Beste Einstellung & Entlassung Anwälte in Österreich

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4 Personen im Team
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Rechtsanwalt Mag. Peterpaul Suntinger leitet eine Boutique-Kanzlei in Klagenfurt, Österreich, mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Schadenersatzansprüchen, gestützt auf über 30 Jahre Erfahrung. Mandant:innen profitieren von einem persönlichen und reaktionsschnellen...

Gegründet 1962
200 Personen im Team
German
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Der Mut, unsere Mandanten zu führenWir bieten Beratung, die klar und lösungsorientiert ist, damit unsere Mandanten die richtigen Entscheidungen treffen können.Wir kämpfen für die Ziele unserer Mandanten und erzielen die Ergebnisse, die sie benötigen.Die Menschen von Binder GrösswangWir sind...
Rechtsanwalt Mag. Hans-Peter Pflügl
Herzogenburg, Österreich

Gegründet 1995
9 Personen im Team
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Mag. Hans-Peter Pflügl führt eine klientenorientierte Anwaltskanzlei in Herzogenburg, Österreich. Seit 1995 leitet er seine eigene Kanzlei, zunächst in Horn und seit 2001 in Herzogenburg, und hat sich einen Ruf für praxisnahe und präzise Rechtsberatung erworben. Die Kanzlei betreut...

Gegründet 2002
60 Personen im Team
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ScherbaumSeebacher is an internationally active Austrian full-service law firm with two offices in Graz and Vienna, offering capabilities across insolvency and restructuring, corporate and M&A, banking and capital markets, private clients, damages and tort, labour and employment, real estate and...
Rainer • Rück • Rechtsanwälte
Innsbruck, Österreich

Gegründet 2019
2 Personen im Team
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Die Kanzlei ist eine Boutique-Wirtschaftskanzlei in Innsbruck unter der Leitung von Dr. Stephan Rainer und Dr. Michael Rück. Sie konzentriert sich auf Arbeits- und Sozialrecht, familien- und erbrechtliche Angelegenheiten, Wohnungseigentums- und immobilienrechtliche Fragestellungen sowie Verkehrs-...

Gegründet 1968
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Axmann & Niesner Rechtsanwaltspartnerschaft is a Graz based law firm with deep roots dating back to 1968. The firm emphasizes a long standing commitment to legal excellence and benefits from a location directly opposite the Landesgericht fuer Zivilrechtssachen and Oberlandesgericht Graz, enabling...
Wien, Österreich

Gegründet 1972
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Fink + Partner Rechtsanwälte ist eine renommierte österreichische Kanzlei mit Standorten in Klagenfurt und Villach. Gegründet 1972 von Dr. Gerhard Fink, hat die Kanzlei sich einen starken Ruf für die Bearbeitung eines breiten Spektrums rechtlicher Angelegenheiten erworben, darunter...
LIKAR Rechtsanwälte
Graz, Österreich

Gegründet 2000
50 Personen im Team
German
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Durch die Präsenz unserer akademischen und wirtschaftlichen Berater sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Wirtschafts­fachleuten, Managementberatern, Wirtschaftsprüfern, Notaren und Finanzierungsexperten sind wir in der Lage, umfassende Lösungen für großangelegte Projekte...
BEKANNT AUS

1. Über Einstellung & Entlassung-Recht in Österreich

In Österreich wird das Arbeitsverhältnis durch das ABGB und spezialisierte Arbeitsgesetze geregelt. Wichtige Themen sind Kündigungsfristen, formale Anforderungen und der Schutz von besonders geschützten Gruppen. Eine rechtliche Beratung hilft, Ansprüche korrekt geltend zu machen und Fristen einzuhalten.

