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5 rechtliche Fragen gefunden in Liechtenstein

Ich habe meinen Sitz in Vaduz und möchte monatliche Software-Abonnements an Kunden im EWR und in der Schweiz verkaufen. Ich bin unsicher, ob diese Tätigkeit eine lokale Gewerbeanmeldung oder besondere...

Zu den wichtigsten Due-Diligence-Punkten bei einer grenzüberschreitenden Fusion in Liechtenstein gehören: 1. **Rechtliche Struktur und Genehmigungen**: Überprüfung der formellen Voraussetzungen für die Fusion gemäß liechtensteinischem Recht sowie etwaiger Genehmigungen oder Zustimmungen von Behörden und Anteilseignern. 2. **Unternehmensverträge und Verpflichtungen**: Analyse bestehender Verträge, einschließlich Joint-Venture-Vereinbarungen, Darlehensverträge, Liefer- und Dienstleistungsverträge sowie Mietverträge, um potenzielle Risiken und Übertragbarkeit festzustellen. 3. **Arbeitnehmer- und Sozialrechtsfragen**: Bewertung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen, bestehender Arbeitsverhältnisse und etwaiger Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, einschließlich Abfindungsregelungen und Kollektivverträgen. 4. **Steuerliche Aspekte**: Prüfung der steuerlichen Situation, möglicher latenter Steuerverpflichtungen und steuerlicher Auswirkungen der Fusion in Liechtenstein sowie in den beteiligten Jurisdiktionen. 5. **Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Risiken**: Ermittlung anhängiger oder drohender Gerichtsverfahren, behördlicher Untersuchungen sowie Compliance-Risiken, etwa im Zusammenhang mit Geldwäscheprävention oder Datenschutz. 6. **Finanzielle Verbindlichkeiten**: Bewertung der Bilanz, Schuldenstruktur, Sicherheiten und eventueller Garantien, um finanzielle Risiken zu erkennen. 7. **Immaterielle Vermögenswerte und geistiges Eigentum**: Prüfung geistiger Eigentumsrechte, Lizenzen und etwaiger Streitigkeiten sowie deren Übertragbarkeit im Rahmen der Fusion. Zum Schutz vor Haftungen nach Abschluss der Transaktion empfiehlt sich: 1. **Gewährleistungs- und Haftungskatalog**: Vereinbarung detaillierter Garantien und Zusicherungen sowie klarer Haftungsgrenzen, um Risiken zu definieren und abzusichern. 2. **Indemnitäts- und Freistellungsmechanismen**: Aufnahme von Freistellungsverpflichtungen für bestimmte Risiken, verbunden mit klaren Verfahren zur Geltendmachung und ggf. Festlegung von Schadenersatzmechanismen. 3. **Retention oder Escrow**: Einbehaltung eines Teils des Kaufpreises oder Hinterlegung auf einem Treuhandkonto zur Absicherung gegen nachvertragliche Risiken. 4. **Versicherungslösungen**: Abschluss von Warranty & Indemnity (W&I)-Versicherungen oder anderen relevanten Policen zur Absicherung gegen unvorhergesehene Haftungen. 5. **Post-Closing-Integration und Monitoring**: Einrichtung klarer Prozesse für die Integration und Überwachung post-merger-relevanter Verpflichtungen sowie fortlaufende...

Dec 13, 2025

Ich erwäge eine grenzüberschreitende Fusion mit einem liechtensteinischen Unternehmen. Welche Due-Diligence-Prüfungen sollte ich verlangen, und wie können wir Zusicherungen, Schadloshaltungspflichten und Haftungsobergrenzen strukturieren, um das Risiko nach dem Closing zu...

Ich möchte den Governance-Rahmen meiner Liechtensteinischen Aktiengesellschaft dahingehend aktualisieren, dass unabhängige Verwaltungsräte einbezogen werden. Welche rechtlichen Anforderungen gelten unter liechtensteinischem Recht und dem Corporate Governance Kodex für die Ernennung unabhängiger...

Eine Partei möchte vor der vertraglich vorgesehenen Schiedsgerichtsbarkeit eine Mediation anstreben. Ich befürchte, dass die Einleitung einer Mediation mein Recht auf Schiedsgerichtsbarkeit nach liechtensteinischem Recht unterbrechen oder außer Kraft setzen...

Im liechtensteinischen Recht sind Vertragsstrafen („penalty clauses“) grundsätzlich zulässig, solange sie nicht offensichtlich sittenwidrig oder unverhältnismäßig hoch sind. Die Vertragsstrafe dient als Druckmittel zur Vertragserfüllung, darf jedoch nicht in einem...