hamburg mit Schwerpunkt Familienrecht und prüfen Sie deren Spezialisierung.
  3. Vereinbaren Sie eine Erstberatung; klären Sie Kosten, Vorgehen und Chancen einer außergerichtlichen Einigung.
  4. Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen und erstellen Sie eine Chronologie wichtiger Ereignisse (Umgang, Schulwechsel, Umzüge).
  5. Beauftragen Sie den Anwalt mit der Anfertigung des Antrags oder helfen Sie bei der Vorbereitung einer einvernehmlichen Lösung.
  6. Reichen Sie den Antrag beim zuständigen Familiengericht in Hamburg ein; Ihr Anwalt übernimmt die formale Vorbereitung.
  7. Bereiten Sie sich auf das Gerichtsgespräch vor und klären Sie gegebenenfalls Mediations- oder Jugendamts-Hilfe ein.

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