2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen

  • Unklare oder widersprüchliche Kündigungsgründe, die in der Begründung fehlen oder widerlegt werden müssen - hier prüfen Rechtsberater und KV-Regelungen die Zulässigkeit.
  • Verstoß gegen Mutterschutz, Elternzeit oder andere Schutzbestimmungen - ein Rechtsanwalt sorgt dafür, dass der Kündigungsschutz greift und Ansprüche geprüft werden.
  • Komplexe betriebliche Gründe (Kündigung aus betrieblichen Gründen, Massenentlassung) - hier ist eine fachkundige Einschätzung notwendig, welche Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Diskriminierung am Arbeitsplatz oder bei der Kündigung (Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion) - rechtlich untersagte Benachteiligung muss geprüft und ggf. gerichtlich geltend gemacht werden.
  • Betriebsübergang oder Wechsel von KV-Regeln - steuerliche, arbeitsrechtliche Folgen und Abfindungsfragen erfordern Beratung.
  • Fehlerhafte Kündigungsfristen oder formale Anforderungen - ein Anwalt prüft, ob eine Kündigung wirksam ist und welche Fristen gelten.

3. Überblick über lokale Gesetze

Wesentliche Rechtsgrundlagen in Österreich sind ABGB, AngG, ArbVG und GlBG. Diese Regelwerke betreffen Arbeitsverträge, Kündigungen, Diskriminierungsschutz und die Rolle von Betriebsräten. Zusätzlich beeinflussen Kollektivverträge (KV) und Arbeitsgerichte den konkreten Prozess.

  • Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) - Grundregeln zu Verträgen, Kündigungen und Rechtsfolgen seit 1811; gilt auch im Arbeitsverhältnis, soweit nichts anderes geregelt ist. Inkrafttreten fortlaufend durch Novellen.
  • Angestelltengesetz (AngG) - zentrale Vorschriften zum Arbeitsverhältnis, Kündigungsfristen und Schutzvorschriften; relevanter Anknüpfungspunkt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
  • Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) - regelt Mitbestimmung, Betriebsräte und bestimmte Schutzregelungen beim Kündigungsschutz; wichtig bei Betriebsänderungen.
  • Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) - Verbietet Diskriminierung am Arbeitsplatz und bei Kündigungen; dient dem Schutz vor unzulässigen Benachteiligungen.
  • Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz (ASGG) - bestimmt die Zuständigkeiten der Gerichte in Arbeitsrechtsfällen; relevante Rechtswege bei Kündigungen.

Inkrafttretende Daten bzw. wesentliche Änderungen betreffen vor allem Anpassungen durch EU-Richtlinien in die nationale Gesetzgebung. Allgemein gilt: ABGB bleibt die familienfreundliche, vertragliche Grundlage; KV regeln oft längere Fristen und spezifische Bedingungen je Branche. Gerichtsbarkeit im Arbeitsrecht erfolgt vor Arbeits- und Sozialgerichten.

“Discrimination at work must be prevented and is often prohibited by law in employment relationships.”
“Decent work and equal opportunity are central to modern labor markets and guide national policy.”

Quelle: International Labour Organization (ILO) - Allgemeine Grundsätze zu Diskriminierung und faire Arbeitsbedingungen, https://www.ilo.org

4. Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet eine ordentliche Kündigung gegenüber einer außerordentlichen Kündigung?

Eine ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich oder gesetzlich festgelegten Frist. Eine außerordentliche Kündigung erfolgt fristlos aufgrund gravierender Pflichtverletzungen. Die Begründung muss schlüssig und rechtlich haltbar sein.

Was ist der Unterschied zwischen Kündigungsschutz und Kündigungsfolgen?

Der Kündigungsschutz bezieht sich auf die Bedingungen, unter denen eine Kündigung zulässig ist. Kündigungsfolgen umfassen Abfindungsansprüche, Resturlaubsabgeltung und gegebenenfalls gerichtliche Klärung der Wirksamkeit.

Wie lange dauert eine typische Kündigungsfrist in Österreich?

Fristen variieren nach Vertrag, KV oder Gesetz. Üblich sind Wochen- oder Monatsfristen, oft abhängig von der Betriebszugehörigkeit. Prüfen Sie Ihren KV und das Arbeitsverhältnis sorgfältig.

Wie viel kostet eine anwaltliche Beratung in solchen Fällen in Österreich?

Die Kosten reichen je nach Komplexität und Region. Typisch liegt der Erstberatungstarif bei ca. 100-250 EUR, danach folgt ein Stundenhonorar. Viele Kanzleien bieten Pauschalen für Ersteinschätzungen an.

