Beste Unrechtmäßige Kündigung Anwälte in Deutschland
Teilen Sie uns Ihre Anforderungen mit, Kanzleien werden Sie kontaktieren.
Kostenlos. Dauert 2 Min.
Oder verfeinern Sie Ihre Suche durch Auswahl einer Stadt:
Liste der besten Anwälte in Deutschland
1. Über Unrechtmäßige Kündigung-Recht in Deutschland
Unrechtmäßige Kündigung bedeutet, dass der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis rechtswidrig beendet, ohne gültigen Grund oder unter Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben. Der Arbeitnehmer kann gegen eine solche Kündigung vorgehen und deren Wirksamkeit durch ein Gericht prüfen lassen. In Deutschland gibt es dafür klare Rechtswege und Fristen.
Zu den zentralen Schutzmechanismen gehören der allgemeine Kündigungsschutz, spezielle Schutzregelungen bei bestimmten Lebenssituationen und verbindliche Kündigungsfristen. Diese Regeln zielen darauf ab, eine faire Behandlung im Arbeitsverhältnis sicherzustellen. Ein Rechtsbeistand kann helfen, die richtigen Schritte zu planen und Beweise zu sichern.
„Kündigungsschutz schützt Arbeitnehmer vor willkürlichen Kündigungen und regelt die Verfahren.“
„Bei einer Kündigung geht es um formale Anforderungen wie Fristen, Begründungen und Sozialauswahl.“
2. Warum Sie möglicherweise einen Anwalt benötigen
Fristlose Kündigung ohne wichtigen Grund: Wenn der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung ohne ausreichende Begründung ausspricht, kann eine fachkundige Prüfung schützen Sie vor einer unrechtmäßigen Beendigung und helfen, Rechtsfolgen zu vermeiden.
Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen: Ein Betrieb mit mehr als zehn Arbeitnehmern muss bei Kündigungen eine ordnungsgemäße Sozialauswahl durchführen. Fehler hier führen oft zur Unwirksamkeit der Kündigung und zu Schadensersatzansprüchen.
Diskriminierung oder Benachteiligung: Kündigungen aufgrund von Geschlecht, Alter, Behinderung, Religion oder ethnischer Herkunft können unzulässig sein. Hier hilft eine rechtliche Prüfung und ggf. eine Klage wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.
Schutz in sensiblen Bereichen: Kündigungen während Mutterschutz, Elternzeit oder bei Schwerbehinderung sind strengen Regeln unterworfen. Ohne Berücksichtigung dieser Schutzbestimmungen droht die Unwirksamkeit der Kündigung.
Fehlerhafte Betriebsratsbeteiligung oder Anhörung: Wenn der Betriebsrat vor der Kündigung nicht ordnungsgemäß beteiligt wurde, kann dies die Kündigung unwirksam machen. Rechtliche Unterstützung hilft, den Zustand zu klären.
3. Überblick über lokale Gesetze
BGB § 622 - Kündigungsfristen legt die Fristen fest, die beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis einzuhalten sind. Die Fristen variieren nach Betriebszugehörigkeit und Kündigungsart. Die Regelungen gelten bundesweit und beeinflussen die Rechtskraft einer Kündigung maßgeblich.
BGB § 626 - Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund regelt, wann eine außerordentliche Kündigung zulässig ist. Ein wichtiger Grund muss so erheblich sein, dass dem Arbeitgeber eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Die Prüfung erfolgt im Einzelfall durch die Arbeitsgerichte.
Kündigungsschutzgesetz (KSchG) schützt Arbeitnehmer in Betrieben mit in der Regel mehr als zehn Mitarbeitern. Der allgemeine Kündigungsschutz gilt nach Wartezeit im Betrieb und bei bestimmten Kündigungsarten. Bei Verstößen gegen das KSchG kann der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage einlegen.
Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt speziell Teilzeitverhältnisse und befristete Arbeitsverträge. Es verhindert unangemessene Benachteiligungen und definiert die Voraussetzungen für eine ordentliche Beendigung befristeter Verträge. Das Gesetz trat am 1. Januar 2001 in Kraft und wird regelmäßig angepasst.
