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Bei Private Equity im Familienunternehmen entscheidet die Beteiligungsstruktur darüber, wer künftig tatsächlich steuert, auch bei Minderheitsquoten. Die wichtigsten Konfliktpunkte stehen meist nicht im Kaufpreis, sondern in Vetorechten, Exit-Mechaniken sowie Drag-along...

Für deutsche Unternehmen ist die Kernfrage meist: schneller, vertraulicher Abschluss (Mediation oder Schiedsverfahren) oder ein öffentliches, vollstreckbares Urteil mit Präzedenzwirkung (Gericht). Mediation lohnt sich besonders, wenn die Geschäftsbeziehung fortgesetzt werden...

In Deutschland gibt es keine US-typische Sammelklage, aber „Sammelklage" meint meist die Verbandsklage, das sind Musterfeststellungsklage und Abhilfeklage nach dem Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz (VDuG). Der praktische Einstieg für Verbraucher ist fast immer...

In der Unternehmenskrise wird Corporate Governance praktisch: Geschäftsführer müssen Liquidität und Überschuldung laufend überwachen und Entscheidungen sauber dokumentieren, sonst droht persönliche Haftung. Bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gelten strenge Regeln für...

Für Handelsvertreterverträge gelten meist die gesetzlichen Kündigungsfristen aus dem HGB, oft mit Monatsende als Stichtag. Bei Vertragshändlern und Lieferverträgen entscheidet zuerst der Vertrag, daneben greifen Regeln für Dauerschuldverhältnisse und die...

In Deutschland werden gemeinnützige Projekte häufig als eingetragener Verein (e.V.), gGmbH oder Stiftung organisiert, je nachdem ob Mitgliederstrukturen, unternehmerische Tätigkeit oder langfristige Vermögensverwaltung im Vordergrund stehen. Gemeinnützigkeit ist vor allem...

Ein Bußgeldbescheid des Bundeskartellamts ist kein „letztes Wort": Mit dem Einspruch wird eine gerichtliche Prüfung eröffnet, typischerweise vor dem OLG Düsseldorf. Die kritischste Frist ist oft sehr kurz: Gegen einen...

Für deutsche KMU sind EU-Sanktionen und Exportkontrollen nicht nur „Papierpflichten": Schon Angebote, Zahlungen, Software-Updates oder technische Hilfe können verboten oder genehmigungspflichtig sein. Ein praxistauglicher Know-Your-Customer Prozess kombiniert Sanktionslistenprüfung, Güterklassifizierung, Endverwendungsprüfung...

Je früher Sie Zahlungsfähigkeit und Überschuldungsrisiken mit belastbaren Liquiditäts- und Vermögensübersichten prüfen, desto größer ist der Handlungsspielraum vor der Regelinsolvenz. (gesetze-im-internet.de) Außergerichtliche Lösungen (z.B. Stundungen, Stillhalteabkommen, neue Finanzierung) sind oft...

AGB werden in Deutschland nur Vertragsbestandteil, wenn Sie vor Vertragsschluss klar darauf hinweisen, die AGB zugänglich machen und der Kunde zustimmt. Gegenüber Verbrauchern ist die Inhaltskontrolle besonders streng, viele Standardklauseln...

Für deutsche KMU greifen meist gleichzeitig EU Sanktionen, deutsches Außenwirtschaftsrecht und in der Praxis oft auch US Regeln, wenn es US Bezugspunkte gibt. Ein praxistaugliches Know Your Customer bedeutet nicht...

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) schützt Unternehmen vor irreführenden, aggressiven oder behindernden Praktiken der Konkurrenz. Die Abmahnung ist in Deutschland das obligatorische erste Mittel, um einen Rechtsstreit kostengünstig...

Verbraucher haben in Österreich bei Online-Käufen ein gesetzliches Rücktrittsrecht von grundsätzlich 14 Kalendertagen ohne Angabe von Gründen. Die Frist beginnt bei Warenlieferungen mit dem Tag des Erhalts der Ware durch...

Kartellrechtsverstöße können im deutschen Mittelstand zu Bußgeldern von bis zu 10 % des weltweiten Jahresumsatzes führen. Ein wirksames Compliance-System schützt nicht nur vor Strafen, sondern dient auch als Schutzschild bei...

Frühwarnsysteme sind Pflicht: Seit 2021 müssen Geschäftsführer ein Krisenfrüherkennungssystem etablieren, um drohende Zahlungsunfähigkeit rechtzeitig zu erkennen. StaRUG als Brücke: Das präventive Restrukturierungsverfahren ermöglicht Sanierungen ohne Insolvenzverfahren, sofern lediglich eine drohende...

Individuelle Gestaltungsfreiheit: Ein Testament ermöglicht es Ihnen, von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen und Erben frei zu wählen, solange das Pflichtteilsrecht gewahrt bleibt. Pflichtteilsschutz: Nachkommen sowie Ehegatten oder eingetragene Partner haben...

Internationale Vollstreckbarkeit: Schiedssprüche lassen sich dank internationaler Abkommen in über 170 Ländern wesentlich einfacher durchsetzen als Urteile deutscher staatlicher Gerichte. Vertraulichkeit: Im Gegensatz zu öffentlichen Gerichtsverhandlungen finden Schiedsverfahren unter Ausschluss...

Die Einhaltung berufsrechtlicher Pflichten schützt Kanzleien vor Reputationsverlusten, Haftungsklagen und dem Entzug der Anwaltszulassung. Das Geldwäschegesetz (GwG) stellt insbesondere im Immobilien- und Gesellschaftsrecht hohe Dokumentations- und Meldepflichten an Kanzleien. Interessenkonflikte...

Strukturwahl: Die Entscheidung zwischen Mehrheitsbeteiligung (Majority Buy-out) und Minderheitsbeteiligung (Growth Capital) bestimmt maßgeblich den Grad der Kontrolle und die rechtliche Gestaltung. Vertragswerk: Der Beteiligungsvertrag (Investment Agreement) und die Gesellschaftervereinbarung (Shareholders'...

Seit 2015 bestimmt die EU-Erbrechtsverordnung, dass das Erbrecht jenes Staates anzuwenden ist, in dem der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Immobilienbesitzer können durch eine explizite Rechtswahl im Testament das...