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- Threats to life by Wife
- Threats to life by the WifeWife keeps threatening to poison or spill my blood.. Reported a threat to life to the police, and they did absolutely nothing. How do I urgently get her out of our rented apartment?
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Antwort eines Anwalts von Recososa Law Firm
Hello:Presuming this is within Philippine jurisdiction, threats to life are taken seriously under the Revised Penal Code, particularly Article 282 on grave threats. If your wife is threatening to poison or kill you, this constitutes a criminal act which can...
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1. Über Häusliche Gewalt-Recht in Berlin, Deutschland
In Berlin gelten die bundesweiten Regeln gegen häusliche Gewalt sowie zusätzliche lokale Maßnahmen zum Schutz Betroffener. Straftaten wie Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung können strafrechtlich verfolgt werden. Gleichzeitig bieten Gewaltschutzgesetze die Möglichkeit, gerichtliche oder polizeiliche Schutzmaßnahmen zu erhalten, um unmittelbare Gefahren zu stoppen.
Berliner Opfer haben Anspruch auf schnelle Hilfe, sichere Unterkünfte und rechtliche Unterstützung. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte arbeiten in Berlin eng zusammen, um Schutzfristen, Kontaktverbote und räumliche Trennungen umzusetzen. Wichtig ist, dass Unterstützung sofort greift, während gerichtliche Klärungen oft in mehreren Phasen erfolgen.
„Violence against women is a violation of human rights.“
Quelle: OHCHR
„No one should live in fear of violence in the home.“
Quelle: UN Women
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Im Berliner Rechtsraum ergeben sich bei häuslicher Gewalt konkrete, praxisnahe Rechtsfragen. Ein spezialisierter Rechtsbeistand hilft Ihnen, Ihre Rechte zu wahren und effektive Schutzmaßnahmen zu erreichen.
- Sie benötigen eine Gewaltschutzverfügung, um Kontaktverbote und einen räumlichen Schutz zu sichern; ein Rechtsberater bereitet den Antrag vor und sorgt für fristgerechte Einreichung beim Amtsgericht Berlin.
- Sie möchten aus der gemeinsamen Wohnung ausgeschlossen werden oder eine Räumung durch das Gericht erreichen; ein Anwalt klärt die Voraussetzungen und begleitet das Verfahren.
- Sie stehen vor einem Strafverfahren oder einer polizeilichen Vernehmung; ein Rechtsbeistand schützt Ihre Rechte und erklärt den Ablauf.
- Sie brauchen Unterstützung bei Sorgerecht oder Umgangsrecht nach Gewaltvorfällen; ein Anwalt erarbeitet zeitnahe Notfallregelungen.
- Sie sind ausländische/r Betroffene/r und benötigen Beratung zu Aufenthaltsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Gewaltschutz; ein Anwalt klärt Ihre Optionen und Fristen.
- Sie wünschen eine klare Kostenübersicht und Hinweise zu möglichen Zuschüssen oder Beratungshilfe; ein Rechtsberater hilft bei der Budgetplanung und Antragsstellung.
3. Überblick über lokale Gesetze
Der rechtliche Rahmen für Häusliche Gewalt in Berlin basiert auf dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) auf Bundesebene sowie ergänzenden Bestimmungen des Berliner Polizeigesetzes und des Strafrechts. Das GewSchG ermöglicht Schutzverfügungen, oft zeitnah durch Polizei oder Gericht, um betroffenen Personen Sicherheit zu geben. In Berlin greifen zusätzlich das Berliner Polizeigesetz und das Familiengericht bei zivilrechtlichen Schutzmaßnahmen ineinander.
- Gewaltschutzgesetz (GewSchG) - bundesweit gültig; regelt Schutzverfügungen, Kontaktverbote und räumliche Trennungen. Betroffene können vorläufige Maßnahmen beantragen, die später behördlich bestätigt oder angepasst werden.