Bei Kündigungen spielt auch die gerichtsstandspezifische Praxis eine Rolle: In Deutschland werden arbeitsrechtliche Streitigkeiten in der Regel vor dem Arbeitsgericht geführt. In Berufungsverfahren entscheiden die Landesarbeitsgerichte und im Revisionsverfahren das Bundesarbeitsgericht.
4. Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Kündigungsschutzklage und wann sollte ich sie erheben?
Eine Kündigungsschutzklage prüft die Rechtmäßigkeit der Kündigung. Sie muss in der Regel innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eingelegt werden. Verspätete Klagen führen meist zum Verlust des Rechtswegs.
Wie lange habe ich Zeit, gegen eine ordentliche Kündigung vorzugehen?
Die Frist beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Diese Frist ist zwingend und kann nicht verlängert werden. Bei fehlerhaften Zustellungen gilt der Fristbeginn ab Kenntnisnahme.
Was versteht man unter sozialer Auswahl bei betriebsbedingten Kündigungen?
Die soziale Auswahl bewertet soziale Gesichtspunkte wie Alter, Betriebszugehörigkeit, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung. Arbeitgeber müssen diese Faktoren berücksichtigen, bevor sie eine Kündigung aussprechen. Fehler hier führen häufig zur Unwirksamkeit der Kündigung.
Wie viel kostet typischerweise eine rechtliche Beratung bei einer Kündigung?
Die Kosten variieren je nach Fall und Region. Eine Erstberatung kostet häufig zwischen 100 und 300 Euro. Die Stundensätze von Rechtsanwälten liegen meist zwischen 150 und 350 Euro.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Kündigungsschutz zu genießen?
Der allgemeine Schutz gilt in der Regel in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern. Arbeitnehmer muss zudem eine Wartezeit von mindestens sechs Monaten im Betrieb haben. Einzelheiten ergeben sich aus dem KSchG und der jeweiligen Fallsituation.
Was ist der Unterschied zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung?
Eine ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der Kündigungsfristen. Eine außerordentliche Kündigung erfordert einen besonderen, schwerwiegenden Grund. Die Rechtsfolgen unterscheiden sich deutlich in der Beendigung und möglichen Abfindungsansprüchen.
Wie lange dauert typischerweise ein Kündigungsschutzverfahren?
Ein gerichtliches Verfahren kann mehrere Monate dauern. Der Ablauf umfasst Klageeingang, Mündliche Verhandlung und Entscheidung des Gerichts. Schneller geht es selten, besonders bei komplexen Fällen.
Sollte ich vor einer Kündigung rechtzeitig Rechtsbeistand suchen?
Ja. Frühzeitig eine Rechtsberatung kann helfen, formale Fehler zu erkennen und Fristen zu wahren. Ein Beistand kann auch eine bessere Strategie für Verhandlungen oder Vergleiche vorschlagen.
Was ist der Unterschied zwischen Abfindung und Aufhebungsvertrag?
Eine Abfindung ist eine Zahlung zugunsten des Arbeitnehmers im Rechtsstreit oder bei Einigung. Ein Aufhebungsvertrag beendet das Verhältnis durch gegenseitige Einigung und kann Bedingungen wie Abfindung, Zeugnisse oder Freistellung regeln.
Wie beantrage ich die Beteiligung des Betriebsrats bei einer Kündigung?
Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat vor jeder Kündigung anhören. Bestehende Rechtsmittel können dem Betriebsrat helfen, einen Einigungs- oder Rechtsweg zu erreichen. Arbeitnehmer können sich ergänzend rechtlich beraten lassen.
Was bedeutet es, dass eine Kündigung unwirksam sein kann?
Unwirksam kann eine Kündigung z. B. wegen formaler Mängel, fehlender sozialer Auswahl oder Verstößen gegen Schutzbestimmungen sein. In solchen Fällen bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen oder es ergeben sich Ansprüche auf Weiterbeschäftigung oder Entgelt.
Wie wichtig ist die Datums- und Dokumentationslage im Fall einer Kündigung?