Welche Fristen gelten bei einer Kündigung während Mutterschutz oder Elternzeit?

Der Mutterschutz schützt vor Kündigungen während der Schwangerschaft und einer bestimmten Zeit danach. Elternteilzeit bietet zusätzlichen Schutz, allerdings können in bestimmten Fällen Kündigungen möglich sein, wenn gesetzliche Ausnahmen vorliegen.

Was muss in einer Kündigung zwingend enthalten sein?

Eine Kündigung sollte klar den Kündigungszeitpunkt, die Frist, den Kündigungsgrund (soweit erforderlich) und die Angaben zur Rechtsmittelfrist enthalten. Ohne klare Form kann eine Kündigung unwirksam sein.

Wie kann ich prüfen, ob meine Kündigung rechtmäßig ist?

Eine Prüfung erfolgt durch Abgleich der Kündigungsfrist, des betriebsbedingten Bezuges, möglicher Diskriminierung und der Einhaltung gesetzlicher Schutzregelungen. Ein Rechtsbeistand erstellt dazu eine Stellungnahme.

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichen und personenbedingten Kündigungen?

Betriebliche Kündigungen betreffen wirtschaftliche Gründe oder Umstrukturierungen im Betrieb. Personenbedingte Kündigungen betreffen individuelle Umstände des Arbeitnehmers, z. B. dauerhafte Leistungsprobleme.

Was bedeutet Massenentlassung und wie ist sie geregelt?

Bei größeren Kündigungswellen müssen gesetzliche Melde- und Konsultationspflichten eingehalten werden. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom KV, Betriebsgröße und Umständen ab. Rechtsberatung ist hier sinnvoll.

Kann ich auch bei einer Kündigung rechtlich vorgehen, wenn ich krank bin?

Arbeitsunfähigkeit beeinflusst nicht generell die Zulässigkeit einer Kündigung. Allerdings können krankheits- oder wirtschaftliche Gründe in der Kündigung geprüft werden; ärztliche Atteste spielen oft eine Rolle.

Was muss ich beachten, wenn der Betrieb wechselt (Betriebsübergang)?

Beim Betriebsübergang bleiben Arbeitsverhältnisse grundsätzlich bestehen. Der neue Arbeitgeber übernimmt Arbeitnehmerrechte; Abfindungsregelungen oder Umschichtungen können verhandelt werden.

Sollte ich vor der Kündigung eine Abmahnung akzeptieren oder anfechten?

Abmahnungen sollen dem Arbeitnehmer eine Möglichkeit zur Besserung geben. Die Rechtslage hängt vom Einzelfall ab; eine rechtliche Prüfung klärt, ob eine Abmahnung gerechtfertigt war und ob sie Voraussetzungen erfüllt.

5. Zusätzliche Ressourcen

6. Nächste Schritte

  1. Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: Arbeitsvertrag, KV, Abmahnungen, Kündigungsschreiben, Lohnabrechnungen. Legen Sie Kopien griffbereit beiseite.
  2. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Kontext der Kündigung sowie etwaige Zeugen oder Ansprechpartner im Betrieb. Erstellen Sie eine Chronologie der Ereignisse.
  3. Klären Sie, ob eine Kündigungsschutzregelung greift (Mutterschutz, Elternzeit, Betriebsrat, Diskriminierung). Schauen Sie in Ihren KV, Arbeitsvertrag und relevante EU-/Nationale Regelungen.
  4. Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin bei einem spezialisierten Rechtsberater oder einer Rechtsberatung, idealerweise mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Österreich.
  5. Erhalten Sie eine erste Einschätzung zu Wirksamkeit, Fristen und möglichen Ansprüchen (Fortzahlung, Abfertigung, Abgeltung). Klären Sie vorab die Kosten.
  6. Erstellen Sie gemeinsam mit dem Rechtsbeistand einen konkreten Plan: Prüfung der Kündigung, ggf. Widerspruch, und bei Bedarf gerichtliche Schritte. Legen Sie realistische Fristen fest.

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