- Polizeigesetz Berlin (PBG) - regelt polizeiliche Maßnahmen bei akuter Gefahr, wie vorläufige Platzverweise, vorübergehende Räumung der Wohnung und Suchen nach Schutzmöglichkeiten vor Ort.
- Strafgesetzbuch (StGB) - §§ 223, 224 (Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung) sowie § 177 (Nachstellung) decken Straftatbestände ab und bilden den strafrechtlichen Rahmen bei Gewalttaten.
Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort des Opfers oder dem Ort der Gewalt; in Berlin erfolgt die zivilrechtliche Durchsetzung typischerweise beim Amtsgericht Berlin (Familiengericht bzw. Zivilverfahren) und wird durch das Jugend- bzw. Familiengericht begleitet. Für gerichtliche Schutzmaßnahmen gelten zeitnahe Terminvereinbarungen und klare Fristen, die von Ihrem Rechtsberater kontrolliert werden. Beachten Sie, dass polizeiliche und gerichtliche Maßnahmen parallel laufen können.
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Gewaltschutzverfügung und wie beantrage ich sie?
Eine Gewaltschutzverfügung ist eine gerichtliche Anordnung, die Schutz vor Gewalt, Kontaktunterbindung und räumliche Trennung regelt. Sie wird in der Regel beim Amtsgericht Berlin beantragt, oft durch den Rechtsanwalt oder eine Beratungsstelle. Der Antrag erfolgt meist schriftlich, ergänzt durch Beweise wie Anzeigen oder ärztliche Atteste.
Wie viel kostet eine rechtliche Beratung in Berlin?
Die Kosten variieren je nach Fallhöhe und gewählter Beratungsform. Oft bieten Anwälte eine Erstberatung gegen Gebühr an; Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe kann bei Bedarf beantragt werden. Viele Beratungsstellen unterstützen bei der Beantragung von Zuschüssen.
Wie lange dauern Gewaltschutz- oder Zivilverfahren in Berlin?
Die Dauer hängt vom Fall ab. Ein vorläufiger Beschluss kann in wenigen Tagen erfolgen, während eine endgültige Entscheidung 4 bis 12 Wochen oder länger dauern kann. Komplexe Fragen wie Umgangsrecht oder Sorgerecht können zusätzliche Monate beanspruchen.
Brauche ich einen Anwalt für eine sofortige Räumungsverfügung?
Bei akuter Gefahr empfiehlt sich eine zügige rechtliche Unterstützung. Ein Anwalt sorgt für eine korrekte Antragstellung, prüft Fristen und erhöht die Chance auf eine rasche gerichtliche Entscheidung. Ohne Anwalt ist eine Begleitung durch Beratungsstellen möglich, doch der juristische Beistand optimiert die Erfolgsaussichten.
Wann kann das Gericht eine Schutzverfügung auch ohne Antrag erlassen?
In Notfällen kann die Polizei eine vorübergehende Platzverweisung oder räumliche Trennung anordnen, die später gerichtlich bestätigt wird. Der Pflichtumfang umfasst eine gerichtliche Nachprüfung, um die Maßnahme zu verlängern oder zu modifizieren. Ein Antrag durch die betroffene Person ist jedoch in der Regel notwendig.
Welche Unterlagen brauche ich, um eine Schutzverfügung zu beantragen?
Sie benötigen einen gültigen Ausweis, Nachweise des gemeinsamen Wohnsitzes, den Nachweis der Gewalt (z. B. Polizeibericht, ärztliche Atteste) und gegebenenfalls den Miet- oder Eigentumsnachweis der Wohnung. Wenn vorhanden, fügen Sie vorhandene Beweismittel bei. Ein Anwalt hilft, die Unterlagen korrekt zusammenzustellen.
Wie funktioniert der gerichtliche Ablauf in Berlin?
Der Ablauf beginnt typischerweise mit dem Antrag, gefolgt von einer Anhörung. Danach entscheidet das Gericht über die vorläufige Schutzmaßnahme und den endgültigen Beschluss. Parallel laufen ggf. strafrechtliche Verfahren, die vom Staat geführt werden.