Dokumente wie Arbeitsvertrag, Abmahnungen, Lohnabrechnungen und Korrespondenzen sind entscheidend. Sie helfen, Fristen nachzuvollziehen und Belege für oder gegen eine Kündigung zu sichern.
5. Zusätzliche Ressourcen
International Labour Organization (ILO) - Allgemeine Richtlinien zu fairem Kündigungsschutz und Arbeitsrechten. https://www.ilo.org
OHCHR - United Nations Human Rights Office - Informationen zu Diskriminierung und faire Behandlung am Arbeitsplatz. https://www.ohchr.org
European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions - Forschungsdaten zu Arbeitsbedingungen und Beschäftigung. https://www.eurofound.europa.eu
6. Nächste Schritte
Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen (Arbeitsvertrag, Kündigung, Abmahnungen, Zeugnisse, Lohnabrechnungen) innerhalb von 5-7 Tagen. So haben Sie vollständige Unterlagen für eine Beratung.
Prüfen Sie, ob formale Fehler vorliegen (Zugang, Fristen, Begründung) und notieren Sie Fristen. Dies hilft Ihnen, keine Fristen zu versäumen.
Vereinbaren Sie eine Erstberatung bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht oder einer anerkannten Rechtsberatungsstelle innerhalb von 1-2 Wochen. Klären Sie dabei Kosten und Vorgehen.
Überprüfen Sie, ob der Betriebsrat beteiligt werden musste und informieren Sie sich über Ihre Rechte. Planen Sie eine Beratung in der Woche nach dem Gespräch mit dem Anwalt.
Entscheiden Sie, ob Sie eine Kündigungsschutzklage anstreben oder lieber eine Einigung anstreben. Legen Sie in Absprache mit dem Anwalt eine klare Strategie fest.
Bereiten Sie die Klage oder den Vergleich vor, sammeln Sie Beweise und legen Sie alle relevanten Dokumente dem Anwalt vor. Der Prozess beginnt meist innerhalb weniger Wochen nach der Klageeinreichung.
Verfolgen Sie die Kommunikation mit dem Arbeitgeber, notieren Sie Termine und halten Sie Ihre Fristen ein. Bleiben Sie flexibel bei möglichen Verhandlungen oder Vergleichen.
Lawzana hilft Ihnen, die besten Anwälte und Kanzleien in Deutschland durch eine kuratierte und vorab geprüfte Liste qualifizierter Rechtsexperten zu finden. Unsere Plattform bietet Rankings und detaillierte Profile von Anwälten und Kanzleien, sodass Sie nach Rechtsgebieten, einschließlich Unrechtmäßige Kündigung, Erfahrung und Kundenbewertungen vergleichen können.
Jedes Profil enthält eine Beschreibung der Tätigkeitsbereiche der Kanzlei, Kundenbewertungen, Teammitglieder und Partner, Gründungsjahr, gesprochene Sprachen, Standorte, Kontaktinformationen, Social-Media-Präsenz sowie veröffentlichte Artikel oder Ressourcen. Die meisten Kanzleien auf unserer Plattform sprechen Deutsch und haben Erfahrung in lokalen und internationalen Rechtsangelegenheiten.
Erhalten Sie ein Angebot von erstklassigen Kanzleien in Deutschland — schnell, sicher und ohne unnötigen Aufwand.
Haftungsausschluss:
Die Informationen auf dieser Seite dienen nur allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Obwohl wir uns bemühen, die Richtigkeit und Relevanz des Inhalts sicherzustellen, können sich rechtliche Informationen im Laufe der Zeit ändern, und die Auslegung des Gesetzes kann variieren. Sie sollten immer einen qualifizierten Rechtsexperten für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung konsultieren.
Wir lehnen jede Haftung für Handlungen ab, die auf Grundlage des Inhalts dieser Seite vorgenommen oder unterlassen werden. Wenn Sie glauben, dass Informationen falsch oder veraltet sind, contact us, und wir werden sie überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren.
für unrechtmäßige kündigung Kanzleien nach Stadt in Deutschland durchsuchen
Verfeinern Sie Ihre Suche durch Auswahl einer Stadt.