Was ist der Unterschied zwischen polizeilichem Platzverweis und gerichtlicher Schutzverfügung?
Der Platzverweis ist eine polizeiliche Sofortmaßnahme, oft zeitlich befristet. Die gerichtliche Schutzverfügung bietet dauerhaften Schutz und klare Verhaltensregeln. Beide können gleichzeitig bestehen, dienen aber unterschiedlichen Rechtsinstrumenten.
Was ist der Unterschied zwischen einer Schutzverfügung und dem Strafverfahren?
Die Schutzverfügung ist eine zivilrechtliche Maßnahme zum Schutz der Betroffenen. Das Strafverfahren verfolgt Straftaten und wird von der Staatsanwaltschaft geführt. Beide Wege laufen oft parallel, dienen aber unterschiedlichen Zielen.
Wie finde ich einen Anwalt in Berlin, der auf häusliche Gewalt spezialisiert ist?
Nutzen Sie die Anwaltssuche der Berliner Rechtsanwaltskammer und Filtern nach Fachgebiet Familien- und Strafrecht. Fragen Sie gezielt nach Erfahrung mit Gewaltschutzfällen und sprechen Sie über Ihre Sicherheitsbedenken. Ein erstes Telefonat klärt Eignung und Kosten.
Welche Hilfsangebote gibt es in Berlin für Betroffene?
Es gibt spezialisierte Beratungsstellen, Frauenhäuser und Opferhilfsdienste in Berlin. Viele bieten kostenlose Erstgespräche, Sicherheitsplanung und Unterstützung bei Anträgen an. Wenden Sie sich auch an Organisationen wie Weisser Ring oder lokale Opferhilfsdienste.
Wie lange gilt eine Gewaltschutzverfügung und wie wird sie verlängert?
Eine Schutzverfügung hat eine begrenzte Laufzeit, meist einige Wochen bis Monate. Eine Verlängerung erfolgt durch erneute gerichtliche Entscheidung, oft nach einer erneuten Anhörung. Der Rechtsbeistand klärt passende Fristen und Verlängerungsoptionen.
5. Zusätzliche Ressourcen
- OHCHR - Office of the High Commissioner for Human Rights. Thematische Informationen zu Gewalt gegen Frauen und Menschenrechten. ohchr.org
- UN Women - United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women. Hinweise zu Schutz, Prävention und Rechten von Betroffenen. unwomen.org
- WHO - World Health Organization. Globaler Kontext zu Gewalt gegen Frauen und gesundheitlichen Auswirkungen. who.int
6. Nächste Schritte
Identifizieren Sie Ihre akute Situation und sichern Sie Ihre Sicherheit. Notruf 110 bei unmittelbarer Gefahr ist möglich; planen Sie einen sicheren Ort und eine Rückzugsstrategie.
Stellen Sie Beweise zusammen, wie Polizeiberichte, ärztliche Atteste, SMS-Nachrichten oder Screenshots; sichern Sie Kopien an einem sicheren Ort.
Finden Sie eine Berliner Rechtsberatung oder einen Fachanwalt für Familien- oder Strafrecht; nutzen Sie die Anwaltssuche der Rechtsanwaltskammer Berlin.
Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, klären Sie Ihre Ziele (Schutz, Unterhalt, Sorgerecht) und bitten Sie um eine grobe Kostenschätzung.
Bereiten Sie den Schutzantrag vor und reichen Sie ihn beim zuständigen Amtsgericht Berlin ein; Ihr Anwalt kümmert sich um Fristen und Anhörungen.
Erhalten Sie gegebenenfalls eine vorläufige Schutzmaßnahme und klären Sie die weiteren Schritte für eine dauerhafte gerichtliche Entscheidung.
Pflegen Sie eine fortlaufende Sicherheitsplanung, einschließlich Kontaktbeschränkungen, Unterkunftssicherung und ggf. weiterer Unterstützungsangebote in Berlin.
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